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Full text of "PC Player German Magazine 1995-08"

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8-95 DAS SPIELE-MAGAZIN FÜR PCs 



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DM7- ■ ÖS 54.- ■ SFR7,- 
LFR170,- HFL 8,50 ■ LIT 8.500, - 

EB 12144 E 



COMMAND&CONQUER 



Das Strategie-Spiel 
des Jahres im Test 



THE DARKENING IM ANFLUG 



Die Dreharbeiten zum 
neuen Weltraum-Epos 



BEREIT FÜR DEN AUFSTIEG 



Spiele-Revolution 1 
mit Windows 95 



NIE WIEDER RUCKELN! 



Vergleich: 14 Video- 
Karten für Ihren PC 



FRISCHE SPIELE, HARTE TESTS 



Last Dynasty ♦ SimTown 
Hi Getane ♦ FX Fighter 

Schon gelöst: Amazon Queen, Prisoner of lee u 
Interview: Die Macher von NHL Hockey '96 




n: 



nd viele mehr • Schön erklär Monitor-Mysterien 
Bizarres Internet: Die skurrilsten Web-Sites 









*"%brZ'6U[}Hii&6 Bcmu-y/lälBi (/lieh! iw opibchl), 
wiiülys, jacJücii u/au/yssatete Dkibya, iüJJa Effekte, 

Laina iriJi/üJflajicJa Aimüsphä/a, wuchljya Sounds," 

|?üwar Pluy 7/95 



Um 



auf PC CD-ROM 



MECHADEUS 



Hotline 040 - 39 11 13 



THE DAEDALUS ENCOUNTER™ ( 

©1995 Virgin Interactive Entertainment (Europe) Ltd. Created by Mechadeus. * 
The Daedalus Encounter is a trademark of Virgin Interactive Entertainment, Inc. 
Virgin is a trademark of Virgin Enterprises Ltd. 
Mechadeus is a trademark of Mechadeus. 



Ion 



Goldener Blitz: Wenn wenige Tage vor Druckbeginn ein Testmuster 
des heißesten Spiels dieses Sommers eintrifft, hat man die Wahl. Ent- 
weder man macht sich keinen Streß und testet »Command & Conquer« 
erst gemütlich einen Monat später. Oder man schließt Jörg Langer und 
Heinrich Lenhardt mit der frisch gebrannten Vorab-CD sowie einem Kan- 
ten trocken Brot im Büro ein und bekommt den Bericht doch noch in die 
laufende Ausgabe. Letzteres hat geklappt: Unter Einsatz großer Opfer 
(»Das Titelmotiv? Das läßt sich bestimmt noch ändern, Herr Kneidl..,«) 
konnten wir den neuen Westwood-Hit ausreichend würdigen. 

Grüner Pilz: Interplays »Virtual Pool* bietet so ziemlich alle Finessen, 
die man sich von einer Billard-Simulation wünschen kann - mit einer 
schwerwiegenden Ausnahme: Der Computergegner ist nicht in der Lage, 
nach einer Wiederlage ein Bier zu spendieren. Folgerichtig sucht die inspi- 
rierte Redaktion jetzt regelmäßig eine Billard-Bude im Münchner Osten 
auf, wo sich Talente verschiedenster Reifeklassen der raunenden Öffent- 
lichkeit präsentieren. Boris »Sharkey« Schneider schwadroniert gerne 
von seinen Spielerfahrungen in glücklichen Jugendjahren, zumeist erlebt 
in »verqualmten Kellern mit zwielichtigem Publikum«. Tja, die gute alte 
Zeit! Über die Regelfeinheiten beim Versenken der Schwarzen 8 (»Was 
hast Du angesagt?«) wird heftiger diskutiert als über die Gesamtwertung 
von »Silverload«. 

Rote Flügel: Florian Stangls Schlafzyklus ist durcheinander, denn erst- 
mals werden im deutschen Fernsehen die Finalspiele um den Stan- 
ley-Cup live übertragen - zwischen 3 und 5 Uhr morgens. Der erklärte 
Eishockey-Fan der Detroit Red Wings steckte die Auftaktniederlage 
gegen New Jersey noch locker weg (»Souveränes Abtasten der gegneri- 
schen Taktik, Grummel...«). Die Serie war zu Redaktionsschluß noch 
nicht beendet. Kraft und Inspiration tankten unsere Sportspieler beim 
Interview mit den EA-Sports-Programmierern im fernen Kanada: Dort 
wird an »NHL Hockey '96« gefeilt; erste Super-VGA-Bilder sehen Sie in 
dieser Ausgabe. 

Graue WolkemWer neue Hardware in seinen PC einbaut, wird oft 
schwarz vor Ärger. Henrik Fisch testete 14 Video-Grafikkarten auf 
die »End-User«-Weise: Raus aus dem Karton und frei nach Anleitung 
installiert - doch über die Hälfte der Testkandidaten machte Ärger. Mit 
welchen Tücken und Macken man beim Einbau rechnen muß, beschreibt 
unser Bericht. Tröstlich: Schnelle Karten, die den arglosen Käufer nicht 
unnötig nerven, waren im Testfeld auch dabei. 

Einen schönen verspielten Sommer wünscht 



Ihr PC-Player Team 



Jörg 
Langer 



Florian 
Stangl 



Babs 
I Schwaiger! Hb ..^,'i 



Henrik 
Fisch 






yi 



Roland 

Xustinat 



1 




spielt: Ha rd wore- 
in d Software- News v 
r E3-Messe | £L 



aktuell 



N 

DIE DREH ARBEITEN 

ZU DARKENING 6 

Aus den Pinewood-Studios: Die 
Entstehung des neuen SF-Spiels 

MAGIC CARPET 2 8 

Reichlich Bilder und spielerische 
Details zum Nachfolger des Bullfrog- 
Bestsellers 

RISE OF THE ROBOTS 2 10 

Neu & verbesser): Dos nächste Blech- 
kameraden-Prügelspiel kommt 
SIERRAS GESAMMELTE 

NEUHEITEN 12 

Gabriel Knight 2, AI Lowes jüngstes 
Adventures und einiges mehr 
E3-MESSE-NEWS 16 

Nach dem Spielebericht in der letzten 
Ausgabe folgen diesmal die Trends 
bei Edutainment, Hardware und Mul- 
timedia-Software 
NHL HOCKEY '96 - 

DAS INTERVIEW 24 

Unser Stangl plaudert mit den Sport- 
spiel-Gurus und präsentiert SVGA-Bil- 
der der neuen Eishockey-Simulation 

KURZMELDUNGEN 26 

Rund ums PC-Entertainment 

HITPARADEN 30 

Aktuelle Spiele-Charts 

STELLENANZEIGE 31 

Unsere Redaktion sucht Nachwuchs 



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»SimTown« ist da: Wir testen SimCitys klei 
Bruder z^ty 



Software 



WINDOWS 95 34 

Microsofts neues Betriebssystem bietet 
beeindruckende Spiele- Perspektiven 
PC JUNIOR - 

SOFTWARE FÜR KIDS 40 

Im Test: »Teddy« und »Der Froschkö- 
nig« 

SOFTWARE-KURZTESTS 42 

Phallus Dei 
Marilyn Monroe 
Small Town Heroes 

SPIEL & SPAR 44 

Billig-Special: Die besten Klassiker für 
wenig Geld 

SHAREWARE-SPIELE 116 

Die aktuellen Neuheiten im Kurztest 
BIZARRE ANWENDUNG: 

AEROBIC 118 

Gesunde Qual, jetzt digital 

BUG-REPORT 120 

Neues von der Fehler-Front 

ONLINE-NEWS 122 

Trends und Infos aus der Modemwelt 



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hardujare 



TEST: FIREBIRD 124 

Der neue Gravis- Joystick auf dem 
Prüf stand 
VERGLEICHSTEST: 

VIDEOKARTEN 126 

Wer sorgt für die besten PC- 
Videoclips? 

DER TV-PC VON SIEMENS 134 
486er, Fernseher, Modem, Fax und 
CD-Player in einem Gehäuse: 
Die Multikiste im Test 
KEINE PANIK: 

MONITOR-TECHNIK 136 

Zeilenfrequenz & Co.: Knowhow rund 
ums gute Bild 





Billiges 
Vergnügen: 
Strike Com- 
mander«, »Privateer« 
und viele andere Spiele- 
klassiker gibt es jetzt zum 
Sparpreis. ^^ 



Bye-bye, D05: »Windows 95« ist nicht nur für Anwendungen e 
Sache, sondern macht auch neue PC-Spiele schneller *\A 







ups & tricks 



EINLEITUNG 141 

ACTION SOCCER 158 

BIING 157 

EARTHSIEGE 158 

FLIGHT OF THE 

AMAZON QUEEN 142 

FORMULA ONE 

GRAND PRIX 158 

GUILTY 154 

NASCAR RACING 152 

PRISONER OF ICE 144 

SLIPSTREAM 148 

VIRTUAL POOL 158 

TECHNIK-TREFF 159 

HOTLINE-NUMMERN 161 



M 



rubnhen 



EDITORIAL 3 

CD-ROM-INHALT 32 

DIE REFERENZSPIELE 54 

PC PLAYER UNPLUGGED 115 

IMPRESSUM 140 

LESERBRIEFE 162 

VORSCHAU 165 

FINALE 166 



spiele-cests 



A IV NETWORKS 90 

ACROSS THE RHINE 80 

ACTION SOCCER 104 

BLOODWINGS 82 

COMMAND & CONOUER 56 

DARK UNIVERSE 94 

FX FIGHTER 66 

HI-OCTANE 76 

HOLLYWOOD PICTURES 92 

KAISER DELUXE 88 

LASTDYNASTY 72 

LUNICUS 78 

MICRO MACHINES 2 68 

NAVY STRIKE 100 

ORION CONSPIRACY 96 

PAWSOF FURY 110 

RALLYE CHAMPIONSHIPS 70 

REEDER, DER 64 

SIMTOWN 62 

SILVERLOAD 98 

STRIKER'95 108 

VIRTUAL GOLF - 

SCOTTISH OPEN 102 

WHIZZ 112 

DUNE II (HALL OF FAME) 114 




ZAPPEN» 



Der kleine Bruder von »Wing 
Commander« Chris Roberts 
will es wissen: Sein Millio- 
nen Dollar teures Weltraum- 
Epos »The Darkening« soll 
die Kilrathi-Saga in den 
Schatten stellen. 

Chris Roberts ist ein Stör unter den Progi 
rem, Die Origin-Hits »Sirike Commander« oder 
die »Wing Commander«-Saga gehen auf sein Konto, 
mittlerweile sitzt er sogar auf dem Stuhl des Regis- 
seurs für die Filmszenen in »Wing Commander 4«. 
Sein kleiner Bruder Erin stand immer in seinem Schat- 
ten, versucht ober jetzt, in Chris' Fußstapfen zu tre- 
ten. 1 987 war er noch Tester in der Qualitätssicher- 
ung von Electronic Arts, donach on einigen Titeln sei- 
nes berühmten Bruders beteiligtund produziert derzeit 
sein erstes eigenes Spiel 
»The Darkening«, in dem 
Sie unter anderem auf den 
deutschen Schauspieler 
Jürgen Prochnow (»Das 
Boot«) treffen. 
Die Hinlergrundgeschichte 
zum Sciencefiction- 
Adventure »The Darken- 
ing« liest sich wie ein kino- 
reifer Weltraum-Thriller 
und die Spielgrafik soll ouf 
der 3D-Engine von »Wing 
Commander 3« basieren. 
Somit dürfen Sie eine 
Mischung ous octionrei- 
chen Kämpfen im Welt- 
raum und einem »interak- 
tiven Film« erwarten, in 
dem rund 50 professionel- 
le Schauspieler die unter- 
schiedlichsten Charaktere 
verkörpern. Aus diesem 




Grund wird »The Darkening« voraussichtlich im 
Februar '96 ouf mindestens einem, wenn nicht sogar 
mehreren CD-ROMs erscheinen. 

Missionen 
auf 9 Planeten 

Der Spieler übernimmt in ferner Zukunft die Rolle von 
Lev Arris, der von Clive Owen dargestellt wird, den 
man zur Zeit in Andy Wilsons Film »Bad Boys - Harte 
Jungs« sehen kann. Arris halte sich wegen einer 
unheilbaren Krankheit in einen Kälteschlaf versetzen 
lassen und wird erst nach zehn Jahren aus dem Wrack 
eines Sternenfrachters geborgen. Das Raumschiff 



wurde auf geheimnisvolle Weise von unbekannten 
Wesen angegriffen und fast völlig vernichtet. Dadurch 
verlor Arris sein Gedächtnis und versucht im Verlauf 
des Spiels, sich durch Gespräche mit freundlichen, 
mysteriösen oder gefährlichen Personen wieder zu 
erinnern, wer er eigentlich ist Dabei jagt er in aben- 
teuerlichen Missionen durch ein neun Planeten großes 
Sonnensystem, 

»The Darkening« soll sich deutlich von anderen film- 
lasligen Spielen „nlerscheiccn da Sie sich jederzeit 
völlig f-ei bcwegcr cu^n. Em starres Handlungs- 
ko'sett wirc es nie-: ceber. sondern viel Action im 
Weltraum uno eine pocKenae Atmosphäre, wofür die 



i 



So entstehen die 
aufwendigen 
Masken zu »The 
Darkening«: Der 
bedauern s werte 
Schauspieler darf 
das Gesicht nicht 
verziehen, vvährei 
die Gipsbinden 
getragen werden. 




uf- 



Viel Technik, Scheinwerfer und tatkräftige Hände sargen dafür, daß die vier Millic 
Dollar teuren Dreharbeiten reibungslos ablaufen 




Das gut aufgelegte Entwkklungsteam hat 
offensichtlich Spaß an der Arbeit 



rund 50 Schauspieler bürgen sollen, Lev 
Arris alias Clive Owen trifft unter ande- 
rem auf so bekannte Gesichter wie Jür- 
gen Prochnow, der nach seinem großen 
Erfolg »Das Boot« in Filmen wie »Das 
siebte Zeichen« oder »Body of Eviden- 
ce« mitspielte. Er verkörpert den stets fin- 
ster dreinblickenden Xavier Shondi; 
andere bekannte Namen sind Oliver 

Reed, John Hurt oder Christopher Walken (zuletzt in 

»Pulp Fiction« zu sehen). 

Teure Bühnenbauten 

Die Dreharbeiten in den berühmten Londoner Pine- 
wood Studios dauern etwa sechs Wochen und wer- 



den allein rund vier Millio- 
nen Dollar kosten. Damit 
übertrifft Erin Roberts mit 
seinem Debüt »The Darke- 
ning« sogar das giganti- 
sche Projekt »Wing Com- 
mander 3« seines großen 
Bruders Chris. Ein Grund 
für die hohen Kosten: Die 
Schauspieler stehen in ech- 
ten Kulissen, die in mühsa- 
mer Handarbeit gebaut 
werden. In den meisten 
interaktiven Filmen spielten 
die Akteure hingegen vor blauen Tüchern (»Blue Box«) 
und wurden später in Hintergrundgrafiken eingebun- 
den, die mit dem Computer gemalt woren. »The Dar- 
kening« ist übrigens das erste PC-Großprojekt seiner 
Art, das komplett in Europa gedreht und entwickelt 
wird. 

Electronic Arts hat sich für die >eharoe' - er. den eng- 
lischen Regisseur Steve Hilliker cca-ge - _nc -u- eis 
Auswahl der Darsteller eng mit de" Vereinigungen 
der amerikanischen Film- und FeTise".schausp ee r 
zusammengearbeitet. Diese Kc::erction soll auch *ür 
künftige Projekte solcher Art ge n utzt wenden. 
Ob das Gameplay neben den ccfwenciger- : msze- 
nen nicht auf der Strecke bleibt werden wir erst 
Anfang nächsten Jahres sehen Eis dchin bleibt Erin 



STARS UND STERNCHEN 



Erin Roberts hat für »The Darkening< 
eine ganze Reihe hochkarätigei 
Schauspieler unter Vertrag genom 
men. Einige sind in den USA au! 
populären Fernsehserien bekannt 
andere wie Christopher 
Walken oder Oliver Reed 
wurden durch große Kino- 
erfolge auch hierzulande 
berühmt und Jürgen Proeh- 



/ ist seit langem 



i In- 




und Ausland ein geschätz- 
ter Darsteller. Einige der 
Hauptpersonen des auf- 
wendigen Weltraum- J| 
Spektakels wollen wir JKKk 
Ihnen näher vorstellen: Hauptdarsteller 
Clive Owen: Er wurde vor Clive Owen 
allem in den USA durch 

Auftritte in Fernsehserien und als Oliver 

Theaterschauspieler bekannt, unter 
anderem als Romeo in Shakespeares 
»Romeo und Julia«. In Deutschtand ist 
er derzeit im Film »Bad Boys - Harte 
Jungs« eu sehen und spielt in »The Dar- 
kening« als Lev Arris die Hauptrolle. 
Jürgen Prochnow: Das markanteste 
Gesicht unter den deutschen Schau- 
spielern schaffte seinen internationa- 



len Durchbruch 1 98 1 mit der Rolle des 
Kapitäns in Wolfgang Petersens »Das 
Boot«. Seitdem stand er in vielen Hol- 
lywood-Produktionen vor der Kame- 
ra, beispielsweise in »Beverly Hills 
Cop 2« oder der Verfil- 
mung von Frank Herberts 
Wüsten-Epos »Dune«. 
i Christopher Walken: 
Brave Familienväter sind 
nicht gerade die Parade- 
rollen des 52jährigen; er 
spielt lieber Bösewichte 
und schräge Vögel wie 
Max Zarin als Gegner von 
James Bond in »Im Ange- 
sicht des Todes« oder 
Koons in Quentin Taranti- 
nos »Pulp Fiction«. 
Oliver Reed: Obwohl seine Glanzzeit 
inzwischen vorbei ist, überzeugte er 
in seinen besten Jahren als vielseiti- 
ger Schauspieler. So mimte er einst 
den Athos in »Die vier Musketiere« 
an der Seite van Michael York und 
Richard Chamberlain oder stand in 
der Verfilmung des Musicals »Tommy« 
der britischen Rocker The Who vor 
der Kamera. 



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Die Raumschiffe v/erden gerendert 
und dann ins Spiel eingebunden 



Roberts genug Zeit, die spielerischen Raffinessen sei- 
nes großen Bruders für »The Darkening« abzu- 
schauen. Vom eigentlichen Spiel gibt es nämlich noch 
nichts zu sehen. Bislang existieren nur die ersten Ent- 
würfe gerenderter Raumschiffe und die Absicht, die 
3D-£ngine von »Wing Commander 3« zu benutzen. 
Versprochen werden uns aber neben der Spielgrafik 
in Super VGA eine Art »virtuelles Cockpit«, in dem 
der Spieler seinen Kopf frei drehen darf, sowie ein 
Soundtrack, der sich je nach Spielverlauf auf die aktu- 
elle Situation einstellt. (fs| 



I 







Bevor die Kulissen gebaut werden, zeichnen die 
Designer farbige Skizzen. Danach gehen die Bühn< 
bildner an die Arbeit, bis die filmreife Dekoration 
schließlich steht. 



J 



Preview: »Magic Carpet 2« 



TEPPICH-Zaub 



et 



Neue Abenteuer für 
den Teppichflieger 
aus »Magic Carpet«: 
Bullfrog zeigte uns 
Kostproben des offzi- 
ellen Nachfolgers. 

Noch dem Erfolg von »Mogic Carpet« 
und der kürzlich erschienenen 
Zusatz-CD »Hidden Worlds« werkelt 
Bullfrog fleißig am Nachfolger. Do der 
Hauptprogrammierer des ersten Teils, 
Mark Hunter, zusammen mit Peter Moly- 
neux on »Dungeon Keeper« arbeitet, 
kümmern sich nun Alan Wright und Sean Cooper 
um die Fertigstellung. Noch im September diesen 
Jahres soll Mogic Carpet 2 auf CD-ROM erschei- 
nen. Eine deutsche Version ist bislang nicht geplant, 
auch eine Diskettenversion wird es vermutlich nicht 







Aus dem Intro von Magic Carpet 2: 


Ein übelgelaunter Dämon wirft mit Feuer- 


bällen um sich. 


Carpet 




wird auch 




Höhlenlevels 




bieten, in 




denen die 




Bewegungs- 




freiheit 




einge- 




schränkt ist 





geben, Bullfrog hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: 
Mogic Corpet 2 soll den hochbewerteten Vorgän- 
ger noch übertreffen, Um dies zu erreichen, werden 
die bekannten Elemente (schnelle Grafik, Ver- 
quickung von Action und Taktik] beibehalten und um 
zahlreiche Features erweitert. Die Landschaftsgra- 
fiken sollen zusätzliche Effekte bieten, außerdem 
sind sowohl Nccni- c s cur -b'len-Levels enthal- 
ten. Währenc aie 5i;nt be ers'eren etwas einge- 
schränkt ist - zugunsten e ner noch eindrucksvolle- 
ren Pyrotechnik - chnen etzre'e »Descent«. 
Stark umgemcce- «.-de des Magiesystem: Ein 
erlernter Zauberspruch kenn dj'ch häufiges Benut- 
zen verbesser werden - klar, auch ein Magier 
braucht Übung! Wer also mit einem Stondord-Feu- 
erboll laufend Gegner röstet und nur selten done- 
benschießt, dorf sich bald über eine stärkere Versi- 
on des Spruchs freuen, die doppelt soviel Schaden 
anrichtet. Die meisten Zaubersprüche werden laut 
Bullfrog mindestens vier verschiedene »Ausbaustu- 
fen« haben. Zu den acht neuen Beschwörungen 
gehören »Narren-Mana« (eine Mano-Kugel, die 
explodiert, sobald ein Gegner sieaufsammeln möch- 
te], »Wirbelsturm« (vier Monster werden in der Land- 
schaft herumgeschleudert) und »Gravitations-Brun- 
nen« (zieht einen Gegner in den Erdboden hinein]. 




Hier sehen Sie eines 
der neuen Monster in Magic 
Carpet 2: die furchtein- 
flößende Hydra. 

Insgesamt soll es mehr als 70 
neue Zauberspruch -Auswirkungen 
geben. 

Nicht weniger als 23 verschiedene 
Monsterorten bevölkern die Welten 
von Magic Carpet 2. Zehn davon 
werden aus Teil 1 übernommen und 
grafisch aufgewertet, die restlichen 
13 sind völlig neu. Man darf sich 
z.B. auf Zombies freuen, die als 
mana-saugende Untote erst kurz 
vor ihrem Angriff sichtbar werden, oder auf steiner- 
ne Sentinels, die unbeweglich in der Landschaft ste- 
hen, aber sehr weit sehen und feuern können, Der 
fieseste Gegner ist aber die Hydra: Das vielköpfige 
Ungetüm läßt sich erst zerstören, nachdem alle seine 
[nachwochsenden] Köpfe beseitigt wurden. 

Monster befehligen 

Neu ist auch, daß der Spieler fast allen vorkom- 
menden Kreaturen mit einen speziellen Zauber- 
spruch Kommandos geben kann, die dann Schritt 
für Schritt abgearbeitet werden. So kann man einem 
Greifen befehlen, eine bestimmte Stelle aufzusuchen 
und zu verteidigen, oder gezielt einen Gegner zu 
beseitigen, 

Während die einzige echte Aufgabe in Mogic Cor- 
pet ! dorin bestand, durch ausgiebiges Monstertö- 
ten genügend Mana zu sammeln, wird es im Nach- 
folger Missionen geben. Das heißt nun nicht, daß 
die Kämpfe weniger wichtig sind, doch zur Bewäl- 
tigung jeder Spielwelt muß mon ganz bestimmte 
Dinge erledigen. Anfänglich kann es ausreichen, 
einen speziellen Gegenstand zu finden oder eine 
vorgegebene Stelle der Landschaft zu erreichen. 
Später werden die Aufgaben immer schwieriger: 
Spüren Sie doch mal eben eine Hydra auf... (la) 

MAGIC CARPET 2-FACTS 

► Hersteller; Bullfrog 

► Genre: taktisches Actionspiel 

► Termin: voraussichtlich 

September 1995 

► ea.-Preis: DM 120,- 

► Deutsche Version: nicht geplant. 

► Kurzzusammenfassung: Grafisch 
furioses 3D Spektakel mit taktischem 
Einschlag und Multiplayer- Option 



Das komplette Team von Magic Carpet 2 
auf einem Teppich 



Im Nachfolger des magischen Teppichs fliegt 
man auch nachts umher 




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Preview: »Rise 2: Resurrection« 





Mirage gelobt nach dem 

ersten Blechkame- 
raden-Flop Besse- 
rung. Mit gründlich überar- 
beiteter Spielbarkeit geht 
»Rise of the Robots« in die 
nächste Prügelspiel- 
Runde. 



Mit sauber gerenderten Grafiken und der Tilel- 
musik von »Queen«-GitarristBrian May buhl- 
te Mirage um die Gunst der Käufer für die Roboter- 
Prügelei »Rise of the Robots«. Die Hype-Rechnung 
ging nicht auf: Das Test-Team von PC Player beschei- 
nigte dem blitzenden Karate- Spektakel erhebliche 
Schwächen und stufte es als herzhafte Niete ein, 
Mirage nahm sich viele der Kritikpunkfe zu Herzen 
und investiert für die Fortsetzung »Rise 2: Resurrec- 
tion« mehr Arbeit ins Spieldesign, Vor ollem die 
Steuerung soll entscheidend verbessert werden. 
Die Story schließt on den ersten Teil an, in dem der 
»Supervisor« genannte Superroboter eine Heerschar 
stählerner Killer produzieren 
wollte. Jetzt sollen die Roboter 
mit einem Software-Virus still- 
gelegt werden, doch das Expe- 
riment geht schief. Die Blechka- 
meraden entwickeln ein eigenes 
Bewußtsein und schlagen sich 
untereinander zu Schrott, um als 
Sieger einem geheimnisvollen 
»Big Boss« gegenüberzutreten. 
Longer Story, kurzer Sinn: Sie 
Jürfen sich eine der 1 8 Kampf- 






abstrakten Hintergi 

maschinen aussuchen und die Gegner zerlegen. 
Das ist on sich noch keine bemerkenswerte Verbes- 
serung, doch päppelte dos Mirage-Team auch das 
mickrige Hieb-Repertoire von 8 auf 30 Grund- 
auf und spendierte zusätzlich bis zu acht 
Special Moves pro Blechkoloß. Außerdem besitzen 
monche Roboter Waffen wie Kreissogen, Raketen- 
werfer, Dampfhämmer und Schwerter. Diese 
Ansammlung von Features würde jedoch nieman- 
dem etwas nutzen, wenn die Steuerung ähnlich mies 
wie im ersten Teil wäre. Auch hier haben die Pro- 
grammierer offensichtlich eifrig die Konkurrenzpro- 
dukte wie »Super Street Fighter 2 Turbo« gespielt, 
denn trotz der gerenderten Spielfiguren bewegen 
sich die Roboter fast wie »Guile« oder »Vega«. 
Außerdem ist die Steuerung größtenteils »Street 
Fighter«-kompatibel und spricht direkter an als beim 
Vorgänger. 

Optisch hat sich ebenfalls einiges getan, denn die 
Spielfiguren wurden nicht nur deutlich größer und 
schneller, sondern Mirage kombiniert nun die 
gerenderten Kämpfer mit gezeich- 
neten Effekten wie 
Flammenstrahlen, 
um auch grafisch 
etwas mehr in Rich- 



Der neue »Build 
deutlich gemein 



rung der anderen Prügel- 
spiele zu gehen. Animierte 
Hintergründe und viele 
gerenderte Zwischense- 
quenzen runden den opti- 
schen Gesamteindruck ab. 
Allerdings gibt es bei »Rise 
2« keine langatmigen Ani- 
mationen mehr, sondern 
nden statt kurze, Itnackige Szenen 

nach einem Kampf, in 
denen der Sieger über seinen Gegner triumphiert. 
Den Reigen der Spielfiguren haben die Program- 
mierer gründlich überarbeitet. Zwar sind auch die 
Roboter aus dem ersten Teil wie der »Cyborg« oder 
»Crusher« dabei, doch dürfen Sie die Blechkame- 
raden zusätzlich in einer überarbeiteten Form spie- 
len. Alle Kämpfer sehen nun deutlich aggressiver 
und bösartiger aus und besitzen neben Waffen auch 
ein neues Repertoire an Schlägen. Die bis zu acht 
Special-Moves stehen aber nicht von Beginn an zur 
Verfügung, sondern müssen im Lauf des Spiels 
erworben werden. Die Option, durch längeres 
Drücken des Feuerknopfes die Schlagstärke zu 
erhöhen, fiel den ausgefeilteren Grundschlägen zum 
Opfer, Ein neues Feature ist, daß Sie die Farben der 
Roboter stufenlos ändern dürfen, um die Metallko- 
losse in Ihren Lieblingsschattierungen zu sehen, |fs) 

RISE 2-FACTS 

►" Hersteller; Mirage 

► Genre: Prügel spiel 

► Termin: Herbst 1995 

► ca.-Prels: DM 100,- 

► Besonderheiten: 1 8 Spielfiguren, mehr 
Schläge als beim Vorgänger, verbes- 
serte Steuerung und animierte Hinter- 
gründe. 



BREAK frOm REALITY... 



THE ULTIMATE POOL SIMULATION 





•^B 



J ?OCL 

Presented by STEVE DAVIS I 

and RONNIE O'SULLIVAN 



Technische Voraussetzungen: PC CD ROM: 
IBM % kompatibel, 386SX/40 oder schnelle 
VGA (SVGA empfohlen), CD-ROM Lauf- 



patibel. unterstützt alle gängigen Soundkarten 



Celeris 



A«\a\m 



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(Vj5 , W o»ek.ion von s, er , a . 



°ynamixundCoW e 



*** 



.o* 





FÜR 



Vom Grusel-Ad- 
venture »Gabriel 
Knight 2« über AI 
Lowes neues Pro- 
jekt bis zu einem 
3D-Flipper: Die Sierra-Fir- 
mengruppe präsentierte bei 
einer Audienz in Paris ihre 
reichhaltige Produktpalette 
fürs Weihnachtsgeschäft. 



W 



'er trotz eines orienfierungslosen Taxifahrers 
tatsächlich das Hauptquartier von Coklel Vi- 
sion in Paris erreicht, besucht damit automatisch 
auch Sierra und Dynamix: Seit längerer Zeit bilden 
diese drei Firmen einen engen Verbund. So küm- 
mert sich Coktel Vision um den Vertrieb der Sierra 
Produkte auf dem europäischen Markt, während e: 
in Amerika genau andersherum geschieht. Da Cok 
tel/Sierra als einziger großer Hersteller nicht auf d( 
E3-Messe in Los Angeles vertreten wor, nahm PC 
Player die kommenden Attraktionen vor Ort in 
Augenschein, 

Übrigens: Die längst überfälligen Programme 
»Phontasmagoria« und »Space Quest 6« sind fast 
fertig. Wir hoffen, Ihnen möglichst bald Tests dieser 
Titel präsentieren zu können. 

SUrra: Gabriel Knight 
meets König Ludwig 

Der Nachfolger von Jane Jensens Grusel-Abenteu- 
erspiel »Gabriel Knight« führt Sie einmal mehr auf 
die Spur des Übersinnlichen: Unser Held fliegt in The 
Beast Witnin nach München, um eine grausame 
Mordserie aufzuklären. Wie sich bald herausstellt, 




Prachtvolle Räumlichkeiten werden für »Gabriel Knight 2« digitalisiert 



könnten waschechte Werwölfe in die Vorkommnis- 
se verwickelt sein. Gabriel Knight 2 spielt vollstän- 
dig in Deutschland; mehrere bayerische Schlösser 
sowie Schauplätze in München wurden fotografiert 
und nachträglich eingefärbt. Vor diesen realen Hin- 
tergründen agieren dann im fertigen Produkt diver- 
se Schauspieler, deren Parts in einem amerikani- 
schen Studio aufgenommen werden. Die Handlung 
dreht sich um den verrückten König Ludwig II, eine 
verschollene Wagneroper und natürlich viel Myste- 
riöses. Die über 80 Örtlichkeiten und 600 Hinter- 
grundbilder werden vermutlich vier CDs belegen. 
Mit dem Erscheinen des Grofik-Adventures darf ab 
Oktober gerechnet werden. 
Sehr viel friedlicher geht es in Torin's Passage zu. 
Al Lowe, bislang in erster Linie für die »Leisure Suit 




In AI Lowes n 



n Spiel geht es nicht um Larry Laffer, 
ii niedlichen Zeichentrick hei den Torin 



Einmal bei den harten Jungs dabei sein: Polic 
SWAT ist nichts für zartbesaitete Gemüter. 



Larry«-Serie bekannt, sitzt zur Zeit an einem Fami- 
lien-Abenteuer im Stil von »King's Quest 7«. Torin, 
ein sechzehnjähriger Lausbub, muß eines Tages fest- 
stellen, daß seine Elfern von einer bösen [ober nichts - 
destotrotz herzallerliebst gezeichneten) Hexe weg- 
gezaubert wurden. Also marschiert er los, um 
zusammen mit seiner Multifunktions- Katze Boogle 
allerhand Abenteuer zu bestehen. Torin's Passage 
erinnert frappierend an einen Zeichentrickfilm, wozu 
vor allem die von Hand gemalten und dann einge- 
scannten Figuren beitragen. Derinteraktive Cartoon, 
der die ganze Familie zum Lachen bringen soll, wird 
nicht vor November erscheinen. 
Auch wenn es der Name vermuten ließe, hat Police 
Quest SWAT kaum etwas mit der bekannten Adven- 
ture- Serie zu tun. Designerin Tammy Dargan ent- 
wickelte zusammen mit dem ehemali- 
gen Polizeiführer Daryl F. Gates ein 
Programm, das die Arbeit der SWAT- 
Abteilung zum Inhalt hat. Daryl F. Gates 
entwickelte in den 60er Johren die 
»Special Weapons And Tactics« als 
Krisen -Eingreiftrupp, dessen Beamte 
z.B. gegen Terroristen oder bei Geisel- 
nahmen eingesetzt werden. Entspre- 
chend martialisch präsentiert sich dos 
Spiel: In kurzen Clips melden sich echte 
SWAT-Angehörige zu Wort, mit Hilfe 
der Trainingseinrichtungen bereitet 
man sich auf den Ernstfall vor, Wer alle 



Quest 




Handzeichen und Waffen 
beherrscht, darf dann in 
zahlreichen Videosequen- 
zen gegen böse Gangster 
vorgehen, heftiger Schuß- 
waffengebrauch natürlich 
inklusive. Das als Simulation 

gedachte Programm soll im September auf zwei 

CDs erscheinen, 

Dynamix: 

Der Outpost-Flipper 

Nachdem es laut Herstellerangabe noch mindestens 
ein Jahr dauert, bis an das Erscheinen von »Out- 
post 2« gedacht werden kann (mit neuem Pro- 
gramm ierteam, versteht sich), veröffentlicht Dyna- 
mix in Kürze einen thematisch verwandten Flipper: 
3D Pinball Outpost Odyssey zeigt den »Tisch« in 
schöner Rendergrafik, die ganz im Stile der Welt- 
raumkolonien des Namenvetters gehalten sind. So 
wird die Kugel an einer Steile von einer Art Kran 
auf eine höhere Ebene gehoben, und überall sind 
die bekonnten Gloskuppeln zu sehen. 
Noch dem Erweiterungspaket zu »Earthsiege« soll 
in absehbarer Zukunft der offizielle Nachfolger 
Earthsiege: Skyforce erscheinen. Wiederum hat 
man es mit riesigen Kampfmaschinen zu tun, die 
waffenstarrend durch zahlreiche Missionen mar- 
schieren. Auch Metaltech Hercforce nimmt sich der 
stählernen Kolosseon, allerdings in Form eines Stra- 
tegiespiels. In einer Mischung aus Hexfeld-Darstel- 
lung und Isometrie-Look steuert man seine liebevoll 
animierten Mechs in vorteilhafte Positionen, um es 
den bösen Feinden mit Raketen und Lasern so rich- 
tig zu zeigen. 

Eine neue Ära der Flugsimulationen will Silenl Thun- 
der einläuten: Anstelle berechneter 3DGrafik sol- 



Die erste Seite 
des Storyboards 

The Beast 
Within« 



len vorgefertigte Video- 
sequenzen gezeigt wer- 
war aller- 
dings erst ein Demon- 
strations-Video zu 
sehen, tiefschürfende 
spielerische Details ste- 
hen noch nicht fest, 

Coktel Vision: 
Playtoons, die dritte 

Nachdem Coktel die Veröffentlichung der ersten bei- 
den, bereits fertigen Teile seiner Playtoons-Serie auf 
tember verschoben hat, wird die gelungene 
Edutainment-Reihe nochmals überarbeitet. Sowohl 
der Geschichten- wie auch der Konstruktions-Pro- 
grammteil erhalten zahlreiche neue Funktionen. So 
ist nun das direkte Anspringen der verschiedenen 
Kapitel einer Geschichte möglich, wobei ältere Teile 
der Serie, die man noch nicht besitzt, ols Demo 
gezeigt werden, In der deutschen Version konn 
jederzeit zwischen deutschem und englischen Text 
hin- und hergeschaltet werden, außerdem lassen sich 
Textstellen komfortabel markieren und betont long- 
sam vorlesen. 

Bei der Konstruktion eigener Szenen kann der 
jugendliche Spieler nun Sprechblasen mit verschie- 
denen Zeichensätzen einfügen. Das eigenhändige 
Animieren der Charaktere geht leichter vonstatten, 
jede Figur verfügt über acht verschiedene Verhal- 
tenswelsen wie z.B. lochen oder ängstlich sein. Das 
Wechseln von einem Screen der Geschichte zum 
nächsten geschieht in Zukunft durch direktes Vor- 
oder Zurückschal- 
ten per Icon-Leiste 
zwischen 20 Bild- 
schirmen. Im Ro- I a V \i J> 
i i E?> 
boter-Menü kann I 

man auch je vier 
verschiedenen 
Screens auf einer _ 
Seite ausdrucken. I 
Außerdem haben K^^ 
die Designer unter I 
Leitung von Lamil 
Jeröme eine 




Der dritte Teil der Playtoons-Serie war- 
tet mit mittelalterlichen Schauplätzen 
und vielen Rittern auf 

Rekorderfunktion eingebaut, die in Verbindung mit 
einer entsprechenden Soundkarten/Mikrofon-Kom- 
bination das Nachvertonen der Szenen erlaubt. 
Diese umfangreichen Verbesserungen sind natürlich 
ouch im neuen, dritten Teil der Serie enthalten. Das 
Geheimnis des Schlosses spielt vor einem mittelal- 
terlichen Hintergund, mit allem, was dazu gehört: 
wilde Festgelage, spannende Burgbelogerungen 
und natürlich viele mutige Ritter, Unterstützt von sei- 
nen Gefolgsleuten muß der junge Arthur versuchen, 
das besagte Geheimnis des elterlichen Schlosses zu 
lüften. Zwölf Bildschirme mit über 1 00 Animationen 
können erforscht werden, sechs Szenen lassen sich 
mit mehr als 60 Gegenständen ausstaffieren. Alle 
drei Teile der Serie 
sollen im Septem- 
ber gleichzeitig 
erscheinen, natür- 
lich vollständig ins 
Deutsche übersetzt. 




Dynamix' neuer 3D-Flipper greift 
den Grafikstil von Outpost auf 





Nervenzerfetzender 



Horror in 



SPANNUNGSCELADENEN 



Kapiteln, die das Best: 



DES KLASSISCHEN HORROR- 




PSYCHOTHRILLERN 



DEINEN - ZUSAMMEN 



dem Talent der 



BERÜHMTEN 




%, 



Adveni 



Desicnerin Roberta 



Williams und den besten 



fEN, DIE ES IE 



iart real in 



das Geschehen hinein, 




Sie diesen 



Alptraum 



WIE EINEN EIGENEN ERLEBEN 



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Fordern Sie unseren Sierra-Multimedia-Katalog an: 
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Da 5 Bestseller- Buch 
»Dinotopia« wird in 
seiner Multimedia -Fas- 
sung auch spielerische 
Elemente enthalten 



li'HfflTTimi 

Mit CD-ROMs wird nicht 

nur gespielt: In Los 

Angeles gab es auch die 

Neuerscheinungen aus 

dem Multimedia -Lager 

zu bewundern. 





Entertainment steht nicht nur für Computerspie- 
le. Auf der »Electronic Entertainment Expo« in 
Los Angeles gab es folgerichtig neben den neuesten 
PC-Spielen (siehe PC Player 7/95) euch die aktu- 
ellsten Entwicklungen bei Multimedia-Scheiben zu 
sehen, Zu angesehenen Anbietern wie Microsoft 
gesellten sich Branchenneulinge und Seiteneinstei- 
ger insbesondere aus Filmstudios und Buchverlagen. 
Die inhaltlich interessantesten Titel haben wir für Sie 
herausgesucht und sortiert; dieser Überblick erhebt 
keinen Anspruch ouf Vollständigkeit - für den deut- 
schen Markt völlig uninteressante Programme haben 
wir gleich außen vor gelassen. 



Sony startet »CD-Plu: 
Audio-CD-Spieler wi< 
Künstler bei CD-plus 



▲ Schlag nach bei 
CD-ROM 

Für Science-fiction-Fans ist die Grollier Science Fic- 
fion Encyclopediaein gelungenes Nachschlagewerk 
von Asimov bis Zelazny, Die Umsetzung eines ame- 
rikanischen Tausend-Seiten-Wälzers enthält neben 
den 4.500 Lexikon-Einträgen auch Leseproben, ge- 
scannte Buchcovers und Filmposter sowie Interviews 
mit bekannten Autoren, teils als Video, teils nur als 
Standbild mit Ton. Dos Autoren-Team des Buches 
hat sich auch bis auf weiteres verpflichtet, die CD- 
ROM-Ausgabe jährlich auf den neuesten Stand zu 
bringen. Die erste Version soll bei Grollier im Herbst 
erscheinen. 
Microsoft arbeitet sio"ig an der Ver- 
reiterung se nes Angebots or Multi- 
ledia-NachscMacewerke- Nccn den 
Dangerous Cieutures« («Faszinieren- 
de Kreaturen«) sollen als weitere Tier- 
Titel Microsoft Oceans und Microsoft 
Dogs folgen. Der Hundefüh- 
rer bietet gegenüber den 
anderen Tier-ROMs auch 
Tips zur Pflege eines Haus- 
tiers |wos sich bei den Dan- 
gerous Creatures nicht 
gerade anbot). Außerdem 
dürfen Sie in Julia Childs: 
Home Cooking with 
Master Chefs mit Ameri- 
: Das sind Scheiben, die sowohl mit einem i m „t*™t«lAu. v sX ■„ 
u t • _ i-ft n AU nr - * * r * KosmeistgeliebterKocnin 
auch auf einem CD-ROM-PC starten. Erster 3 

rird Bob Dylan sein. an den Herd treten, 




Niemand geringerer als die englische Tageszeitung 
»TheTimes« steckthinter einer Serie neuer CD-ROMs 
von »News Multimedia«. Die Nochschlage-Serie 
Perspectives wird sich in den ersten drei Ausgaben 
milden beiden Weltkriegen und der Ökologie-Bewe- 
gung befassen, Etwas verspielter wird es bei Enig- 
ma: The Secret of Bletchley Park zugehen, welches 
beschreibt, wie die Briten 1940 den angeblich 
unknackbaren Code der deutschen Chiffrier-Maschi- 
ne Enigma enträtselten. Neben einem »Reference 
Mode« gibt es auch eine Spielhandlung, in der Sie 
sich selber als Codeknacker versuchen. Ebenfalls 
historisch wird's bei Makers of the 20th Century, 
welches die noch Meinung des Herstellers 200 wich- 
tigsten Personen dieses Jahrhunderts vorstellt. Die 
Liste umfaßt neben offensichtlichen Nennungen wie 
Albert Einstein ouch Coco Chanel, Ronald Reagan 
und Georges de Mestral - letzterer erfand den Klett- 
verschluß. 

Der englische Multimedia- Newcomer Dorling Kin- 
dersley (»The Woy Things Work«) zeigte vier neue 
Titel für olle Altersgruppen. Während die Titel der 
»Eyewitness Virtual Real ity« -Serie [namentlich Cat 
und Bird) eher Kinder ansprechen werden, ist Anne 
Hoopers Ultimate Sex Disc für Erwachsene gedacht. 
Dabei handelt es sich trotz reißerischen Titels um ein 
Sachbuch einer amerikanischen Eheberaterin; die 
Papier-Ausgabe dieses Werks hat in zwei Jahren 
über 600.000 Stück verkauft. Ebenfalls sachlich geht 
es bei The American Medical Association* Family 
Medical Guide zu, welches über kleine und große 
Wehwehchen aufklärt und Tips für einen gesunde- 



ren Lebenswandel gibt. Wenn Sie in den USA ein 
Auto kaufen wollen, oder sich einfach für amerika- 
nische Schlitten interessieren, gibt der Car & Driver 
'95 Buyers Guide interaktive Tips und Tests. 850 
Autos wurden getestet, über 600 Fotos und 30 
Videoclips sind enthalten. Außerdem liegt der 
Packung eine Gutschrift für zehn freie Stunden in 
»America Online« bei, wo Sie aktualisierte Infor- 
mationen downloaden können - zur Zeit leider nur 
in den USA. 

▲ Musik, Musik, Musik 

Sony war nicht nur auf der E3, um seine Spielkon- 
sole Playstation anzupreisen. Die Kollegen ous der 
Schall platten -Abteilung zeigten diverse 
Multimedia-Produkte rund um Stars aus 
dem Sony-Stall. Zum einen gibt es dank 
einerneuen Komprimierungs-Technik kurze 
Videoclips auf Diskette, die (was sonst?) zu 
Screensavern verarbeitet werden. Als erster 
Künstler wird Michael Jackson mit einer 
Serie solcher Disketten geehrt. Desweiteren 
stehen eine Reihe von CD-plus Titeln im 
Sony-Katalog. Bei »CD-plus« handelt es 
sich um Musik-CDs mit zusätzlichen Com- 
puterdaten. Solche Scheiben gibt es zwar 
schon länger, habenaber den Nachteil, daß 
derersteTrock kein Song sonderneben häß- 
licher Computerdaten-Krach ist. Auf einem 
Audio-CD-Spieler muß man also grundsätzlich die 
erste Spur überspringen, Bei »CD-plus« werden die 
Daten hingegen ans Ende der CD gelegt; ein Audio- 
Spieler kriegt gar nicht mit, daß neben der Musik 
auch Computerdaten vorhanden sind. Der Haken an 
der Geschichte: Nicht alle PC-CD-ROMs können die 
CD-plus verarbeiten; wenn das Laufwerk nicht voll- 
kommen Multisession-kompatibel ist, geht gar nichts. 
Die erste CD-plusous dem Hause Sony wird ein Greo- 
test-Hits-Album von Bob Dylan. 
Mehrere andere Künstler haben zur E3 angekün- 
digt, demnächst auch auf CD-ROM vertreten zu sein. 
So ist noch in diesem Johr mit einem neuen Pro- 
gramm von Peter Gabriel zu rechnen. Sting arbei- 
tet derzeit an seinem PC-Debutund bei Philips unter- 
ziehen sich die Cranberries einer Multimedia-Kur. 
Alt-Hippies können sich auf Haight-Ashbury in the 
Sixtys freuen, welches Sie ins San Francisco der 
Sechziger Jahre entfuhrt. Unterlegt mit Musik von 
Jefferson Airplane und den Grateful Dead sehen Sie 
über 600 Fotos und Videoclips ous der Flower Power 
Zeit und können in Zeitungsberichten und Interviews 
Details über diese Epoche und ihre Auswirkungen 
erfahren. 

Comptons New Media hat sich mit Rhino Records 
zusammengetan, um zwei weitere Musikscheiben zu 



produzieren; Soul Expedition: The 1960s und Rock 
Expedition: The 1960s enthalten jeweils mehrere 
komplette Songs sowie Videoclips, Discographien 

und ausführliches Hintergrundmaterial zu Künstlern, 
Stil und Einflüssen, Auch diese Programme sollen im 
»CD-plus«-Verfahren ausgeliefert werden. 
Und schließlich bringen die Rock-Opas von den Rol- 
ling Stones eine CD-ROM auf den Markt: Voodoo 
Lounge sah auf den ersten Blick wie eine neue Ver- 
sion des ersten Prince-CD-ROMs aus: Myst-hafte 
Gänge, leicht bekleidete Models und ab und zu ein 
Videoclip. Immerhin haben sich Jagger, Richards & 
Co. für dieses ROM in ein Studio begeben und eine 
halbe Stunde spezielles Material gedreht. 

7j V- M o |, 




der leben, wird in der CD-ROM-Version um Adven- 
ture-Elemenfe angereichert. Sie schlüpfen indie Rolle 
eines Geschwisterpaares, welches nach einem 
Schiffbruch auf diese Insel verschlagen wird. Klei- 
nere Rätsel hindern Sie daran, einfach durch die Sei- 
ten des Buchs zu blättern. 
Von vielen Titeln, die sich mit amerikanischer Zeit- 
geschichte beschäftigen und wegen einer dicken 
Schicht Patriotismus von deutschen Benutzern nur 
schwer zu ertragen sind, hob sich Reelect JFK deut- 
lich positiv ab. Das Programm versetzt den Benut- 
zer in die Rolle John F. Kennedys nach einem 
mißglückten Attentat in Dallas. Im Verlauf des Pro- 
gramms sollen Sie herausfinden, wer hinter dem 
Mordanschlag steckt, und gleichzeitig die Wieder- 
wahl sichern. Dazu können Sie detallierte Entschei- 
dungen zu den Krisen der damaligen Zeit wählen; 
so wollen die Programmierer angeblich 81 alterna- 
tive Versionen des Vietnam-Krieges und ganze 72 



Das war Cher in den 60ern: Ohne Tatoo am 
Gesäß, dafür aber mit Sonny Bono im Anhang; 
zu bewundern in »Rock Expedition: The 1960s«. 
Sonny ist heute übrigens Politiker... 





renn John F. Kennedy das Attentat über- 
i seine Wiederwahl in »Reelect J.F.K.«. 



▲ An der Grenze zum 
Computerspiel 

Die einfache Frage »Was ist ein Computerspiel?« 
wird immer schwerer zu beantworten. Immer mehr 
Multimedia-Titel enthalten soviele spielerische Ele- 
mente, daß dieGrauzone zwischen »Entertainment« 
und »5piel« wächst. Mittendrin steht beispielsweise 
die Umsetzung des Bestseller-Buches Dinotopia von 
Turner Home Entertainment. Das Buch um eine Insel, 
auf der Mensch und Dinosaurier friedlich miteinan- 



ln »The Secret of Biet- 
chley Park« erleben 
Sie ein spannendes 
Kapitel britischer 
Militärgeschichte 



unterschiedliche Enden des 
Attentats-Szenarios inte- 
griert haben, 

Stellen Sie sich vor, sie 
säßen in ihrer kleinen Fe- 
rienhütte im Wald, gelegen 
an einem beschaulichen 
See. Hier wollen Sie Ihr bis- 
heriges Leben Revue passie- 
die Erinnerungen von der Kind- 
Nachwelt festhalten, vielleicht 



ren lassen und a 
heit bis heute für die 
sogar Fotoalben sortieren, Wenn Sie sich die Hütte 
nicht leisten können und außerdem Ihrem Gedächt- 
nis auf die Sprünge helfen wollen, besorgen Sie sich 
am besten Echo Lake von Delrina. 
Echo Lake ist die Simulation besagter Hütte. Auf dem 
Bildschirm sehen Sie die rustikalen Möbel und viele 
Bücherregale, in die Sie einzelne Geschichten oder 
gar Ihrer kompletten Memoiren einräumen können. 



Echo Lake hilft Ihnen mil ein 

paar Fragen, sich an die 

Momente Ihres Lebens zu 
erinnern. Bei entsprechender Hard- 
ware (5canner, Soundkarte) können 
Sie auch Tonaufnohmen und Bilder 
in die Bücher einordnen. Fertig 
geschriebene Geschichten lassen 
sich ausdrucken oder auf eine Dis- 
kette speichern, komplett mit einem Abspiel-Pro- 
gromm für Windows. Das klingt zwar nach einem 
Job, den auch eine typische Textverarbeitung erle- 
digen könnte, aber das Ambiente und dos gezielte 
Auslösen von Erinnerungen machen Echo Lake zu 
einer innovativen Software, die man unbedingt erlebt 
haben sollte. 

▲ Potpourri der 
Seltsamkeiten 

Feministinnen und andere organisierte Gruppen 
achten drauf, daß Politiker und andere Gestalten 
öffentlichen Lebens ja niemanden sprachlich auf die 
Füße treten - in den USA nennt sich das »Political 
Correctness«. Das Buch Politically Correct Bedtime 
Stories, in dem ein asexuelles Wesen mit Wachs- 
tumsstörungen und Flugfähigkeit (sprich: eine Fee) 
alte Märchen auf garantiert keimfreie Weise erzählt, 
wird von MocMillan in ein CD-ROM umgewandelt, 
das vor böser Satire nur so trieft, Neben den Sto- 
ries aus dem ßuch wird es unter anderem einen poli- 
tisch korrekten Phrasendrescher und diverse Bild- 
schirmschoner geben, 

Einen Computer verbindet nicht zuletzt der Monitor 
mit dem Medium Fernsehen. Die Multimedia-Gurus 
von »Byron Preiss« wollen im Herbst nun eine ganze 
Reihe von TV-CDs auf den Markt bringen. Fans freu- 
en sich auf Multimedio-Ausqaben von Baywatch, 






Genauso bunt und 

iTÜckt wie der Film 
präsentieren sich die 
Menüs von »Beilind 
The Mask« 



MAKINC 



Während Sie verschiedene 

Dreh buch -Versionen lesen, 

können Sie Fotos aus der 

Produktion und »verlorene« 

Filmschnipsel betrachten 





1 The story behind Echo Lake 




HJ 




HJ f'Li'TTiT-!'-^"-i[l, Lei r-iÜL-i _■ !-.— ■ L ■ i f - ■n!::,|M 1 jiiid. "Daldy, Hfl 

^* ■ «ja 




1 J § 




Hl^f^^^^^^Bj Edu Uks it «JUboul. [^ 





□ 



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"'-'• * Sä& 



Memoiren als Multimedia -Show? »Echo Lake< 
sucht Erinnerungen zu wecken und Ordnung 
Gedächtnis zu bringen. 



DIE COOLSTE CD VON L.A. 



Nach unserer Meinung hat die CD »Behind 
the Mask« von Turner New Media klar 
den Preis für die beste Multimedia-CD der 
Messe verdient. Bei dem ROM handelt es 
sich um einen Blick hinter die Kulissen des 
Fantasy- Comic- Films »Die Maske«. Im 
Film bekommt Knautschgesicht Jim Car- 
rey durch eine grüne Maske übersinnli- 
che Kräfte, die aber auch negative Aus- 
wirkungen auf den Charakter haben. 
Für Filmfreunde ist die CD-ROM eine 
wahre Fundgrube. Neben Ausschnitten 
aus dem Film und Interviews mit Regis- 
seur und Schauspielern finden Sie hier bei- 
spielsweise mehrere Versionen des Dreh 



Beverly Hills 90210, Melrose Place sowie die 
Comedy- Serie Frasier. Alle Disks entholten neben 
Videoclips und Bildschirmschonern ein elektroni- 
sches Nachschlagewerk mit Zusammenfassungen 
aller gedrehten Folgen. Außerdem dürfen Sie Brief- 
papier mit Bildern der Stars ausdrucken und einen 
Multimedia- Kalender aktivieren, damit Sie ja keine 
Folge im Fernsehen verpassen. 
Etwas ernster geht es bei Byron Preiss auch zu. Die 
Romane von John Steinbeck werden in Multimedia- 
Fassungen umgewandelt, die unter 
anderem Ausschnitte aus allen Verfil- 
mungen, Interviews und Hintergrund- 
Material enthalten. In Arbeit sind Of 
Mice and Men und The Pearl and the 
Red Pony. In Zusammenarbeit mit einer 
amerikanischen Wissenschafts-Zeit- 
schrift und Microsoft entsteht Scientific 
American Library's The Planets, eine 
Reise durch das Sonnensystem, Und als 
biographischer Titel erwartet uns The 
Ultimate Einstein, eine Multimedia-Tour 
durch das Leben des wohl bekanntesten 
Wissenschaftlers der Welt. 
Auf der E3 gab sich Medio Multimedia 
noch siegessicher. Sa zeigte man bei- 
spielsweise Mind of a Killer, eine CD die 
sich mit Serienmördern beschäftigt. Die 



buchs, Szenen, die beim endgültigen 
Schnitt verlorengingen (darunter eine 
komplette, drei Minuten lange Wikinger- 
Sequenz) und derogierte Informationen zu 
den Computergraf ik-Spezialeffekren. 
Von einigen Szenen sind beispielsweise 
sechs bis sieben unterschiedliche Versio- 
nen gespeichert, so daß Sie sehen kön- 
nen, wie verschiedene Animationen aus- 
probiert und dann dach wieder verwor- 
fen wurden. 

Im Soundeffekte-Labor können Sie Sze- 
nen des Films nachvertonen oder in einem 
Katalog nachschlagen, wer offizielle 
Mask-T-Shirts und Mützen vertreibt. 



Packung und das Programm wimmelt nur so von 
Warnungen »Achtung! Jetzt wird's blutig! Nicht für 
Kinder geeignet!«. Geholfen hat's wenig: Wenige 
Tage nach der Messe entließ Medio mehr ols die 
Hälfte seiner Mitarbeiter und stellte die Entwicklung 
weiterer ROMs ein. Lediglich dos monatlich erschei- 
nende Nachrichtenmagazin auf CD, Medio Maga- 
zine, wird noch weiterentwickelt und soll mit einem 
Online-Dienst kombiniert werden. 
Schadenfreude gab's bei »Graphix Zone« zu sehen 
- nein, nicht wegen Medio! Vielmehr erwarb man 
die Lizenz für Americas Funniest Home Videos, Das 
amerikanisches Pendant zum deutschen »Bitte 
lächeln« hat immerhin ein Archiv von sage und 
schreibe 400,000 Clips, bei denen sich im wesent- 
lichen normole Leute vor laufender Kamera auf spek- 
takuläre Art und Weise weh tun. 
Den Preis für die skurrilste Scheibe der Messe ver- 
leihen wir dann allerdings doch an The Crocodile 
Hunter der Firma »Big Hand Asia Pacific« aus Aus- 
tralien. »Unglaublich furchtlos hat der Australier 
Steve Irwin die Hauptrolle in diesem echten Action- 
Abenteuer auf Compact Disc gemeistert. Mit seiner 
amerikanischen Frau Terri versucht Steve große her- 
umstreunende Krokodile aus bewohnten Gegenden 
umzusiedeln und domit sowohl Menschen wie auch 
seine geliebten „Crocs" zu beschützen.« Jetzt wis- 
sen wir's ganz genau... (bs| 



Wer das Geld hat, hat die Macht!" 



Malchialvellli [makia'veli] (ital. Politiker, 
Schriftsteller u. Geschichtsschreiber); 
Malchialvelllislmus, der; - (polit. Lehre 
Machiavellis; auch für durch keine Bedenken 
gehemmte Machtpolitik); Malchialvelllilstisch 







EB lö ra rQ-. = . 



Ein Strategiespiel, 

das auf dem 

preisgekröntem Spiel 

Merchant Prince 

basiert 



iachiavelli 



i the<J>rmce 



r 

ELECTRONIC 
ENTERTAINMENT 
EXPO 











Schöner 



Lernen 



* 



»Where's 

Waldo at the 

Circus« ist 

ein Mathe- 



Krümel-Grafik und Micker- 
Sound in Kinder-Software 
sind passe. Wir haben die 
Highlights der 
Edutainment-Neuheiten 
zu sa m mengefaßt. 

Software für Kids im eingestaubten Shareware- 
Look ist völlig »out«, wie die E3 eindrucksvoll 
bewies. Neben LucasArts mit »Mortimer and the 
Riddle of the Medaillon« [Bericht im letzten Heft) 
zeigten viele andere Firmen Produkte, die es mit der 
»erwachsenen« Spiele- und Multimedia-Konkurrenz 
locker aufnehmen können. 
Eines der gelungensten Beispiele, wie Lerneffekte und 
ansprechende Aufmachung kombiniert werden, 
zeigte TerraGlyph. Ihr erstes Produkt Hansel and 
Grefel and the enchanted Castle wird im Herbst 
erscheinen und versetzt die Kinder in die cartoon- 
hafte Umgebung des bekannten Märchens. Sie wer- 
den zu den Hauptpersonen der Geschichte und ler- 
nen quasi nebenbei bis zu vier andere Sprachen. 
Beim ersten Klick auf ein Objekt wird dieses in der 
Muttersprache des Kindes ausgesprochen, beim 
zweiten Mal in einer einstellbaren Fremdsprache. 
Das CD-ROM enthält Englisch, Deutsch, Franzö- 





sisch, Spanisch und sogar Japanisch, 
Mit dem Lösen von Mathe-Aufgaben 
hilft das Kind HeldWaldoin Where's 
Waldo at the Circus von Warner Active. Der Junior 
muß dabei eine verschwundene Pfeife suchen, sich 
durch eine farbenfrohe Umgebung bewegen und 
erhält dabei noch Mathe-Nachhilfe. 

▲ Lebendige Bücher 

Die bekannte »Living Books«-Serie von Broderbund 
soll nun endlich deutschsprachig veröffentlicht wer- 
den. Distributor Bomico arbeitet an der Umsetzung 
und plant, die erste CD-ROM der Reihe im Herbst 
zu veröffentlichen. Die lustig und intelligent aufge- 
machten Programme bieten nicht nur viel Unterhal- 
tung, sondern sind dank ihrer Zweisprachigkeit auch 
lehrreich. 

Humongous Entertainment, die sich mit Programmen 
wie »Putt-Pult goes to the Moon« einen Namen moch- 
ten, erweitern ihre weiterhin englischsprachige Palet- 
te. Für die spielerischen Inhalte des neuen Adventu- 
res Putt-Putt saves the Zoo sorgt unter anderem Ron 
Gilbert, der sich mit »Monkey Island« seine Lorbee- 
ren verdiente. Mit den Programmen der Junior Field 
Trips lernen die Kids auf unterhaltsame Weise das 
wichtigste über The Airport, The Farm und The Jun- 
gk Ein neues kindgerechtes Animationsprogramm 
zum Erstellen eigener Zeichentrickfilme präsentierte 
BigTop. Die Cartoon Toolbox mit der Katze Felix als 
Aufhänger soll über 30 Hintergründe, 200 Objekte, 
30 Spezialeffekte und diverse Musikstücke bieten. 
Für kleine Detektive sind die Programme Operation 
Neptune und Super Solvers out numbered gedacht. 
The Learning Company will damit spannende Aben- 
teuerspiele und Matheaufgaben kombinieren, ohne 
die Kids zu langweilen, Schöne Grafiken, spritzige 
Animationen und mehrere Schwierigkeitsgrade 
machen die Programme für 7- bis 1 4jährige Schüler 
interessant. Ob es eine speziell auf Deutschland 
zugeschnittene Version geben wird, ist allerdings 



Fünf Sprachen und stimmungsvolle Grafiken in 
»Hansel and Gretel and the enchanted Castle« 



fraglich. Gleiches gilt für das bunte Programm Read, 
write and type, das mit »lebendigen« Tasten den 
Kindern lesen, schreiben und tippen beibringt, 

▲ Wissenschaft für Kids 

Wissenschaft leicht gemacht ist das Ziel von Eddy 
the Robot, der die Kids durch alle Bereiche von Phy- 
sik oder Chemie bis zur Photosynthese oder Moto- 
ren führt Mit gerenderten Objekten, zahlreichen 
Ar : motioner '„rd digitalisierten Videos sollen die 
Zusammenhänge begreifbar und interessant prä- 
sentiert werder Die englische Version wird erst 
Anfang 1 996 veröffentlicht, bis dahin will sich Her- 
steller Megatoon auch einen europäischen Partner 
für anderssprachige Versionen suchen, 
The incredible Adventures of Aristotle McGuffin: 
Easier said than Dungeon entführt den PC-Nach- 
wuchs auf einen Multimedia-Trip ins mittelalterliche 
England, wo der Namensgeber der Programm- 
Serie, ein verschrobener Professor, gestrandet ist. 
Um mit seiner kaputten Zeitmaschine wieder in die 
Gegenwart zurückzukehren, müssen die Kids ihm 
helfen, einige Rätsel zu lösen. Das geht nur, wenn 
sie alles über das Mittelalter erfahren und dieses 
Wissen in zahlreichen Puzzles anwenden, Neben 
dem fundierten Inhalt legen die Programmierer, die 
vorher an der »Carmen Sandiego«-Serie bastelten, 
viel Wert auf eine authentische Atmosphäre. Time 
Warner Interactive will das Lernspiel im Herbst ver- 
öffentlichen, (fs) 



HOLLEN 












Erobert die Straße ab\ftili. 



Messebericht: 13-Hcirdwar* 




f 



Rockige Riffs von Aero- 
smith, Surround -Sound 
vom Gamepod: Nicht nur 
für Musiker gab es in- 
teressante Hardware auf 
der E3 zu sehen. 



N 




ichtsahnend schlendert man om Stand 
Firma Ahead vorbei, hört wohlbekannte Gitar- 
ren-Riffs von Aerosmith und sieht einen Herrn mitt 
leren Alters auf der Bühne stehen und auf einen Ten- 
nisschläger einhämmern, Ver- 
wundert reibt sich det 
Redakteur die Augen, murmelt 
etwas von »Jet-Lag« und 
merkt dann, daß er es mit 
dem Nachfolger der «Vir- 
tual Guitor« zu tun hat. 
Der Virtual Pick sieht 
wie ein vergrößertes 
Piektrum aus und hat 
ein dünnes Pla- 
stikplättchen, mit 
dem der MÖch- 
tegem-Gitarre- 
ro auf beliebigen Gegenständen herzhaft herum- 
schraddeln darf. 

Passend zu den beiden Pseudo- Instrumenten gibt es 
das brandneue Spiel Quest for Farne, in dem Sie 



versuchen, IhreGitorrenkünste so zu verbessern, daß 
Sie mit Aerosmith in einem ausverkauften Stadion 
spielen dürfen. Dabei sind keine Notenkenntnisse 
nötig, sondern nur etwas Rhythmusgefühl, um im 
Takt den »Virtual Pick« gegen Mutters Pfanne zu 
schlagen. Eine Art EKG zeigt die Schlagart, den Rest 
erledigt (hoffentlich] das Rock' n' Roller-Herz. 
Selbst eher skeptische Zeitgenossen konnten dem 
Programm einen gewissen Unterhaltungswert nicht 
absprechen. Dank der guten Grafik des Spiels und 
vieler Aerosmilh-Stücke hat es für Fans kernigen 
Rocks einiges zu bieten. Der »Virtual Pick« soll 
zusammen mit »Quest for Farne« geliefert werden 
und um die 1 20 Mark kosten. 



▲ Action-Joystick 

Thrustmaster weitet sein Angebot von den Simulati- 
ons-5ticks in Richtung Actionspiele aus. Der XL 
Action Controller ist mit seinen kurzen Wegen für 
schnelleSpielegeeignet und bietetdrei günstigange- 
brachte Feuerknöpfe, so daß Links- und Rechtshän- 
der gleichemaßen dcrni' zurechtkommen. 
E'ne b r ei!e Auflagefläche stützt die Hand bei län- 
geren So ; elcr. außerdem läßt sich der Action Con- 
trolie' sowohl in der Hand als auch auf dem Tisch 
gur bedienen. Zusammen mit dem Mark 2 Weapon 
Control System von Thrustmaster sind seine Funk- 
tionen sogar programmierbar. Der Preis wird um 
die 70 Mark liegen, 

▲ Das 3D-Joypad 

Wenn Sie einen Soundblaster 1 6 oder die Sting-CD 
»Soul Cages« besitzen, haben Sie schon was von 
»Gsound« gehört. Dabei handelt es sich um eine 
Technik, die aus normalen 5tereo-Boxen eine Art 
Surround-Sound kitzelt, ohne daß weitere Lautspre- 
cher oder teure Decoder notwendig wären. In Com- 
puterspielen ist der Erfolg von Qsound bisher jedoch 
ausgeblieben. Kaum ein Software-Hersteller hat das 
Verfahren für seine Spiele lizensierl. 
In einem zweiten Anlauf geht Qsound das Problem 
jetzt von der Hardware-Seite an. Das »Virtual Sur- 
round Game Päd« ist ein spezielles Gomepad, das 
nicht nur für Input sorgt: Zwei seitlich angebrachte 
Lautsprecher sollen den Spieler in Surround-Sound 
tauchen. 

Die Lautsprecher geben nämlich nicht einfach das 
Stereo-Signal der Soundkarte wieder. Vielmehr 
bearbeitet ein Prozessor im Soundpad den Klang so 
um, daß die beiden Mini-Lautsprecher am Päd oku- 
stisch zu einer Surround-Anlage werden. Unter 1 00 
Mark soll die Kombination aus Klong- und Steuer- 
erlebnis kosten. Zur £3 waren die Versionen für Nin- 
tendo und Sega fertiggestellt, an der PC -Variante 
[sowohl als Joypad wie auch als Stick) wurde noch 



Der »Virtual 
Pick« ist die klei 
ne Ausgabe der 
»Virtual Guitar« 




Erscheinungster- 
min in den USA 
wird der Oktober 
sein; der Europa- 
Vertrieb ist noch 
nicht geklärt. 

Mal 



Das »Virtual 
Surround 
Game Päd« 
kombiniert SD- 
Sound und 
Game Päd 



kp 




■^^\ J&M ^A. 


■ vir 

/ 


* • 





ti& ' 



Ä^r) ■ trostlosen Straßen 

. . , ?"? 2 I ■ Jahrhunderts fleht es ums 

■Biahke-Uoerieben. Hi-Octan QT " se«=»^ip — 

das stcuer e j nes mit Waffen gepanzerten i.iuv-^aii mit 
' Höchstleistung von mehr als 600km/h Sie können 

sr Geschwindigkeit durch Staate, Wüste 

Bergland schaftcn rasen, wobei Sie ihre Raketenwerfer und 
ylaSChinengewehre sicher gut gebrauchen können. Wählen Jjg 
~ Sechs perfekt ausgestatteten FahrzeUOen, und spielen jj„ „ 

der Mehrspieler-option gleichzeitig gegen sieben Freunde. 



ultraschnelle, 



Von Bullfrog, 

ausgezeichnet als 
Entwickler 
des Jahres 

auf der ECTS 1995 



//y-Z^/sX6x/6x/^6X££{/ 



Hinter den Kulissen: »NHL Hockey '96 



FROHLI 



Mit 3D-Grafik, Raufereien 
und intelligenteren Spielern 
greift »NHL Hockey '96« 
nach der Sportspiel-Meister- 
schaft. Wir plauderten mit 
den Machern von EA Sports. 

Der größte Unterschied zwischen »NHL Hockey 
'96« und seinen beiden Vorgängern 0/ den 
PC ist zweifellos die Grafik. Die zweidimensionale 
Darstellung wird verabschiedet, de™ |e*zt regeren 
fliegende Kameras die Stadie". Das F'ogrannier- 
team von EA Sports in Kanada verwendet jedoch noch 
mehr Zeit auf Verbesserungen im Detail, die alten 
NHL-Hasen ebenso wie Einsteigern das Spielen ver- 
süßen sollen. Ken Sayler, Produzent des Spiels, ließ 
im Gespräch mit PC Player hinter die Kulissen blicken, 

99 »Jeder Spieler 
besitzt eine Aggres- 
sions-Variable, deren 
Wert steigt, wenn er 
gecheckt wird.« ££ 

PCP: Ken, wo liegen denn die größten Unter- 
schiede zwischen der neuen und der alten Version 
von »NHL Hockey«? 

Ken: Wir hoben uns diesmal teilweise an den Ver- 
sionen für die Sega-Konsole orientiert und einige 
Details verbessert, aber die Grafik beeinflußt das 
Gameplay am stärksten. Jetzt fliegen die Kameras um 





Das NHL-Programmierteam (von links hinten). Hintere Reihe: Dejan Stanisal- 
jevic, Hanno Lemke, Tom Graham und Peter Nash. Mitte: Andy Gfavina, Jeff 
Oyek, Steve Royea, Dave Warfield, D. Funky Swalding, Lance Wall und Rich- 
ard Mul. Vorne: Jay MocDonald, Serena MeCabe, Phil Chow, Kurt Kennett, 
unser Interviewpartner Ken Sayler, Fester Hall und Victoria Wong. 



360 Grad drehbar di 
außerdem benutzen 
Super VGA, ober nur für Pentiums. 
PCP: Die Animationen der Spie- 
ler, vor allem der Torhüter, sehen fol 
aus. Wie hobt ihr das hinbekommen? 
Ken: Wir benutzen einen 3D-Ren- 
derer und die »Rotoscaping«-Technik. 
Wir haben unserem Künstler Eishockey-Lehrgänge auf 
Video gezeigt und ihn ins Stadion geschleppt. Er hat 
Skizzen von Hand gezeichnet, das gonze am PC ver- 
feinert urd mit Drahtgitter-Modellen begonnen. Als 
nörster Schritt werden Spieler mit einer Hülle umzo- 
gen, aiesequasibemaltund dann die einzelnen Bewe- 
gungsphasen verkleinert. Nächstes Jahr werden wir 
wohl mit »Motion Capluring« arbeiten, dann wird's 
nochmal um einiges besser! 
PCP: Wird es diesmal die 
von vielen heißersehnten Rau- 
fereien auf dem Eis geben? 
Ken: Ja ( die waren schon 
in der Sega-Version und wir 
haben es für den PC über- 
nommen, aber ausgebaut. Es 
gibt jetzt neue Aktionen, dos 
macht gleich viel mehr Spaß. 
PC-Ps Wiefunktioniertdos: 
Kann ich jederzeit mit einem 
Gegner eine Keilerei beginnen 
oder wird das vom Computer 
gesteuert? 
Ken: Jeder Spieler besitzt 
eine Aggressions-Variable, 
deren Wert steigt, wenn er 



gecheckt wird. Ab einem gewissen Punkt gibt es einen 
Kampf zwischen zwei Spielern. Dann saust die Kame- 
ra runter aufs Spielfeld und zeigt die Gegner in Groß- 
aufnahme. Du kannst auf den Kopf oder den Magen 
schlagen und sogar das Trikot über die Ohren des 
anderen ziehen - es macht verdammt viel Spaß. Das 
ganze funktioniert naturlich auch bei zwei menschli- 
chen Spielern. 

PCP: Aber wie ist das denn mit den Verletzun- 
gen? Da hatte mancher Hockey-Fan seine Probleme 
in den ölten Versionen, da es keine länger andau- 
ernden Verletzungspausen gab. 

Ken: Die Handhabung der Verletzten bleibt im 
Prinzip gleich, Wir haben das ganze nur besser ani- 
miert. Der verletzte Spieler wird vom Plolz getragen 
und wir haben die Team-Logos vom Boden entfernt, 
damit man es besser sieht. Längere Verletzungen gibt 
es nicht, da wir den Liga-Monager möglichst flexibel 
gestalten wollen. Der Spieler darf ja einige Spiele 
überspringen und auch wieder zurückkehren. Der 
Aufwand wäre zu hoch gewesen, dabei noch Spie- 
ler zu verwalten, die über zwei oder drei Spieltage 
verletzt sind. 

PCP: Vielen war außerdem die Auslegung der 
Regeln zu lasch, denn nur selten gab es Fünf-Minu- 
ten-Strafen. 




Die 96er- Version enthält 
Minuten-Strafen 

Ken: Wir werden neue Strafen einführen, die 
größtenteils über fünf Minuten gehen. Auch die 
Goalies erhallen nun Penalties, wenn sie auf Zeit spie- 
len. Aber wir wollen nicht jede mögliche Strafe ein- 
bauen, denn wir legen Wert auf einen Kompromiß 
zwischen Simulation und Spielbarkeit, 

PCP: Könnte man dieses Problem nicht über meh- 
rere Schwierigkeitsgrade lösen? 

Ken: Das bauen wir auch ein. Es gibt vom »Roo- 
kie« -Modus, der eher Arcade-mößig ohne viel Regeln 
läuft, bis zum »Allstar«-Modus drei Schwierigkeits- 
grade, wobei der höchste eine richtige Simulation ist 
- mit den oben genannten Einschränkungen. 

PCP: Werden dann die Computergegner stärker? 
Bei NHL '95 sind für geübte Spieler Siege gegen den 
Computergegner ziemlich unproblematisch. 

Ken: Oh, keine Angst, denen setzen wir ein paar 
dicke Brocken vor. Vor allem die Torhüter werden 
deutlich stärker, ohne unbezwingbar zu sein. Durch 
die drei Schwierigkeitsgrade haben wir die Möglich- 
keit, Einsteigern leichtere Gegner zu servieren, 
während Profis gegen wirklich gute Teams spielen 
dürfen. 







PCP: Wenn die Computergegner besser werden, 
wäre es doch eigentlich fair, wenn es ein paar neue 
spielerische Möglichkeiten gäbe. Wird sich hier etwas 
ändern? 

Ken: Einiges! Nehmen wir zum Beispiel die 
Schlagschüsse: Ein Spieler kann zum Schlagschuß 
ausholen wie gewohnt, doch darf er den Schläger 

9§ »Das neue Paß- 
system ist gerade bei 
Breaks tödlich für 
den Gegner.« ££ 

solange in der Luft lassen, wie er will, Jetzt kann er 
entweder schießen oder den Schuß nur antäuschen 
und seinen Gegner ausspielen, Das ist sinnvoll, wenn 
sich ein Verteidiger vor dir auf den Boden wirft, um 
den Schuß abzufangen. Außerdem haben wir ein 
neues Paß-System entwickelt, mit dem man Volley pas- 
sen kann. Das geht viel schneller als mit der alten 
Methode und ist gerade bei Breaks tödlich für den 
Gegner, 

PCP: Für mich war das Spiel in Über- bzw. Unter- 
zahl immer etwas unbefriedigend, da ein realistisches 
Power Play nur schwer möglich war. 

Ken: Auch hier haben wir uns etwas einfallen las- 
sen, denn der Computer verfolgt nun automatisch eine 
entsprechende Strategie. Du kannst auf einen deiner 
Spieler passen, den du nicht übernehmen kannst, son- 
dern der selbstständig spielt. Du läufst mit, forderst 
den Paß an und der Rest liegt bei dir! 



So sieht ein Torhüter nach 
dem Ren dem aus. Als 
nächster Schritt werden die 
Texturen für die Kleidung 
aufgetragen. 



Der erste Schritt zum gerenderten 
Spieler ist ein Drahtmodell 




(4 

Die Spielfiguren wurden komplett gerendert 

PCP: Das könnte gut klappen, wenn nicht ein Pro- 
blem wäre: Bei den alten Versionen spielt ein Right 
Wing nur wie ein Right Wing und ein Center macht 
als Linksaußen nur dann Sinn, wenn man ihn selbst 
spielt. 

Ken: Dos wissen wir, deshalb wurde auch die 
künstliche Intelligenz der Spieler überarbeitet, Sie 
suchen jetzt ständig alle Positionen ab und scannen, 
wo der Puck ist. Entsprechend spielen sie, und wenn 
ein Right Wing in die Center-Position läuft, spielt er 
wie ein Center. 

PCP: Wie wird denn das Drumherum aussehen? 
Viel Sprache, Digi-Bilder uns so? 

Ken: Genau. Wir haben wieder alle Namen, 
Werte und Statistiken der Vorgänger- Versionen, auch 
den Editor des 95er- Spiels. Dazu kommen rund 600 
große Fotos von Spielern, 300 digitalisierte Hockey- 
Cards und voraussichtlich 15 Videoclips mit Inter- 
views, in denen NHL- Stars Tips geben. 

PCP: Wird es eine deutsche Version geben, mit 
deutscher Sprachausgabe? 

Ken: J Q( auf jeden Fall. Wir werden diesmal in 
der englischen Version nicht nur die Nummern der 
Spieler vom Stadionsprecher durchsagen lassen, son- 
dern ouch jeden Namen. Für die deutsche Version ist 
bislang geplant, die Rückennummern deutsch zu spre- 
chen, die Namen sind eher unwahrscheinlich. 

PCP: Gibt es einen Zwei-Spieler-Modus? 

Ken: Zwei Spieler dürfen per Modem antreten, 
vielleicht benutzen wir sogar ein neues Split-Kabel für 
den Joystick-Port, damit vier Leute gleichzeitig spie- 
len können. Doch das ist noch nicht spruchreif, viel- 
leicht nächstes Jahr. 

PCP: Ken, vielen Dank für das Gespräch, (fs) 



AKTUELLE MELDUNGEN 




Ascon hat eine in Super- VGA-Auf läsung gehaltene 
Hubschrauber- Action Simulation in der Mache 



ELISABETH AUF DER 
POLE POSITION? 

Das deutsche Softwarehaus Ascon hat drei neue Pro- 
gramme in der Mache: Die Wirtschaftssimulation 
»Elisabeth I« soll endlich im Herbst '95 erscheinen. 
Als Schiffskapffän betreibt der Spieler nicht nur Han- 
del mit 1 5 Gütern, sondern auch intrigenreiche Diplo- 
matie. Außerdem wird er Seeschlachten zu bestehen 
haben und nach Erhalt eines Kaperbriefs zum See- 
räuber avancieren können. 
Dem Profi-Rennsport widmet sich das demnächst 
erscheinende »Pole Position« von der Management- 
seite her. Fahrer und Boxencrew müssen angeworben 
und trainiert, technische Neuerungen in den Rennwa- 
gen eingebaut und die Sponsoren im Auge behalten 
werden. Die eigentlichen Rennen sollen in hochwerti- 
ger Grafik mitzuverfolgen sein, wobei man dem Fah- 
rer per Funk taktische Anweisungen geben kann. 
Am vielleicht interessantesten ist aber der dritte Ascon- 
Neuling: Im Johre 2004 schließen sich die vier welt- 
weit grüßten Mafiagruppen zusammen und bedrohen 
mit ihrer geballten Macht die freien Staaten der Erde. 



Neben Statistiken zeigt Pole 
Position auch nette Sichten der 
einzelnen Rennstrecken 



Als Gegenmaßnahme wird eine interna- 
tionale Polizeitruppe ins Leben gerufen, die 
s'ch mit insgesamt sechs Helikoptertypen 
der kriminellen Großvereinigung ent- 
gegenstellen soll. Die noch namenlose Simulation wird 
vermutlich Anfang nächsten Jahres erscheinen. 

MICROSOFT ALS 
BÖRSENSCHRECK 

Die Meldung klang für Amerikaner und Europäer 
harmlos: Die »Nihon Keizai Shimbun«-Zeitung in 
Japan druckte als Titelzeile die Nachricht, daß Micro- 
soft mit der japanischen Softbank Corporation eine 
Allianz einginge, um Windows 95-Spiele zu ent- 
wichen. Diese Nachricht schlug Wellen: Der Handel 
mit der Softbank-Aktie an der Tokioter Börse wurde 
erstmal ausgesetzt, um die Fakten zu prüfen, 
Offensichtlich hatman auch in Japan Respekt vordem 
PC und Windows 95, welches dort im September 
erscheinen soll, Die Aktien der Videospielefirmen 
Sega und Nintendo fielen nach der Meldung inner- 
halb eines Tages um knapp 1 Prozent; für die Nin- 
tendo-Aktie lagen gar derart viele Verkaufsorder vor, 
daß auch hier die Börsenaufsicht den Handel mit der 
Aktie erstmal aussetzte. 
Es wird erwartet, daß es Softbank mit diesem Deal 



NEUE CD-ROM-PRODUKTE 



Mokers of the 20th Century: News Mul- 
timedia (Tochterfirma von News Inter- 
national, die u.a. »The Times« publizie- 
ren) stellt 200 Frauen und Männer unse- 
res Jahrhunderts vor, die in Politik, 



>rschu 



nd Design 



ichichte 



geschrieben haben. 

The Improv Presents Win95 For the Tech- 
nically Challenged: Von Graphix Zone 
kommt in Kürze eine CD-ROM, die »tech- 
nisch Unbedarften« auf humorvolle 
Weise den Einstieg in die Computerbe- 
dienung erleichtern möchte, mit Beto- 
nung von Windows 95. 



Spaß am Sex: Diese Telstar-Auf- 
klärungs-CD hat kürzlich die USK-Frei- 
gabe »ab 16 Jahren« erhalten. Neben 
einem etwa einstündigen Video und vie- 
len Fotos werden umfangreiche Texter- 
klärungen gegeben, z.B. zum Thema 
AIDS. 

Stationen - The Beatles: Ein weiteres Pro- 
dukt der tewi -Multimedia -Reihe dreht 
sich um die berühmten Pilzköpfe aus 
Liverpool. Rund 2000 Bildschirmseiten 
Text, 400 Bilder und knapp 50 Minuten 
Ton- bzw Filmaufnahmen sollen enthal- 
ten sein. 



> ♦ * Zum hierzulande Anfang August 
startenden Megafilm »Barm an Forever« 
gibt es im Internet nun eine eigene Web- 
Seite: Unter der Adresse »http:/ 
/www. batmanforever.com« finden Sie 
Textinformationen und digitalisierte 
Versionen mehrerer Film sc ha upiätze. 
+++ Das PC-Programm »Fritz« ist Welt- 
meister im Computerschach: Es setzte 
sich gegen 23 Konkurrenten durch und 
besiegte dabei sowohl den IBM -For- 
sch ungsrechner »Deep Blue«, als auch 
den amerikanischen »Star Socrates«, 
der über 30 Gigabyte Speicher ver- 
wendet. Fritz errang seine Siege 
dagegen auf einem handelsüblichen 
Pentium mit 16 MByte RAM. 
*+* AMD hat den bislang schnellsten 
4 86er- Prozessor entwickelt: Der »120- 
MHz-Am486« stellt eine verbesserte 
Version des 100 MHz schnellen Vor- 
gängers dar und bietet einen Write- 
Back-Cache. Angeblich soll der Chip eine 
der unteren Pentium -Klasse vergleich- 
bare Leistung erbringen. 
+++ Microsoft stellte kürzlich die ersten 
70 europäischen Online-Provider für 
sein Microsoft Network vor, die das 
Netzwerk beim oder kurz nach dem 
Start mit Inhalten versehen sollen. Es ist 
allerdings noch nicht geklärt, ob Win- 
dows 95 von Beginn an mit der Net- 
work-Software ausgeliefert wird. 
+++ Sie haben gerade ein Sechsfach- 
Speed- Laufwerk gekauft, um langfristig 
up to date zu sein? Vergessen Sie's; Chi- 
non will die erste Firma sein, die ein 
Achtfach-Speed-Laufwerk auf den 
Markt bringt. Die Entwicklungsabtei- 
lung soll das Wunderding bis Anfang 
1996 fertiggestellt haben. 



gelingt, seine Spiele weltweit kostengünstig zu ver- 
markten; japanische Titel sind bisher nur für Video- 
spiele und Spielhallen-Aulomaten erhältlich, auf dem 
riesigen PC-Markt aber weitgehend unbekannt. Ins- 
besondere wird befürchtet, daß eine Softbank-Micro- 
soft-Allianz den Vormarsch neuer 32-Bit-Konsolen 
von Sega, Nintendo und Sony bremsen kannte. 

SOUNDBLASTER X 4 

Für rund 830 Mark bietet Creative Technologie mit 
»Sound Blaster Multimedia Home 4x« ein Multime- 
dia-Upgradekit an. Der recht happige Preis rechtfer- 
tigt sich bei näherer Betrachtung der Ausstattung: Auf 
der Hardware- Seite bekommt man ein Quadraspeed- 
CD- ROM-Laufwerk (multisessionfähig und Kodak- 
Photo-CD-kompatibel), eine original Soundblaster 1 6, 
zwei Minilautsprecher und ein Mikrofon. An Software 
sind neben sieben Audio-Utilities von Creative nicht 
weniger als 1 3 Produkte der Microsoft-Home- Serie 



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c^| „ 




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Da 








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Teuer, aber leistungsstark: das »Sound- 
blaster Multimedia Home 4x» 

enthalten, darunter »Cinemania '95«, »Encarta '95« 
und »Works 3.0 Multimedia Edition«, 

BETRAYAL 

AT KRONDOR 2 

7th Level hat sich die Exklusivrechte für alle kom- 
menden Computerspiel-Umsetzungen der Riftwar- 
Romone [deutsch: »Spaltkrieg-Saga«] von Roymond 
E. Feist gesichert. In Zusammenarbeit mit dem Fanto- 
sy-Autoren, dessen Bücher bislang eine Gesamtauf- 
lage von 1 2 Millionen Stück erreicht haben, soll ouch 
das beliebte Rollenspiel »Betrayal at Krondor« fort- 
gesetzt werden, das Dynamix mit Feist als Co-Autor 
entwickelt hatte. 

NEUES 

VON MILLENIUM 

Millenium Interaktive läßl seine neuen Computerspie- 
le von Sony Psygnosis auf den Markl bringen. Neben 
»Exfraclors« (Nachfolger des Lemmings-Clones »Dig- 



gers»), der Simulation von Anti-Terror- Einsätzen mit 
»Deadline« sowie einem dreidimensionalen Aclion- 
spielnamens»Defcon5«isldasGrafikadventure»The 
Scroll« angekündigt, Dieses stammt vom selben Team 
wie das in dieser Ausgabe getestete »Silverload« und 
soll einen Bogen zwischen der heutigen Zeit und der 
ägyptischen Mythologie schlagen. 




The Scroll von Millenium verwendet 
gezeichnete Bilder als Raumgrafiken 



FUßBALLMANAGER 
ONLINE 

Die englischen Softwarefirmen Ocean und Team 17 
wollen sich im September mit »IFL Soccer« auf den 
dichtgedrängten Markt der Fußball manager quet- 
schen. Eine Besonderheit die soll eine Online-Option 
sein, bei der mehrere Spieler per DFÜ gleichzeitig 
gegeneinander spielen können. Außerdem gibt es 
mehrere Kurz-Szenarios. 






BLOß. VERLOSUNG 

Mit Wasser und Seife geht es in »Blob 
- Schlammschlacht 3D« kleinen Fer- 
keln und anderen Dreckspatzen an 
den schmutzigen Kragen, mit einer 
Postkarte haben Sie die Chance, eines 
der Spiele zu gewinnen. Die Firma 
Kelly Data verlost 20 CD-ROMs mit 
dem putzigen und völlig friedlichen 
3D-Actionspiel für Kids. Senden Sie 
Ihre Karte an folgende Adresse: 
DMV Verlag, Redaktion PC Player 
Kennwort: »Blob« 
Grube rstr. 46a 
85586 Poing 
Einsendeschluß ist am 28. Juli 1995; 
der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 



KONFEKTIONSWARE 

Auch der Schokoladen- und Fruchtgummihersteller 
Wissall hält es für nötig, per Werbespiel auf seine 
Zuckerwaren hinzuweisen, Bei »Wissoll Circus Tro- 
phy« steuert man einen CWn durch fünf grafisch 
unterschiedliche Levels, m ce-ci eweils mehrere 
Schalter richtig umgelecl werdei müssen Nähere 
Infos gibt's bei Art Department unter der Telefon- 
nummer (0234] 15879. (Ia| 





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Fortsetzung nächste SemIb 




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Laufen 


r 3B Mon . eflekt. Jahreszms 1 Z.BZ% 



Big tat P 120 ohne HoiiIii M , nsidl log , uld , lnlim 



2549.* 2999.* 3599.* 





ruzisso« put 

90/100/120 


lllfj 


f ! S T P l A 

ocn MD/1 1 










nlel Instde Lop und Pentium 


sind 



Mitnehmen! Aufgrund erhöhtet Nachfrage ist nicht immer alles sofort lieferbar! Technische Änderungen und Irrt 



PC imgi 




pvrrr | 




■eanaaaaaaaaaTanTal LucasArts 


84 % 


^E] (1) WING COMMANDER 3 


89 % 


|K1 (4) Indiziertes Spiel* 


- % 


I^^Hl 1" BIOfORGE 
■■"•■■1 Origin 


78 % 


n (IS) PANZER GENERAL 

■"^■"■* SSI 


81 % 


■Fl (4) NBA LIVE '95 

■^■^■^■^^ Electronic Arts 


86 '/. 


■Kl I10ITIE-FIGHTER 

■^■^■"^ LucasArts 


85 % 


■Fl 16) MAGIC CARPET 

■^■^■^* Bullfrog/Electronic Arts 


92 % 


Kl 171 COLONIZATION 

aaaaaaaaaaaaaLJjl Microprose 


88 % 


HTA 13) DESCENT 
■eanaaaaaaaaaJJ Interplay 


90 % 


^■JJ 114) NHL HOCKEY '95 

aäanaaaaaaaTaTuLjl Electronic Arts 


90 X 


■fil 18) REBEL ASSAULT 
^^^ Bla LucasArts 


86 X 


HEI (11) SYSTEM SHOCK 

^^^2* Looking Glass/Origin 


91 X 


VI (24) CIVILIZATIOH 

■eanaaaaaaamMH Microprose 


91 X 


■Hl 112) DIE SIEDLER 

^^■ E " Biue Byte 


83 X 


^HH (191 SIM CITY 2000 
^^■U" Maxis 


90 X 


■■Fi (■) BATTLE ISLE 2 

^^"™ Blue Byte 


85 X 


|M (13INASCAR RACING 

^^^^*^* Papyrus/Virgin 


88 X 


■ |{| 117) LITTLE BIG ADVENTURE 

■eaneaaaaaaaU'a'l Adeline/Electronic Arts 


82 X 


4#cSJJJj|jl X-COM - TERROR FROM THE DEEP 


74 % 


k ^^■■^l-* Microprose 




in! ( 1 5) WARC RAFT - ORCS IL H OMANS 
^^^^*2* Blizzard/Interplay 


83 X 


<JBg FÜLL THROTTLE (VOLLGAS) 

■.^■aOLOS LucasArts 


80 X 


NEU Hfl PS««» PINBALL 
■ -JMS! Code Maslers 


81 X 


■KZI (') TRANSPORT TVCOON 

aanTa^aaoLcaDLaTI Microprose 


82 X 


■fiS] () NOVASTORM 
aaTaaTaaTäaTLIül Psygnosis 


78 X 


' Dieses Spiel wurde mittlerweile in Deutschland indiziert und darf Jugendlichen u 

tun nicht zugänglich gemninl werden. 

Quelle: leseneschrillen nn die Redaktion PC Player. Erhebeugszeitraum: Mni/Iu 


sterlSJah- 
1995. 



;4*fe 







H 


LH 

iger Origin 


1 


(1) Wing Commander 3 - H 


eart of Ihe 


2 


(-1 Night Unlimited 




Looking Glas 5 


3 


,-} Sim Tower 




Maxis 


4 


(-) Füll Throttle (Vollgas) 




LucasArts 


5 


12) NBA Live '95 




Electronic Arts 


6 


(-} Jagged A.liance 




Sir-Tech 


7 


(-) Aies-Colleition 




Dynorm* 


8 


(-) Der Reeder 




Software 2000 


9 


(4) US Navy Ff gittert 




Electronic Arts 


10 


(3) Bioforge 




Origin 




Quelle: Karstadt AG. Erhebung siei trau 


: Juni 1995. 









_ — ■ — i 




Lal 

ITE 


1 [1) Hugo 


2 (•) Büng 


Magic Bytes 


3 (3) Hanse - Die Expedition 


Ascon 


4 (2) Bundesliga Manager Hattrick 


Software 2000 


5 (-) Sim Tower 


Maxis 


6 I-) Clotri« III 


Okano 


7 (5) Die Siedler 


Blue Byte 


8 (4) Panzer General 


SSI 


9 {-] Der König der Löwen 


Virgin 


10 (7}Aladdin 


Virgin 


Quelle: Karstadt AG. Erhebungszeilraum: Juni 1995. 




Beste » 


tht-Spiele-Soft 


ujare« 



1 (5) Windows 3.11 

2 (2) Corel Draw 

3 (2) Microsoft Word 6.0 

4 (3) Horton Commander 4.0 

5 (-] Windows 95 
Quelle: Lesern» riirilten an die Redaktion PC Ployi 




ibuiigsHäitrainTi; Mai/ Juni 




Spiele, zu denen man sich einen Nachfolger uiüoschf 



Monkcy Island 2 LucasArts 

Indiziertes Spiel* - 

Dark Forces LucasArts 

Bioforge Origin 

TIE-Fighter LucasArts 

Quelle: Leserzuschriften an die Redaktion PC Pfnyer. Erhebung sieit räum: Nlni/Juni 1995. 



Flop 5: Die größten Enttäuschungen 



1 (2) Outpott 

2 (1) Bundesliga Manager Hattrick 

3 (•) Frontier 2 - First Entounters 

4 (-) Lost Eden 

5 (■) Rite af the Robots 

Quelle: Leserzuschriften an die Reduktion PC Player. Erhebung;; 




Mai/Juni 1995. 



Ihre Stimme Zählt! Jeden Monat starrt die Soft wäre- Indu- 
strie gebannt auf das Votum der PC Player-Leser. Um eine möglichst repräsen- 
tative Auswertung zu erhalten, zählen wir auch auf Ihre Stimme! Nur schnell die 
entsprechende Postkarte in der Heftmitte ausfüllen, Briefmarke drauf und ab 
damit - je mehr Leser sich beteiligen, desto aussagekräftiger das Ergebnis. 



Inserentenverzeichnis 


Acclaim Entertainment 


11,55 


Althoff Computerspiele 


163 


Arctic Soft 


109 


Astat Media 


47, 167 


Bachler Computer 


135 


Bausparkasse 




Schwäbisch Hall 


99 


Bomico 


111 


Call and Play 


149 


CDV Software 


79 


CIC Interactive 


119 


Coktel Vision 14/15, 95, 103 


COREL Corporation 


39 


Cosi, Jens Dührkop 


69 


CPS Heidak 


145 


Cross Computersystem 


147 


Cybersoft- Versand 


27 


Electronic Arts 


21,23 


ESCOM Computer 


28/29, 31 


GALAXY 


129 


Game It! 


117 


Gamers Paradise 


163 


Groß Electronic 


135 


Hewlett Packard 


168 


Highway to Hell 


75 


Hint Shop 


157 


Hübner Direkt Versand 


97 


JE COMPUTER 


61 


Joysoft 


125 


KaroSoft 


131 


KrÖGer 


137 


L&L Telco 


161 


LG Electronics 


49 


Media Point Vertrieb 


9 


Micro Fun 


157 


Microprose 


19,33 


Mindscape 


107 


Multi Media Soft 


121 


Multimedia am See 


163 


Mystic Computer Parts 


97 


OKAY Soft 


123 


Panasonic Deutschland 


71 


PC FUN 


59 


Profi Vertriebs GmbH 


121 


Roskoden 


123 


Rotstift 


151 


Schneider & Nachfolger 


137 


Softgold 


43 


SOFTSALE Versand 


52/53 


Software Corner 


45 


Sony Europa 


89 


TollHauS - 




The Game Company 


157 


Topshare 


129 


Traumfabrik 


51,59 


Versand 99 


37 


Virgin Interactive 


2 


Warner Interactive 


65 


Weco Soft & Hardware 


93 


Wial Versand Service 


113 


Versand Teilbeilage: 1 & 1 Direkt 



tt* PC Player intern: Stellenangebot *** 



BITTE MELDE DICH! 



Alle Wege führen nach Poinq: 

Die Redaktion PC Player sucht 

Verstärkung . 



Sie lesen nicht nur gerne über PC-Spiele und 
andere Fun-Anwendungen, sondern wollen 
selber darüber schreiben? Dann sollten Sie schleu- 
nigst Ihre Textverarbeitung anwerfen, denn unser 
junges, dynamisches (aber hoffnungslos überlaste- 
tes) Redaktionsteam sucht Nachwuchs. Wenn Sie 
sich im Fachbereich PC- Entertainment (Schwerpunkt 
Spiele) gut auskennen und schon immer einen fest- 
en Arbeitsplatz vor den Toren Münchens haben woll- 
ten, dann bewerben Sie sich doch bei uns um einen 
Job als Redakteur(in)! 

Neben solidem Fachwissen, Sinn für Humor und 
einer flotten Schreibe beherrscht unser(e) Wunsch- 
kandidat(in) das Talent, selbständig zu arbeiten, 
übersteht auch gröberen Streß ohne Nervenzusam- 
menbrüche und hat genug Englisch drauf, um mit 
garstigsten Text-Adventures fertig zu werden, Idea- 
lerweise sammelten Sie bereits Erfahrungen im Jour- 
nalismus und/oder der Computerbranche. Know- 
how im Umgang mit PC-Hardware ist kein Muß, 
aber nicht ungern gesehen. 

Ihre Bewerbungsunterlagen sollten einen tabellari- 
schen Lebenslauf, zwei Probeartikel sowie Angaben 
über Ihre spielerischen Vorlieben und PC-Kenntnis- 
se enthalten. Bitte schicken Sie die gesammelten 
Werke an folgende Adresse: 

■ DMV Verlag, 

■ Personalabteilung PC Player, 

■ Gruberstr. 46 a, 85586 Poing. 
Üben Sie sich dann bitte etwas in Geduld; wir wer- 
den uns bemühen, die eingehenden Bewerbungen 
möglichst schnell zu bearbeiten. (hl) 



Unser Redaktion steam kann Mine gierige Vorfreude auf 




Aachen • Augsburg • Bayreuth • Berlin «Bie- 
lefeld * Böblingen * Bochum • Bann • Bran- 
denburg • Braunschweig • Bremen ■ Bremer- 
haven ■ Chemnitz * Coburg • Cottbus • 
Darmstadt • Dessau * Dortmund - Dresden • 
Duisburg • Erlangen • Essen • Esslingen • 
Frankfurt/Main * Frankfurt/Oder ■ Freiburg • 
Fulda • Fürth • Giessen • Gottingen • Hagen 

• Halle • Hamburg * Hannover • Heidelherg 

• Hcillnonn • Heppenheim • Hildesheim • In- 
golstadt ■ Kaiserslautern • Kerls ruhe • Kas- 
sel • Kempten * Kiel ■ Kahlem • Köln • Kre- 
feld ■ Lauchhammer • Leipzig • Lörrach * Lü- 
beck ■ Ludwigshafen • Lüneburg ■ Magde- 
burg • Main; * Mannheim • Marburg • Mon- 



Miinsler ■ Neuß • Nürnberg • D herhausen • 
Offenhsch • Oldenburg ■ Osnabrück • Pader- 
born * Passau • Pforzheim • Potsdam • 
Recklinghausen • Regensburg • Remscheid • 
Reutlingen • Rosenheim ■ Rostock • Saar- 
brücken • Schwerin • Siegen • Stralsund * 
Stuttgart • Trier ■ Ulm • Vill.-Schwenningen 
■ Worms • Wuppertal • Würzhurg * Zwickau 




Stuttgart • Wiesbaden 






IHEG K 



Chemnitz * Dresden - Erfurt • Freiberg • 
Gera • Hnl • Hinten hu • Jena * Leipzig • 
Mittweida • Pleißa • Zschnpau 



ASSQARFI 



Hamburg • Köln • Sulzbach • Wieshaden 



HERNE 



Berlin * Frankfurt/Main • Hamburg • Karls- 
ruhe • Konstanz ■ Landshut • München • 
Viernheim • Wiesbaden • Wotfsburg 



Quelle 



Blähe 

Aachen • Alzey • Amberg ■ Ansbach ab 3.8. • 
Aschaffenburg • Ascherslehen ab 17.8. • Bad 
Kreuznach * Bamberg ab 3.8. • Bautzen • 
Berlin • Berlin/Eiche • Berlin/Hellersdorf ah 
Z7.7. • Berlin/Marzahn ab 27.7. • Bielefeld • 
Bochum ■ Bremen * Bremerhaven • Chemnitz 

• Röhrsdorf • Coburg/D örfJes-Esbach • Cott- 
hus/Gtoß Gaglow • Darmstadt • Dortmund • 
Dresdea/Gorbitz ■ Duisburg ■ Düsseldorf • Er- 
furt * Erlangen • Flensburg • FrankfurVMain 

• Freiberg • Freihurg • Fulda ■ Gelsenkir- 
chen* Gera • Gierten • Görlitz * Greifswald/ 
Neuenkirchen • Hagen • Halle/Peissen * 
Hamburg • Hamburg/Harburg • Hamm • Han- 
nover ab 27.7. • Heide ah 10.8. • Heidelberg 

• Heidenheim ah 10. S. • Jena • Kassel ab 
17.8. • Kiel/Raisdorf ■ Köln • Krefeld ab 17.8. 

• Laatzen ab 27.7. • Landshut * Leipzig • Lei- 
pzig/Günthersdorf • Lörrach • Ludwigsburg • 
Lübeck • Magdeburg • Mainz • Mannheim • 
Marburg ■ Minden • Moers ah 17.8. * Mön- 
chengladbach ■ Mülheim -Kärlich • Mülheim/ 
Ruhr • München ■ Munster • Neckarsulm • 
Neumünster • Neuss • Nürnberg • Offenbach 

• Dffenburg • Osnabrück - Paderborn ab 
17.8. • Passau • Plauen • Raunheim ■ Re- 
gensburg • Remscheid • Rendsburg • Reut- 
lingen ab 10.8. • Riesa • Rostock • Saar- 
brücken Schweinfurt ab 3.8. • Senden ah 1 0.8. 

• Solingen * St. Augustiu • Stralsund ■ Stutt- 
gart • Suhl ab 17.8. • Uelzen - Weiden • 
Wiesbaden • Wilhelmshaven ab 10.8. • Wit- 
tenberg • Würzburg ab 3.8. • Zwicka u/Stein- 



Der CD-ROM-Inhalt von »PC Player plus« 8/9S 



PUTZFIMMEL IM WELTALL 



Mit »blanker Scheibe« ist 
diesen Monat nicht das glitz- 
ernde CD-ROM gemeint; 
Roger Wilco putzt nämlich 
noch das Sichtfenster seines 
Raumschiffs im brandneuen 
»Space Quest 6«-Demo. 

|^l ormalerweise bietet eine spielbare Demo den 
™ ™ ersten Level eines Programms. Manche Demos 
enthalfen sogar mehrere Levels. Aber das war den 
Entwicklern von Sierra Online nicht genug. Für die 
Demo zu »Space Quest 6« programmierten sie kur- 
zerhand ein paar neue Puzzles. Wenn Sie also die 
auf unserer CD gespeicherte Mini-Version von Space 
Quest 6 spielen, haben Sie zwar einige Grafiken 
aus dem fertigen Spiel gesehen, aber noch keinen 
Teil der Lösung - sogen zumindest die Program- 
mierer. 

Mit gut 1 20 MByte ist diese Adventure-Demo bei- 
spielhaft für die Programme, die Sie diesen Monat 
antesten dürfen, wenn Sie die Plus-Version von PC 
Player gekauft haben. Statt Weltraum-Komik kön- 
nen Sie sich ein paar Korbwürfe mit einer spielba- 
ren Demo zu »NBA Live 95« genehmigen, die 90 
MByte verschlingt. In toller VGA- oder Super VGA- 
Grafik spielen Sie die ersten zwei Viertel eines Mat- 
ches zweier All -Star-Teams. 
Wollen Sie stattdessen lieber in historische Gefilde 
abtauchen, sollten Sie Ihr Windows anwärmen und 
die »Buried in Time«-Demo installieren, Bei diesem 
Zeitreise-Adventure versuchen Sie, die Geschichte 





Hier hört man die Turnschuhe quietschen; 
Bei »NBA Live '95« können Sie in der 
Demo-Version mit den Allstars ein paar 
Körbe werfen. 

der Menschheit wieder herzustellen. Dos fertige Spiel 
wird ganze 3 CD-ROMs benötigen, deswegen ist 
ouch hier die Demo mit gut ] 40 MByte recht mas- 



i Weltall hört dich keiner lachen: Roger Wilco 
lischt zum sechsten Mal die Schurken auf - mit 
nem Galakto-Mop. 



Abgerundet wird das durch einen spielboren Ein- 
blick in die Fußball-Management- Simulation »Der 
Meister« und etwas gehobene Strategie mit dem 
»Perfed General 2«. 

Ordnung ist das 
halbe Leben 

In den letzten Monoten haben wir uns immer bemüht, 
das CD-ROM möglichst »ordentlich« zu gestalten, 
damit Ihnen bei einem DIR-Befehl nicht hunderte von 
Dateien um die Ohren fliegen. Diese löbliche Absicht 
hatte nur einen Haken, den wir erst in detektivischer 
Kleinarbeit feststellen konnten: In der Version 6.22 
von MS-DOS hat Microsoft klammheimlich das Ver- 
halten von »versteckten« Dateien geändert. Dos war 
der Schlüssel, warum manche Demos auf unseren 
Testrechnern (noch mit MS-DOS 6.0 und 6.2 aus- 
gestattet] liefen, bei einigen Lesern ober nicht. Das 
Verstecken von Doteien muß domit aus Kompatibi- 
litats-Gründen entfallen. Wenn Sie ouf unseren CD- 
ROMs also »DIR« tippen, wird es jetzt etwas unü- 
bersichtlicher. Keine Panik: In jedem Directory funk- 
tioniert das Kommando »GO«, welches entweder 
die entsprechende Demo startet oder Ihnen weitere 
Hinweise gibt. 

Mehr Tests, 

mehr Platz für Demos 

Die Umbau-Arbeiten an unserer CD-ROM haben 
begonnen: Weil Sie sich einerseits mehr »Interakti- 
ve Testberichte« gewünscht hoben, andererseits aber 
auch keinen Platz für Spieledemos verlieren wollen, 
haben wir unseren Testplayer neu organisiert, In 



Zukunft werden die Informationen in einen Video- 
clip komprimiert, statt auf viele Einzelsequenzen auf- 
geteilt. Im Gegenzug können Sie dann multimedial 
gleich von drei Spielen erfahren, wie unser Teom 
diese bewertet Dcd j'ch sind weitere Megabytes auf 
der CD freigewcden c e wir für die immer größer 
werdenden Spieiecemos nutzen können. 
Natürlich freuen w ■ uns weiterhin über Anregun- 
gen von Ihrer Seite: Was sollen wir auf unserer CD- 
ROM verstärkt, besser, weniger oder anders 
machen? Richten Sie Ihre Leserpost an die Redakti- 
on PC Player Plus, DMV Verlag, Gruber Str. 46a, 
85586 Poing. Oder per EMail an 
CDROM@PCPLAYER.MHS.COMPUSERVE.COM, 
Weiterhin ouf der Suche sind wir auch nach funk- 
tionierenden, gepatchten Spielständen für alle mög- 
lichen PC-Spiele. Bei Veröffentlichung auf unserer 
CD gibt es auch ein kleines Honorar. 




Spieletests zum Sehen und Hören: Unser 
neuer Testplayer nimmt jetzt gleich drei 
Programme pro Ausgabe unter die Lupe. 

CD-ROM-Probleme 
lösen 

Das CD-ROM wurde von uns sorgfältig getestet. Alle 
Demos wurden auf mehreren Konfigurationen aus- 
probiert. Mit den oktuellesten Versionen von fünf 
Virenscannern wurde das ROM auch komplett auf 
Viren überprüft. Trotzdem kann der DMV-Verlag 
keine Haftung für Schäden übernehmen, die aus der 
Nutzung von Programmen auf dem CD-ROM ent- 
stehen. Bitte lesen Sie ouch unbedingt die Hilfe-Texte 
in unserem Menü, die weitere Tips zur Problembe- 
seitigung geben. 

Wenn dos CD-ROM defekt ist, also ein Lesefehler es 
umöglich macht, das CD-ROM zu benutzen, tau- 
schen wir es gerne um. Senden Sie die defekte CD 
an 

PC Player, CD-Umtausch, 
Gruber Str. 46o, 85586 Poing; 
in der Regel erhalten Sie innerhalb von einer Woche 
Ersatz. 

Sollte allerdings nur ein einzelnes Programm bei 
Ihnen nicht funktionieren, können wir Ihnen leider 
nicht weiterhelfen; für die einzelnen Demos sind die 
jeweiligen Programmierer verantwortlich- wirhaben 
nur Einfluß auf unsere Eigenproduktionen, (bs) 



NOCH MEHR 
KNALLER UO 



POWERPLUS 



VON 



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Knallharte Hits - messerscharf kalkuliert! 

Hit-Jäger! Seid Ihr bereit für dies? Von POWERPLUS gibt's jetzt ein weiteres Trio der heißesten Klassiker aus 

der MicroProse-Spieleschmiede! Echte Herausforderungen in Sachen Strategie, Simulation und Sport warten 

auf Euch! Hier gibt es Klasse-Grafik, heiße FX und mitreißende Action. Allein der Preis ist es, der den Puls 

nicht in die Höhe schnellen läßt. Denn jedes dieser drei Spiele kostet keine 

Auf geht's, Ihr Hit-Jäger! Diese Titel gehören einfach in Eure Sammlung! 

POWERPLUS VON MICROPROSE - GENIALE 
SOFTWARE ZU WAHNSINNSPREISEN. 



o 



Vor einem halben Jahr 
hätte es niemand ge- 
glaubt: Windows 95 ist 
noch nicht erschienen, 
aber mittlerweile zum 
heißesten Thema bei den 
Spiele-Programmierern 
mutiert. Warum ist Micro- 
softs neue Windows-Ver- 
sion auch für Sie so inter- 
essant? 



DI FEISTER 



N 



ichts interessiert Spielehersteller 
weniger als ein Betriebssystem. 



M 


1 vi vi vi -.rij^l^L. 




ä\ 




File Edi( Search Help 


NETOI: Classlnstall (0x6) 


INETDI: Classlnstall(0x6) 


rawifjpmijj 


■NETDI: NETDI: IpRegLogCon 




INETDI: Classlnstall (8x9) 


iiS 


■NETDI: Glas5lnstall(Qx9) 


INETDI: Classlnstall (Bxa) 




INETDI: GlassInstall(Bxa) 


db| 


: '\]e Options Window Level 



An dieser Erkenntnis hat beispiel: 
weise IBM zu knabbern, dessen 
OS/2 bei den Programmierern von 
Spielen trotz guten Markterfolgs 
immer noch eine absolute Außensei- 
terrolle spielt. Lediglich neue MS- 
DOS-Versionen fanden in den letz- 
ten Jahren ein wenig Beachtung, weil 
Programmierer sich jetzt in noch 
mehr DOS-RAM austoben konnten 
und die Voraussetzungen für ihre 
Spiele immer weiter heraufschraub- 
ten: »Bitte 589 KByte RAM freischau- 
feln, am besten per Bootdisk und nur mit MS-DOS 6.2«, war 
so mancher Spieleanleitung zu entnehmen. 
Doch om 2. September könnte sich das schlagartig ändern. 
An diesem Tag soll die endgültige Version von »Windows 
95« erscheinen. Und diesmal winkt die Spieleindustrie nicht 
einfach ab und bleibt lieber beim guten alten MS-DOS. Fir- 
men wie Activision, Origin oder Sierra mischen aktiv mit und 
setzen schon seit Monaten auf den Erfolg von Windows 95. 

Warum Windows 95 anders ist 

Bisher war es beliebtes Streitthema zwischen Windows-Fans 




Microsofts Traum wird Wirklichkeit: Spielehersteller haben 5 
Windows 95 angefreundet. 



:h erstaunlich schnell mit 



und -Hassern: Ist Windows 3. 1 ein Betriebssystem oder nicht? 
Schließlich ist das alte Windows von MS-DOS abhängig und 
muß als Programm unter DOS gestartet werden. Andererseits 
ist es mehr, als eine reine Benutzeroberfläche, da Windows 
viele moderne Funktionen eines Betriebssystems übernimmt 
(z.B. die Druckersteuerung und seit der Version »Windows 
für Workgroups 3.1 1« auch alle Festplattenzugriffe). 
Windows 95 wird diese Definitionsfrage erneut anfachen: 
Rein optisch gibt es sich jetzt tatsächlich als Betriebssystem, 
denn nach dem Einschalten des Computers wird Windows 95 
»gebootet«. Allerdings hängt eine DOS-kompatible Zwi- 




Aclivision produziert neben »Pitfall: The Mayan Adventure« 
schon jetzt vier weitere Spiele exklusiv für Windows 95 



Auf der Windows 95-CD-ROM wird e 



i Spiel namens »Hover« 




schenstufe in diesem Prozeß und durch Druck auf eine Funk- 
tionstaste kann man auch beim Booten nicht in Windows, son- 
dern einer DOS-ähnlichen Kommandozeile landen. Microsoff 
sagt dieser Zwischenschritt wäre nicht notwendig, dient aber 
der Einbindung alter Hardware, für die es keine neuen Win- 
dows 95-Treiber gibt. Der DOS-ähnliche Kern wird nur gela- 
den, damit alte Treiber weiter funktionieren. 
Damit hat Windows 95 beim Startschuß einen unschlagba- 
ren Vorteil gegenüber der Einfuhrung von OS/2 2.0 und 2. 1 : 
Ihr altes CD-ROM wird in jedem Fall auch unter Windows 95 
funktionieren. Genauso ihr absolut exotischer Harddisk-Con- 
troller, ihre selbstgelötete Grafikkarte und ihr handgestrickter 
Druckerport. Wenn es einen fehlerfreien MS-DOS- oder Win- 
dows-3. 1 -Treiber gibt, kann alte Hardware weiterhin benutzt 
werden. Windows 95 kommt zudem mit einem Paket neuer 
Treiber für die gängigsten Komponenten auf den Markt: Wenn 
Ihr PC »von der Stange« gekauft und nicht mit exotischen Bil- 
ligkomponenten angereichert wurde, sollten Sie sich um alte 
Treiber gar keine Sorgen machen. 

Wo liegt der Vorteil, anstelle von DOS das neue Windows zu 
booten? DOS ist ein System, dos Anfang der 80er Jahre ent- 
wickelt wurde und eigentlich nur für PCs mit 640 KByte RAM 
gedacht ist. Deswegen haben Sie, wie oben angesprochen, 
oft Arger mit älteren Spielen. Trotz 16 MByte Speicher 
beschweren sich Programme über zu wenig RAM, nur weil in 
den kritischen 640 Basis-KByte ein einziges KByte fehlt. Win- 
dows 95 kennt für seine eigenen Programme diese Probleme 
niefit - der Speicher ist »flach« und fast genauso groß wie Ihr 
tatsächliches RAM. 

Da MS-DOS auch in den jüngsten Versionen immer noch auf 
einem alten IBM PC (8088 Prozessor, 4,7 MHz) funktionie- 
ren würde, sind 486 und Pentium nicht ausgelastet; Deren 
neuen Befehle und Fähigkeiten wurden von DOS seif Jahren 
ignoriert. Dabei ließe sich hier ein System enorm beschleuni- 
gen, indem beispielsweise Dateizugriffe auf 386-Befehle 
umgestellt werden. Windows 95 ist in vielen zeitkritischen Tei- 
len als »32 Bit Code« geschrieben worden, was nichts ande- 
res bedeutet, als daß die Fähigkeiten der Chip-Generation 
»386er und drüber« richtig ausgenutzt werden. 

Mehr Tempo durch mehr Bits 

Dieser sagenumwobene 32 Bit Code ist der Schlüssel zu den 
wesentlichen Erweiterungen in Windows 95. Wichtigster 
Schwerpunkt sind die »Filesystems«, Programme, die sich um 
die Verwaltung von Dateien auf Diskette und CD-ROM befas- 
sen. Unter MS-DOS unter Windows gab es zahlreiche Tricks, 
Dateizugriffe zu beschleunigen - beispielsweise per Cache- 
Programm. All diese Tricks sind in Windows 95 schon ein- 
gebaut. CD-ROMs werden beispielsweise nicht mehr über den 




Umweg »MSCDEX.EXE« gelesen, 
sondern direkt vom Betriebssystem. 
Dadurch steigt die Geschwindigkeit 
von Programmen, die ouf der CD- 
ROM etwas suchen, gewaltig. Das 
32-Bit-CDFS (CD Filesystem) ist 
außerdem multitaskingfähig pro- 
grammiert, was beispielsweise dem 
Abspielen von Videoclips zu Gute 
kommt: Wenn auf Ihrem CD-ROM 
ein Videoclip noch ein wenig ruckelt, 
wird er unter Windows 95 wahr- 
scheinlich absolut ruckelfrei laufen; 
selbst auf sowieso schon schnellen 
Quadraspeed- Laufwerken konnten 
wir in der Redaktion deutlich sehen, 
daß unsere »Multimedia Leserbrie- 
fe« noch eine Spur geschmeidiger 
laufen, wenn wir sie unter Windows 
95 abspielen. 

Auch die meisten DOS-Programme 
können an diesem Tempogewinn 
teilhaben. Die meisten laufen näm- 
lich in der sogenannten »DOS Box«. 
Das ist quasi eine Emulation unter 
Windows 95. Der Witz an dieser 
Box ist, daß sie nur »virtuelle« Gerä- 
te kennt. So meint ein Programm in 
einer DOS-Box, das CD-ROM per 
MSCDEX anzusprechen. In Wirk- 
lichkeit gibt es gar kein MSCDEX - 
Windows leitet alle Zugriffe auf die- 
ses virtuelle Programm intern auf das 
neue CDFS um. Ahnlich ergeht es 
Zugriffen ouf Diskettenlaufwerke 
und Festplatten. Windows 95 wird 
mit neuen Soundkarten-Treibern 
sogar Sound-Probleme von DOS- 
Spielen lösen können. Die denken 
nämlich in der DOS-Box, sie würden 
eine virtuelle Soundblaster anspre- 
chen. In Wirklichkeit setzt Windows 95 im Hintergrund die 
Zugriffe auf die tatsächlich eingebaute Soundkarte um. Doch 
damit dies einwandfrei funktioniert, müssen Sie einen kom- 
plett neu geschriebenen und akkurat ausgetesteten Sound- 
karten-Treiber haben. Und da liegt der Haken: Microsoft lie- 
fert nur für Modelle von Creative, Aztech und Mediavisian 
erste Treiberversionen mit. Ist Ihre Soundkarte auch nur etwas 
exotischer oder gar ein No-Name-Produkf aus Fernost, wer- 





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Für DOS-Programme bietet Windows 95 
eine Vielzahl von Parametern, doch die 
meisten Programme laufen automa- 
tisch, ohne hier etwas verändern zu 
müssen. Für harte Fälle gibt es e 
zielten MS -DOS -Modus. 



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den Sie wenig Freude haben. Theore- 
tisch laufen unter Windows 95 noch 
die alten 3.1 -Soundtreiber - in der 
Praxis gab es mit diesen aber Ärger 
ohne Ende. Die meisten Crashes der 
aktuellen Windows-Beta -Versionen 
konnten wir auf defekte, alte Sound- 
karten-Treiber zurückführen. Wir sind 
gespannt, ob Microsoft dieses kniffe- 
lige Problem noch in den Griff kriegt, 
oder ob Sie sich schon mal zum Sturm- 
telefonieren bei Händlern und Hard- 
wareherstellern bereitmachen sollten. 
Siedürfen allerdingsdavon ausgehen, 
daß Markenhersteller wie z.B. Terra- 
tec, Ensoniq oder Gravis schnellst- 
möglich echte Windows 95-Treiber 
liefern - denn Kunden will man sicher 
nicht verlieren. 

Warum neue Spiele 
schneller werden 

Mit vielen Tricks versuchen Program- 
mierer seit Jahren, die MS-DOS- 
Beschränkungen zu umgehen. Mit 
DOS-Extendern werden 386-kompa- 
tible Programme geschrieben, welche 
die 640-KByte-Grenze sprengen. 
Allerdings haben diese immer wieder 
Probleme mit manchen Speicherma- 
nagern, CD-ROM-Treibern oder 
Soundkarten-Emulationen. Zudem 
geht durch den Extender immer etwas 
Rechnerzeit verloren. Außerdem ver- 
fangen die Spieler immer häufiger 
nach Super-VGA-Grafik. Diese ist 
zwar theoretisch möglich, dank des 
Standard der VESA. Nur leider ist das 
VESA-BIOS 1 .2 sehr langsam, da die Grafik immer noch »seg- 
mentiert« verwaltet werden muß. 

Unter Windows 95 hoben Spieleentwickler jedoch neue Mög- 
lichkeiten. Zum einen ist, wie schon erwähnt, durch die 
Abschaffung von MS-DOS der Speicher »flach« - WIN-Exten- 
der sind also nicht notwendig. Außerdem kann, bei entspre- 
chendem Windows -Treiber der Grafikkarte, auch die Super- 
VGA-Auflösung besser verwaltet werden. Statt 64 KByte 
großer Häppchen, liegen dann die 2 Megabyte der Grafik- 
karte als ein Block an fixer Adresse im RAM des PCs. Das 
mag undramatisch klingen, aber Programmierer von Origin 
gaben beispielsweise an, daß alleine durch diese eine Umstel- 
lung eine erste Beta-Version von »Wing Commander 3 für 
Win95« doppelt so schnell lief wie das DOS-Original (Win- 
dows 95 beschleunigt nicht die alte DOS-Version - nur die 
neu programmierte Windows-Version ist schneller!). 
Außerdem haben fast alle Grafikkarten der letzten zwei Jahre 




Windows-Beschleunigungs-Funk- 
tionen eingebaut, die sich theore- 
tisch auch für Spiele-Scrolling 
zweckentfremden lassen. Nur war 
bisher verständlicherweise kein 
Programmierer bereit, sein DOS- 
Programm für mehrere Dutzend 
verschiedene Windows-Beschleu- 
niger jeweils einzeln anzupassen. 
Unter Windows 95 stellt Microsoft 
Spieleentwicklern aber Werkzeu- 
ge zur Verfügung, um auch deren 
Programme an dem Grafikturbo 
teilhaben zu lassen. Damit kann 
der Bildaufbau in Einzelfällen 
nochmal um den Faktor zwei bis 
drei beschleunigt werden. Bei 
geschickter Programmierung wer- 
den Super- VGA-Spiele unter Win- 
dows 95 also bis zu fünfmal 
schneller. 

Der dritte Geschwindigkeitsge- 
winn ist dabei noch nicht inklusi- 
ve: Im Herbst erwarten wir preis- 
werte Grafikkarten mit SD- 
Beschleunigung. Solche Chips 
können Spiele mit 3D-Grafik, von 
»Descent« bis »Falcon«, wieder 
um den Faktor zwei bis fünf 
beschleunigen. Dazu ist allerdings 
neben neu geschriebenen Spielen 
auch Treibersoftware notwendig, 
die Spiel und Grafikkarte mitein- 
ander verbindet. 

Zur Zeit sind mehrere konkurrie- 
rende Treiber- Konzepte im Ren- 
nen (3 DR, Reality Lab, Render- 
ware, BRender, etc.). Die meisten 
dieser Treiber setzen auf Windows 95. DOS- Programmierer 
haben weitaus weniger Chancen, die kommende 3D-Hard- 
ware zu unterstützen. 

Daß all dies nicht nur Theorie, sondern auch Praxis ist, zei- 
gen mehrere Spielehersteller in den USA. Activision, Electro- 
nic Arts, Origin, Accolade, Sierra und auch Microsoft selbst, 
wollen noch bis Weihnachten Umsetzungen und sogar neue 
Spiele für Windows 95 anbieten. Das Windows 95-CD-ROM 
enthält sogar ein eigenes Actionspiel namens »Hover«. 

Kompatibilität wird großgeschrieben 

Ein neues Windows kann so gut sein, wie es will: Do es MS- 
DOS ablösen soll, muß es die alten MS-DOS-Programme 
direkt unterstützen. Microsoft weiß: Wenn die »alten« Spiele 
nicht laufen, werden Privatkunden einen großen Bogen um 
das neue System machen. Die Kompatibilität hat Windows 
95 dann auch mehrfach aufgehalten; immer neue Tests mit 



Keinen Hardware -Arger mehr: Zu den üblichsten 
Steckkarten bringt Windows 95 neue Treiber gleich 
mit. Diese werden vollautomatisch installiert und 
verwaltet - an CONFIG.SYS und Co. müssen Sie 
idealerweise nicht mehr fummeln. Wenn Sie aller- 
dings eine etwas exotischere Karte haben, wird 
Windows 95 schnell bockig: Alte Treiber laufen nur, 
wenn diese vollkommen Windows 3.1 -konform 
und ohne Tricks programmiert wurden. 



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immer obskurerer Software sollten alle erdenklichen Proble- 
me beseitigen. So fuhr der Prajektleiter des Windows 95- 
Teams mehrfach mit einem Lieferwagen zu einem Software- 
geschäft in Seattle und kaufte einen kompletten Satz aller 
erhältlichen Spiele und Applikationen. Tester wurden dann 
dazu verdonnert, jedes einzelne Produkt unter Windows 95 
auszuprobieren. 

Die Kompatibilität zu DOS-Programmen ist in drei Stufen ver- 
wirklicht: Praktisch jedes Programm läuft sofort, wenn Sie die 
entsprechende EXE-Datei starten. Viele Spiele können Sie 
sogar in einem Fenster laufen iassen (wenn auch sehr lang- 
sam}. Programme, die sehr viel auf Festplatte und CD-ROM 
zugreifen, laufen unter Windows 95 sogar schneller, da die 
3 2 -Bit- Datei Systeme immer noch aktiv sind. 
Kommt ein DOS-Programm aber nicht direkt mit Windows 95 
klar, gibt es in der zweiten Stufe einen exklusiven MS-DOS- 
Modus. Hier zieht sich Windows aus dem Speicher zurück 
und startet quasi einen MS-DOS-Clone, der wieder mit alten 
1 6-Bit-Komponenten 
arbeitet. Das sollte nor- 
malerweise auch hart- 
näckige Programme 
zum Starten bringen - 
das Windows 95-Mul- 
titasking und die ande- 
ren Vorzüge sind dann 
aber weg. 

Zu guter Letzt gibt es 
noch die harte Metho- 
de: Das alte DOS boo- 
ten. Windows 95 und 
MS-DOS vertragen 
sich wunderbar 
gemeinsam auf einer 
Festplatte; jedes der beiden Betriebssysteme hat sogar seine 
eigene AUTOEXEC.BAT und CONFIG.SYS. In den Beta-Ver- 
sionen von Windows 95 muß man dieses »Dual Boot«-System 
noch durch Hinzufügen einer Textzeile in einer Datei aktivie- 



Alles wird einfacher... und schwerer! 

Das Zauberwort »Plug & Play« macht schon lange die Runde; 
Windows 95 geht das Thema konkret an. Nehmen Sie zum 
Beispiel einen PC mit einer NE2000- Netzwerkkarte, einem 
CD-ROM-Laufwerk von Mitsumi, einer ET4000-W32p-Gra- 
fikkarfe, einem Soundblaster 1 6 und einem SCSI-Controller 
von Adaptec. Jedes dieser Geräte benötigt Speicherplätze, 
IRQs, DMAs, Treibersoftware und andere kryptische Einstel- 
lungen. Wenn Sie eines dieser Geräte austauschen oder 
umbauen, geht eine Jagd durch CONFIG.SYS, AUTO- 
EXEC.BAT, WIN.INI, NET.CFG und andere Dateien auf der 
Festplatte los. 

Bei Windows 95 ist das anders: Windows 95 erkennt alle 
oben angesprochenen Komponenten ganz vollautomatisch. 
Alle werden ohne einen Mausklick von Ihnen konfiguriert und 




Die meisten MS-DOS-Spiele laufen unter Windows 95 in eine 
Fenster - allerdings wesentlich langsamer. Im Vollbild-Mod 
gibt es dagegen keinen Geschwindigkeitsverlust. 



die passenden Treiber installiert. Bei der Installation auf einem 
Redaktions-PC konnte schon eine ältere Beta-Version völlig 
fehlerfrei und automatisch mit dieser Hardware- Liste umge- 
hen. Wir mußten nicht einen Treiber nachrüsten, anpassen 
oder beim Hersteller der Hardware anfordern. 
Klingtwie ein Wunder? Nein, sondern basiertauf harter Arbeit 
der Microsoft-Ingenieure. Die haben sich die Mühe gemacht, 
für die gängige auf dem Markt befindliche Hardware Detek- 
tions-, Konfigurations-, und Treiberprogramme zu schreiben. 
Eine Manager-Software in Windows 95 überwacht alle Gerä- 
te, verteilt IRQs sowie DMAs und löst, soweit irgend möglich, 
Konflikte automatisch. Belegen CD-ROM und Soundblaster 
beispielsweise den gleichen IRQ, legt Windows 95 die Sound- 
karte auf einen anderen IRQ. Möglich ist das aber nur, weil 
z.B. der Soundblaster 1 6 durch Softwarekommandas umkon- 
figurierbar ist. 

Wenn Sie ein ähnliches System, aber mit anderen Kompo- 
nenten haben, konn die Sache schon ganz anders aussehen: 
Die Netzwerkkarte ist ein 99-Mark-No- 
Name-Clone, die Grafikkarte mit einem 
brandneuen MPEG-Chip ausgestattet, 
die Saundkarte ist ein Taiwan-Nach- 
bau, deren Treiber drei Jahre alt sind 
und die nur per Jumper konfiguriert 
werden kann. Das CD-ROM ist außer- 
dem von Teac, laut Packung zwar 
garantiert Soundblaster-kompatibel, 
aber nicht im Satz der Standard-Trei- 
ber enthalten. Jetzt kommt Windows 95 
ganz schön ins Schwitzen: Das CD- 
ROM wird nicht erkannt; der alte Trei- 
ber bleibt in der CONFIG.SYS- Datei 
und das ROM kann trotzdem ange- 
sprochen werden (Uff). Die Grafikkar- 
te wird zwar erkannt, der MPEG-Decoder aber nicht - MPEG- 
Filme können nicht mehr gespielt werden, da der MPEG- Trei- 
ber zum neuen Grafikkarten -Treiber nicht kompatibel ist. Also 
Windows 95-T reiber rauswerfen und langsameren, instabile- 
ren Windows 3.1-Treiber installieren. Statt dem modernen 
Windows- Netzwerk müssen Sie Ihre alte Netzwerksoftware 
beibehalten, die zu manchen neuen Funktionen nicht kom- 
patibel ist. Und beim Abspielen eines Sounds stürzt Ihnen Win- 
dows 95 regelmäßig ab, weil der drei Jahre alte Soundkar- 
ten-Treiber noch nie vollständig 3.1 -kompatibel war. AUTO- 
EXEC.BAT & Co. sind sie bei all dem Ärger auch nicht 
losgeworden. 

Die Moral von der Geschichf : Bevor Sie blindlings Windows 
95 kaufen und installieren, sollten Sie eine Hardware-Check- 
liste onlegen und sich bei den jeweiligen Herstellern oder Ihrem 
Fachhändler erkundigen, ob es Windows 95-Treiber gibt oder 
ob diese gar schon der Windows 95-CD-ROM beiliegen. Und 
sollten Sie heute neue Hardware kaufen, fragen Sie ruhig jetzt 
schon nach der Windows 95-Kompatibilifät. Denn wenn Sie 
Pech haben, gibt es Weihnachten 1996 einige der besten 
Spiele nicht mehr für MS-DOS. (bs) 




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Einem grünen, quakenden Etwas einen dicken 
Kuß auf die feuchten Lippen zu drücken, ist sicher 
nicht jedermanns Sache. Für eine gelangweilte Prin- 
zessin ist das noch schwerer, vor allem wenn sie sich nicht gera- 
de auf die moralische Unterstützung von vier skurrilen Feen 
verlassen kann. Das Märchen »Der Froschkönig« der Gebrü- 
der Grimm wurde für das gleichnamige CD-ROM in moderne 
Kleider gesteckt und auch inhaltlich etwas überarbeitet. 
Wer keine Lust hat, mit der Maus in den Hintergrundbildern 
Objekte anzuklicken und ins Geschehen einzugreifen, läßt 
sich die Geschichte einfach vorlesen. Allerdings sind die 
Sprecher weder stimmlich sonderlich begnadet, noch 
haben sie das Erzählen von Märchen gelernt. Schnell 
fühlt man sich an Leseübungen aus der Schulzeit erin- 
nert, die ähnlich lustlos 
klangen. 

Etwas unterhaltsamer ist 
dagegen die »Spiel«-Variante, tri 
der die Kids viele Gegenstände 
oder Tiere in den Bildern 
anklicken dürfen und mit kleinen 
Animationen und Kommentaren 
belohnt werden. Teilweise ist die 
Sprachausgabe witzig und 
gelungen, oft aber zu undeutlich 
gesprochen, um auf Anhieb ver- 
standen zuwerden. Die teil- 




die pc |MM>*-iHtii| 



Moderne Umsetzungen klassischer 
Märchen sind nicht jedermanns 
Sache. Wer sich gerne an die bekann- 
te Erzählweise der Gebrüder Grimm 
erinnert und dies auch seinen Kin- 
dern vireitergeben will, steht mit dem 
CD-ROM »Der Froschkönig« sicher 
auf Kriegsfuß. Flapsige Sprüche aus 
der heutigen Zeit, völlig stilfremde 
Elemente und unmotiviert vor sich 
hinnuschelnde Sprecher veröden 
jedem Märchen-Freund seine 
Geschichten. 

Dabei sind gute Ansätze vor- 
handen: Die vier Feen mit 
ihren unterschiedlichen 
Fähigkeiten sind zwar zu 
abgefahren, prinzipiell 
aber eine nette Idee. Nur 
beschränkt sieh die Inter- 
aktion der Kids auf weni- 
ge Mausklicks, ohne daß 
sie richtig gefordert werde r 
So wird das reine Erzählen des 
Märchens zwar etwas versüßt, 
durch die schlechte techn 
Umsetzung schnell äde. 




*fe 



Spielen 
20% 




weise sehr moderne 
Umsetzung beschwört 
sicher Konflikte zwi- 
schen Omas Märchen- 
buch und dem CD-ROM 
herauf. Spätestens bei der 
flapsigen Ausdrucksweisi 
der Prinzessin (»Schlägst Du 
mich endlich für die Natio- 



f 



nalmannschaft 
vor?«} dürften 
auch die Kinder 
stutzig werden. 
Jede Szene läuft 
gleich ab: Zuerst wird das Geschehen durch eine Animation 
eingeläutet, dann dürfen die Kids loslegen. Wenn Sie in der 
Geschichte weiterkommen wollen, müssen Sie Früher oder spä- 
ter die Prinzessin mit dem Cursor ankiicken, damit die vier Feen 
aktiviert werden. Die sitzen in den Bildschirmecken und schla- 
gen je nach Mentalität eine Lösung für das gerade aktuelle Pro- 
blem der Prinzessin vor. »Kadabra« ist eine Zauberfee und 
bevorzugt fantasievolle Lösungen, während die »Pro- 
fessor« genannte Fee mit genialen Vorschlägen 
überzeugt. »Picasso« ist eher künstlerisch veran- '^^tßty 
lagt, wogegen »Punky« völlig ausgeflippte Ideen 
hat. 

Die Feen unterhalten durch nette Animationen und coolf 
Sprüche, bringen die Prinzessin aber auch nicht so recht wei- 
ter. Am einfachsten geht die Geschichte voran, wenn die Kids 

auf den Vorwärts- 

Pfeil klicken und 
sich das nächste 
Bild ansehen. 
Während der 
ganzen Geschich- 
te wird von CD eine 
angenehme und 
unaufdringliche 
klassische Mu- 
sikuntermalung 
gespielt, die sich 
im Vergleich zu 
den eher schwa- 
chen Sprach-Sam- 
ples durchaus 
hören lassen 
kann. |fs] 



H ier Froschhönig 






■ VGA 


■ Soundblaster 


■ Soundblaster Pro 


j General MIOl 


■ CD-Audio 




■ Windows 


Empfohlen: 486er (m 


n. 50 MHz), 8 MByte 


RAM und Maus. 




Programm-Typ: 


Interaktives Märchen 


Hersteller; 


Vertigo 
DM 80,- 


Ca.-Preis: 


Festplatte: 
CD-ROM: 


ca. 2 MByte 


ca. 320 MByte 


Alter: 


3-10 Jahre 


Spafifaktor: 


Befriedigend 


Anleitung: 


Gut 


Programmtext: 


Deutsch; gut 


Sprach au; gäbe: 


Deutsch; Befriedigend 


Grafik: 


Befriedigend 


Sound: 


Befriedigend 


Bedienung: 


Befriedigend 


GESAMTWERTUNG 


=-/*so%= 




Test: »Teddys großes Abenteuer 



Erste Schritte 



Ein knuddeliger Teddy-Bär führt durch ein buntes Bil- 
derbuch, das die jüngsten Kinder mit dem PC vertraut 
machen soll. 



# 



''M$ 



W 



ie ein Spiel für Kinder aussehen soll, habei 
gen schon länger herausgefunden. Gewaltfrei, bunt 
und leicht zu bedienen muß es sein. Doch Kinder, die noch 
nicht in die Schule gehen und weder lesen noch mit der PC- 
Tastatur umgehen können, sind oftmals überfordert. Deshalb 
hat Mindscape die »Teddy« -Serie entwickelt, die sich an 
Kids ab drei Jahre 



die pc ivHien-mertung 



Erwachsene sollten sich nicht von der 
Aufmachung täuschen lassen. Die 
»Teddy "-Serie ist auf die jüngsten PC- 
User zugeschnitten, die ihre ersten 
Erfahrungen mit dem Computer 
machen. Grafik und Sound sind ent- 
sprechend einfach gehalten, wirken 
aber mitunter zu schlicht. Bereits 
Schulkindern dürfte Teddy zu seicht 
sein. 

Immerhin: Den Drei- bis Sechsjähri- 
gen erspart man Frusterlebnisse mit 
der für ihre Hände viel zu großen 
Maus, der verwirrend umfangrei- 
chen Tastatur und wurzeligen Gra- 
fikdetails, die sie kaum erfassen. 
Dazu kommen der sympathische 
Teddy als Ansprechpartner, die nicht 
perfekte, aber ordentliche Sprach- 
ausgabe und ein paar nette Gags in 
den Geschichten. Mit Teddy darf man 
die Kids auch mal ein Viertelstünd- 
chen alleine lassen, denn er sagt den 
Kleinen schon, was sie als nächstes 
mit dem Programm anstellen 
können. 

Für erste Erfahrungen 
mit dem PC ist die 
»Teddy«-Serie OK, 
doch spätestens wenn 
Ihr Kind in die Schule 
kommt, sollten Sie ihm 
etwas Gehaltvoll 
vorsetzen. 



wendet und 

extrem einfach zu 
bedienen ist. So 
einfach, daß älte- 
re Kinder bzw. 
Erwachsene damit 
überhaupt nichts 
anzufangen wis- 
sen. 

Auf dem CD-ROM 
»Teddys großes 
Abenteuer« finden 
Sie die drei Spiele 
»Teddys großer 
Tag«, »Teddys 
Safari« sowie 
»Teddy am Meer«, 
die auch einzeln 
erhältlich sind. 
Hauptperson 
st der 
knuddeli- 




identifizieren. Sie begleiten ihn durch seine Welt vom Auf- 
stehen am Morgen bis zu Reisen in ferne Länder. Dabei müs- 
sen sie sich nicht mit der Maus abquälen oder komplizierte 
Tastaturkombinationen finden, sondern das Keyboard wird 
zu einer einzigen großen Taste umfunktioniert. So ist gleich, 
ob die Kids auf »Space« drücken oder mit der ganzen Hand 
auf mehrere Tasten patschen. Allerdings dürfen sie nicht 
ständig ins Geschehen eingreifen, sondern nur, wenn Teddy 
mit einer Aktion fertig ist und auffordernd mit dem Fuß tippt. 
Andernfalls wird die Eingabe mit einem »Autsch« kom- 
mentiert. 

Erwachsenen mag dieses Spielprinzip ziemlich langweilig 
erscheinen, doch für kleine Kinder zwischen drei und sechs 
Jahren macht diese Art Bilderbuch durchaus Sinn. Die wich- 
tigen Figuren und Objekte sind groß genug gehalten, um die 
Dreikäsehochs 



nicht zu überfor- 
dern. Die Sprach- 
ausgabe hätte 
etwas beschwing- 
ter sein dürfen, ist 
aber erfreulich 
gut zu verstehen. 
Mit den Funk- 
tionstasten wird 
die Geschwin- 
digkeiteingestellt 
mit der sich Teddy 
bewegt, ein Bild 
weitergeschaltet 
oder ein kleines 
Hilfemenü aufc; 
rufen. jfs) 



teddijs grosses äbenteuer 



■ VGA 

I Soundblaster J Sowiiiblasler Pro 

.-,i|.)l _i CD-Audio 

■ DOS 



Interaktives Bilderbuch 

Mindscape 

DM 70,- 

(a. 0,5 MByte 

170 MByte 
3 bis 6 Jahre 




o 




Mit ihrem ErsHingsalbum »Pontifiex Maximus« 
plazierte sich die Rockband »Phallus Dei« 
1 991 in der Gothic- und Industriol-Szene. Possend 
zum Nomen hatte die CD einen deutlich sakralen 
Anstrich; Düster-monotone Depri -Klänge wurden 
munter mit Chorälen vermischt, dazu gab's Texte, 
die einen braven Klosterschüler kräftig mit den gerö- 
teten Ohren hätten wackeln lassen, 1 993 folgte dos 
melodiösere »Cyberflesh«, 1 994 erschienen »Por- 
nocrates« sowie der Ableger »Megacrates«. 
Mit »Luxuria« springen Phallus Dei auf den Mixed- 
Mode-Zug auf: Die CD entholt einerseits vier Audio- 
Tracks, andererseits ein typisches Windows-Mulli- 
media-Machwerk mit spärlichen Bandinfos, weni- 
gen Fotos und drei Musikvideos, die zwor in voller 
Länge, aber nur im pixeligen Vollbildmodus abge- 
spieltwerden. Mit Hilfe einer MPEG-Karte darf man 
sich die Clips in besserer Qualität anschauen. Auch 
die Fotos sind in zwei Qualitätsstufen vorhanden, 
zwischen denen mon umschalten konn. 
Sonderlich viele Informationen werden nicht gebo- 
ten: Zwei schlampig obgetippte Interviews, Ultra- 
kurz-Beschreibungen der vier bislang erschienenen 
Alben (ohne Trackliste) und einige weitere Text- 
fragmente sind olles, für Fans von Phallus Dei dürf- 
te die CD ober trotz des knapp bemessenen Inhalts 
interessant sein - als Audio- Scheibe. (la) 



zum 


jVGA 


■ Super VGA 


■ Soundblaster 


■ Soundblaster Pro 


_j General H101 


■ CD-Audio 


JDOS 


■ Windows 


Empfohlen: 486er (m 


n. SO MHz), 8 MByte RAM, 


CD-ROM und Super-VGA. 


Programm-Typ: 


Mixed-Mode-CD-ROM 


Hersteller: 


Digital SimpleX 


Co.Preis: 


DM 40,- 


Festplatte: 


- 


CD-ROM: 


ia. 480 MByte 


Anleitung: 


Deutsch; ausreichend 


Programmtext: 


Deutsch; ausreichend 


Sprach ausgäbe: 


- 


Grafik: 


Befriedigend 


Sound: 


gut 


Bedienung: 


Befriedigend 


GESAMTWERTUNG 


- ,,; 4omJ 



bernardofhollpoods 
iMiliin 

ach dem vor kurzem veröffentlichten Marilyn- 
CD-ROM des tewi-Verlags kümmert sich jetzt 
eine weitere CD um die Monroe, »Bernard of Hol- 
lywoods Marilyn« stammt von Corel (bekennt durch 
das Zeichenprogramm »Corel Draw«] und zeigt 
Normo Jeon Baker aus der Sicht von Bruno Bernard, 
einem bekannten Hollywood-Fotografen. Dos Pro- 
gramm basiert auf dem gleichnamigen Buch von 
dessen Tochter, Susan Bernard. Die verwendeten Bil- 
der sind von durchweg guter Qualität und können 
per Screensaver- Funktion auf den Bildschirm 
gebracht werden. Neben Gesprächsoufzeichnun- 
gen und Briefen findet man viele Auszüge aus ßer- 
nards Tagebuch, die auch vorgelesen werden. 
Zu Beginn wählt mon die gewünschte Sprache 
(Deutsch oder Englisch]; die deutsche Übersetzung 
ist insgesamt gut gelungen. Vom Hauptmenü aus 
gelangen Sie zu acht Abschnitten, die den Werde- 
gang der Künstlerin chronologisch aufzeigen, bzw. 
mehrere Videoschnipsel bieten, Innerhalb des Text- 
es deuten Symbole darauf hin, wenn man zu einer 
Übersichtstafel oder einem »Foct« verzweigen kann. 
Trotz der guten Aufmachung enttäuscht der Umfang 
etwas: Ein beliebiges Buch über Marilyn Monroe ent- 
hält kaum weniger Bilder, ober mehr Text, (la) 



SMALLTOWN HEROES 



•mne 



moral judgement 

n den einschlägigen englischen Magazinen wer- 
den sie bereits mit den frühen »U2« verglichen, 
hierzulande sind die »Smalltown Heroes« über den 
Insider- Status noch nicht hinaus gekommen, Zumin- 
destinden Kreisen Rockmusik-hörender PC-Besitzer 
könnte sich das ändern, denn ihre aktuelle Scheibe 
»Moral Judgement« enthält neben drei Audio-Tracks 
auch ein kleines Programm mit Videos, Fotos und 
Infos zu der britischen Bond. Über die Software las- 
sen sich die Songs »Moral Judgement«, »It's life (hat 
reolly kills« und »People Ladder« abspielen oder das 
Video zum Titel-Song ansehen, Dessen Qualität ist 
zwar nicht atemberaubend gut, hebt sich aber wohl- 
tuend vom briefmarken großen Geruckel anderer 
Produkteob. Am interessantesten neben einem ande- 
ren Videoclip ist die mit vielen seltenen und interes- 
santen Fotos aufgemachte Band-History, Hier erfährt 
der Fon alles über die Anfänge, als sie noch einen 
anderen Namen hatten, und die diversen ßeset- 
zungswechsel. Das alles wirkt sehr persönlich, 
jedoch nie kitschig. Selbst Streitigkeiten mit dem 
früheren Monager werden nüchtern dargestellt - im 
horten Musik-Business eine Seltenheit. 
Fazit: für Fans eine sehenswerte Dreingabe. Freun- 
de britischer Rockmusik entdecken hier eine interes- 
sante Band, deren Background durch das CD-ROM 
gut dargestellt wird. (fs) 









■ SuperVGA 




■ Soundblaster 






J Genern! MIDI 


■ CD-Audio 




JDOS 


■ Windows 




\ Empfohlen: 486er (m 


n. 33 MHi), 8 MByte RAM, 




Maus. 






Programm-Typ: 


Nachschlagewerk 




Hersteller: 


Corel CD Home 




Ca.-Preis: 


DM 120,- 




Festplatte: 


- 




CD-ROM: 


ca. 275 MByte 




Anleitung: 


Deutsch; gut 




Programmtext: 


Deutsch; gut 




Sprach aus gäbe: 


- 




Grafik: 


Gut 




Sound: 


Befriedigend 




Bedienung: 


Befriedigend 




GESAMTWERTUNG 


= : 60» 





*c 






■ SuperVGA 


■ Soundblaster 


■ Soundblaster Pro 




■ CD-Audio 




■ Windows 


Empfohlen: 486er (m 


n. 33 MHz), 8 MByte RAM, 


Maus. 




Proqramm-Typ: 


Mixed-Made-CD-ROM 


Hersteller: 


BMG Ariola Media 


Ca.-Preis: 


DM 30,- 


Festplatte: 


- 


CD-ROM: 


in. 85 MByte 


Anleitung: 


Englisch; befriedigend 


Programmtext: 


Englisch; gut 


Sprachausgabe: 


- 


Grafik: 


Gut 


Sound: 


Gut 


Bedienung: 


Gut 


GESAMTWERTUNG 


=3?*60^fcsJ 



DER HIT 
DER SAISON 






ImMßm^Mi 





&.J 








«« 1, 




^■■■K - - . - 'MÜUMH 



i. Dieses Spiel bringt--e_s'fei 



n Nervenkitzel und die Atmosphäre 



irer Träume zusammenstellen können. 



FÜR PC UND PC-CD-ROM ERHÄLTLICH 



o 




PC-Klassiker für wenig Geld 



»Billigspiele« haben ihren Trash- 
Charme verloren. Die großen Soft- 
warefirmen bieten hochwertige 
Hits von gestern zu neuen Schnapp 
chen-Preisen an. 

Wer soll das bezahlen? 
Allen gesunkenen Her- 
stellungskosten und gestiege- 
nen Verkaufszahlen zum 
Trotz sind PC-Spiele ein teu- 
res Vergnügen. Die 
leckere Neuheit reißt 
ein 100 bis 140 Mark 
großes Loch ins Giro- 
konto. Dafür könnte 
man sich etwa vier 
Musik-CDs oder Spiel- 
film-Videos zulegen - 
doch was tut man 
nicht alles, damit kein 
PC-Programmierer 
Hunger leiden muß... 
Bei dreistelligen Kauf- 
preisen hat die 
Anzahl der Spiele, 
die man sich all- 
monatlich leisten 
kann, eine natürli- 
che Grenze. Also 
legt man sich nur seint 
absoluten Lieblinge zu 
und läßt so manches 
andere verlockende 
Produkt schwermütig 
schmachtend im Regal 
zurück. Spieler mit Geduld 

bekommen aber eine zweite Chance: Wiederveröffentlichun- 
gen zu sozialverträglichen Preisen sind das Gebot der Stun- 
de. Branchenriesen wie Electronic Arts (»EA Classics«) und 
Virgin (»White Label«) haben kürzlich eigens neue Reihen zur 
Zweifverwertung ihres Back Catalogs gegründet. Vergleich- 
bar ist diese Politik mit dem Buchhandel: Neue Bestseller kom- 
men erst als teures Hardcover heraus; knapp zwei Jahre spä- 
ter folgt die billigere Taschenbuch-Ausgabe. 
Dabei waren »Billigspiele« jahrelang die Schmuddeikinder 
der Softwarewelt. In den 80er Jahren sorgten Budget-Spe- 
zialisten wie Mastertronic mit 10 bis 15 Mark teuren Kasset- 
ten für Commodore 64, Spectrum und Schneider CPC für bil- 
ligen Stoff. Seit PCs die Herrschaft im Heimbereich übernom- 
men haben, sind diese speziell für Bill ig Veröffentlichungen 
entwickelten Programme nahezu ausgestorben. Ihren Platz hat 



die Shareware 
mit dem »Try befo- 
reyou buy«-Prinzip ein- 
genommen. Der Budget- 
Markt der Profifirmen besteht mitt- 
lerweile gänzlich aus den Rereleases 
älterer Titel. Und dabei werden keineswegs 
müde Krücken verschleudert: High-End-Firmen wie Micro- 
prose, Origin, Bullfrog, LucasArts oder Virgin bieten respek- 
table Klassiker zu Preisen zwischen 1 und 50 Mark an. Und 
für ein Drittel oder gar ein Viertel des ursprünglichen »Voll- 
preises« leistet man sich dann das eine oder andere Kleinod, 
das man letztes Jahr verpaßt hat. 

Anläßlich der vielen prominenten Spiele, die kürzlich zum 
Niedrigpreis neu herauskamen, stellt PC Player Ihnen eine 
Auswahl von Genre-Klassikern vor. Wir erheben keinen 
Anspruch auf Vollständigkeit, sondern haben vielmehr per- 
sönliche Lieblinge ausgewählt, die auch nach heutigen Maß- 
stäben noch Spaß machen. Außerdem werfen wir einen Blick 
auf die Ausstattung der preiswerten Versuchung. Beachten Sie 
bitte, daß alle Preisangaben ca. -Werte sind. Außerdem sind 
die vorgestellten Titel nur auf CD-ROM erhältlich, (hl/la/fs) 





Als heftigster Preisbre- 
cher geht Pearl Agency 
ans Werk. Respektable 
LucasArts-Abenteuer- 
spiele gibt es schon für 
schlappe 10 Mark; 
Lösungshilfe inklusive. 

Spart man ein wenig bei der Aus- 
stattung, sind erstaunliche Preistie- 
fen machbar. In seiner »Bestseller 
Games«-Reihe bietet Pearl keine Originalverpackungen, son- 
dern klebt die CD auf das Cover eines Hefts, das Anleitung 
und Losungsweg enthält. Der Verzicht auf die authentische 
Schachtel und den damit verbundenen Regalfüll-Prestigewert 
macht sich bezahlt: Exakt 9,99 Mark kostet das Profispiel. 
Und bei der Billigvariante bekommt man sogar die übersetz- 
te Version geboten; selbstredend, daß Anleitung und Lösungs- 
weg auch in Deutsch sind. 

»Indiana Jones and the Fate of Atlantis« ist die jüngste Perle 
im Pearl-Basar. Das LucasArts- Adventure gilt immer noch als 
absoluter Meilenstein des Genres. Hier gibt's solide Grafik, 
eine taufrische Indy-Story und die knackigsten Puzzles, die 
LucasArts je in ein Programm packte. Vor allem angesichts 
der inhaltlichen Leichtigkeit neuzeitlicher Schönlinge wie »Füll 
Throttle« wird man sich der Klasse des bis dato letzten Indi- 
ona-Jones-Adventures wieder bewußt. Bedienung und Logik 
sind ein Gedicht; verschiedene Lösungswege sorgen für Lang- 
zeit-Spaß. Wer diesen kniffligen Meilenstein noch nicht in der 
Sammlung hat und keinen übermäßigen Wert auf die Ori- 
ginalpackung legt, sollte zugreifen: 10 Mork sind für ein 
Adventure dieser Güte geradezu unverschämt wenig. Aller- 
dings handelt es sich hier nicht um die »Talkie-Version« mit 
Sprachausgabe. 

Ebenfalls eine Klasse für sich ist LucasArts' »Secret of Mon- 
key Island«. Hier ist die Puzzledichte nicht ganz so hoch wie 
bei Indiana Jones, dafür erweist sich die Handlung als weit- 
aus witziger und abgedrehter. 





Bestellannahme: 

Mo-Fr 10.00-1S.30 
Sa 10.00-14.00 

Tel.: 0241/533131 
Fax: 0241/508973 
jOTNO Mo-Fr 19.00-21.30 

\^J Tel.: 0241/527010 

^-^ Fax: 0241/563902 

KATAUXinSKETTE DM 2,50 BTX:*200030241 533131« 

Ladengeschäft: Goerdeler Stroße 38, 52066 Aachen 

Ravenloft 2 DH 69 90DM 

Rebel Assault EV 54 90DM 

Renegade DH 79.90DM 

Shadowcaster DV 27 90DM 

Shanghai: Grastest M. EV 79.90DM 

Si. Serwce 2+ Red Storni DH 39 90DM 

Sim City 2000 + Data DV 89.90DM 

Sim Tower DH 74.90DM 

Simon the Sorcerer 2 DV " 89 90DM 

Sim Town DV * 79 90DM 

Slipstream 5000 DH 89.90DM 

Space Quest 1-5 DH 84.90DM 

SSN-21 Seawolf DV 27,90DM 
Star Trek Interactive Manual EV99.90DM 
Star Trek Next Generation DV *99,90DM 

Street Fighter 2 Turbo DH 87,90DM 



942 Pac. Ar Vxtars Gold DH 
7th Guest White Label DH 
ACES COLLECTION DV 
Aces of the deep DV 
Alex Dampier Hockey DDE 
Aone in the dark 2&1 DV 
Aone in the dark 3 DV 
Atari 2600 Action Pack DV 
ATP + USA East ä West EV 
Aufschwung Osl Enh. DV 
AWARD WINNERS PL DH 
Battle Bugs DV 
Barte Isle 2 DV 
Barte Isle 2 Data DV 
" meafh a steel Sky DV 
Hing! DV " 
Hoforge DV 

Planet Strike EV 
Bolo DV 
Bureau 13 DV 
Chaos Control DV 

' Ar Combat DH 
Colonization DV 
COMBAT CLASSICS 3 DV 
Command & Conquer DH " 
Cyberia DV 
Cybermage DV 



Cycler 



a DH 



Daedalous Encounter EV 

Dark Forces DV 8MB 

Der Reeder DV 

Descent DH 

Die verruckte Rallye DV 

Discworld DDE 

Doppelpaß+Kicker Abo DV 

Drug Wars EV 

DSADV 

DSA 2 + Speech DV 

Dune DH 

Dune 2 DH 

Dungeon Master 2 DV " 

EPICTRnball 1-3 EV 

3tory DH 
n; -ht Simulator 5.1 EV 

. Scenery Las \*gas EV 
Flight of the Amazon Q. DV 

■ 
Formula One Grand Prix DH 
Freddy Pharkas DDE 
Frontlines DV 
Füll Throttle DH8MB 
Future Dimension DV 
Qreat Naval Batlies 3 EV 
Hand of Fate DV 
Hammer of the gods DV 
'■■.-. ■ '■■. ..-, 
High Seas Traders DV 
Inca Collection DV 
Indy Car Racing DH 
Jagged Aliance DH 

. ■■ ■- 
King's Quest 1-8 DH 
King's Quest 7 DV 
KfikVPlay DV 
Lands of Lore DV 
Larry Collection DH 
Legend of Kyrandia 3 DV 
Lemmings 3 DH 
ünks 386 Enh. +2 DH 
Links Course Deyil's IsJ. EV 
Utile Big Adventure DV 
Lost Eden DV 
LUCAS AFTTS TOP ADV DV 
Magic Carpet DV 
Magic Carpet Data CD DV 
Master of Magic DV 
Metallech : Earlhsiege DV 
Metaltech : ES Missions DV 
Nascar Racing SVGA EV 
Nascar Racing Track Pack EV 
Navy Strike DV " 
NBA Uve '95 8MB DH 
NHL Hockey '95 DH 
Oldümer DV 
Panzer General EV 
Patrizier DV 
Perfect General 2 EV 
Finball Fantasies DL Enh. DH 
Arates Gold! DH 
Popoulus 2+Powermonger DH 
Prisoner of Ice DV 
Privateer 6 Str. Comm. DH 
Prototype DH 
PsytfioPinballDy^^ 



87,90DM 

■ ■ 
67,90DM 
79,90DM 
64.90DM 
67.90DM 
84, 90DM 
49.90DM 
144.90DM 
67,90DM 
87,90DM 
39.90DM 
84.90DM 
49,90DM 

89,90DM 
89.90DM 
■ 
59.90DM 
84.90DM 
79.90DM 
34.90DM 
89.90DM 
67.90DM 

: ■ 

84,90DM 
89.90DM 
69.90DM 
99.90DM 
99,90DM 
79.90DM 
79.90DM 
69.90DM 
S4.90DM 
49,90DM 
74.90DM 
44.90DM 

. 
34.90DM 
34.90DM 
84. 90DM 
79.90DM 
34.90DM 
79.90DM 
59.90DM 

■ 
89.90DM 
34,90DM 
39.90DM 
67.90DM 
69.90DM 
64,90DM 
84.90DM 

79.90DM 
79.90DM 

64,90DM 

. ■: II ! 

■ 
■ 

84,90DM 
84,90DM 
84.90DM 

34,90DM 
79.90DM 
79.90DM 
67.90DM 
87,90DM 
47.90DM 
89.90DM 
79.90DM 
79.90DM 
89.90DM 

■ : 
89.90DM 
84.90DM 
47.90DM 
49.90DM 
54.900M 

■ 
79,90DM 

44.900M 
4S.90DM 
49.90DM 
84.9COM 
69.90DM 
34.90DM 

■ 
84.90DM 
54.90DM 
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79.900M 



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89,90DM 
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89.S0DM 
59.90DM 



tuneland D\ 

Ultima 1-6 EVJewel Gase 

US Navy Fighters DV 

USS Tyconäeroga DH * 

Virtual Pool DH 

Wacky Vvheefs DH 

Warcraft-Orcs & Humans DH 79,90DM 

Wing Commander DH 34.90DM 

Wing Comm 2 DL DH 

Vving Comm 3 DV 8MB 

Woodruff DV 

X-Com: Terror ... DV 

X-Wng+Missions Enh. DH 



27.90DM 
104,90DM 
74.90DM 
89.90DM 
67.90DM 






Aces of the deep Mission DV 

Aaddin DH 

Area de Pool + Overdrive DH 

ATP 2 Blue Box EV 

ÄTP 3D Graphics System DV 

Bundesliga M. 3 DV 

BuLiMa 3 Supporter DV 

Die Siedler DV 

FS5 Designer Tool DV 

Scenery Europe 1 DH 

■ ■- ■ 2C0ÖDH 
Harpoon II V2.0 EV 
Harpoon II Coldwar Bset EV 
Harpoon II Westpac Bset EV 
Indiana Jones 4 DV 
Konig der Löwen DH 
Unks Data Prairie Dunes EV 
Lords of the realm DV 
MetaltechfiatHedrome EV 
Monkey Island 1 DV 
Monkey Island 2 DV 
NCAA Basketball DH 
Sim Eanh DH 
Stone Racers DV 
Superfrog DH 
Task Force 1942 DH 
Tle Fighter DV 
Tie Fighter Mission DV 
Transport Tycoon W Ed DV 
Ultima 7 DV 



39.90DM 

59.90DM 

34.90DM 

74.90DM 

67.90DM 

74.900M 

49.90DM 

67,90DM 

67.90DM 

59.90DM 

34,90DM 

79.90DM 

47.90DM 

47,90DM 

47.90DM 

- 

47.90DM 

64.90DM 

44.90DM 

34.90DM 

34,90DM 

■ 
34,90DM 
67.90DM 
34.90DM 
34.90DM 
74.90DM 
29.90DM 

■ ■■-;■■■. 

34.90DM 



SB CDR563B + Photostylt 
TEAC CD55AK 4fachSpeed 
Toshiba IDE 5302B 4fach 
SB16 Pro IDE Value 
SB16CSPPro IDE 
Wiöveb lastet II 
Orchid Wavebo oster ab 
Orchid Sounddrive 16EZ 
Jazz Jakarta MPG/VGA 2MB 
Thrustmaster FCS II 
Thrustmaster F15 Stick 
Thrustmaster WCS II 
Thrustmaster TQS 
Thrustmaster Rudder 
Thrustmaster Formula T1 
Eliminaior Game Oard 
Joypad Gravis 
FWCS Gravis FIREBIRD 
Joystick Gravis PHOENIX 
Joystick Gravis Analog Pro 



379.CODM 
309.CODM 
189.00DM 

. ■■■■■.■. 
■ 
99,00DM 
729.C0DM 
159.CODM 
319.CODM 

319,00DM 
259.CODM 
299.CODM 

44.90DM 
39,90DM 
129.C0DM 
179.CODM 
59.90DM 



iamlertolgtperPostracrirarmefBis Postpaket), zzgl. DM 1 

:■.,..:■..■■...--; ; ■ ... :„■....■:■.,:■■- ,j, 

Aachen {BLZ 39050000). Sortware ab DM 200 - Ware™ 
ei Amiihmeverzug werden pauschal DM 30- (Mio. Ladenpr 
**™' ""»»ain*! -4* dm 2&-,/KMt>tf ffataneh 
Proauktaraerungen vortjerarti 



Ig Verpackung^ N * 

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■ gekennieicrmele 




o 



EA hat auch die 
Edel-Oldies von 
Origin und Bull- 
frog im Angebot. 
Die Ausstattung 
ist allerdings 
bescheiden: Statt 
in Originalschach- 
teln stecken die 
»Classics« in kompakten CD-Boxen. Auf 
Papier gibt's nur Kurzanleitungen; der 
Rest der deutschen Dokumentation wurde 
als Text-File auf die CDs gepackt. 

Strlke Commander 





40 Mark: Chris Roberts' Action-Flugsi 

on »Sfrike Commander« immensen 

Hardwareonforderungen. Ein DX-50 mit 4 MByte sollte es 
sein, damit der mit vielen Texturen verzierte und weich schat- 
tierte F-16-Jet abhob. Die Grafik-Orgie ging nicht zu Lasten 
des Spielspaßes, denn Roberts speckte die Bedienung des 
Flugzeugs auf ein leicht zugängliches Minimum ab und ver- 
zierte die einzelnen Missionen mit einer spannenden Hand- 
lung. Sie fliegen als High-Tech-Söldner gegen Konkurrenten, 
Drogendealer oder auch mal die amerikanische Finanz- 
behörde. Obwohl viel geschossen wird, verkommt »Sfrike 
Commander« dank der futuristisch-zynischen Darstellung 
nicht zum Brutalospiel. 

Das gut gemachte deutsche Handbuch liefert Electronic Arts 
in elektronischer Form auf der CD mit, doch ist das »Blättern« 
om Bildschirm umständlich und während des Spielens nicht 
möglich. Dafür sind das Speech-Pack und die Missionsdis- 
kette »Tactical Operations« mit dabei, damit Sie neben der 
F-16 auch die YF-22 mit neuen Missionen fliegen dürfen. 
»Strike Commander« bietet eine erlesene Mischung aus Simu- 
lation, Action und Story. Dank der leichten Steuerung ist es 
für Einsteiger wie Profis gleichermaßen reizvoll. 

Privateer 

Origins »Privateer« läßt sich am besten als Kreuzung zwi- 
schen »Wing Commander« und »Elite« beschreiben: Als 
Seifmade-Raumpilot kutschieren Sie anfangs allerlei Güter 
durch die Gegend, was vergleichsweise ungefährlich ist. Spä- 



ter 






dann Mitglied 40 Mark: Weltraum-Expedition plus Handel 
in zwei Sold- bei Origins »Privateer« 

nergilden, deren Erkundungs-, Speditions- und Kampf- 
aufträge die Zeit bis zum Beginn der eigentlichen Handlung 
verkürzen. Diese besteht aus etwa 20 linearen Missionen, die 
den Spieler quer durch einen Sternquadranten mit rund 40 
Planeten führt. Nicht nur Söldner und übereifrige Gesetzes- 
hüter machen einem das Leben schwer, auch die aus »Wing 
Commander« bekannten Raumschiffe der Kilrathi- Katzen ras- 
se beschießen munter die zusammenschrumpfenden Schutz- 
schilde. Wer genügend Geld hat, kann auf eines von drei 
weiteren Raumschiffen umsteigen und diverse Extras wie z.B. 
einen Reparaturroboter erwerben. 

Privateer betont schon nach kurzer Zeit seine actionreichen 
Kämpfe, der Handel tritt in den Hintergrund. Gerade dadurch 
bleibt das Spiel bis zum letzten Auftrag der als Bonus mitge- 
lieferten »Righteous Fire«-Zusatzmissionen spannend. Übri- 
gens: Auch Vorgänger »Wing Commander 2« ist in der EA- 
Classics-Serie neu aufgelegt worden. 

Shadow Caster 

Kurz bevor das mitt- 
lerweile indizierte 
»Doom« im Frühjahr 
1 994 eine wahre Flut 
von 3D-Actionspielen 
auslöste, veröffentlich- 
te Origin mit »Shadow 
Caster« ein weniger 
brutales, aber nicht 
minder spannende 
3D-Fantasyspiel. Der 
Clou: Held Kirt ist ein sogenannter »Shapeshifter« und wech- 
selt bei Bedarf die Gestalt. Damit gelangen dem Program- 
mierfeam Raven einige reizvolle Puzzles, denn viele Aufga- 
ben sind nur in einer bestimmten Gestalt zu lösen. Mehrere 
Waffen, Zaubertränke und schaurige Monster vervollständi- 
gen dos Fantasy-Szenario, das mit schummrigen Texturen 
nicht nur Dungeons, sondern auch Landschaften an der Ober- 
fläche simuliert. Fünf Schwierigkeitsgrade kommen Gelegen- 
heits-Rollenspielern und Actionfans gleichermaßen entgegen, 
nur die Steuerung ist etwas umständlich. 

Syndicate 

Nachdem die Staaten der Erde unter die Kontrolle mächtiger 
Wirtschaftskonzerne geraten sind, gibt man der Konkurrenz 
mit hochspezialisierten Cyborgs eines auf die Mütze. Bullfrogs 
»Syndicate« besteht aus zwei Programmteilen: Einerseits ver- 
bessert man die Eigenschaften seiner Cyborgs und rüstet sie 
mit immer besseren Waffen aus, andererseits schickt man sie 
eigenhändig in die Schlacht. Bis zu vier Cyber-Agenten kön- 












40 Mark: 3D-FantasyActia 
dow Caster« 




40 Mark: Bullfrogs düsterer Strategiehit 
»Syndicate« 



nen gesteuert 
werden, entwe- 
der einzeln 
oder als Grup- 
pe. 

Das Spielfeld 
wird isome- 
trisch gezeigt, es gibt verschiedene Ebenen und Gags wie 
Panzer oder Straßenbahnen, mit denen man fahren kann. Sie 
führen Ihre waffenstarrenden Schäflein in der Gegend herum, 
lassen sie Objekte einsetzen und Gegner bekämpfen. Außer- 
dem bestimmt man durch die Injektion dreier Drogen ihr Ver- 
halten: angriffslustig oder zahm, schnell oder langsam, intel- 
ligent oder todesmutig. Allerdings läßt die Wirkung eines sol- 
chen Drogentrips bald wieder nach, worauf sich die 
gebeutelten Agenten erstmal erholen müssen. 
Die Missionen von Syndicafe werden aber nicht nur mit schnel- 
len Reflexen gewonnen, auch die taktische Vorgehensweise 
ist sehr wichtig. Soll z.B. ein Informant in Sicherheit gebracht 
werden, ist es wenig sinnvoll, wild um sich schießend durch 
die Straßen zu stürmen. Die Classics-Ausgabe enthält das 
Erweiterungspaket »American Revolt« mit 21 Bonus-Missio- 
nen, zwei weiteren Waffen und einem Netzwerkmodus. 

Populous 2 + Powermonger 

Wer würde nicht gerne einmal seinem Chefredakteur eine 
abregnungswillige Gewitterwolke über den Arbeitsplatz wün- 
schen? Mit dem Nachfolger des Kultprogramms »Populous« 
werden solche Träume wahr - als Nachwuchsgott arbeitet 
man sich durch fleißiges Weifenerobern in der Unsterblichen- 
Hierarchie empor. Auf jeder Welt muß das eigene Völkchen 
beschützt werden, damit es sich vermehren und dadurch 
immer mehr Mana bereitstellen kann. An göttlichen Ein- 
flußmoglichkeiten stehen Stürme, Feuersbrünste und Vulkan- 
ausbrüche zur Verfügung, aber auch antike Helden, die in 
Handarbeitgegnerische Landstriche verwüsten. Besonders viel 
Spaß bietet das Spiel zu zweit per Nu II modern -Verbindung; 
hier macht sich die Echtzeit-Hektilc noch stärker bemerkbar, 
als gegen die Computergegner. 

Als Bonus befindet sich auf der CD außerdem noch »Power- 
monger«, eine Art Populous-Ableger. Nicht als beinahe all- 
mächtiger Gott, sondern als kleiner Häuptling führt man sei- 
nen Stamm durch die zoomende und von allen Seiten aus zu 
betrachtende Landschaft, unterwirft Dörfer und forscht nach 
neuen Waffe 




erlernende 
Taktikspiel 
nicht ganz die 
Klasse von Po- 
pulous 2. 



40 Mark: Gleich 2 x Strategie auf einer CD 
mit »Populous II« (hier im Bild) und »Power- 
monger« 




NAME Staue* 








BIFJ] 




(VoUrer.) 








(Vouver.) 




Roppin 




59-V- 




Boulderoid 




(VaöVer.) 




Break Free 








Canlon 








ConDict2271 




















49.-/- 




Dr. Rlptide 




59.-/- 




Dunkle Schauen 








Heotra Mau 








E.MOID 








fcpic PiubaH 








FlaJ.llphl 








FunbaD 








Clemsin 








Ihll'.'M 1 !]!! liany 




59.-/- 




HeartllghtPC 












89--*/89.-* 




Hii'irA-Tdv Hunter 








HocusPocus 


4 


59.-/59.- 




Jill ttfthe Jungte 


4 




1 


JaE Jackrabbit 






Kellogs (Tony..) 


4. 


(Wflver.) 


Kilobtoster 




V29-- 


Krypton Egg 


4. 


759.- 








jO 49.-/69.- 


i 


Ouier Ridge 


4. 


49.-/- 


Overidll 


4 




MurphcDo 


4 






Mjaic Tow:ni 


4 


59.-/S9.- 








>Q 69.-/S9-- 












RULE 








Slnaria 








ShiaDao 


4 






SkuHitaie 








SkyRoads 


* 


49.-/- 


2 


Slellar Defense 


J 




£ 


Tee« Allem 




69.-Z69.- 




liVniial Velocfty 




89.-/B9.- 




TOM LONG 








Tubes 








WnylGoddess 




49.-Z49.- 




Wacky Wheels 


f> 


59.-/79.- 




Zone 66 









fiSTfiT MEDlfi 



NEUV0R5TELLUNGEN S/9 = 




334 Break Machir 


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&■' " Arkanoiii 










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schlagen i 


lder 




SpfaederARXA- 




NOID Lmscraingen 




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aus dem Jahr 

us jetzt für DM 

; ein echtes 

Schnäppchen daist eüt.| 

Futuristischer Zv^i- 



□I 



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| Vi ■riii.-sliiiic, iiiiiurii. li'i i.rivill. .■.-,:. -■ -.1 ■-. 
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[^ Halt ! Da meine Bestellung nur Demos^ 
Shareware oder Lcsungshefte 
enthält, zahle ich nttr 
5DM für Pc 




























Bsridmnif 


Preis 




o 





30 Mark: Der Rennspiel-Spaß 
Racing« von Papyrus 



Klassiker von Vir- 
gin und West- 
wood gibt's schon 
für knapp 30 
Mark. Bei der 
Ausstattung wird 
nicht gespart: 
Schöne Schachteln 
und ordentliche 
Anleitungen zeichnen die Veröffentlichun- 
gen auf dem »White Label« aus. 

Indy Car Racing 

Herrliche Mas- 
senkarambola- 
gen und span- 
nende Duelle 
im Windschat- 
ten sind die 
Ma rkenzei - 
chen von »Indy 
Indy Car Car Racing«. 
Dazu kommen 

die flotte, mit Texturen verzierte Grafik und eine durchdach- 
te Steuerung der Flitzer, die über fünf Rundkurse und drei kur- 
venreiche Stadtparcours jagen. 

Alleine oder zu zweit per Modem fahren Sie die Strecken im 
Training ab, versuchen sich mit einem möglichst guten Platz 
zu qualifizieren und gehen nach einer Vorbereitungsrunde 
ins Rennen gegen die computergesteuerten Fahrer, Ihre Geg- 
ner kennen so ziemlich jeden Trick und sind nur schwer zu 
schlagen, doch mit dem richtigen Tuning in der Box läßt sich 
noch so mancher Stundenkilometer mehr herauskitzeln. 
Virgin hat für die BilMg-Version das inhaltlich solide Hand- 
buch der ersten Disketten-Fassung verwendet, aber der 
Schachtel ein neues Cover spendiert. Auf dem CD-ROM ist 
nur das Hauptprogramm zu finden, die Strecken -Disketten 
oder das Expansion-Pack sind nicht enthalten. 

The 7th Guest 

In spielerischer Hinsicht hat uns die Spukhaus-Expedition »The 
7th Guest« nie sonderlich beeindruckt. Technisch ist das Pro- 
gramm aber ein echter 
Meilenstein der CD- 
Geschichte, das 1993 
als erstes Profispiel die 
Vorzüge der Silber- 
scheibe konsequent 
ausnutzte. Vorberech- 
nete 3D-Sequenzen in 
Super VGA, Videoclips 
mit Schauspielern - 





30 Mark: Westwoods Graf ik-Adven- 
ture »Hand of Fate« 



30 Mark: Trilobyti 
7th Guest« füllt gli 



Grafik-Meilenstein »The 
ch zwei CD-ROMs 



noch lange vor »Rebel Assault« demonstrierte The 7th Guest 
das Potential des Speichermediums CD für Spiele. 
Der 2-CD-Brummer ist jetzt für lächerliche 30 Mark zu haben. 
Eigentlich ein Muß für die Software- Bibliothek, wenn auch 
mehraus historischen Gründen. Inhaltlich wird nicht viel gebo- 
ten: Sie bewegen sich auf vorgegebenen Pfaden mit gelunge- 
nen Kamerafahrten durch eine aufwendig gerenderte Villa 
und lösen merkwürdige Denksportaufgaben, die mit üblichen 
Adventure- Puzzles nichts zu tun haben. 

Kyrandia 2: Hand of Fate 

Das 3. Kyrandia- 
Adventure »Malcolm's 
Revenge« ist uns noch 
in guter Erinnerung; die 
beiden respektablen 
Vorgänger gibt's jetzt 
für jeweils 30 Mark - 
nicht schlecht. Sowohl 
»Legend of Kyrandia« 
alsauch »Hand of Fate« 
sind auch nach heutigen Maßstäben noch höchst spielens- 
werte Abenteuer und inhaltlich abgeschlossen - man muß also 
nicht alle Episoden kennen, um die Handlung zu kapieren. 
Kyrandia 1 ist eher ein Fall für Einsteiger; beim Nachfolger 
Hand of Fate wurden Komplexität und Puzzle-Kniffligkeit 
etwas gesteigert. Seltenheitswert in der Adventure-Geschich- 
te: Mit der Zauberin Zanthia agiert hier eine selbstbewußte 
Heldin. Neben dem üblichen Einsetzen nach Gegenständen, 
das sich beneidenswert leicht bedienen läßt, steht das Mixen 
von Zaubertränken im Mittelpunkt. Witzige Charaktere, schrä- 
ge Einfälle und eine Fülle bizarrer Schauplätze sorgen für die 
nötige Motivation. Für Ihre 30 Mark bekommen Sie sogar die 
»richtige« CD-Version mit englischer Sprachausgabe; Anlei- 
tung und Bildschirmtexte sind in Deutsch. 

Lands of Lore 

Bei »Lands of Lore« steuert man eine Gruppe von maximal 
drei Helden durch ein Fantasy-Szenario, in dem eine bäse 
Hexe die Untertanen des guten Königs Richard bedroht. Ein- 
fache Bedienung und überschaubare Charakterwerte verbin- 
den sich mit einer spannenden Geschichte. Nicht auf exorbi- 
tantem Zahlenschnickschnack liegt die Betonung, sondern auf 
dem Spielwitz. Garstige Monster bekämpft man mit vielerlei 
Waffen in hektischen Anklick-Kämpfen. Dos Zaubern geht 
ebenso leicht von der 
Hand wie die Verwal- 
tung des Inventars. 
Auch die Billig-Version 
von Lands of Lore bie- 
tet etwas Sprachaus- 
gabe, zudem sieht 
man die eine oder 
andere Zwischense- 

40 Mark: Das unkomplizierte West- 
quenz. wood- Rollen spiel »Lands of Lore« 




feSEX MiT JP© 1 * WS^CM 



PEX 



Qftuxis 



Snqpp \/©w 



©LS/l^piWJL/v/SC+WiTZXW. 



.'r*^l 






"oldStar 






Bei Microprose 
herrscht kein Man- 
gel an hochwerti- 
gen Altbeständen. 
Solide Schachteln 
mit deutschen 
Anleitungen sind 
beim firmenei- 
genen Zweitver- 

tungs-Label »Powerplus« Standard. 

Pirates Gold 

Eines der erfolgreichsten C64- Programme war Sid Meiers 
»Pirates!«. Einige Jahre nach einer technisch gruseligen PC- 
Umsetzung wurde eine grafisch aufpolierte SVGA-Fassung 
nachgeschoben. In »Pirates Gold« schlüpfen Sie in die Rolle 
eines aufstrebenden Pi raten kapitäns, der mit Gütern handelt, 
Frachtschiffe kapert und dabei immer auf die Zufriedenheit 
seiner Mannschaft aufpassen muß. Schon die verschiedenen 
Startpositionen, die sich in Nationalität und Anfangsau staf- 
tung unterscheiden, sorgen für langfristige Motivation. Dazu 
kommen diverse Schwierigkeitsgrade und eine große Spiel- 
welt, die in der Karibik angesiedelt ist. 
Bei Seegefechten steuert man sein Schiff selbst und versucht, 
dem Gegner möglichst viele Breitsalven zu verpassen. Mit 
Degenduellen kämpft man actionlastig gegnerische Anführer 
nieder, um die eigenen Mannen zum Sieg zu führen. Sogar 
Landschlachten gibt es: In einer relativ einfachen Taktikse- 
quenz greift man dos gegnerische Fort an. 
Da es letztendlich nur ums angehäufte Geld geht, sind Infor- 
mationen über reiche Städte und große Handelsflotten wich- 
tig, aber auch das Beachten der politischen Verhältnisse. So 
erhält man z.B. gegen Feinde des Mutterlandes Kaperbriefe 
ausgehändigt, womit sich gegnerische Schiffe »legal« in die 
eigene Flotte eingliedern lassen. Ein echter Dauerbrenner, der 
in der schönen »Gold«-Fassung besonders viel Spaß macht. 




Railroad Tycoon 

Es gibt nicht viele Spiele von 1990, die auch heute noch mühe- 
los an den Monitor fesseln können. Doch das putzige Schie- 
nenverlegen und Lokbeladen mit »Railroad Tycoon« macht 
selbst fünf Jahre später dem verwöhnten PC-Anwender Spaß; 
der überholten 16-Farben-Grafik zum Trotz. Dieser Dauer- 
brenner von Sid 



Me 



lilt 




40 Mark: Schienenstrang -Strategie mit 
»Railroad Tycoon« 



SO Mark: Die grafisch aufgemotzte »Gold «-Edition des Handels- 
spiel-Klassikers »Pirates« 



historisch wichti- 
ger Meilenstein 
im Genre der 
»Auf bau -Strate- 
giespiele«: Ver- 
braten Sie Ihr 
Geld, um in vier 
Szenarien die 
Landkarte mit 
Schienensträn- 
gen und Bahnhöfen vollzubauen. 

Expandierende Computergegner und neue Zugmodelle sor- 
gen für Abwechslung; der Schwierigkeitsgrad ist nahezu belie- 
big einstellbar. Railroad Tycoon ist sehr leicht zugänglich und 
kann dennoch über Jahre Spaß machen. Dieses Pflichtspiel 
für jeden ehrbaren PC-Besitzer erschien bereits vor einiger 
Zeit im Rahmen der Budget-Reihe »Action 1 6«; zwar mit eng- 
lischen Bildschirmtexten, aber ausführlichem deutschem 
Handbuch. 

Formula One Grand Prix 

Als noch kaum 
jemand Micha- 
el Schumacher 
kannte, faszi- 
nierte Geoff 
Crammonds 
detailgetreue 
Simulation des 
Formel-1 -Zir- 
kus die PC- 
Bleifüße. »For- 
mula One 
Grand Prix« bietet alle Kurven, Schikanen und Steigungen der 
bekannten Rennstrecken und dutzendweise clevere Gegner, 
die genau wissen, wie sie einen ausbremsen müssen. Umfang- 
reiche Tuning-Optionen und das realistische Fahrverhalten der 
Boliden fordern Einsfeiger gewaltig und geben Profis alle Mög- 
lichkeiten, sich auszutoben. Sie dürfen entweder ein einzel- 
nes Rennen fahren oder eine komplette Saison mit der origi- 
nalen Reihenfolge der Kurse mitmachen. 
Wer keine Lust hat, 70 Runden durch Monte Carlo zu rasen, 
verkürzt die Renndauer entsprechend und sucht sich ebenfalls 
vor dem Start aus, wie geschickt die Gegner die Kurven neh- 
men. Das deutsche Handbuch erklärt alle Programmfunktio- 
nen und gibt Tips zum optimalen Fahrverhalten, was gerade 
für Einsteiger eine wertvolle Hilfe ist. 




50 Mark: Die realistische Fahr: 
»Formula One Grand Prix« voi 
Crammond 



mulation 
Geoff 



Falcon 3.0 




SO Mark: Spectrum Holobytes anspruchsvolle Kampf jet-Simula- 
tion »Falcon 3.0« 

Was der »Flight Simulator« für die Freunde ziviler Luftfahrt, 
ist »Falcon 3.0« für die Anhänger kriegerischer Flugsimula- 
tionen. Mehrfach belegte Tasten, hartnäckige Gegner und 
detailgetreue Technik sprechen vor allem Hardcore-Flieger an 
und schrecken Gelegen hei tspi loten eher ab. Grafisch ist das 
Programm nicht mehr auf dem aktuellen Stand, da mit Tex- 
turen gegeizt wird. Dafür locken anspruchsvolle Missionen mit 
einem hohen Realitätsgrad. 

Die preisgünstige Wiederveröffentlichung enthält nur das 
Hauptprogramm und keine der Missionsdisketten, mit der Sie 
unter anderem die MiG-29 fliegen könnten. Alternativ zu die- 
ser Billigfassung von Falcon 3.0 ist »Falcon Gold« eine Kauf- 
überlegung wert, das die Zusatzdisketten mit der neuesten 
Version des Hauptprogramms sowie ein Videoclip enthält und 
rund 1 20 Mark kostet. 

Master of Orion 

Planeten-Eroberungsspiele gibt es viele, doch das taufrisch im 
Preis reduzierte »Master of Orion« verweist immer noch die 
Konkurrenten auf die Plätze. Grafisch eher wenig aufregend, 
ist es sehr komplex und gleichzeitig einfach zu bedienen. Der 
Spieler wählt zwischen zehn Rassen, die olle bestimmte Vor- 
und Nachteile haben. Dann schickt er seine ersten Aufklärer 
und kurz darauf ein Kolonieschiff aus. Bold wird der erobe- 
rungslustige Herrscher aber feststellen, daß es auch andere 
expansionsfreudige Sternenreiche gibt, deren Computerherr- 
scher durch kluge Diplomatie auf die eigene Seite gezogen 
werden sollten. Parallel zum Ausbau seiner Planeten betreibt 
man Forschung auf sechs verschiedenen Gebieten. 
Damit es auch im x-ten Spiel nicht langweilig wird, sind 
Schwierigkeits- 
stufe und Galaxis- 




gegner reagieren 
erstaunlich intelli- 



50 Mark: Taktische Weltraum-Eroberung 
bei »Master of Orion« 



DER BESSERE VERSAND! 



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89,95 89,95 


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79,95 


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89,95' Tower AssMiil 


79,95 79,95 


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89,95 Transport Tyinnn 


99,95 99,95 


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99,95 Transport Tyrann Editor 


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IBli-StmentM 


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MijblSMogkllt-laes 




99,95" üio,M«lerofOtion 


89,95 


&rrtii Siege 


89,95- ■ 


MonlbyPhylnn's... 




89,95 Under a Killing Maan 


109,95 


99,95 99,95 


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59.95 


Earlh'Siege Dnhai 


59,95 59,95 


Homr Bndng 


89,95 


89,95 U5Nn<yfiiers 
99,95' TirfunlfW 


99,95 


Entalki 


89,95 89,95 


Hnty Sinke 


99,95 


99,95 


Ffeabelb 


89,95- 


NBA live 




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89,95 


EfeJ 


89,95 89,95 


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99,95 


Nibelungen 


89,95 


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89,95' 


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99,95 


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Pomer Graoi 




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69,95 


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«Die schärfsten 

Neuheiten... 



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in Voffl. . eundesliga 





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(05021)910 416 
Fax:(05021)910 403-04 

V= deutsche Version DA= deutsche Anleitung EA= engl. Anleitung ??= not'-' ' ;. 
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mögücn irrt iler vorbehalten. Ladenpreise können vam 

Veraandkasten; Vorkasse 6.90 DM Nachnahme: 9,90 DMzuzügl. 3,00 DM Nx'.: ,. 

Ab250 t - DM versandkostenfrei. Es gelten unsere allg. Geschattsbec-o-r 

Bei Annahmeverweigerung müssen wir 25% der Kaufsumme a 
Schadenersatz verlangen. 



M 




vorgestellt von Boris Schneider 
|"7"J DAY OF THE TENTACLE 

i 1 (LucasArts) 

Tentokelige Knuddelmonster wollen die Menschheit 

unterjochen, drei schräge Helden haben etwas 

dagegen. Herrlich unernstes Comic-Abenteuer, beste 

LucasArts-Gualität. 

r*~! MONKEY ISLAND II 

i 1 (LucasArts) 

Mittlerweile Kult: Piraten-Frischling Guybrush 
Threepwood und sein spukiger Widersacher LeChuck. 
Geistreiche Rätsel und intelligente Gags satt, 
rit SAM & MAX HIT THE ROAD 

i 1 (LucasArts) 

Comic-Anarchie, wunderbar zynisch. Ein Privatdetek- 
tiv (Sam, der Hund) und sein Gehilfe (Max, das 
Häschen] suchen eine entlaufene Jahrmorktsattraktion. 
[Y\ INDIANA JONES AND THE 
I__J F ATE OF ATLANTIS 

[LucasArts) 

Weniger Gags, umso mehr Puzzles. Anspruchsvolle 
Rätsel-Wundertüte rund um den legendären Kino- 
Abenteurer Indiana Jones. 
[•"1 STAR TREK - A FINAL UNITY 

i 1 [Spectrum Holobytej 

Sieben Mini-Adventures in einem: Die Crew der TV- 
Serie »The Next Generation« beamf und phasert 
jetzt auf dem PC-Monitor. 



JJO.J^JJLLJ 




vorgestellt von Boris Schneider 



f"1 MAGIC CARPET 

l_J (Bullfrog) 

Alle Teppiche fliegen hoooch: 30-Grafik zum Satt- 
staunen gepaart mit intelligenter Strategie-Action, 
Aufreibende Magieduelle mit cleveren Computergeg- 
nern. Hot Stil, Klosse und ist handgeknüpft. 



DESCENT 

[Interplay) 

Bummel durch die Tunnel. Mit dem Gleiter durch ver- 
winkelte Minenschächte; Roboter hetzend und Berg- 
orbeiter rettend. High Speed, Licht- und Schattenef- 
fekte, erzschnelle Action. 
[~-\ WING COMMANDER 3 

t 1 (Origin) 

Traditionelles Weltraum-Robumm nach der Super 
VGA-Frischzellenkur. Selten so schön Raumschiffe 
zerbrezelt und Videos geguckt: Hochwertige Spiel- 
film-Cut- Scenes erzählen die Story. 
fTI REBEL ASSAULT 

i 4 ! 

i 1 (LucasArts) 

Heiliger Vader, das war ein Bahnbrecher! LucasArts 
CD-Technik-Pionier setzt langsam Staub on, fasziniert 
aber immer noch durch ansehnliches und vergnüg- 
lich schlichtes Weltraum-Geballer. 
r~1 DOOM 

i 1 (id Software) 

Das Medienereignis des Jahres 1 994: Technisch vor- 
zügliche Brachiol-Action mit Kultstatus. Legte weltweit 
ganze Netzwerke und Bürobelegschaften lahm. In 
Deutschland nur noch unterm Ladentisch zu haben: 
Abgabe wegen Indizierung erst ab 1 8. 




»SM 



vorgestellt von Heinrich Lenhardt ' 
f""] SYSTEM SHOCK 

i 1 (Origin) 

Jüngstes Meisterwerk der Underworid-Macher: ver- 
trackt-intelligente Mischung zwischen Rollenspiel, 
Action und Abenteuer. Unbedingt die CD-Version 
kaufen: besserer Sound und SVGA-Grafik! 
J-~~! ULTIMA UNDERWORLD II 
L__! (Origin) 

Hier möbelten die Programmierer von System Shock 
die Uitima-Story mit richtungsweisender 3D-Grafik 
und Echtzeit- Acti o n kam pfen auf, Höchst komplexe 
Dimensionsreise mit viel Abwechslung. 
f~"] ULTIMA 8 - PAGAN 
L_J (Origin) 

Der jüngste Sproß der klassischen Ultima- Serie bietet 
einen Hauch von Action-Adventure. Bewährte Stär- 
ken bei Story und Anspruch wurden in ein neues, 



gefälliges Grafiksystem verpackt. 

J"7"J LITTLE BIG ADVENTURE 

i 1 (Electronic Arts) 

Bizarrer Held in bizarrer Welt macht bizarre Dinge. 
Schleichend, kämpfend und Gegenstände einsetzend 
steuern Sie Twinsen durch ein durchgestyltes Action- 
Adventure. SVGA-Animafionen zum Knutschen, 
f 3-"! ELDER SCROLLS - ARENA 

i 1 (Bethesda) 

Auf Underworld-Spuren wandelt dieser ungemein 
umfangreiche Fantasy-Brocken. Detaillierte 30-Gra- 
fik, hunderte von Schauplätzen und effektreiche Zwei- 
kampf- Action. 



iSADLj-lilu.ilj] 



--f. 




vorgestellt von Florian StangJ 
r-~\ STRIKE COMMANDER 

l__i (Origin) 

Die immer noch aufwendigste Mischung aus Soap 
Opera und Simulation: Zur bissigen Handlung gesel- 
len sich gut gemischte Missionen für High-Tech-Flie- 
ger. 
!~~~| U.S. NAVY FIGHTERS 

i 1 (Electronic Arts) 

Da lacht der Pentium: HiRes-3D bis zu 800 x 600 
Bildpunkten! Doch auch in Tempo-günstiger Stan- 
dard-Auflösung macht die schnittige Jet-Simulation 
Spaß. 
[--] ACES OVER EUROPE 

L-J (Dynamix) 

Historisch seriöse Simulation der Luftgefechte im Zwei- 
ten Weltkrieg, Der Nachfolger von Aces of tfie Paci- 
fic bietet eine Fülle von Flugzeugtypen. 

[■;."! FLIGHT UNUMITED 

i 4 | 

i 1 (Looking Glass) 

Flugschule mit faszinierender Grafik: Über fünf Tex- 
ture-Mapping-Gebieten lernen Sie die Steuerung ver- 
schiedener Propeller- und Segelflieger mit einem vir- 
tuellen Lehrer. Eine »friedliche« Simulation, die aber 
viel Hardware-Power voraussetzt, 
[—[ COMANCHE 

■ 1 (Novalogk) 

Hart an der Grenze zum Actionspiel: Der in die Jahre 
kommende Voxel-Heli bietet immer noch den meisten 
Spaß, den man in einem simulierten Hubschrauber 
haben kann. 




vorgestellt 



[--[ NHL HOCKEY '95 

i i (Electronic Arts) 

Statistiken. Bodychecks. NHL-Teams. Liga-Modus. 
Strafbank-Aufenthalte. Zwei-Spieler-Duelle. Und vor 
allem: Spielgefühl und Steuerung zum Verlieben. 
|"~"| LINKS 386 PRO 
L_j (Access) 

Die Mutter aller Golf-Simulationen. Erz-realistisch, 
schön anzusehen. Zusotzkurse gibt's ebenso wie eine 
Windows-Version nomens »Microsoft Golf 2.0«. 
ri"] NASCAR RACING 

i i (Papyrus/Virgin) 

Heiliges Blechle; Nicht nur die schönsten Unfall-Orgi- 
en, sondern ouch die packendsten Rennduelle bietet 
dieser 3D-Schicki. Dicke PS-Boliden schmirgeln sich 
gegenseitig die Kotflügel weg - sehr effektvoll und viel 



lustiger als rückwärts einparken. 

f/T"! NBA LIVE '95 

I 4 | 

1 I (Electronic Arts) 

Keine andere Basketball -Simulation kann NBA Live 

den Korb reichen. Sinnvolle Optionen und Spiel-Modi 

satt plus schillernde Aufmachung: Edel- Präsentation 

der Superstars mit digitalisierten HiRes-Bildchen. 

T"1 FIFA SOCCER 

i 1 (Electronic Arts) 

Hier ein Hackentrick, da ein Eigentor: spektakuläre 
Fußball-Fröhlichkeit der unkomplizierten Art, 




irgestellt von Jörg Langer 
FT"] CIVILIZATION 
i i (Microprose) 

Sid Meiers Sfrategiespiel um die Evolution der Völ- 
ker bietet alle Elemente, die in diesem Genre Spaß 



machen. Auch der sehr ähnliche Nachfolger »Colo- 
nization« gehört in jede gute Sammlung. 
r/:"! SIM CITY 2000 

i j (Maxis) 

Lieber eine funktionierende Kanalisation statt einstür- 
zender Neubauten - als Städteplaner und Bürger- 
meister sind Sie für die Infrastruktur einer wachsen- 
den Metrople verantwortlich. Super VGA sorgt für 
ein übersichtliches 3D-Terrain. 
Tjl RAILROAD TYCOON DELUXE 

i 1 (Microprose) 

Spannender als jede Modell-Eisenbahn: Ein Jahr- 
hundert haben Sie Zeit, um ein Schienen-Imperium 
hochzuziehen. Auch dieses leicht zugängliche Geld- 
scheffel-Spiel wurde von Sid Meier designt. 

TT"! MASTER OF MAGIC 

i 4 | 

t I (Microprose) 

Stadtaufbau plus Expansion, jetzt in einer Fantasy- 
Region. Strategie, Taktik und jede Menge Magie sor- 
gen für monatelangen Spielspaß. Eine echte Heraus- 
forderung für Fortgeschrittene. 
["--] WARCRAFT 

l 1 (Interplay) 

Strategie light der hektischen Art. In Echtzeit dirigie- 
ren Sie Ihre Truppen im Fantasy-Kampf zwischen Men- 
schen und Monstern, Ganz nebenbei muß man für 
Rohstoff-Nochschub sorgen. 



COMING SOON 



Das Verlies öffnet 
wieder seine Tore.., 



-^PÜBäWWP 



CONNA 
& CONQU 



Westwood kam, sah und siegte: Nie zuvor 
war ein Strategiespiel gleichzeitig derart zu- 
gänglich, schön vepackt und taktisch hoch- 
klassig. PC Player präsentiert Ihnen den er- 
sten Test des Echtzeit-Spektakels. 

Lange erwartet, endlich da: Eigentlich hatten wir für diese 
Ausgabe nicht mehr mit einer festfähigen Version von 
»Command & Conquer« gerechnet, doch in sprichwörtlich 
letzter Minute trudelte noch eine Expreß- Sendung in unse- 
rer Redaktion ein. Eine schöne Bereicherung des Spiele- 
sommers: Zwei Jahren bastelte Westwood an seinem mit 
Spannung erwarteten Strategie-Boliden - das Warten hat 
sich gelohnt. 

Die Hintergrundgeschichte zeugt nicht gerade von positiver 
Zukunftseinschäfzung: Die traditionellen Nationalstaaten 
sind weitgehend verschwunden, nur die Allianz zweier Or- 
ganisationen bewahrt die Menschen vor völliger Anarchie: 
Die »GDI« (Global Defense Initiative) als militärischer Arm 
der Vereinten Nationen, sowie die uralte, geheimnisumwit- 
terte »Brotherhood of Nod«. Da entdecken Wissenschaftler 
in Afrika eine Pflanze, die ein bislang unbekanntes Mineral 
namens »Tiberium« ausscheidet. Dieses ist wertvoller als Sil- 
ber, Gold und Platin zusammen, da die Pflanze aus belie- 
bigen Böden selbst kleinste Spuren der genannten Metalfe 
herauszieht und in ihren Kristallen speichert. Die Förderung 
des Wunderminerals erweist sich als vergleichsweise sim- 
pel: Spezielle Erntemaschinen sammeln das grüne Zeug vom 
Boden auf und transportieren es zwecks Weiterverarbeitung 
in Raffinerien. Da somit die bestehenden, meist auf Gold- 
reserven basierenden Währungen hinfällig geworden sind, 





beginnt der große Wettlauf ums Tiberium. Cane, der zwie- 
lichtige Führer der Bruderschaft, kündigt die Allianz auf und 
greift nach der Weltherrschaft. Bald darauf prallen die hoch- 
gezüchteten Streitmächte der beiden Parteien zum ersten 
Mal aufeinander. 

Zu Beginn entscheidet man sich erstmal für eine Seite: Wol- 
len Sie die »gute« GDI zum Sieg führen, oder lieber für den 
bösen Cane die Weltherrschaft errin- 
gen? In beiden Fällen erwarten Sie je- 
weils 1 5 Missionen, deren Komplexität 
allmählich von »einfach« bis »riesen- 
groß« anwächst. Während die GDI in 
Europa startet, suchen die Bruderschaft- 
ler den afrikanischen Kontinent heim. 
Dementsprechend unterscheiden sich die 
Einsätze beträchtlich; Sie spielen nicht 
einfach ein und dieselbe Mission zwei- 
mal mit verschiedenen Uniformen. Auch 
sonst hat man auf Unterschiede geach- 
tet: Bei der Auswahl des nächsten Kri- 
senherdes erfährt man als Abgesandter 
der UNO Daten über Bruttosozialpro- 
dukt und Regierungsform. Der Bruder- 
schaftler von nebenan legt dagegen auf 
Angaben wie die Korruptionsrate Wert. 



Getümmel im Canyon: Können wir 
die von Norden heranstürmenden 
Bruderschaftler aufhalten? 



y;\ffc, 



mit Video-Einspielungen über den 




Anhand des ersten GDI-Szenarios läßt sich 
das Spielprinzip von Command&Conquer gut 
beschreiben: Nach der Anlandung mehrerer 
sichernder Infanterieverbände quält sich ein 
fahrbares Monstrum an den Strand und sucht 
sich im Landesinneren einen lauschigen Platz. 
Dann drückt der Kommandant aufs Knöpfchen 
und der rollende Gigant wandelt sich zu einer 
vollautomatischen Konstruktionseinrichtung 
um. Der Grundsfein für die eigene Basis ist 
somit gelegt und kann durch ein kleines Kraft- 
werk sofort erweitert werden. Die sporadisch 
eintreffenden Verstärkungen reichen gerade 
aus, den Gegner bis zur Fertigstellung der er- 
sten Kaserne aufzuhalten. Von nun an kön- 
nen soviele Infanteristen trainiert werden, so- 
lange es der Credit-Vorrat erlaubt. Mit der 
sorgsam aufgebauten Übermacht geht man 
zum Angriff über und beendet glücklich den 
ersten Einsatz. In späteren Szenarien wird dann der Bau von 
Tiberium-Fabriken wichtig. Wie schon beim Vorgänger 
»Dune 2« das Spiee, dient Tiberium in Command & Con- 
quer als Währung; Sobald eine Erntemaschine entladen 
wird, schnellt auch die Anzahl der Credits nach oben. 




Der einsame Held setzt sieh gegen die feind 
Übermacht durch 

Zum Befehligen seiner Kampfeinheiten benötigt man weder 
Pull-down-Menüs, noch Tastenkommandos oder kons: Ein 
simpler Mausklick wählt die Einheit aus, der zweite Klick 
dient gleichzeitig als Wegangabe und Order: Eine unbe- 
setzte Stelle anzuwählen heißt »bewege dich dorthin«, ein 
angeklickter Gegner wird folgsam attackiert. Außerdem 
kann man auf diese Weise Zeitbomben legen, Transporter 




langet 



Wegen des neu entdeckten Tiberiums (oben) zerbricht die 
Allianz zwischen GDI und NOD (unten) 



Das nenne ich Detailv 
heit: Selbst die absolut ne- 
bensächliche Installationsrou- 
tine von Command & Conquer 
wurde mit blinkenden Buch- 
staben und neckischen Sound- 
effekten auf Science-fiction ge- 
trimmt. Dieser High-Tech-Stil 
zieht sich konsequent durchs 
ganze Programm, so daß alles 
wie aus einem Guß wirkt. Die 
Güte der Zwischensequenzen 
läßt sich den Bildschirmfotos 
entnehmen, die Videos sind 
technisch sehr gut gelungen; 
beides steigert die Atmosphä- 
re beträchtlich. 
Bis zu dieser Stelle fragt sich 
aber der kritische Leser: »Was 
ist denn nun mit dem eigentli- 
chen Spiel?». Nach dem Durch- 
kämpfen von über 20 Missio- 
nen kann ich mit Fug und Recht 
behaupten, selten vergleich- 
bar spannende Einsätze erlebt 



Natürlich, im Prinzip läuft man 
»nur« mit seinen Männchen 
umher und trifft auf fies pla- 
zierte Gegnertruppen. Doch 
die Computer Soldaten verhal- 
ten sich erfrischend intelligent, 
starten Großangriffe, fliehen 
vor überlegener Feuerkraft, 
oder fahren dicht an eigene 
Fernkampfeinheiten heran. In 
den Missionen wird geschickt 
Spannung erzeugt; man ist 
stets auf die nächste neue Ein- 
heit gespannt. Zudem hat 
Westwood auch an die Null- 
modem- und Netzwerk Spieler 
gedacht, so daß nach den 30 
Solo-Missionen die Luft noch 
lange nicht raus ist. 
Ich kann Command & Conquer 
jedem empfehlen, der sich 
auch nur ein klein wenig für 
Echtzeit- Strategie interessiert- 
ein besseres Programm hat 
das Genre momentan nicht zu 



Engineer erobert Kommando Helikopter- Construction 
Feindgebäude legt Bombe Landeplatz Yard (Basis) 




APCwi 
entlad' 



Eine Werkstatt 
ihrerseits repariert 




Hier sehen Sie auf e 



i Blick wichtige Aktionen wie Angriff, Transport, Aufbau und Sabotage 



besteigen sowie Gebäude erobern. Der Cursor verändert 
sich je nach der möglichen Aktion, so daß es zu keiner Ver- 
wirrung kommt. Anstelle des Angriffsbefehls kann notfalls 
auch die Bewegungsorder erzwungen werden, und umge- 
kehrt. Sie brauchen sich um Ihre Mannen übrigens keine 
größeren Sorgen machen, wenn sie gerade einmal unbe- 
aufsichtigt in der Gegend stehen: Sobald ein Feind-Sprite in 
ihre Reichweite kommt, wird es automatisch beschassen. 
Der eigentliche Clou bei der Steuerung ist das Zusammen- 
fassen von Einheiten: 
Durch Gedrückthalten der 
linken Maustaste ziehen 
Sie, ähnlich der Rechteck- 
Funktion jedes Malpro- 
gramms, ein weißes Vier- 
eck um die gewünschten 
Männchen und Fahrzeu- 




Die Logos der beiden Fraktionen: 
Oben das GDI -Wappen, unten 
der Skorpion Stachel von Nod. 

ge. Sofort nach dem Loslassen 
der Taste meldet sich ein viel- 
stimmer »Awaiting your Or- 
ders« -Chor, und die gesamm- 
te Gruppe kann auf einen 
Streich bewegt werden. So 
führen Sie in Sekundenschnel- 
le Truppenverschiebungen 
und Massenangriffe durch, 
ohne sich mit zehn einzelnen 
Infanteristen plus acht ver- 
streuten Panzern herumschla- 
gen zu müssen. 
Beim Anwählen einer Einheit 
wird sie von vier weißen Ecken eingerahmt und mit einer 
Lebensenergie-Anzeige versehen. Diese nimmt durch Be- 
schuß stetig ab, kann aber in späteren Spielstufen aufge- 
frischt werden: Infanteristen päppelt man im Hospital wie- 
der hoch, Fahrzeuge erhalten in der Werkstatt eine Gene- 
ralüberholung. Auch die Gebäude verfügen über 
»Hitpoints«: Je noch Panzerung des Bauwerks genügen oft 
schon wenige Raketentreffer, um aus einer Hochglanz-An- 
lage eine Bruchbude zu machen; der Schadensgrad wird 
dabei auch grafisch verdeutlicht. Die Effizienz der Installa- 
tionen nimmt mit zunehmender Beschädigung spürbar ab: 
Kraftwerke stellen weniger Energie bereit, Waffenfabriken 
produzieren neues Kriegsgerät langsamer. Zum Glück gibt 
es ein Schraubenschlüssel-Icon, mit dem man Beschädigun- 
gen reparieren kann - genügend Credits vorausgesetzt. Wer 
sich verplant hat oder gegen Ende des Spiels dringend Geld 
benötigt, kann Anlagen auch verschrotten und so noch ei- 
nige Credits herauspressen. 

Zum Bauen wird einfach das entsprechende Icon in 
einer rechts befindlichen Leiste angeklickt, die sich zu- 
gunsten besserer Übersicht auch wegschalten läßt. Ist 
das Gebäude fertig, plaziert man es in der Nähe der 
bisherigen Basis; eine schraffierte Fläche zeigt, wo 
der Neubau hinpaßt. Nun sehen Sie in einer kurzen 



Diese gut verteidigte Basis verfügt auch über Helikopterstartplätze 



Ein Befehlshaber vor seinen Monitoren - gleich kracht es! 



Ein Spion filmt dei 
Anführer der Brud 
schaff, Cane 



Animation, wie die Kon- 
struktion hochgezogen 
wird, und die Einrichtung 
kann benutzt werden. Mit 
neuen Gebäuden werden 
oft weitere Modelle zu- 
gänglich oder es stehen 
bessere Kampfeinheiten 
zur Verfügung. 
Die meisten Gebäude 
benöligen eine bestimm- 
ten Energiemenge, ohne 
die sie nicht arbeiten kön- 
nen. Wer durch zusätzli- 
che Kraftwerke Saft übrig 
hat, darf sich ein Kommu- 
ni kationszentrum leisten. Bei dessen Fertigstellung öffnet sich 
im oberen Teil der Icon-Leiste eine Übersichtskarte, auf der 
Terrainformationen sowie eigene und feindliche Einheiten 
zu sehen sind. Wer möchte, kann seinen Truppen direkt in 
dieser Karte Bewegungsziele geben, was gerade bei großen 
Distanzen Zeit spart. Die scrollende Miniübersicht kann noch 
um eine Stufe verkleinert werden und zeigt dann das ge- 
samte Spielfeld auf einen Blick. Anfänglich wird dies aber 
eine überwiegend schwarze Fläche sein, denn Command & 
Conquer läßt Sie nur diejenigen Gebiete sehen, die bereits 
von Ihren Einheiten aufgeklärt wurden. 
Der Computergegner ist erfreulich schlau; so löst man an 
bestimmten Stellen oder durch eigene Aktionen wütende 





Jede Mission wird durch 
beendet 



kurze Animation eingeleitet i 



im Wettbewerb 

So hochkarätig die Strategie- 
Konkurrenz auch ist, Command 
& Conquer hängt in Sachen Be- 
dienung, Aufmachung und Spiel- 
spaß alle ab. Eine ähnliche Mi- 
schung aus Taktik und Echtzeit- 
hektik finden Sie bei Warcraft 
(Fantasy) und Dune 2 (Science-fic- 
tion). Panzer General wartet mit anspruchsvoller und etwas 
geruhsamerer Hexfeld- Strategie auf. Die runden basierten Pan- 
zerschlachten von Perfect General 2 richten sich eher an Tak- 
tikveteranen ohne Angst vor vielen Regeln. Netzwerk- bzw. 
Nullmodem-Unterstützung bieten neben Command & Conquer 
auch Warcraft und Perfect General 2; der Zwei -Spieler- Modus 
von Panzer General ist hingegen mißglückt. 



COMMAND 




& CONQUER 


91 


Warcraft 


84 


Po nie r General 


81 


Dune 2 


79 


Perfect General 2 


76 




DER BESSERE VERSAND! 



DIE 

TR^ump^i 

Schluß mit dem 
Bumm-Bumm-Boom 

Aktion sauberer Bildschirm 

Die schlechte Nachricht für alle, die sich ihren Kick über 

indizierte Games holen: Die Traumfabrik spieft hier nicht mit. 

Spiele mit zweifelhafter Erotik, glorifizierenden Gewaltszenen 

oder nationalsozialistischem Charakter bieten wir nicht an. 

Weder in der Werbung noch unter dem Ladentisch. 

Die gute Nachricht für alle, die Wert legen auf die beste und 

aktuellste Computer-Unterhaltung legen: Mit spielerischer 

Leichtigkeit bietet die Traumfabrik die superneuesten Spiele, die 

auch ohne sexistische und brutale Elemente für Spaß und 

Spannung sorgen. Alle Neuerscheinungen und Bestseller, die 

nicht auf dem Index sind, stehen bei uns sofort auf dem 

Programm und sind kurzfristig erhältlich. Kaum auf unserem 

Bestellschein, schon auf Eurem Monitor. 

Nach dem Motto: Lieber offiziell schneller besser gehandelt, als 
verboten und verstohlen geliefert. Sauber, was?! 

Die Traumfabrik wünscht allen Game-Boys und -Girls, egal wie 
alt, jederzeit viel Spaß und fair play. 



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Schillerstraße 22 ■ 80336 München -Tel. 089/591269 ■ Fax 089/591276 



£ 



%. 



Die Abschlußstatistik bringt 

es ans Licht: Wie gut hatten 

Sie Ihre Truppen im Griff? 



Beim Untersu- 

Kiste können 
drei Dinge 
passieren: 
Man erhält 
Bonus- 
Credits, findet 
ein zufällig 
ausgewähltes 
Fahrzeug, 
oder erlebt 
eine unsanfte 
Über- 
raschung. 





Großangriffe der Gegenseite aus. Taktisch verhalten sich 
die fiesen Feinde recht geschickt: Sie greifen gezielt schwa- 
che Einheiten an und fliehen auch mal, wenn sie auf über- 
legene Kräfte treffen. Aber nicht nur deshalb sollte man sich 
sehr vorsichtig bewegen und nach allen Seiten hin sichern: 
Viele der Waffen in Command & Conquer haben einen 
großen Zerstörungsradius. So kommt es nicht selten vor, daß 
Truppen durch eigenes Feuer Schaden erleiden, wenn sie 
zu nahe an einem beschossenen Gegner stehen. Aus dem- 
selben Grund ist es sehr gefährlich, sich als großer, unge- 
ordneter Haufen voran zubewegen. In einen Pulk hineinge- 
worfene Handgranaten verursachen nämlich ungleich mehr 
Schaden, als gegen einzelne Ziele. Außerdem will die rich- 
tige Aufstellung bedacht werden: Gut gepanzerte Trupps 
nach vorn, leicht zerstörbare Fahrzeuge mit großer Reich- 
weite nach hinten. 

Die jeweils 25 Gebäudetypen und Kampfeinheiten sind häu- 
fig nur einer der beiden Seiten zugänglich. So verfügen die 
Bruderschaftler über die Exlusivrechte an Lasertürmen, Rie- 
senkanonen und Flammenwerfer- 
Panzern. Die GDI-Kräfte kontern 
mit Kampfhubschraubern, Elite-In- 
fanteristen und waffenstarrenden 
Mammut-Ketten kollossen. Insge- 
samt gibt es sechs Infanterietypen, 
vier leichte Kettenfahrzeuge, fünf 
Panzer sowie zwei Fernkampf- 
Waffen Systeme. Außerdem befin- 
den sich einige Einheiten im Arse- 
nal, die Sie nicht direkt steuern kön- 
nen: Kanonenboote fahren einen 
Fluß entlang und bekämpfen 

Im Netiwerkmodus treten zwei 
bis vier menschliche Spieler gegen- 




selbstständig Gegner; Luftkissen boote, Transport- 
flugzeuge und Chinook-Helikopter bingen Nach- 
schub heran. Besonders effektive Waffen sind das 
A- 1 0-Warthog- Flugzeug sowie eine in der drittletz- 
ten GDI-Mission dazukommende Orbital-Ionenka- 
none. 

Ob es nun herumfliegende Raketen, zuckende La- 
serstrahlen oder mächtige Explosionen sind: Mit Ani- 
mationen wird man geradezu überhäuft. Wenn In- 
fanteristen nichts zu tun haben, machen sie Liege- 
stütze, knien sich hin, setzen den schweren 
Raketenwerfer ab oder werfen Zigarettenkippen 
weg. Wohlgemerkt, das alles findet im Kleinstformat statt - 
und trotzdem kommen die Verrenkungen rüber. Zusammen 
mit den kreuz und quer herumstehenden Render-Gebäuden 
und der Tatsache, daß Fahrzeuge keine abrupten Kursän- 
derungen vollführen, sondern stets weiche Kurven fahren, 
entsteht der überzeugende Eindruck einer Miniaturwelt. 
Musik und Sound tun ihr übriges: Die Effektkulisse besteht 
aus krachenden Detonationen, diversen Schußgeräuschen 
sowie häufiger Sprachausgabe. Jeder Trupp quittiert seine 
Befehle per Funk, auch die Fertigstellung von Neuproduk- 
tionen wird verbal verlautbart. Zwischen den 1 7 Musik- 
stücken können Sie per Mini-CD-Player jederzeitauswählen, 
inklusive Shuffle- und Repeaf-Funktion. Außer dem 
Geräuschpegel bestimmt man Spiel- und Scroll-Geschwin- 
digkeit sowie Farbgebung, Helligkeit und Kontrast der Bild- 
schirmdarstellung. 

Viel Wert legte Westwood auf die Zwischensequenzen: Meh- 
rere Schauspieler agieren in technisch hochwertigen Voil- 



lenhardt 



Ach ja, die Vielfalt des Genres 
»Strategiespiele". Es gibt viele 
anspruchsvolle, durchdachte, 
aber leider staubtrockene Ver- 
treter dieses Genres - Abtei- 
lung »theoretisch interessant, 
macht praktisch ober nur einer 
Minderheit Spaß«. Und dann 
gedeihen noch die Glücksfäl- 
le, wo rund um ein ausgereif- 
tes Spielsystem viel Feinschliff 
für Freude sorgt. 
Glückwunsch an Westwood; 
Command & Conquer verdient 
sich durch gestylte Präsentati- 
on, vorbildliche Steuerung und 
- allen Pixel-Figürchen zum 
Trotz - packende Atmosphäre 
seine Bestnoten. Auch Einstei- 



ger kommen dank kinder- 
leichter Bedienung recht 
schnell »rein«; Schritt für 
Schritt werden die Missionen 
immer komplexer und schwie- 
riger. 

Kritikpunkte sind mit der Lupe 
xu suchen: Ein paar Missionen 
mehr oder ein Szenario- Editor 
hätten ebenso wenig gescha- 
det wie SVGA Grafik. Doch 
solche Details nimmt man 
gerne in Kauf, wenn Spielwitz 
und Motivation stimmen. In 
dieser Disziplin erntet Com- 
mand & Conquer Bestnoten: 
Ein genialer Kompromiß zwi- 
schen Anspruch und Zugäng- 
lichkeit. 




Während sich die Bodentruppen nähern, liefern sich Kanonen- 
boote und Laser türme bereits schwere Kämpfe 

bild-Videos, mit denen die Handlung weitererzählt und Mis- 
sionen erläutert werden. Letztere beruhen keineswegs immer 
auf dem »Zerstöre alle Feinde«-Prinzip: Da muß man be- 
stimmte Gebäude erobern, Konvois abfangen oder gezielt 
Sprengladungen anbringen. In zwei Missionen steuert man 
einen einsamen Helden, der quasi im Alleingang mit Mas- 
sen von Gegnern Fertig zu werden hat. Am Ende jedes Szen- 
arios erhalten Sie eine Abschlußbewertung, dürfen sich in 
der High -Score- Liste verewigen und dann auf einer Land- 
karte das nächste Einsatzgebiet aussuchen. 
Neben dem Solospiel gegen den Computer steht auch eine 
Multi-Player-Option zur Verfügung. Wahlweise per Modem, 
Nullmodem oder Netzwerk treten bis zu vier Parteien gegen- 
einander an. Man spielt z.B. im Team »zwei gegen zwei« 
und kann einstellen, ob es Fabriken oder Computergegner 
geben soll. Auch die Farbe der eigenen Partei läßt sich aus 
acht Möglichkeiten wählen. (la) 

DIE DEUTSCHE VERSION 

Da es im Original einiges an Pixel- Brutalität zu sehen 
gibt, entschärft Virgin Command & Conquer speziell 
für den deutschen Markt. Die voraussichtlich im Au- 
gust erscheinende deutsche Ausgabe wird durchweg 
auf »Roboter« getrimmt sein: Statt Infanteristen be- 
fehligt man Cyborgs, anstelle von Bildschirmblut spritzt 
Kühlflüssigkeit. Zu Redaktionsschluß war die deutsche 
Version noch nicht fertig; unser Test bezieht sich auf 
das US-Original. 



lL 



command i conquer 



*&*&&&$%> 



v" 11 



Spiele -Typ 
Hersteller 

Ca.-Preis 
Kopierschutz 



Spiellexl 
Anspruch 



Grafik 
Sound 



Strategiespiel 
We st wood/ Virgin 
DM 1 20,- 

Eng lisch; gut 
Englisch; mittel schwer 
(auch Sprachen) sgabe) 
Für Ein Steiger und 
Fortgeschrittene 
Sehr gut 
Gut 
Sehr gut 



Freies RAM: min. 520 KByte + 
2 MByte EMS/XMS 
Festplattenplali: ca. 12 MByte 
CD-Belegung: ca. 600 MByte 
Besonderheiten: Komplett deutsche 
Version in Vorbereitung. Nullmodem- 
und Netzwerk-Option. 
Wir empfehlen: 486er (min. 66 MHz) 
mit B MByte RAM, Maus und VGA. 




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unserem First-Game-Tester „Eddy" geprüft wurde! 

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83 




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SIN YOWN 



SimCity im kleinen 
Maßstab: »Sim 
Town« ist eigentlich 
für Kinder von 8 - 
12 Jahren konzi- 
piert. Maxis design- 
te dieses Schmuck- 
stück aber so liebe- 
voll, daß auch 
Erwachsene ihren 
Spaß an der 
Kleinstadt-Simu- 
lation haben. 



N 




icht überall, wo »Sim« 
d raufsteht, ist auch ein 
Maxis-Eigenprodukt 
drin. Die amerikanische 
Softwarefirma, seit »Sim- 
City« der Inbegriff für ori- 
ginelle »Aufbau-Strate- 
giespiele«, adaptiert mitunter internationale Produkte. Zu- 
letzt wurde mit »SimTower« eine japanische 
Hochhaus-Simulation eingekauft und überarbeitet. Eines der 
nächsten Projekte, »Simlsle«, entsteht beim britischen Team 
Intelligent Games. »SimTown« ist hingegen ein echtes Ei- 
gengewächs, entwichen dem Biotop vortrefflicher Design- 
kunst, in dem vor gut einem Jahr mit »SimCity 2000« ein 
echter Klassiker entstand. Wie sollte Maxis diese an- 
spruchsvolle Großstadt-Simulation noch steigern? Gar nicht 
- statt dessen geht man mit dem Maßstob eine Klasse run- 
ter. Während Sie bei SimCity ganze Areole für die 
großflächige Bebauung freigeben, setzt man bei SimTown 
Häuschen für Häuschen hin. 

Die einzelnen Bewohner der digitalen Kleinstadt laufen gut 
■MHzm^Hn^^i^HHH -:■. sichtbar herum, 
haben individuelle 
Nomen und Berufe. 
Zu soviel naiver Put- 
zigkeit paßt es ganz 
gut, doß SimTown als 
»Edutainment-Pro- 
dukt« vermarktet 
wird. Maxis hat die 
Altersgruppe der 8 - 
1 2jährigen im Visier; 
eine demnächst er- 
scheinende deutsche 
Version wird auch bei 
uns den Kids Zugang 




Einen Bewohner dürfen wir nach Maß gestalten. 
Legen Sie Hobbies und Aussehen Ihres Sim- Freundes 
fest; sein Aufenthaltsort in der Stadt läßt sich jeder- 
zeit feststellen. 



zu »ihrer« Gemeinde erlauben (siehe Kasten). Grundidee 
und Bedienung ähneln dem »großen Bruder«: Sie basteln 
van Grund auf eine Stadt zusammen. Stimmen Infrastruktur 
und Lebensqualität, ziehen immer mehr digitale Bewohner 
hinzu. 

Auch wenn die Unterteilung in verschiedene Bereiche wie 
Schulen, Restaurants oder Büros Vielfalt vortäuscht, gibt es 
im Prinzip nur zwei Gebäudetypen: Wohnungen und Ar- 
beitsplätze. Eine kleine Grafik zeigt die Balance in Ihrer Ge- 
meinde; idealerweise sollte diese Waage immer austariert 
sein. Gibt es z.B. ein Übergewicht an Wohnraum, ziehen 
zunächst neue Bürger ein, denen jedoch Arbeitslosigkeit 
droht, Bauen Sie schnell ein paar Gewerbeprachtstücke und 
schon ist das Problem beseitigt, zudem der Spaß kein Geld 
kostet. Im Gegensatz zur schnöden materialistischen Ideo- 
logie von SimCity will Maxis bei SimTown einen Hauch von 

EIN FALL FÜR »PC JUNIOR«? 

Streng genommen gehört SimTown in unsere Lern spiel -Rubrik 
»PC Junior«. Dennoch haben wir uns entschieden, die US-Ver- 
sion im Rahmen des regulären Spieleteils vorzustellen. 
Die Maxis-Titel haben eine so große Fangemeinde, daß wir 
Sie unbedingt möglichst aktuell über diese Neuheit informie- 
ren wollten. Und sei es nur, um Profi-Spieler vor dem Kauf 
eines Programms zu warnen, bei dem sie unterfordert wären. 
Die Gesamtwertung nach »Profispiele-Maßstäben« ist wegen 
der dünnen Komplexität nicht überwältigend. Ais Edutain- 
ment-Titel ist SimTown hingegen genial. Die deutsche Versi- 
on, mit der auch hiesige Kids etwas anfangen können, ist für 
Anfang August angekündigt. Sobald sie uns vorliegt, werden 
wir SimTown deshalb im Rahmen von »PC Junior« nach Lern- 
spiel-Maßstaben neu bewerten. 




Wer arbeitet in welchem Gebäude? Dazu gibt's witzige Zusatz- 
infos wie z.B. den aktuellen Speisezettel der Schulmensa. 

Öko- Lerneffekt unterbringen. Je nach Objekttyp kostet die 
Errichtung jedes Häuschens, Bäumchens oder einer Pizza- 
bude natürliche Ressourcen: Holz und Wasser. In einer Über- 
sicht sehen Sie, wie es um die Rohstoffe bestellt ist, mit denen 
Ihre Stadt auskommen muß. Berater melden sich, wenn die 
Umwelt zu sehr belastet ist - im einzelnen muß man sich um 
Getreideanbau, Wälder, Grundwasser, Luftqualität und 
Recycling kümmern. Durch den Einsatzeines »Öko-Credits« 
wird das Gebiet Ihrer Wahl jeweils um eine Stufe verbes- 
sert. Zu schnelles Expandieren rächt sich: Je nach Schwie- 
rigkeitsgrad bekommen Sie nur einen oder zwei Credits pro 
5pie!monat aufs Konto gebucht; sparsames Haushalten mit 

^^^^^^ m a den Ressourcen 

ist deshalb nötig. 
Mitunter schlägt 
garder »Öko-Bö- 
sewicht« zu und 
verschärft die 
U m weltbe I a - 
stung; Feuerchen 
oder Erdbeben 
können auch mal 
ein Gebäude de- 
molieren. Vier 
Krisenszenarien 
mit zu sanieren- 





Die drei Zoom-Stufen im Vergleich: Hier die 
Übersicht des kompletten Spielfelds. 




Geld spielt beim Aufbau keine Rolle, aber 
die ökologischen Ressourcen 
schont werden 



den Städten stehen auch zur 
Wahl. Viel mehr Herausfor- 
derungen gibt es allerdings 
nicht. Statt die junge Ziel- 
gruppe mit mehr Widrigkei- 
ten zu verschrecken, baute 
Maxis lieber eine Menge 
Gimmicks ein. So macht es 
durchaus Spaß, daß jeder 
einzelne Bewohner der Stadt 
zu sehen ist. Klicken Sie eine 
Figur an, um deren Namen, 
Beruf und momentane Zu- 
friedenheit zu erfahren. Das 
Anklicken von Gebäuden 
beschert gar Details wie den 
Namen des Familienhau- 
stiers oder die aktuelle Spe- 
zialität im China-Restaurant. 
Einen Sim-Bewohner darf 
man beliebig definieren: 
Name, Hobbies und Ausse- 
hen legen Sie in einem Menü 
fest; im Spiel läßt sich das 
Alter Ego jederzeit gezielt 
aufspüren. 

Liebhaber des Schabernacks 
können per Doppelklick 
sogar in die Häuser hinein- 
linsen: Brutzelt sich jemand 
was in der Küche, wer hockt 
gerode vorm Fernseher? Die 

in der höchsten Zoom-Stufe sehr detaillierte Grafik verlangt 
allerdings nach passabler Hardware. Richtig übersichtlich 
wird SimTown erst ab einer Windows-Auflösung von 800 x 
600 Bildpunkten. Die Verwaltung der simulierten Kommune 
ist zudem Speicher-intensiv; selbst bei 8 MByte RAM han- 
tiert das Programm eifrig mit Swap-Dateien. (hl) 




Für größere Bauaktivitäten ist die 
Ansicht gut geeignet 




Ganz nah dran: Hier gibt es viele grafische 
Gags zu entdecken. 



lenhardt 



Liebe Oberprofis, tut mir nur 
einen Gefallen. Kauft Euch 
btoß nicht SimTown und 
meckert dann in der Gegend 
herum, daß die Maxis-Pro- 
dukte immer täppischer wer- 
den. Eine sonderlich große 
Herausforderung bringt die- 
ses leichte, für Kinder konzi- 
pierte Programm natürlich 
nicht - aber es hat seine spe- 
ziellen Reiz. 

Auch wenn's strategisch nichts 
bringt, finde ich die liebevolle 
Darstellung der einzelnen 
Stadtbewohner zu drollig. Da 
kann man selbst einen streu- 
nenden Hund anklicken und 



erfährt noch, wie der Schnuffi 
heißt. 

Die deutsche Version für den 
hiesigen Nachwuchs ist unter- 
wegs. Aber auch für Compu- 
ter-Ei n Steiger und Kindsköpfe 
wie mich ist SimTown eine 
feine Sache. Der Baukasten- 
Charme kommt voll rüber; 
selbstangelegte Parks und 
verschiedene Wohnhäuschen 
sehen in der Nahansicht zu 
niedlich aus. Wer aber eine 
vielschichtige Strategie- Her- 
ausforderung sucht, ist hier 
auf dem falschen Dampfer - 
und kauft diesen Monat oh- 
nehin »Command & Conquer«. 



CD 



sim touin 



^ , <> ^S^V^S*"*»«'^«»^»^^ 



Spiele-Typ 

Hersteller 

(n.-Preis 

Kopierschutz 

Anleitung 

Spieltex I 



Anspruch 
Bedienung 
Grafik 



Strategiespiel 

DM 120,- 

Englisch; gut 
Englisch; leicht 

(deutsche Version in 
Vorbereitung) 
Für Einsteig er 

Sehr gut 
Gut 

Befriedigend 



Freies RAM: min. 4 MByte 
Festplattenplnti: ca. 4 oder 20 MByte 
CD-Belegung: ca. 20 MByte 

Besonder heilen: Für Kinder konzipier- 
tes »Sim City light« mit Lerneffekt; 
deutsche Version in Vorbereitung. 
Windows 3.1 erforderlich. 
Wir empfehlen: 486er (min. 66 MHz) 
mit Windows 3.1, 8 MByte RAM und 




Ein wirklich origineller Name für die 
x-te deutsche Wirtschaftssimulation 
wäre doch mal »Die Schlaftablette«. 
Naja, »Der Reeder« klingt sicherlich 
etwas verlockender; als Aufputsch- 
mittel läßt sich das Trockendock- 
Drama aber kaum verwenden. 

Liebes Arbeitsamt, ich habe eine Softwarefi 
vielen rechtschaffenen Programmierern. Tagaus, 
tagein brüten wir über Konzepten für neue Wirt- 
schaftssimulationen. Doch oh weh, langsam gehen mir 
die Berufe für dieses überaus pflegi 
chere Genre aus. Kannst Du mit hel- 
fen? Bitte schicke mir deshalb eine 
vollständige Gewerbeliste. Vielen 
Dank!«. 

Reisekaufleute, Bauherren, Fuß- 
ballmanager -es gibt wirklich kaum 
eine Branche mehr, die nicht schon 
in die Hände deutscher Program- 
mierer gefallen wäre. Während wir 
noch auf wahre Superlative wie »Der 
Hausmann« warten, geht Software 
2000 ins Wasser. »Der Reeder« ist 
genau das Richtige für Leute, die 
ihrem ollen Amiga-»Porfs of Call« 

viel Salzwasser nachweinen. 
Hier gibt's die üblichen Freuden des Kapi- 
talistenalltags, die der Wirtschaftsstratege 
zu schätzen weiß - wenn auch in einer 
angesichts der maritimen Materie bemer- 
kenswert trockenen Form dargeboten. Sie 
kaufen Schiffe, dealen mit Frachtgut und 
entscheiden, welcher Frachter womit zu 
welchem Hafen dümpelt. Je nach Auftrag 
muß man sich selber um die Warenbe- 




Auf der Übersichtskarte bekommen Sie verraten, 
welche Güter für Export und Import gefragt sini 




Schaffung kümmern oder bekommt 
die Fracht gestellt; am riskantesten 
sind Termingeschäfte: wer bummelt, 
blecht Konventionalstrafen. Mit dem 
entsprechenden Pott lassen sich auch 
Passagiere befördern. Banken die- 
nen als Kreditspender; bei der Ver- 
sicherung schützt man sich vor Schä- 
den. Dazu gibt's die obligatorischen 
Zufallsereignisse; vom Matrosenstreik bis zum UN-Embargo. 
Damit sich der kleine Kapitän nicht unterfordert fühlt, speku- 
liert er noch mit Aktien an der Börse herum. 
Vier Firmen rangeln um die Vorherrschaft auf den Handels- 
routen. Fehlende menschliche Partner lassen sich durch Com- 
putergegner ersetzen. Der Schwierigkeitsgrad ist ebenso ein- 
stellbar wie das Spielziel: Endet das Vergnügen bereits bei 
einem bestimmten Vermögen, oder wird bis zum letzten Deich 
gehandelt? (hl) 



lenhardt 



»Der Reeder« ist wenigsten: 
kein Anöder geworden. Nach 






ad Tycoon' 
Beim Reeder muß man sich an 
Haupthaar dem Schnarchgrad von »Der den Anblick der wachsenden 
•achsen und Baulöwe" mußte man ja mit Flotten und die Firmenbüanz- 
öffnete eine einigem rechnen, aber die kurve klammern, um müh- 

Versiehe- neue Handelssimulation i 
rungsagen- Software 2000 schipp 

tur... durchaus in durchschnittlichen 
Gefilden. 

Viel mehr als die übliche Kau- 
ten- verkaute n-Chose ist's 
lieh nicht geworden. Haus- 
backene Optionen, sterile 
Standbild-Grafik und wenig 
van dem Charme, der liebe- 
volle Aufbauspiele ä la »Rail- 



selig etwas Spielmotivation 
rauszufütern. 

Für Liebhaber solch konventio- 
neller Wirtschaftskisten kein 
schlechter Kauf. Joe Normal- 
an wen der ist weniger beein- 
jckt: Die stets gleichen spie- 
lerischen Inhalte in immer wie- 
der neue Berufe verpackt- das 
langweilt allmählich (meint 
in de st »Der Redakteur«). 



(D 



der reeder 



■$> -SP 

Spiele-Typ 
Hersteller 

(a.-Preis 

Kopier schuti 

Anleitung 

Spieltext 

Bedienung 

Anspruch 

Grafik 



Wirtschafts-Simulation 
Software 2000 
DM 120,- 

Deutsch; gut 

Deutsch; gut 

Gut 

Für Eins feiger und 

Fortgeschrittene 

Befriedigend 

Befriedigend 



***A^J 



Freies RAM: min. 4 MByte 

Festplattenplatz: 

ca. 4, 16 oder 60 MByte 

CD-Belegung: ca. 40 MByte + 

Audio-Tracks 

Besonderheiten: Bis zu vier Spieler. 
Schwierigkeitsgrad und Spielziel 
einstellbar. 

Wir empfehlen: 486er (min. 25 MHz) 
mit S MByte RAM und Maus. 






H» 




, Profi-Football mit über 1400 Stars der amerikanischen 
Profi-Liga NFL . mit denÄrtoW NHLPA. 
Die äußerst reale Simulation mit digitalen Video- 
sequenzen, die einer Live-Ubertragung in nichts nachstehen. Für alle, die 
gewinnen wollen, gibt es ab sofort die Herausforderung American Splfl 
PC CD-ROM und auf PC. Alle Spiele habjJKtsches Handbuch. 
||tST£ADY,GOmitdenamerikaiijB Verspielen' 










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WARNER 

INTERACTIVE 

ENTERTAINMENT 



Ein kräftiger Tritt in den Magen 
nimmt dem Gegner die Luft 

FX FICHTER 

»FX Fighter« holt zum entscheidenden 
Schlag gegen die Prügelspiel-Konkurrenz 
aus. Erstmals gibt's auf dem PC 3D-Geklop- 
pe im Stil des Automaten »Virtua Fighter«. 

Bislang herrschte bei den PC-Prügelspielen Zweidimensio- 
nalität vor. Die flachen Spielfiguren sah man von der Seite, 
die imaginäre Kamera war fest verankert. Erst »Warriors« 
sprengte den Rahmen ein wenig, indem die Programmierer die 
Kämpfer plastisch aussehen ließen und zwei verschiedene Blick- 
winkel ermöglichten. Außerdem durfte man in der Wiederho- 
lung die Kamera frei um die Prügelknaben bewegen. »FX Figh- 
ter« geht noch einen Schrift weiter und ermÖglichtendlich Kämp- 
fe, wie sie vom Spielhallen-Automaten »Virtua Fighter« bekannt 
sind. Während sich zwei Polygon -Kämpfer blaue Augen schla- 
gen, saust die Kamera frei durch die Luft und zeigt ständig 
neue, interessante Perspektiven. 

Das ist aber nicht die einzige Neuerung von FX Fighter, denn 
das englische Programmierteam Argonaut (»Creature Shock«) 
sorgt dafür, daß die Grafik dank der von ihnen entwickelten 
»3D-BRendering«-Technik deutlich besser aussehen kann. 
Durch eine (derzeit noch nicht erhältliche!) Grafikkarte mit spe- 
ziellem 3D-Chip lassen sich unter Super VGA bis zu 1 1 0.000 
Polygone pro Sekunde flüssig darstellen; weit mehr, als die nor- 
male VGA-Fassung zeigt. Ohne den Zusatz-Chip sind die Bewe- 
gungen der Spielfiguren zwar auch sehr flüssig und realistisch, 
doch sehen die Kämpfer arg eckig aus. 

Ziel des Spiels ist, mit einem 
der acht auswählbaren Cha- 
raktere die restlichen Gegner 
zu besiegen und dann gegen 
den mächtigen Obermotz 
anzutreten. Unter den Kämp- 
fern finden sich Außerirdische, 
Steinmonsfer oder Tiermen- 
schen, die mit unterschiedli- 
chen Schlägen, Tritten und 
Special-Moves antreten. Ins- 
gesamt gibt es rund 40 Tricks, 
Überwürfe und Schlagkombi- 
nationen pro Prügelknaben, 
mit denen Sie Ihren Weg zum 
Steg antreten. Waffen gibt es 
teeine; es fehlen auch Unsitten 
wie Blutspritzer, abgerissene 
Gliedmaßen oder andere 
exzessive Gewaltszenen. 
Die Steuerung übernehmen Sie 




Neben Schlägen und Tritten 
solche Überwürfe sehr effektiv 



am besten mit 
einem digitalen 
Joystick oder 
Gamepad, da eini- 
5 Manöver 

schnelle Kombina- 
tionen erfordern, 
die mit der Tastatur 
quasi unmöglich 
sind. In den ersten 
der acht Schwierig- 




keitsgrade kommen erfahrene Spieler zwar auch mif den Stan- 
dardschlägen zurecht, doch ohne ausgefeilte Special-Moves 
lassen sich die Gegner in den höheren Levels nicht mehr 
knacken. Allerdings sollten Sie aufpassen und nicht ständig das 
selbe Manöver verwenden, denn Ihre Kontrahenten sind lern- 



HfH stand 



Rasend schnell saust die 
Kamera vor dem Kampf auf 
die Kontrahenten hinab 



Bruce Lee sei mein Zeuge, aber 
nach einem harten Kampf hat 
Herausforderer «FX Fighter« 
die gesamte Konkurrenz 
knapp geschlagen. Allerdings 
ist es kein Sieg in allen Klas- 
sen: »Warriors« ist aufgrund 
der edlen SVGA-Graffk für 
Gelegenheitsspieler interes- 
santer, »One must fall« reizt 
durch die ausgefeilten Auf- 
rüsrmäglichkeiten und »Super 
Street Fighter 2 Turbo« ermög- 
licht die schnellsten Schlag- 
kombinationen. 
Dennoch hat »FX Fighter« spie- 
lerisch die Nase vorn. Die Gra- 
fik mag durch die plumpen 
Polygone zwar grobschlächtig 
aussehen, doch dank der stän- 
dig wechselnden Kameraper- 
spektiven kommt ein einmali- 
ges Feeling auf. Es wirkt wie 
eine Mischung aus eigener 
Sicht und Fernsehübertra- 
gung, die immer wieder Ad- 



renalinstöße produziert. 
Ob man das hektische Her- 
umsausen der Kamera mag, 
ist Geschmackssache. Wer 
aber einmal die Vorteile der 
Schwenks und hautnahen 
Nahaufnahmen gesehen hat, 
wird nie wieder zur schnöden 
2D-Sicht greifen. Die kleinen 
Grafikfehler merkt man höch- 
stens in den Kampfpausen, 
wenn man sich von der 
schweißtreibenden Action zu 
erholen versucht. 
Die tolle Steuerung und vor 
allem die vielen fein abge- 
stuften Schläge haben mich 
schließlich überzeugt: »FX 
Fighter« ist das derzeit beste 
Prügelspiel für den PC. Vor 
allem zu zweit ist es unschlag- 
bar gut und für Profis die beste 
Empfehlung. Einsteiger sollten 
sich jedoch lieber an die leich- 
ter zugängliche Konkurrenz 




fähig und nutzen sich wiederholende Aktionen schneit für 
gemeine Konter aus. 

Auf den ersten Blick sehen die Spielfiguren zwar eckig und 
abstrakt aus, doch lernt man sehr schnell die flotten und 
geschmeidigen Bewegungen zu schätzen, die dank der 
»Motion Capturing«-Technik enorm realistisch wirken. 
Kleine Fehler in der Grafik lassen sich dennoch nicht 
nen: Hin und wieder überschneiden sich Polygone oder 
sinken die Figuren zum Teil im Boden. Den Spielfluß 
stört das aber nicht sonderlich, da man während der rasanten 
Kämpfe keine Zeit für solche Nebensächlichkeiten hat. Das teil- 
weise fehlerhafte Textur-Mapping soll ebenso wie die anderen 
Mängel mit dem »BRender-Chip« beseitigt werden; unser Test 
basiert auf einem »normalen« PC ohne diesen Zusatz. Obwohl 
das Programm erst ab einem 486er- DX-System läuft, müssen 
Sie sogar mit schlappen 33 MHz nur wenige Details abschal- 
ten, um eine gute Spielgeschwindigkeit zu erzielen. Bei 66 MHz 
dürfen Sie mit allen Texturen und der höchsten Polygonanzahl 
rasante Kämpfe mit fließenden Bewegungen erwarten. 
Wer im Alleingang alle Gegner besiegt hat, darf sich mit einem 
Freund schlagen oder ein Turnier beginnen. Bis zu vier Perso- 
nen können daran teilnehmen, auf Wunsch übernimmt der 
Computer fehlende Mitstreiter. Die ausgelosten Begegnungen 
finden in einer festen Reihenfolge statt, so daß Sie auch die 



im Wettbewerb 




vom Computer geführ- 
ten Begegnungen anse- 
hen dürfen oder per 
Tastendruck im Schnell- 
verfahren simulieren las- 
sen. Allerdings ist nach 
maximal drei Partien 
das Turnier beendet; 
Anreize wie neue Geg- 
ner, Pokale oder neue 
Special-Moves für den 
Sieger gibt es nicht. Für Statistikfans werden die einzelnen 
Kämpfe mit den Rundenergebnissen aufgelistet. (fs) 



Diese acht Kämpfer stehet 



FX FIGHTER 

Wurriors 
One must fall 
Super Street Fighter 2 
Paws of Fury 



74 
73 
71 
70 

36 



Für Profis und Fans rasanter 
Kamera s<hwenks ist FX Fighter 
die erste Wahl. Dagegen spricht 
»Warriors« dank der schöneren 
Grafik auch Einsteiger an, denen 
die gute Steuerung und sorgfäl- 
tig abgestimmte Spielfiguren 
entgegenkommen. Die Roboterprügelei »One must fall« bietet 
den besten Turniermodus und ausgefallene Kampfroboter mit 
originellen Schlägen. Die gelungene Spielhallen-Umsetzung 
»Super Street Fighter 2 Turbo« ist ein klassisches Prügelspiel 
ohne Schnickschnack, wogegen »Paws of Fury« (Test in dieser 
Ausgabe) mit mickrigen Cartoon-Figuren und nerviger Steue- 
rung langweilt. 



! ^ 



fx fighter 



i^jt*- 



8 -*? 



Spiele-Typ 

Hersteller 

Kopierschurz 

Anleitung 

Spieltext 

Bedienung 
Anspruch 

Grafik 



Prügelspiel 

Philips /GTE/ Argonaut 



Englisch; befriedigend 
Englisch; wenig 
tauch Sprach ausgäbe) 



Freies RAM: min. 4 MByte RAM 
Festplattenplott: Co. 1 8 - 40 MByte 
CD-Belegung: co. 70 MByte 

Besonderheiten: Verbesserte Grafik 
mit spezieller, nach nicht erhältlicher 
3D-Grafikkarte. 

Wir empfehlen: 486er 

(min. 66 MHz) mit 8 MByte RAM 

und Digital-Joystick. 



Befriedigend 




fj|} MICRO MACHINES 1 

*■— ** Kleiner Hubraum. ^^^^^^—^^^— mmmma ^—^^^^ m ^^^^^^^^^ m ^— 



Kleiner Hubraum, 
große Wirkung: Es 
gibt neue Actionrennen mit den 
vorwitzigen Spielzeugautos; dies- 
mal inklusive Strecken -Editor und 
4-Spieler-Modus. 

Gut ein Jahr ist's her, da verblüffte das engli- 
sche Softwarehaus Code Mosters mit einer 
Spielidee der Kategorie »klein & fein«: Putzige 
Spielzeugautos brettern über witzige »Pisten« wie 
Frühstückstisch und Werkbank. Wer den Gegner 
wegschubst und besser mit den Kurven klar- 
kommt, landet ols erster im Ziel und gewinnt. Im 
Zeitalter der Multimedia-Überflutung fühlten sich 
nicht wenige Leute von solcher Schlichtheit ange- 
sprochen. Mit seiner drolligen Draufsicht-Grafik 
und der Pri- 
mitivsteue- 
rung entfalte- 





t dem Strecke neditor basteln Sie komfortabel 
e eigenen Kurse 

■ 




flotten Testspielchen 



te »Micro Machines« 
bemerkenswert viel Spiel- 
spaß. 

Die brandneue Fortsetzung 
setzt auf bewährte Zutoten 
und hütet sich, mit Steue- 
rungs-Finessen oder grafi- 
schen Glanzstücken die 
kindliche Schlichtheit 
kaputtzumachen. Gegen 
Computerfahrer oder 
menschliche Mitspieler 
rasen Sie in gewohnter 
Manier um die Wette: Gas 
geben, bremsen und den 
Flitzer nach links oder rechts 
lenken. Diese Pracht wurde 
auf rund 30 Strecken aus- 
gewalzt und mit verschie- 
denen Spielmodi versehen. 
Obwohl sich Micro Machi- 
nes 2 genauso spielt wie der 
Vorgänger, gibt es einige 
neue Nettigkeiten zu ver- 
merken. Augenfälligste 
Attraktion ist das Construc- 
tion Set, mit dem Sie neue 
Strecken designen. Recht 
komfortabel wählt man zwi- 
schen einzelnen Grafiksets, 
bestimmt das Tempo der 



neuen Piste und klickt Bahnen und Hindernisse zusammen. Die 
Meisterwerke lassen sich auf Diskette exportieren und mit ande- 
ren Besitzern von Micro Machines 2 tauschen. 
Ebenfalls neu und witzig istder »4-Spieler-gleichzeittg« Modus. 
Die Teilnehmer sollten aber etwa gleich gut sein; Handicaps 
lassen sich nicht zuschalten und einseitige Rennen werden rasch 
langweilig. Neben den Verfolgungsfahrten gibt es auch einen 
Liga-Modus, bei dem sich Solisten Punkte erfahren. Bei »Time 
Trial« kurven 5ie um Bestzeiten, während der Party-Modus bis 
zu 1 6 Teilnehmer verwaltet, die in einem K.O. -System den Sie- 
ger ermitteln. 
Die im bewährten Noiv-Look gehaltenen Pisten bergen so man- 



433MO lenhardt 



Das Sequel xu einem vielge- 
liebten Action-Rennspiel 






:rt einfacher 



Steuerung - konnte man bei 
dieser Fortsetzung eigentlich 
etwas falsch machen? Tja, ver- 
murkst ist Micro Machines 2 
nicht, aber so richtig toll 
kommt's mir auch nicht vor. 
Denn statt vertrackter Kurse 
an der Grenze zur Unspiel- 
barkeit hätten die Designer lie- 
ber ein bißchen Abwechslung 
einbauen sollen. Keine Extras, 
kern Tuning - wer brav den 
Streckenverlauf auswendig 
lernt, fährt die besten Zeiten 

Alleine gegen den Camputer 
verpufft der Spielspaß schon 
nach ein paar Tagen. Als Multi- 



Player-Vergnügen hat Micro 
Machines 2 schon eher Chan- 
cen, ist aber technisch nicht 
perfekt. Kein Split-Screen, 
sondern nur ein Bildschirm; 
wird der Gegner abgehängt, 
gibt's eine kurze Unterbre- 
chung. Solchen Luxus wie 
Netzwerk-Optionen haben 
die Programmierer nicht mal 
mit der Kneifzange angefaßt. 
Vor gut einem Jahr war Micro 
Machines witzig und OK, aber 
beim Aufguß bröckelt der 
Charme etwas ab. Immerhin: 
Zusammen mit ein paar Freun- 
den macht's mächtig Spaß. 
Dafür springt - dem Editor sei 
dank - noch eine glatte 70 
raus; wer nur alleine spielt, 
ziehe 5-10 Punkte ab. 



\ 




Erst wenn man sich die einzelnen Strecken gut gemerkt hat, 
gelingen Durchgänge ohne Unfallorgi 



ches witzige Detail, sind aber nicht gerade genial gestaltet. Auf 
vielen Strecken muß man den Verlauf durch häufige Probe- 
fahrten halb auswendig 
lernen, um eine Chance 
zu haben. Die schwereren 
Pisten machen es feilwei- 
se unmöglich, rechtzeitig 
auf einen blitzartig 
nahenden Abgrund zu 
reagieren. Eine ständig 
eingeblendete Über- 
sichtskarte des aktuellen 
Kurses gibt es nicht. Auch 
die von anderen Action- 
Rennspielen bekannten 
Power-Ups muß man ent- 
behren: Aufrüsten und 
Hochzüchten ist bei den 
Spielzeug-Flitzern nicht 
vorgesehen. (hl) 

Hoppsa! Mit einer 
Rampe meistern wir 
jeden Abgrund. 






micro machines 2 


■ffi 


« 


Spiel (.-Ty 
Hersteller 
Ca.-Preis 


Action-Rennspiel 
Code Musters 
DM 100- 


Freies RAM: min. 2 MByte 
Festplattenpluti: ca. 1 MByte 
CD-Belegung: ca. 10 MByte 


Kopier seh 


tz - 


Besonderheiten: 


Anleitung 
Spieltext 


Deutsch; befriedigend 
Englisch, leicht 


Bis iu vier Spieler gleichzeitig an 
einem PC. Streckeneditor inklusive. 


Bedienuni 
Anspruch 


Gut 

Für Eins teiger und 

Fortgeschrittene 


Wir empfehlen: 486er (min. 25 MHz) 
mit 4 MByte RAM und Digital- Joy- 
stick. 


Grafik 


Befriedigend 




Sound 


Gut 


= 70 S- 



FC PLAYER 8/95 




Jens Dührkop 

CoSi Computerspiele/-Simulationen 
Postfach 1123 • 23831 Bad Oldesloe 
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Viele Direktimporte aus den USA 

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Eigener Update-Service (natürlich nur für Programme, die bei uns 
gekauft wurden) 



War in Russia issi; 

Die gesamte Ostfront 1941-45 auf 
Divisionsebene, Sehr detailliert, 1 
Spielzug = 1 Woche. Bei uns mit 
deutscher Regelübersetzungl Für 
IBM [VGA}: 89,95 DM 

Pacific War (ssd 

Der gesamte pazifische Kriegs- 
schauplatz 1941-45. 1 Spielzug = 
1 Woche. Bei uns mit deutscher 
Regelübersetzungl Für IBM [VGA]: 
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Weitere Titel mit deutschen 
Reqelübersetzunqen: 

Battles of Napoleon (SSI/Lizenz) 

für IBM: 50 DM 
Battles of Napoleon Scenario Disk 
1 bis 3 [SSI/Lizenz} für IBM: 

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Panzer General, Vers. 1.2 (SSI) für 

IBM (4MB RAM); CD: 69,95 DM 

Perfect General II (QQP) für |BM 

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(QOP) 8 Luftlandungen, II. Welt- 
krieg, IBM (VGA] CD: 79,95 DM 
V for Victory 4 auf CD; 74,95 DM 
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Fire Brigade: 25 DM 
High Command: 25 DM 
Medieval Lords: 18 DM 
Pacific War: 25 DM 
Stalingrad: 22 DM 
Tanks: 20 DM 
Tigers on the Prowl: 25 DM 
War in Russia: 25 DM 

Kosims ohne Computer 

(Brettspiele), jeweils mit deutscher 
ReqelUbersetzunq: 



Tigers on the Prowl 

iTiqer auf dem Schleichpfad] 
Sehr dotaiiiioito Simulation von 
Gerechten an der Ostfront des II. 

Well j< s auf taktischer Ebene 

{1 Spielzug - 1 Minute. 10Om je 
Hex. d.h. ihnheh angelegt wie 
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steme. 17 Munitionsarten u.a.m. 
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setzung (50 Seiten)! 
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TANKS! issi) 

Gefechte vom I. Weltkrieg bis zur 
Moderne. Taktische Ebene. Über 
1.000 unterschiedliche Waffensy- 
steme (Infanterie, Geschütze, 
Panzer). 21 Szenarien, Szenariu- 
meditor/-Generator. Bei uns mit 
deutscher Regelübersetzungl Für 
IBM (VGA): 99,95 DM 

Szenarium-Disk 1, 2 und 3 für 
Tanks: je 20 neue Szenarien. 
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Erweiterungspaket 

für TANKS: 

enthält: Update auf erweiterte 

Version 1,27, Modem Database 

mit neuen, modernen Waffen und 
Einheilen, Editor zum Erstellen und 
Verändern von Waffen und Einhei- 
ten und über 50 neue Szenarien! 
Preis: 59,95 DM 

The Roadfrom Sumter 

tO AppomatOX, Vers. 2.0 
Der amerikanische Biitgoikrteg auf 
strategischer Ebene 1 Spinltug = 
1 Woche, Militärische, politische 
und wirtschaftliche Faktoren. Bei 
uns mit deutscher Regelüber- 
setzungl Für IBM (Super VUA. 
mind. 3MB RAM): 99.95 DM 

Stalingrad (Avalon Hill) 

Sept. 42 bis Feb. 43, Kompanie- 
bis Regimentsebene. Mit über 
1.000 Einheiten! Bei uns mit 
deutscher Regelübersetzungl Für 
IBM (Super-VGA, 8MB RAM]: 
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Victory Pak(3 p 60) 

V for Victory 1 {Utah Beach), 2 
(Welikije Luki) und 3 [Market-Gar- 



Barbariansl (3W]: Römische 

Feldzüge, Germaneneinfälle usw. 
an der Nordgrenze des Römischen 
Reiches. Mit 4 Karten (je 55 x 85 
cm), 1.000 Countern; 79,95DM 
Panzerkrieg Entscheidungs- 

schlachten der Heeresgruppe Süd 
1941-44. Mit 1 Karte (55x85cm] 
und 500 Countern; 69,95 DM 



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Vorauskasse; 5,90 DM 
Nachnahme: 8,90 DM 



Spielbeschrei- 



RALLY CHANPIONSHIPS 



Da fordert selbst Joe Spoiler ein 
radikales Fahrverbot: Die total 
verhunzte Rallye unterläuft sämt- 
liche Spieispaß-Kaskoklassen. 

Sicher ist es ein unbeschreibliches Vergnü- 
gen, mit dem tiefergelegten Golf einen Trak- 
tor auf der Poinger Landstraße zu überholen. 
Die ernsthafte Rallye- Karriere ist hingegen nur 
wenigen Freunden des Bleifußes vergönnt. 
Doch wozu haben wir die Software- Industrie 
und all ihre possierlichen Simulationen? Wenn 
das Rallyefahrer-Leben aber ähnlich aufre- 
gend ist wie Flairs Actionspiel »Rally Cham- 
pionships«, haben Sie nichts ver- 
säumt: Lieber tuckert man untertou- 
rig durch Tempo- 30- Zonen, als sich 
auf den Strecken des Frustes einen 
abzubrettern. 

Die Steuerung folgt dem gleichen 
Simpelprinzip, das U.S. Gold schon 
vor einem halben Jahr in »Power 
Drive« verwendete. Sie sehen Ihren 
Wagen von der Seite, geben durch 
Feuerknopfdruck Gas und ändern 
durch links/ rechts -Manöver die 
Fahrrichtung. Die Knüppel-Positionen rauf und runter sind 
damit frei für die Gangschaltung, sofern man sich nicht der 
Faulheit beugt und eine Automatik vorzieht. Gegnerische Fahr- 
zeuge sucht man vergebens; Sie müssen allerdings auf das 
Zeitlimit achten. Rempler füllen die Schadensanzeige; außer- 
dem gluckert der Sprit langsam hinfort. Durch das Aufsam- 
meln von Extrasymbolen kommen Sie zu mehr Zeit, Geld und 
Benzin - oder reduzieren die Schadensanzeige etwas. Vor 
dem nächsten Rennen investiert man die gesammelten Gel- 
der in Reparaturen oder gar einen neuen, schnelleren Wagen. 
Fünf Vehikel vom Peugeot bis zum Porsche stehen parat. 





Zwischen den Rennen gi 
reparieren 



"Boah, coole Staubwolke!«: Einsam 
kämpfen Sie sich durch die Kurvei 

Die Betrachterkamera ist recht dicht 
dran am Geschehen. Das eigene 
Auto wi riet dadurch groß; die Übi 
sieht leidet. Kurven erkennt man 
sehr spät und hat kaum eine Chan 
ce, ohne diverse Rempler voranzu 
kommen. Die Zeitlimits sind auch 
auf dem einfachsten Schwierig- 
keitsgrad überaus eklig. Erst nach 
Anheuern eines »Beifahrers« gibt's ausgesprochen sporadi- 
sche Warnungspfeilchen vor besonders tückischen Kurven. 
Der Hersteller dokumentiert sein schlechtes Gewissen mit dem 
Anleitungshinweis, man möge dach idealerweise die Strecken 
auswendig lernen... oder einen Freund als Kurven -Souffleur 
mißbrauchen, der selbstgemachte Notizen vorliest und so vor 
gefährlichen Stellen warnt. Per Zufall können Sie auch mal 
von Nebel oder Dunkelheit auf einer Etappe begleitet werden 
- noch nie war der Helligkeitsregler am Monitor so wertvoll 
wie heute. (hl) 



■iTMIilil Ißnhardt 



Wer sich dieses Programm 
gekauft hat, ist reif zum Röhr- 
chenblasen: Für 80 Mark kann 
man sich ein paar schöne 
Strafzettel leisten - und Falsch- 
parken ist unterhaltsamer als 
dieses tumbe Rennspiel. 
Aus der Action-Brumm- 
brumm-Masche läßt sich 
durchaus einiges rausholen; 
Power Drive ist unspekta- 
kulär, spielt sich aber nett. 
Rally Championships löst mit 
seiner Zutatenliste jedoch Ver- 
zweilung aus: Vom unfairen 
Kursdesign über die klumpige 



Grafik bis hin zur Handbuch- 
abfrage Marke »Wort 9 in 
Zeile 27« - hier finden Sie so 
ziemlich alle Eigenschaften, 
die ein Saftware-Feindbild 



Das Ding spielt sich wie eine 
depressive Nockenwelle und 
erntet mit seiner schlampigen 
Präsentation nicht mal Mitleid. 
Kaufen Sie sich meinetwegen 
Power Drive, kaufen Sie sich 
Micro Machines 2, aber ma- 
chen Sie um Rally Champions- 
hips einen möglichst weiten 



(J) 



rally championships 






Spiele-Typ 
Hersteller 

Kopier Schutz 

Anleitung 
Spieltext 
Bedienung 
Anspruch 
Grafik 



DM 80,- 

Nervige 

Handbuch abfrage 

Deutsch; ausreichend 

Englisch; mittel seh wer 

Befriedigend 

für Fortgeschrittene 

Ausreichend 

Befriedigend 



Freies RAM: min. 4 MByte 
Feslpluttenplatz: co. 0,2 MByte 
CD-Belegung: ca. 20 MByte 

Besonderheiten: Vier Schwierigkeit* 



Wir empfehlen: 386er 

(min. 33 MHz) mit 4 MByte RAM 

und Joystick. 





CD-Player hat lange darauf ge- 
artet. Ihr Radio würde sich wirklich 
freuen. Ihr Diktiergerät hat es sich 
hon immer gewünscht. Ihr Cas- 
ttenrecorder würde sofort damit 
nbändeln. Ihr PC ist sowieso scharf 
rauf. Und weil Sie schon immer 
He glücklich machen 
ollten, sollten Sie 
tzt schnell anrufen. 
I.: 040/85 49 24 77. 




Da freut sich die ganze 



nedia-Peripherie: ein Für den Fall, daß 



lienmitglied trotzdem 



Monitor, der sie alle versteht. Vom Multimedia-PC bis zum Zicken macht, können Sie sich die ersten 12 Monate j 



CD-Player. Und der Ihnen dies über sein integriertes Dome- 
Stereosoundsystem auch klar und deutlich zu verstehen 



"-Funktion. Anschließen, fertig. 



immer noch auf unsere 24-Stunden-vor-Ort-G; 



Panasonic 

Computer Products 



Coktel Vision auf den Spuren von 
»Wing Commander« und »Cybe- 
ria«: Der Kampf der letzten Dy- 
nastie findet als Adventure mit 
3D-Weltraumaction statt. 

Der Vorspann von »Last Dynasty« ist reich- 
lich wirr: Mels bester Freund Dok schleppt 
ihn nach Begutachtung einer Apfel man nchen- 
Grafik auf einen Berg - und plötzlich sitzen 
beide in einem Raumschiff. Warum, weshalb? 
Einige Videasequenzen später wird die Ge- 
schichte ein wenig klarer: Mel ist in Wirklich- 
keit der Sohn des letzten freien Herrschers einer 
entlegenen Galaxis. Zum Schutz vordem bösen 
Aggressor Iran schickte ihn Vati vor langen 
Jahren auf die Erde, zusammen mit Dok als 
Aufpasser, Nun ist die Zeit gekommen, den 
Sprößling zurückzurufen, denn Iron steht kurz 
vordem völligen Sieg. Die Exilanten treffen im 
Heimatsystem ein, und sofort legt sich Mel mit 
seinem Daddy an, um kurz darauf auf eigene 
Faust in den Krieg zu ziehen. Naja, beim nächsten Mal ar- 
beiten wir vielleicht noch etwas an der Story... 
Der Spieler wird sofort in die Handlung einbezogen; noch 
bevor das Raumschiff den belagerten Planeten erreicht, hat 
man schon die ersten Kämpfe hinter sich. Doch 3D-Action 
macht nur die eine Hälfte des 
Science-ficfion-Spektakel: 
die andere bietet gepflegte Ad- 
venturekost. Entsprechend pur- 
zeln einem aus der Packung 




Irons Schergei 




zwei CDs entgegen, die jeweils einen der beiden Teile ent- 
halten, Last Dynasty läuft nur unter Windows, und dank 
»WinG« sogar angenehm schnell: Auch auf kleineren 
486ern sind die Actionsequenzen spielbar, notfalls schaltet 
man die Detailsrufe herunter. 

Bevor man zum Adventure Part kommt, muß man zahlrei- 
che Weltraumkämpfe überstehen. Die ersten ein, zwei Stun- 
den laufen praktisch ohne Unterbrechung ab: Es gibt keine 
ruhigen Zwischenabschnifte wie z.B, bei »Wing Comman- 
der 3«, auch die Missionsbeschreibungen sind sehr knapp 



Last Dynnsry zeigt neben viel 
Licht auch so manchen Schat- 
ten: Das Cockpit ist fast frei 
konfigurierbar, das Flugge- 
fühl hingegen mangelhaft. Der 
komfortablen Online-Hilfe ste- 
hen fehlende Missionsbe- 



und dann einen vorprogram- 
mierten Schwenk nach rechts 
oder links zu machen. 
Doch trotz der kleineren und 
größeren Mängel machen Ad 
venture-Part und Actionernla- 



hreibungen gegenüber. Und gen überraschend viel Spaß: 



Das Cockpit-Layout kann a\ 



das gute Aussehe 
venture-Sequenzen geht auf 
Kosten von Orientierung und 
Spielfluß. 

Vor allem die mitten ins 
Kampfgeschehen eingeblen- 
deten Abschuß- Animationen 
stören gewaltig. Mich 

ch die 
Wege im AdvenrureteM, 
sich, wie auch sämtliche Zwi- 
schensequenzen, nicht abbre- 
chen lassen. Außerdem hasse 



»chneten 



Die Grafik stimmt, viele Details 
wie z.B. die gelungene 3D- 
Karte gestalten das Spielen 
komfortabel. Der Mix aus 
zwei Genres ist größtenteils 
geglückt, auch wenn die bei- 
den Ebenen kaum verflochten 
sind. Last Dynasty stellt zwar 
kein Spitzenprodukt dar, ober 
immerhin hochwertige Multi- 
media-Unterhaltung: tech- 
nisch tadellos und nicht über- 
trieben schwierig. 




geraten. Auf selbständi- 
ges Ausrüsten seines 
Raumschiffs muß man 
ebenfalls verzichten, die 
affnung wird 

grundsätzlich vorgege- 
ben. Dafür darf man 
sich das Layout seines 
Cockpits fast nach 
lieben zusammenstei 
len: Das Fadenkreuz er 
scheint in zwei Varian 
ten, bei d 

Radaranzeige wählen 
Sie zwischen seitlicher 
Sicht und »Vogelper- 
spektive«. Die insge- 
samt neun Anzeigen 
über Geschwindigkeit, 
Schildstärken etc. lassen 
sich beliebig zu- und 
wegscholten, sowie frei 
auf dem Bildschirm pla- 
zieren. Zudem hat man 
die Wahl zwischen fünf 
Anzeigearten, z.B. als 
Balkengrafik, Tachometer oder schnöde Zahl 
Ebenso gelungen ist die Online-Hilfe: Mit animierten Bei- 
spielen werden die einzelnen Bedienungselemente erklärt, 
der Blick ins Handbuch ist überflüssig. Während im Ad- 
ventureteil Speichern jederzeit möglich ist, sichert das Pro- 
gramm zu Beginn jeder Actionschlacht den Spielstand au- 
tomatisch. Nützlich ist auch der Bordcomputer, der während 
der Kampfs Tips wie »Schnell nach links ausweichen!« von 
sich gibt. Für größere Übersicht schaltet man den Vollbild- 
modus ein und schaut zur Seite oder nach hinten. Die Nä- 
vi gationskarte erlaubt das freie Scrollen und Zoomen; durch 
Anklicken eines Raumschiffs werden die wichtigsten Werte 
wie z.B. Lebensenergie eingeblendet. Zudem kann man hier 
seine Flügelpiloten, soweit vorhanden, befehligen: Sollen sie 
einen bestimmten Gegner angreifen, ein spezielles Schiff be- 
schützen oder alle Ihrem SOS-Signal folgen? Als besonde- 
rer Clou läuft das ansonsten gestoppte Geschehen weiter, 
so daß man direkt im 3 D- Karten modus die Kämpfe verfol- 
gen kann - inklusive Schüsse und Explosionen. 
Sonderlich viele Raum seh iffstypen hat Colctel der letzten Dy- 
nastie nicht gegönnt: zwölf gegnerische und vier eigene 



Dank Nuklearraketen sind selbst 
riesige Feindesmassen nicht unü- 
berwindbar 





Per Animation bewegt r 
Standort 



Die Videofenster v/erden stets vor 
scharfen Hintergrundbild 

Schifflein sind alles. Mit der Pracht 
eines Wing Commander 3 können 
sich die Grafiken zudem nicht mes- 
sen, gerade bei geringer Entfernung 
zu einem Objekt wird's ziemlich pi- 
xelig. Eine echte 3DUmgebung 
darf man nicht erwarten, so können 
Sie sich nicht um die Längsachse 
drehen. Dadurch gibt es keine 
schrägen Anflüge, und alle Grafik- 
objekte stehen sozusagen fein säu- 
berlich ausgerichtet im Raum. Auch die Bewaffnung ent- 
täuscht: Ein Laser, Minen sowie zwei Raketentypen sind die 
Maximalaussattung. 

Bei den Missionen wird teilweise auch taktisches Denken ver- 
langt; z.B. muß man sich an einen Transporter hängen, um 
trotz eines Abwehrsatelliten zur Planetenoberfläche zu ge- 
langen. Dadurch gibt es aber manchmal Sackgossen: Wer 
den erwähnten Satelliten einfach zerstört, hängt in einer End- 
losschleife fest. Andere Einsätze präsentieren sich als reine 
Massenschlachten, bei denen schon mal 20 Gegner gleich- 
zeitig auf den Spieler zugerast kommen. 
Nachdem man nacheinander mehrere Planeten aus einer 
Galaxiskarte ausgewählt und freigekämpft hat, beginnt der 
Adventure-Part: Sie landen auf einer riesigen Raumstation 



n 



m Wettbewerb 

Renegade erinnert von der Auf- 
machung her an Last Dynasty; es 
bietet zwar das bessere Flugge- 
fühl und detailliertes Piloten-Ma- 
nagment, aber weniger Ab- 
wechslung. Bei den Actionse- 
quenzen von Cyberia fliegt man 
durch vorgefertigte Filme, während im Adventure-Teil solide 
Puzzles stecken. Auch Navy Strike verbindet zwei eigentlich 
grundverschiedene Genres, nämlich Flugsimulationen und Stra- 
tegiespiele. Ungeschlagen in den Punkten Aufmachung und 
Spielspaß bleibt Wing Commander 3, das vom heldenmütigen 
Kampf eines einzelnen Raumschiffträgers gegen eine feindli- 
che Katzen-Rasse handelt. 



Wing Commander 3 


8? 


Cyberia 


79 


LAST DYNASTY 


77 


Renegade 


7S 


Navy Strike 


64 





und müssen sich 
durch drei Levels vor- 
arbeiten, um einen 
Clone zu beseitigen. 
Ihre Umgebung sehen 
Sie als hochauflösen- 
de Rendergrafiken, 
die per Maus unter- 
sucht werden. Pfeile 
deuten auf mögliche 
Ausgänge hin, mani- 
pulierbare Gegen- 
stände werden als Textbeschreibung angezeigt. Aufgenom- 
mene Objekte landen in einem Inventar, das sich per 
Rechtsklick aufrufen läßt. Bewegen Sie sich von einem Raum 
zum nächsten, wird eine flüssige Animation gezeigt. Aller- 
dings beschränkt dies die Bewegungsmöglichkeiten und er- 
schwert die Orientierung, da man andauernd vorberech- 
neten Kurven folgen muß, anstatt einfach geradeaus gehen 
zu können. 

Die Puzzles bestehen meist aus der Kombination mehrerer 
Gegenstände, teilweise gibt es auch zeitkritische Situatio- 



Ein und derselbe Raum: oben als Minibild 
einer Kamera, darunter »in echt« 



nen: Eine Wache muß beschos- 
sen werden oder ein Raum fliegt 
in den nächsten fünf Minuten in 
die Luft. Während die meisten 
Rätsel logisch geraten sind, 
bauen andere auf der berüch- 
tigten Trial-and-Error-Methode 
auf: Daß ein Raumanzug ein 
Leck hot, merkt man erst durch 
das eigene Ableben. Zum Glück 
wird auch im Adventureteil an 
kritischen Stellen gespeichert. 
Wenn Sie an einer Stelle fest- 
hängen oder sonst etwas Ab- 
wechslung benötigen, können 
Sie übrigens wieder in den Ac- 
tionpart zurückkehren, und umgekehrt. Zum Spielsieg müs- 
sen natürlich beide Ebenen erfolgreich bewältigt werden. 
Die Qualität der deutschen Übersetzung läßt zu wünschen 
übrig: Da werden Raketen »verriegelt«, anstattaufs Ziel aus- 
gerichtet, aus »Carrier« hat man kurzerhand »Transporter« 
gemacht und beim Landen ist von »Orbital-Penetration« die 
Rede. Die Synchronisation wirkt zudem arg gestelzt: Die bei- 
den Hauptdarsteller reden in der Tat so, als kämen sie von 
einem anderen Stern. [la) 



n fleißig 




i, genügen wenige Mausklicks 



Hflil stanol 



Die Weltraumszenen begei- 
stern mich, während die Vi- 
deos eher abschrecken. Ob- 
wohl das Fluggefühl bei »TIE- 
Fighter« & Co. besser ist, 
haben edle Cockpitgrafik, 
zahlreiche gleichzeitig zu se- 
hende Feindraumschiffe und 
relativ intelligente Missionen 
unbestreitbar ihren Reiz. Lei- 
der darf man nur einen Glei- 
ter fliegen und auch bei den 
Waffen herrscht Hausmanns- 

Oie durch zahlreiche Video- 
fenster hampelnden, konfuses 
Zeug redenden Hauptdarstel- 
ler überzeugen mich nicht. 



zumal man fast Mitleid mit 
ihnen hat: Auf jedem mühsam 
angeflogenen Planeten dürfen 
sie nur etwa eine Minute lang 
Konversation betreiben, da- 
nach sausen sie wieder von 
dannen. Den Adven füre- Part 
halte ich für eine nette Drein- 
gabe, nicht ganz einfach zu 
lösen, aber auch nicht über- 
trieben komplex. 
Gegen die Weltraumspekta- 
kel von LucasArts und Origin 
kommt »The Last Dynasty« 
nicht an, doch dank der leich- 
ten Spielborkeit fühlt man sich 



schnell < 
Sternen. 



ohl ; 



iXi Iflsr dijnashi 






Spiele-Typ 

Hersteller 

Co.-Preis 

Kopierschutz 

Anleitung 

Spieltext 

Anspruch 

Bedienung 
Grafik 



Actian spiel /Adven Iure 
Coktel Vision 
DM120,- 

Deutsch; befriedigend 
Deutsch; ausreichend 
(auch Sprach uusgube) 
Für Einsteiget und 
Fortgeschrittene 
Befriedigend 



Freies RAM: min. 8 MByte 
Festplattenplatz: ca. 4 MByte 
CD-Belegung: ca. 1000 MByte 
(2 CDs) 

Besonderheiten: 
Windows 3.1 erforderlich; 
Online-Hilfe. 

Wir empfehlen: 486er 

(min. 50 MHz) mit 8 MByte RAM, 

Joystick und Super VGA. 





BwidinTimellManPiJ) 
CnnnonioddB.2 
inrihbeon Disaiter 



, rar A.D. 1086 
Conq u«t of tho W ew Woi 



Falcan Geld 




99,95 


ModNows 






79,95 




Fnnlasy Fiefdam 




89,95* 


Mogii Corpol Dolo 














79,95 




Flighl Cammandci 2 (AH) 


79,95 


79,95- 






89,95 


79,95 




Fligki Unlimiled 




sir, 
















99,95* 




Front Unes 


79,95 






Front PngB Sports Bnsebdl 


99,95 


99,95 




Front Pogo Sports Foolbo II 95 


99,95 


99,95 




Fiilllhrotllt-Voll Cos 




b 69,95 




FX Figta 




89,95" 




Gndget 




89,95* 




Goblins 4 WondrufF 






Giern Noral Balte 3 


99,95 






Gumhip2W 








Flummei öf ihn Garii 




79,95 




HardbnIM 


99,95 


89,95 








99,95 - 




Holtriikdfcmion} 


89,95' 


89,95 




Hell 




79,95 
















89,95" 


MitroMmhin«? 






89,95' 












Holus Pokus 




69,95 


MhiKinCiiiitnl 
Mnnlhy Python 



Daedolu: Emount 
Dort Fori« 
Dort Sun I 




Dungeonmaster 2 



PCSonndblott 



16A5P 



PC5oundbloslorAWE32 

PCSouodblijsiärWiivslInsli 

PCSoundblosleiY-Kabcl 

SEGA 32« 

SEGA So tum 

SNES Super Game Boy 



■ 



0171/540 87 63 

1 1 .00 -20.00 h Versandtelefon 



HI-OCTANE 



»Shell« will Ölplottformen 
versenken, der Spieler in 
»Hi-Octane« gegnerische 
Schwebegleiter. Bullfrogs 
Rennspiel mit der hohen 
Oktanzahl giert nach 
stark motorisierten PCs. 



w 



'as dem Otto-Motor sein Oktan, 

damit er nicht »klopft«, ist den 
Programmierern ein PC mit vielen 
Megahertz. Je schneller die CPU 
Daten schaufelt, desto flotter werden 
dreidimensionale Landschaften und 
Polygon-Raumschiffe berechnet. Das 
englische Programmierteam ßullfrog 
bastelte basierend auf »Magic Car- 
pet« eine Ferrari -konforme 3D-Engi- 
ne, die jetzt in dem Actionrennspiel 
»Hi-Octane« verwendet wurde. War 
der Teppich-Simulator noch berau- 
schend schnell, zuckeln die Schwebegleiter im Diesel-Tempo 
herum. Ohne einen Megahertz-Turbo fahren Sie mit ange- 
zogener Handbremse. 

Eine Hintergrundstory hat sich Bullfrog erspart, dafür ist man 
umso schneller auf den Pisten. Sechs Vehikel vom futuristi- 
schen Gleiter bis zum schwebenden Lastwagen stehen zur 
Verfügung, die unterschiedliche Werte bezüglich Panzerung, 
Feuerkraft, Geschwindigkeit und Gewicht besitzen. Dadurch 
gibt es für jeden Spieler das passende Gefährt: Wer seinen 
Gegnern lieber davonfährt als sie mit Geschossen zu durch- 
löchern, wählt einen flotten Flitzer und hofft, daß die leichte 
Panzerung den Angriffen der Kontrahenten standhält. 
Ziel des Spiels ist, mit Höchstgeschwindigkeit die kurvenrei- 
chen und teils bergigen Strecken im rasanten Tiefflug zu durch- 





Die hochauflösende Grafik sieht cool aus, überfordert aber selbst Pentiums 

rasen und die Gegner notfalls mit Raketen und Maschinen 
gewehr zu züchtigen. Ein Turbo beschleunigt den Gleitei 
zusätzlich, nur müssen Sie nach jeder Aktivierung kurz war- 
fen, bis er wieder geladen ist. Diverse Symbole am Weges 
rand rüsten die Waffensysteme auf, spendieren ein paai 
zusätzliche Liter Treibstoff oder neue Munition. Notfalls müs 
sen Sie in die Boxen, um dort die Vorräte wieder aufzuladen 
Bullfrog wären jedoch nicht Bullfrog, wenn sie nicht ein paai 
zusätzliche Features eingebaut hätten. Herausragend, wenn 
gleich nahezu unsichtbar, ist die »Morph«-Funktion di 
Strecken. Sollten Sie nämlich zu schnell sein und ständig neue 
Rundenrekorde aufstellen, läßt der Computer in einer Kurve 
einfach mal einen kleinen Hügel entstehen oder verengt eine 
Gerade. Das ist zwar kaum zu sehen, doch wer stur seine 
Ideallinie hält, rasselt unweigerlich in das neue Hindernis, 
danach verschwindet es wieder. Außerdem gibt es entlang 
der Strecken oder im umgebenden Gelände kleine Verstecke, 



Wettbewerb 



Wer einen ausreichend schnellen 
Rechner hat, ist mit dem unkom- 
plizierten »Hi-Octane« bestens 
bedient. Einen ebenso spaßigen 
Netzwerkmadus besitzt auch 
»Descent«, das aber dank mehr 
spielerischer Tiefe für Einzelspie- 
tlich reizvoller ist. Wer 
Boden bleibt, greift zur ansprueh: 
Rating«. Flotte Grafik, aber 
bei »SMpstream 5000«, das 




it dem Auto lieber auf der 

»NASCAR 

iger Abwechslung finden Sie 

pfiffig steuert. 



links sehen Sie jeweils die VGA-Auflösung (oben alle Details, darunter die 
schnellste Einstellung), rechts daneben die entsprechende Grafik in Super VGA 



Delta V« hat außer schneller, aber drager Grafik nichts 
illes vorzuweisen. 




Die rot-weißen Hüt- 
chen dürfen Sie von 
der Straße fegen 



Die Statistik zeigt die Leistungen aller Fahre 
des Rennens 



ährend Einmal zu früh gebremst, und schon überholt u 
der dicke Brummi 




in denen Extras 
deponiert sind. 
Einige offnen 
sich hin und 
wieder, andere 
müssen Sie mit 
ein paar Rake- 
ten aufschles- 
sen. Abkür- 
zungen brin- 
gen einen gewissen Vorsprung, doch stellen sie hohe 
Anforderungen an Ihr Können. Die Boliden fahren ohnehin 
nicht wie auf Schienen, sondern driften in den Kurven elegant 
der Fliehkraft folgend, so daß Sie geschickt gegensteuern und 
den Turbo einsetzen müssen. 

Neben Einzelrermen auf einer beliebigen 5trecke gibt es einen 
Meisterschaftsmodus, in dem Sie auf ollen sechs Parcours um 
Punkte kämpfen und auch Ihre fahrerische Leistung bewertet 
wird. Per Netzwerk fahren bis zu acht menschliche Spieler 
mit, die sich auch zu Teams zusammenschließen dürfen. 
Grafisch ist auf der höchsten Detailstufe einiges geboten und 
mit Super VGA sieht's wahrhaft edel aus. Allerdings geht das 
zu Lasten der Geschwindigkeit, ob Ihr Rechner flott genug ist, 
entnehmen Sie bitte unserem Kasten »Weiche Hardware brau- 
chen Sie?«. Einige Techno- Tracks dudeln unauffällig im Hin- 
tergrund, während donnernde Expiosioner. und pfeifende Tur- 
binen das hohe Tempo unterstreichen (fs) 



Die farbigen Bonussymbole enthalten Munition, Schilde und Sprit 



WELCHE HARDWARE BRAUCHEN SIE? 

Besitzer eines DX2-Rechners dürfen Hi-Octane abschrei- 
ben, da es selbst auf der minimalsten Detailstufe unspiel- 
bar zäh ist. Die nachfolgende Aufstellung zeigt die 
Geschwindigkeit der niedrigsten Detailstufe, rein sub- 
jektiv nach »Redakteurs-Empfinden«. 



Prozessor 



VGA 



486 bis 66 MHz 


unspielb 


486 ab 66 MHz 


quälend 


486 ab 100 MHz 


gut 


Pentium bis 60 MHz 


gut 


Pentium ab 90 MHz 


sehr gut 



Super VGA 
unspielbar 
unspielbar 

quälend 
erträglich 



Kimm v. in n 



Gratulation, Bullfrag, ihi habt 
es tatsächlich geschafft, die 
Mehrheit der PC-Besitzer von 
»Hi-Octane« auszuschließen! 
Wenn selbst ein DX2-66 auf 
der untersten, unansehnlichen 
Detailstufe nur vier oder fünf 
Bilder pro Sekunde zeig! wirft 
der Spieler schnell den Joy- 
stick in die Ecke. Und Super 
VGA können selbst Pentium- 
Besitzer getrost vergessen - 
ohne Details ist's häßlich, mit 
Texturen unspielbar. 
Die ruckelige Grafik ist dabei 
weniger das Problem, son- 
dern vielmehr die Steuerung. 
Der Reiz von Hi-Octane liegt im 
fröhlichen Driften der Gleiter, 



dem Gegenlenken und druck- 
vollen Beschleunigen per 
Turbo - doch das ist nur auf 
High-End-Kisten unter VGA 
möglich 

Mit einer wirklich flotten 
Maschine machen die Rennen 
öügeger noiliicii spaß. Die 
Mischung aus spannenden 
Kurvendu eilen und Raketen- 
saiven funktioniert dank der 
tollen Steuerung beispiellos 
gut und ist im Netzwerk eine 
Mordsgaudi. 

Wer einen flotter. Rechner 
besitzt, erhäit ein packendes 
Rennspiel mit cleveren Fea- 
tures wie den sich verändern- 
den Strecken. 



£jj hi-oetare 



Spiele- Typ 

Hersteller 
Ca.-Prels 

Kopietschulz 

Anleitung 

Spieltexf 

Bedienung 

Anspruch 

Grafik 



Ad ion- Renn spiel 

BulllrOg/lleUrcmil Ar IS 

DM ! 00- 

Deutsch; gut 
Deutsch; gut 
Seht gut 
Füt Einsteiget, Fort' 



Freies RAM: min. 500 KByteRAM 
+ 2,8 MByte XMS 
Festplattenplatz: ca. 1 MByte 
CD-Belegung: ca. 20 MByte 
Besonder heilen: Netzwerk modus 
für acht Spieler. Gesomt Wertung 
heiiehl sich auf »Wir empfehlen« - 

Wir empfehlen: Pentium (min. 90 
MHz) mit 8 MByte RAM und 
Joystick. 




Die Gesprc 
Verfahren 



LUNICUS 

Wenn Programmierer bei sich selbst klau- 
en, kommt selten etwas Vernünftiges her- 
aus: »Lunicus« ist ein mickriges 
»Jump Raven«-Plagiat. 

ir schreiben das Jahr 2023. Einige 
Paläontologen buddeln fröhlich auf 
der Erde vor sich hin und stoßen auf außer- 
irdische Artefakte, von denen sie eines ver- 
sehentlich aktivieren. Prompt erwacht ein 
böses Monster und versklavt die Erde, für 
deren Rettung Sie verantwortlich sind. Die 
wenig originelle Story wird schnell noch mit 
gerenderten 3D-Grafiken angereichert und 
unter dem Titel »Lunicus« in die Regale gestellt. 
Sie übernehmen die Rolle eines Soldaten und werden mit 
dem Tagesablauf der Uniformträger konfrontiert. Von wegen 
ab in den Gleiter und den Aliens eins überbraten: Am er- 
sten Tag laufen Sie erst einmal durch die Basis, suchen den 
Besprechungsraum, reden mit Kameraden und legen sich 
dann wieder brav ins Bett. Frisch ausgeschlafen rennen Sie 
am zweiten Tag wieder in den Besprechungsraum, erhalten 
einen Auftrag, suchen 
sich in den Gängen der 
Basis die Ausrüstung zu- 
sammen und dürfen 
dann endlich starten. 
Die Unterhaltungen lau- 
fen im Multiple-Choice- 
Verfahren ab, bei dem 
man den Gesprächs- 
partner als Render-Visa- 
ge auf dem Monitor 
sieht. Mon darf sinnvol- 




laufen im Multiple-Choice- 



4^?ii t ~~*W 


■ 

i 





In den kohlen 
Gängen fin- 
den Sie Aus- 
rüstung 5- 

gegenstände 



stangl 



Hoppla, das kommt mir aber 
sehr bekannt vor. Und siehe 
da: An Lunicus arbeitete das 
selbe Team, das auch schon 
»Jump Raven« programmier- 
te. Die Animationen weiser* 
den gleichen Stil auf, die Städ- 
te sind nahezu identisch auf- 
gebaut und die Personen sind 
wohl enge Verwandte 
sehr ähneln sie sich. 
Auch spielerisch wirken beide 
Programme fast identisch, 
denn außer Gegner in 3D-Le- 
veis abzuschießen hat man 
nicht viel zu tun. Jump Raven 
bot allerdings v/eitere Anrei- 
ze: Man durfte sich aus diver- 



sen Co-Piloten den passenden 
heraussuchen und diesem 
einen Teil der Steuerung bzw. 
Waffen anvertrauen. Außer- 
dem mußte man mit dem ein- 
geschränkten Finanzhaushalt 
wirtschaften. Lunicus hat in 



■ Hin 



nervtötend seh' 



Do r 



darf, 



ichts < 
ist stellet 

rierig. 
:icht frei bewe- 

schrittweise geht oder dreht, 
kommen schnell Frust und Lan- 
geweile auf. Jump Raven war 
ein ordentliches Spiel, doch 
dieses Selbstplagiat ist ziem- 
lich mißlungen. 



le oder blödsinnige Fragen stellen 
(»Wie war's mit einem neuen 
Witz?«) und erhält Infos oder Tips 
per englischer Sprachausgabe. Sie 
bewegen sich entweder mitden Cur- 
sortasten durch die streng recht- 
winklig angelegten Gänge oder benutzen die Maus. 
Die Actionsequenzen sind in zwei Varianten unterteilt: Zum 
einen laufen 5ie zu Fuß durch 3D-Gänge; zum anderen steu- 
ern Sie einen Panzer, der von hinten zu sehen ist, durch die 
Straßen der Stadt. Jeweils mit Maschinengewehr, Granaten 
und Raketen bewaffnet erwehrt man sich der feindlichen Ro- 
boter. Das größte Problem ist neben der etwas trägen Maus- 
steuerung die rasend schnell schwindende Munition. Hin und 
wieder gibt es zwar etwas Nachschub zu finden, doch wer 
einmal zu oft daneben schießt, hat schnell verloren. 
Das Problem der Munitionssuche wird durch die immer gleich 
aussehenden Räumlichkeifen erschwert. Es gibt keine mar- 
kanten Punkte, an denen Sie erkennen, ob Sie diese Ecke 
des Gebäudes schon betreten haben. Der mickrige Radar- 
schirm bietet auch wenig Hilfe. Neben Munition findet man 
manchmal Energie für die Schutzschirme oder ein außerir- 
disches Artefakt, das man in die heimatliche Basis zurück- 
bringen muß. Einziger Trost angesichts des hohen Schwie- 
rigkeitsgrades ist, daß Sie jederzeit den Spielstand sichern 
dürfen. (fs) 



m 



lunicus 



Spiele-Typ 
Hersteller 

Kopierschutz 

Anleitung 

Spieltext 

Anspruch 



Actionspiel 

Cyberflix/Paramount 

Interactive 

DM 100,- 

Englisch; gut 
Englisch; gut (auch 
Sprachausgabe) 
FUc Fortgeschrittene 
und Profis 
Ausreichend 
Ausreichend 
Befriedigend 



Freies RAM: min. 4 MByte RAM 
Festpiattenplalz: ca. 1 - 5 MByte 
CD-Belegung: ca. 320 MByte 

Besonderheiten: 

Benötigt Windows 3.1; 

Spielstand jeden eit Speicher bar. 

Wir empfehlen: 486er 

(min. 50 MHz) mit 3 MByte RAM, 

Windows 3.1 und Maus. 




DONNERNDE MASCHINEN. SCHLAGKRÄFTIGE WAFFEN. DIE MAXIMALE HERAUSFORDERUNG. 



f f f f ff f 



VM^cüy 



Shareware-Version jetzt im Handel! 






Die 3 d-umgebungen 




m 



Schwerkraft... 

Strategy Plus, 
März '95 



Der 

Zauber 
dieses Spieles 






m *^| ^— r ReaK.5 



CDV 



ACROSS THE 

Flurschaden-Freuden mit schwerfäl- 
ligen Panzern. Das lang erwartete 
Programm von Microprose bietet 
aber mehr Strategie- Elemente, als so 
manchem Simulations-Fan lieb sein 
dürfte. 

^^k ie Alliierten landeten im Juli 1 944 in der Nor- 

™^^ mandie und rückten mit Panzern ins besetzte 
Frankreich. Just in jene Situation werden Sie von 
der takti kl astigen Panzer-Simulation »Across the 
Rhine« versetzt, um als Kommandant mehrerer Ein- 
heiten diese erfolgreich in die Schlacht zu führen. 
Das ist sowohl auf deutscher als auch amerikani- 
scher Seite möglich, was völlig unterschiedliche 
Vorgehensweisen erzwingt. Die Amerikaner profi- 
tieren von größeren Materialreserven, während die 
Deutschen anfangs die bessere Technik besitzen. 
Microprose hat den Schwerpunkt nicht auf Strate- 
gie, sondern auf Taktik gelegt, so daß Sie einzel- 
ne Panzerzüge befehligen und selbst die Geschütze bedie- 
nen dürfen. Deshalb läßt sich am Ausgang des Zweiten Welt- 
kriegs auch nichts ändern; Sie können sich aber mif den 
damaligen Befehlshabern messen und einzelne Kämpfe 
möglicherweiseerfolgreicher beenden. Alternativ spielen Sie 
statt der historisch exakten Schlachten hypothetische Aus- 
einandersetzungen, deren Begleitumstände von der Wirk- 
lichkeit variieren. 

Wie realitätsnah Sie eine der jeweils drei Kampagnen auf 
beiden Seiten spielen, stellen Sie in einem umfangreichen 
Menü ein. Im höchsten Grad müssen Sie die Verteilung des 
Treibstoffs übernehmen, mit zu wenig Munition leben, auf 
Verstärkung hoffen und mit mechanischen Defekten der Pan- 
zer rechnen. Außerdem drohen schlechte Morol in den ei- 
genen Reihen, erfahrene Gegner sowie unterschiedlich gute 
Aufklärungseinheiten, die entweder alle feindlichen Einhei- 




Strategisclie Planungen stehen im Mittelpi 




ten aufdecken, sie nur teilweise aufspüren oder ziemlich im 
Dunklen tappen. Notfalls machen Sie sich unverwundbar und 
gönnen sich mehr Luftunters tüzung und Artillerie, als die da- 
maligen Kommandanten harten. 

Sie suchen sich vor dem Beginn einer Schlacht einen gefäl- 
ligen Panzerzug aus, plazieren die Einheiten taktisch klug 
und starten das Gefecht. Nun öffnen sich mehrere Fenster, 
die das Schlachtfeld im Überblick, eine taktische Karte und 
die Sicht aus einem der Panzer zeigen. Eine kleine Iconlei- 
ste dient zum Anwählen der einzelnen Einheiten, zum Zoo- 
men der Karten oder dem Anfordern von Luft- bzw. Artille- 
rieunterstützung. Die Fenster dürfen in Größe und Position 
ganz den eigenen Vorlieben angepaßt werden. Die grün- 
graue Grafik sieht unter Super VGA sehr übersichtlich aus, 
Besitzer größerer Monitore profitieren von Auflösungen bis 
1 024 x 768 Bildpunkte. Die 3D-Grafik im Simulationsteil be- 
gnügt sich im Vollbildmodus hingegen mit 320 x 200 Pixeln. 



Wettbewerb 



Panzer General 
Perfett General 2 
ACROSS THE RHINE 
Armored Fist 
Navy Strike 



64 



Für jede Situation gibt es den passenden Befehl 



Eine ähnliche Mischung aus Tak- 
tik und Simulation wie in Across 
the Rhine finden Sie sonst nur 
noch bei Microprose: Navy Stri- 
ke, virober hier die Programmtei- 
le Flugsimulation und Taktik ge- 
mixt werden. Im leichter zu- ' — 
gänglichen Armored Fist steuern Sie moderne Panzer durch 
Voxei- Land sc haften, dafür gibt's hier weniger strategischen 
Tiefgang als bei Across the Rhine. Keine Simulationselemente, 
sondern abstrakte Taktik mit rundenweisen Zügen bietet Per- 
fett General 2. Trotz aller Komplexität ist 5Sls Panzer General 
leicht zugänglich und für Panzerstrategen, die aufs »Selber- 
fahren« verzichten können, die erste Wahl. 



Im Missions- 
Editor bastelt 




Ein Klick mit dem Cursor auf eine eigene Einheit öffnet ein 
neues Fenster, in dem Sie den Kameraden Befehle erteilen. 
Der Spieler legt neue Wegstrecken fest und ordnet eine von 
12 Verhaltenstaktiken sowie schnelle oder tangsame Trup- 
penbewegungen an. Wenn Sie selbst einen Panzer steuern 
wollen, sehen Sie das Geschehen entweder vom Turm, aus 
der Sicht des Schützen oder durch eine Luke. Mit dem Joy- 
stick oder der Tastatur dirigieren Sie das Vehikel bzw. die 
Kanone, dürfen aber auch dem Autopiloten das Steuer über- 
lassen. Geschossen wird, nachdem Sie umständlich Rich- 
tung und Entfernung geschätzt haben. 
Falls trotz aller Anstrengungen der Einsatz zu einem De- 
bakel wird, rufen Sie die Truppen schleunigst zurück und 
hoffen, daß am nächsten Tag Verstärkung eintrifft. Je nach 
Realitätsgrad schwankt der Anspruch von »fordernd« bis 
»mörderisch«. Wer alle Details beachtet, muß mit mehr- 



stündigen Gefechten und schlauen Gegnern rechnen. Sie 
können die Zeitbeschleunigung aktivieren, aber während 
eines Einsatzes nicht speichern, sondern diesen nur vorzei- 
tig beenden. 
Ein Schuß Rolienspiel darf nicht fehlen: Vor Spielbeginn 

Sie Ihrem Soldaten einen Namen und einen Rang. Je 
erfolgreicher Sie sich schlagen, desto schneller wird die 
Spielfigur befördert und darf mehr Einheiten kommandie- 
ren. Wer die Szenarios durchgespielt hat, bastelt sich mit 
dem umfangreichen 
Editor neue Missionen. 
Dort haben Sie alle Frei- 
heiten, in welcher Land- 
schaft gekämpft wird, 
welche Einheiten auf- 
einander treffen, wo 
Hindernisse stehen und 
vieles mehr. Diese Mis- 
sionen spielen Sie ent- 
weder gegen den Com- 
puter, geben Sie an 
Freunde weiter oder las- 
sen den PC eine von Ih- So schnell entsteht eine neue Mission: Mit der 

, ■ I i. c LI Li Maus wählen Sie das gewünschte Objekt und set- 
nen entwickelte Schacht „ „ . . ... J* t . _ ' 

zen es in der linken Karte ab. Der Computer er 

simulieren. (fs) stellt sogar eine vernünftige Missionsbeschrei- 




jQstonQl 



Mit »Across the Rhine« lebt der 
Stratege besser als der Freund 
spritziger Simulationen, denn 
ohne eine ausgefeilte Taktik 
gewinnt man keinen Kampf, 
auch wenn man noch so gut 
mit der Bordkanone umgeht. 
Wer eine Alternative zu »Ar- 
mored Fiat« sucht, wird hier 
nicht fündig. 

Nicht zuletzt liegt das an der 
fummeligen Steuerung der Ve- 
hikel. Das mag ja realistisch 
sein, nervt aber Simulations- 
freunde genauso wie Takti- 
ker. Außerdem dürfen Sie 
keine Kämpfe Panzer gegen 
Panzer erwarten, denn jedes 



Gefährt, daß Sie im 3D-Fenster 
sehen, steht symbolisch für 
mehrere Fahrzeuge. Die eige- 
ne Leistung geht hier unter. 
Somit ist Across the Rhine vor- 
rangig ein komplexes Strate- 
giespiel, die Simulation alt- 
modischer Kriegsgeräte wirkt 
fast wie eine Zugabe. Tüftel- 
wütige Taktiker wühlen sich 
durch die 400seitige Anlei- 
tung, überlassen die Panzer- 
Steuerung dem Computer und 
freuen sich über den gelunge- 
nen Missions Baukasten. 
Wegen zäher Spielbarkeit ist 
dieses Programm aber sicher 
nichts für die breite Masse. 



m 



across the rhine 



Spiele-Typ Slrategiespiel/Simula- freies RAM: min. 4 MByte RAM 



Hersteller 

Kupier st hu tz 
Anleitung 
Spiel text 

Anspruch 

Bedienung 
Grafik 



Microprose 
DM140,- 

Deutsch; gut 
Deutsch; gut (auch 
Sprachausgobe) 
Für Fortgeschrittene 
und Profis 
Gut 

Befriedigend 
Befriedigend 



Festpiattenplatz: ca. 3 - 85 MByte 
CD-Belegung: ca. SS MByte 

Besonderheiten: 
Missions- Editor. 

Wir empfehlen: 486fr 

(min. 66 MHz) mit B MByte RAM 

und Svpet VGA. 





Keine Angst vor fremden Gängen: Die grün s 
Korridore bringen verbrauchte Waffe nenergi 



Sobald Sit 



PUMPKINHEAD'S REYE 

Ärger mit dem großen Kürbis: Als 
Seelenretter vom Dienst geistert der 
Spieler durch die Schattenwelt. Merk- 
würdiges 3D-Action-Adventure, ver- 
knubbelt mit Videoclips. 

Da stehen wir nun mit knurrendem Magen vor der Bon- 
bontheke und können uns nicht entscheiden. So viele 
Sorten - da nimmt man in seiner Gier doch von jedem 
etwas und verdirbt sich damit erfolgreich den 
Magen. Dieser Bonbontheken-Versuchungs- 
effekt kann auch so manchen Programmierer 
befallen: »Hmm, digitalisierte Videosequen- 
zen wären schick... oder so ein 3D-Dungeon 
wie in Rollenspielen... natürlich müßte man 
ein bißchen ballern können, das ist ja mäch- 
tig populär... ach, und noch eine Prise Adven- 
ture, mit einem Inventar und Gegenständen - 
dann wäre die Sammlung komplett«. 
Eine solche Kalorienbombe in Sachen Spiel- 
design zündete Electronic Arts; das Resultat 
heißt »Bloodwings - Pumpkinhead's Reven- 
ge«. Der Spieler übernimmt die innovative Rolle eines guten 
Geistes, der durch die 3D-Katakomben der Netherworld 
schwebt, einer Art Zonen randgebiet zwischen der Welt der 
Sterblichen und dem Schattenreich. Der für die Innenarchitek- 
tur zuständige Dä- 
mon ist wohl ein alter 
Rollenspieler, denn 
die 3D-Dungeons 
erinnern an Genre- 
klassiker wie »Ulti- 
ma Underworld« & 
Co. Das Sichrfenster 
ist eher mickrig; am 
Rand wurde großzü- 
gig Platz für Anzei- 
gen gelassen. Die 
rote Pulle symboli- 
siert Lebenskraft, die 
grüne Flasche den 
Vorrat an Plasmaen- 
ergie. Emsig traben 
böse Monster durch 
die triste Umgebung 
und werfen ihrerseits 
mit magischen Böl- 
lern um sich. Also 
nehmen Sie die Wichte ins Visier und verpassen Ihnen einige 
gutgezielte Salven. Tritt der Dämon ab, bleibt bei seiner 




v r 



■nden 




Dem h eranstürmenden 
Monster werfen wir eint 
Energiesalve entgegen 



Höllenfahrt ins Tiefpar- 
terre ein Durchgang 
zurück. Hüpfen Sie in 
ein solches Loch, folgt 
eine kleine SD- 
Sequenz. Die Fahrt 
durch den Tunnel ist 
vorberechnet und kann nicht gesteuert werden; allerdings soll- 
ten Sie gierig die auftauchenden Kristalle onklicken. 
Verwirrt? Es wird noch besser! Nach einer Tunnelsequenz fin- 
den sich die erbeuteten Kristalle im Inventar wieder. Sie die- 
nen nicht nur als Munition für eine Waffe, sondern primär zum 
Aktivieren der Video-Fenster. Munter verstreut in Gängen hän- 
gen Bilderchen an der Wand; schmeißt man einen Kristall 
dagegen, wird eine bildschirmfüllende Filmsequenz gezeigt. 
Der Verknubbelungskniff; Sie blicken hier quasi durch ein Fen- 
ster in die Welt des lieblichen Kaffs Ferren Woods. Schnipsel 
für Schnipsel lernt man die Akteure und deren Problemchen 
kennen. Eine Bande Teenager stöbert bei nächtlichen Exkur- 
sionen in der Hütte einer Hexe herum und sorgt in ihrer Tram- 






rt 



einen Kristoll auf den Rahmet 
:heint eine der Videosequenzen 



geklickt 



im Wettbewerb 

Wer mögliehst viel von allem 
haben will, muß sich an Blood- 
wings hatten. Kaum ein anderes 
Spiel vereint so unterschiedliche 
Elemente wie interaktiver Film, 
3D-Action, Dungeon-Erfor- 
schung und Ad venture- Ansätze. 

Allerdings ist keines der einzelnen Segmente perfekt gelöst. 
Wer abwechslungsreiches 3D-Geballer sucht, greift deshalb lie- 
ber zu Dark Forces. Liebhaber interaktiver Filme bekommen 
bei Daedalus Encounter mehr fürs Auge geboten. Und die 
Adventure- Spieler haben auch ihre Alternativen; In punkto 
Atmosphäre besticht LucasArts' Biker-Drama Füll Throttle. 
Schön anzusehen, aber zu leicht gelöst ist Are you afraid of 
the Dark von Viacom. 



Dark Forces 


84 


Füll Throttle (Vollgas) 


80 


Daedalus Encounter 


64 


BLOODWINGS 


62 


Are yau afraid... 


60 



PC PLAYER 8/95 



PC PLAYER plus 
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Ihrer PC PLAYER plus 
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Ran an den Korb 
NBA LIVE 95 



Zeitreise-Thriller 

BURIED IN TIME 



Die neue Liga startet 
DER MEISTER 



Erste Animationen 

STONEKEEP & 
REBEL ASSAULT 2 



Interaktive lests von Altion Soicer, Vollgas & Star Trek 







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Ich bezahle PC PLAYER jährlich DM 72.- ' 

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Konto-Nummer. B; 

Gelflinslul 

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Studentenabo nur mit Immatrikulationbesch. (12 Ausgaben PC PLAYER jährlich 
DM 62,--; 12 Ausgaben PC PLAYER plus halbjährlich DM 72,-') 

Datum, t. Unterschrift 







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t: ^ 



PC PLAYER-Einzelbestellung 

Ich bestelle die auf der Vorderseite der Karte 
angegebenen Ausgaben: 



Ich bezahle per Bankeinzug 



oder lege einen Scheck bei (quittierte Rechnung liegt der Sendung b< 
Dieses Angebot gilt nur innerhalb der Bundesrepublik Deutschland. 



Datum, 2. Unterschrift 



k 



Directory der CD: 



PERGEN2 Pertect General 2 

TOWEHASS TowerAssault 

PREVIEWS Nicht spielbare Previews 

STONEKEE Stonekeep 

REBEL2 Reüel Assauit 2 

PROTOTYP Prctotype 

TFX2O0O TFX 2000 

PATCHES Patches 8 Updates 

DAEDALUS Daedalus Encounter 

INSPACE InnerSpace 

PERGEN2 Perfect General 2 

□ARKFORC Dark Forces Deutsch 

AREPLAY Acfion Replay 4.6 



BTX BTX-KIT-Decoder 1.0 

TECHNIK Technik Treff Online 

DATAPLAY Datenplayer 

TESTPLAY Interaktive Tests 

Star Trek: The Next Generation 
Vollgas (Füll Throttle) 
Actio n Soccer 



WINVIDEO Video for Windows!. 



PROGRAMM 


Utilities 


BOOTDISK 


Bootdisk-Maker 


CDBDOT 


Bootdisk-Maker 


CDTOOLS 


CD-ROM Tools 


DCCDCC 


3.0 (DOS-Shell) 


DCCPRO 


DCC Pro (DOS-Shell) 


FS5BENCH 


Flight Sim 5 Benchmark 


GAMEWIZ 


Game Wizard 


IDEID 


IDE-Platten-ISentifizierer 


MT32GM 


MT32 auf General Midi patchen 


NEOPAINT 


Neopaint 3.0 


fJOIDLE 


Powermanage m e n t aß sc h a I te n 


PCXDUMP 


PCXDump 


PICEM 


Bildbetrachter PICEM 


SB16MPU 


SB16 MIDI Patch 


SBMIDI 


Waueblaster in MT-32 schalten 


SBRESET 


Soundblaster Reset 


SCMODE 


RolanrJ SCC-1 in MT-32 schalten 


SL0WMO 


Slow Motion 


THRUPUT 


Benchmark Thru put 


UNIVBE 


Universal VESA 


V4QÜ 


Vesa-Fix für Spea und andere 


VGABENCH 


VGA-Benchmarks 



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Post frei Haus. 
^)Sie können Ihr Abonnement jederzeit 

ohne Kündigungsfrist beenden. Geld 

für bezahlte, aber noch nicht gelieferte 

Ausgaben erhalten Sie selbstverständlich 

zurück. 

Füllen Sie die Karte oben links aus 
und schicken Sie diese gleich los 
oder faxen Sie: 

Sie können diese Vereinbarung innerhalb von 1 Tagen beim 
DMV-Verlag, PC PLAYER, Aboservice CS], Postfach 14 02 20, 
80452 München widerrufen. Die Widerrufsfrist beginnt 3 Tage 
nach Datum des Poststempels Ihrer Bestellung. Zur Wahrung der 
Frist genügt die rechtzeitige Einsendung des Widerrufs. 



Tool box 



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ISBN 3-7723-6533-7 
ÖS418,-/SFr49,-/DM 49,- 




ISBN 3-7723-6893-X rt 
ÖS 665,-/SFr 78,-/DM 78,- 



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Turbo C, Turbo Assembler, 
Turbo Debugger 

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der Magazine PASCAL, tool- 
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Leser-Votum PC PLAYER 8/95 



Wunschkonzert 

Für die nächste Ausgabe wünsche ich r 
Artikel zu folgenden Themen: 



":rrrr 



Bestenliste 



Diese Artikel haben mir in der Ausgabe 8/95 am besten gefallen: 

1. 
2. 
3. 



Folgende Beiträge haben r 
plus am besten gefallen: 

1. 

2. 
3. 



r auf der CD-ROM von PC PLAYER 




Trennen Sie das 

Cover einfach 

heraus, legen Sie es 

in eine CD-Box und 

schon haben Sie 

den kompletten 

Überblick. 







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■ Demo: Buried in Time 



■ Preview: TFX EF2000 





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An die PC Player-Redaktion • 


Softwarebestellung 








von: 








ch bestelle folgende Softwarepakete auf CD: 








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. 6533-7 Toolbox je DM 49,- 


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Straße. Nr. 








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.and -PLZ. Ort 








DM 






Wertungen für die Charts: 










Meine aktuellen Lieblingsspiele; 


Spiele-Flop, der mich zur Zei 




uzüglich Porto (innerhalb der BRD): 


HM 




S,20 • 




am meisten ärgert: 
















. 








Gesamtsumme: 


DM 






2. 












3. 


Spielegenre, das mich am 
meisten begeistert: 


• 


trade. Nr. 








Die momentan beste „Nicht- 


IZ.On 










3 Ich zahle gegen Rechnung 




















# 


3 Scheck liegt bei 


meine Kjndennummer (falls vorhanden) 










?Tb 


Jalum. Lrteschntt 


















*^ 




20130252 * 








• 











Hier CD-Cover- 
Vorderseite einschieben 




CD-Cover-Rückseite 
hinter die Plastik- 
einlage legen 




Sobald wir den Schlüssel am rechten Bildrand in eine »Aictivbox< 
gepackt haben, öffnen sich alle Truhen automatisch. 

peligkeit für die Aktivierung eines Fluchs der Abteilung »Tote 
aufwecken, etc«. Es gibt sogar eine spielerische Verbindung: 
Sie können wild herumklicken, während der Film herumläuft - 
und dabei so manchen Gegenstand mitnehmen. Die Objekte 
tauchen dann in Ihrem Inventar auf, sobald das Video been- 
det ist. Jeweils drei Gegenstände lassen sich gleichzeitig akti- 



lentiardt 

läßt sich kaum als richtige 
Puzzle-Kost bezeichnen. Zu- 
mal die Programmierer einige 
moralisierende »Gags« einge- 
baut haben: Wer z.B. einen 
Fernseher aus einem Clip her- 
ausklickt, sollte diesen schleu- 
nigst wieder loswerden - der 
Besitz von Diebesgut wird mit 
dem Verlust sämtlicher Ge- 
genstände aus dem Inventar 
bestraft. 

Einen gewissen Neugiereffekt 
ruft dieser Mischmasch durch- 
aus hervor. Liebhaber des 
Ungewöhnlichen werden 
damit das eine oder andere 
Stündchen verbringen. Auf 
Dauer ärgern aber Oberfläch- 
lichkeiten wie die mickrige 
Auswahl an Gegnern und 
Waffen. Bloodwings wirkt et- 

kloppt und bringt jenseits der 
Videoclips nicht viel Atmo- 
sphäre rüber. 



Einmal Eintopf, kräftig mit 
Video 5 gewürzt, bitte! Aller- 
dings sind die Zutaten primär 
unter dem Gesichtspunkt 
schlichter Megabyte-Sätti- 
gung zusammengeworfen 
worden; Spieldesign-Gour- 
mets werden angesichts des 
Sammelsuriums eher die Nase 
rümpfen. 

Da die Dungeon-Rumballe rei 
nicht an »reinrassige« 3D- 
Actiontifel herankommt, wer- 
den die Videos bald zur Moti- 
vationsstütze. Die sind zwar 
recht grob digitalisiert und 
verlangen gute Englischkennt- 
nisse, aber professionell ge- 
macht und nicht ungruselig. 
Nur das Verknubbeln mit den 
anderen Spielaktivititäten 
wirkt krampfhaft. 
Die Adventure-Komponente 
ist auch kein Reißer. Das eher 
zufällige Aktivieren von Ge- 
genständen aus dem Inventar 



Per Mausklick lassen sich bestimmte 
Gegenstände aus den Videos mopsen; 
hier haben wir eine Kerze erbeutet. 

vieren; deren segensreiche Wir- 
kung ist dann automatisch spür- 
bar. Ein Kartenfetzen enthüllt z.B. 
versteckte Regionen auf der Auto- 
map; der Schlüssel öffnet Schatz- 
kisten. 

Mit der Mischung aus Labyrinth- 
Erforschung und dem Mopsen von 
Objekten aus Videoclips sind Sie 
eine Weile beschäftigt. Hat man 
alle Goodies beisammen und jede 
Ecke erforscht, ist noch keinesfalls Schluß. Insgesamt gibt es 
drei grafisch unterschiedliche Dungeon-Regionen. In Welt 2 
stehen Sie den Video-Bewohnern per Mausklick im Kampf 
gegen Untote bei. Im dritten Szenario enträtselt man schließ- 
lich das Geheimnis des vermeidlichen Super-Bösewichts Pump- 
kinhead. 

Der Schwierigkeitsgrad 
für die Action-Einlagen 
läßt sich in vier Stufen 
einstellen; der Spiel- 
stand kann jederzeit 
gespeichert werden - 
sehr zu empfehlen, da 
man nur allzu schnell 
sein Bildschirmleben 
verplempert. In zu ent- 
deckenden Geheim- 
gängen lassen sich 
Lebens- und Waffenen- 
ergie auffrischen; in 
Ihrer Eigenschaft als 
Geist können Sie prakti- 
scherweise durch so 
manche Wand schlüp- 
fen, (hl) 




Im Inventar werden die gefundenen Objekte ge- 
hortet, während die Automap für Übersicht sargt 



0Lj üloodiiiings - pumphinhead's revenge 






Spiele-Typ 

Hersteller 
Co.-Preis 
Kopierschutz 



Spieltext 

Bedienung 
Anspruch 

Grafik 



Action-Adventure 
Electronic Arts 
DM 120- 

Eng lisch; gut 

Englisch; anspruchsvoll 

(auch Sprochausgabe) 

Befriedigend 

Für Fortgeschrittene 

Befriedigend 

Befriedigend 



Freies RAM: min. 8 MByte 
Festplattetiplatz: 1 oder ID MByte 
CD-Belegung: ca. 380 MByte 

Besonderheiten: Spezielle Version 
für MPEG-Grafikkarten in 
Vorbereitung. 

Wir empfehlen: 486er (min. 50 MHz) 
mit 8 MByte RAM und Maus. 




Niedergang der Monarchie: Ein 
acht Jahre altes Wirtschaftsspiel 
wurde geringfügig aufpoliert, 
doch nach heutigen PC-Maßstäben 
ist »Kaiser« ein alter Schinken. 

m Jahre des Herrn 1 987 machte auf dem C64 
»Kaiser« von sich reden: Das größtenteils in 
Basic programmierte Wirtschaftsspiel erlaubte 
es, durch Kornklau und Kriegsführung irgend- 
wann die Kaiserkrone zu errringen. Diesem 
Strategie-Opa aus versunkener Computervor- 
zeit hat Linel eine Generalüberholung verpaßt; 
Grafik und Sound wurden aufgemöbelt (kein 
Kunststück - das Vorbild kam mit 1 6 Farben und 
etwa 40 KByte Speicher aus). 

Doch schon beim Start des Programms muß der nostalgi- 
schen Erinnerungen fröhnende Tester (»Ach, damals, als 
man Spiele noch von Datasette geladen hat...«} erkennen, 
daß zuviel des antiken Feelings in die Neunziger gerettet 
wurde: Wie das Original, bietet auch »Kaiser Deluxe« kein- 
erlei Computergegner; der Einzelspieler darf ungestört von 
jeder Konkurrenz, Abwechslung oder Spannung vor sich hin 
werkeln. So ganz allein auf deutscher Flur benötigt man 
natürlich auch kein Militär - die entsprechende Programm- 
funktion wird praktischerweise gleich gesperrt. 
Sonderlich kompliziert ist die Staatsführung nicht; In ver- 
schiedenen Bildschirmen werden Kornvorräte gekauft und 
verteilt, die Einkommenssteuer und Härte der Justiz festge- 
setzt, sowie Gebäude errichtet. Letztere plaziert man in einer 
grafisch betrüblichen, immerhin aber scrollenden Landkar- 
te. Für das Setzen jedes einzelnen Bauwerks sind nicht we- 
niger als drei Mausklicks notwendig. Verfügt man über ein 
oder zwei menschliche Mitspieler, sorgt wenigstens das 
Kriegführen für etwas Pep: Auf der schon bekannten Land- 



JUJI langer 



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Beim Kampf wuseln die Soldaten 
beider Seiten aufgeregt umher 



Bei aller Nostalgie: Das Kai- 
ser-Spielprinzip ist im Grunde 
sturzlangweilig. Die Korn- 
vorräte verwalten und ein 
paar Gebäude in die Land- 
schaft setzen, ab und zu mal 
einen Krieg führen - das 
war's, mehr kommt nicht. Ich 
wage stark zu bezweifeln, ob 
dies tatsächlich die einzigen 
Sorgen der mittelalterlichen 
Kaiser- Aspiranten waren. Hat 
es nicht vielleicht doch Diplo- 
matie, Bestechungen, auf- 
müpfige Städte, eigensinnige 
Adlige, Burgenbau, die wech- 
selnde Gunst des Papstes, klug 



eingefädelte Ehen und hinter- 
listige Attentate gegeben...? 
Selbst mit menschlichen Geg- 
nern gewinnt das stupide 
Menü-Abklappern nicht we- 
sentlich an Spielspaß. Zwar 
kann man den Einsatz seiner 
Truppen ein wenig beeinflus- 
sen, doch das aufgeregte Her- 
umgerenne bietet wenig Ab- 
wechslung. Wer in seinem Be- 
kanntenkreis einige alte 
Kaiser-Fans hat, mag sich die 
Deluxe-Version vielleicht zule- 
gen - einen verregneten Sonn- 
tagnachmittag kann man 
damit zur Not vertrödeln. 



Die Kornverteilung ist e 
wichtigsten Aufgaben des z 



iftigen 



karte stellt man die 
angeworbenen Ar- 
tillerie-, Kavallerie 
oder Infanterie- 
Verbände auf und 
gibt ihnen einen 
i meist vier Be- 
fehlen. Sodann 
stolpern die Trup- 
pen ins feindliche Territorium, machen Gebäude kaputt und 
nehmen neues Siedlungsland ein. Eine vor grafischer Ele- 
ganz und moralischer Pietät geradezu strotzende Statistik 
(»-245 Bevölkerung«) faßt den Kriegsverlauf zusammen, 
bevor die nächste Runde beginnt. 

Gewonnen hat, wer es innerhalb seiner Lebenszeit schafft, 
eine bestimmte Anzahl von Gebäuden anzusammeln. Um 
das Spiel abzukürzen, kann man auch gleich einige Jahre 
später sowie einige tausend Taler reicher starten. (la) 



OD 



haiser deluxe 






Spiele -Typ 
Hersteller 

Kopierschuf z 

Anleitung 

Spiellext 

Anspruch 

Bedienung 

Grafik 



Wirlsdtaftsspiel 



DM 80,- 

Deulsih; befriedigend 
Deutsch; befriedigend 
Für Ein sleiger 
Ausreichend 
Ausreichend 
Befriedigend 



Freies RAM: mind. 580 KByte + 
3 MByte EMS 
Festplatrenplali: cd. 0,2 MByte 
CD-Belegung: ca. 5 MByte + Audio- 
Tracks 

Besonderheiten: Zeitbegrenzung beim 
Ziehen; sporadische Sprach aus gäbe; 
15 teils identische Audiotracks. 
Wir empfehlen: 386er (min. 33 MHz) 
mit 4 MByte RAM und Maus. 




Computer Peripheral Products 



SONY 




...Ihr Computer steht 
auf multimedialen Sound ? 



Ganz bestimmt. Und den 
bekommt er jetzt auch. 

Mit der neuen CSS-B100 
Speakerbox gibt es hochwerti- 
ge Audio-Qualität endlich auch 
für die Computersysteme- Die 
CSS-B100 paßt unter alle Moni- 
tore bis zu 17". Dort sorgen 
das druckvolle 2-Wege-Baß-Re- 
flex-System und der schaltbare 
Baß-Booster für einen klaren, 



tiefresonanten Sound, ohne 
jedoch die Vibrationen an den 
darüberstehenden Monitor ab- 
zugeben. 

Die Anschlüsse für Mikro- 
fon, Kopfhörer, aber auch 
Walkman, Camcorder u.v.m. 
sind an der Vorderseite leicht 
zu erreichen. 

Alle anderen für ein kom- 
plettes Computer-/ Videosystem 



wichtigen Anschlüsse befinden 
sich auf der Rückseite. 

Der CSS-B100 - für Multi- 
media mit sattem Klang. 

Just call or fax: 
Mo-Fr, 14.00-17.00 Uhr 
Infoline: 0221-597 73-76 
Mailbox: 0221-597 73-85 
Fax: 0221-59773-50 

It's a Sony 




Sony Computer • Peripherals • Components Europe 

A Division of Sony Deutschland GmbH 
Hugo-Eckener-Str. 20, 50829 Köln 



A4 NETWORKS 



■ ■ ■ ■ ■ 






Pssst, nicht weitersagen: Diese Wirtschafts- 
simulation dient in Wahrheit dazu, den 
neuen Topmanager eines Konzernmultis zu 
ermitteln... 

Nach dem Verschwinden von Dwight O. Barnes, dem Prä- 
sidenten des A4-Konzerns, sinken dessen Aktien beträcht- 
lich. Wie Ihnen der angeblich Vermißte aber kurz darauf mit- 
teilt, war das nur ein geschickter Schachzug, um einen Über- 
nahmeversuch durch gierige Konkurrenten abzuwehren. Nun, 
so der Aussteiger, suche man nach seinem Nachfolger: Wenn 
Sie in der Simulation »A4 Networks« Spitzenergebnisse er- 
zielen, dürfen Sie sich im Chef- 
sessel breitmachen. 
A4 baut auf der »A-Train«- 
Serie der japanischen Firma 
Artdink auf, die sich auf kom- 
plexe Wirtschaftssimulationen 
spezialisiert hat. Zehn Karten 
mit zeitgenössischen Städten 
stehen als Szenarios zur Wahl, 
darunter Berlin, Barcelona und 
Washington. Während die Lon- 
doner Karte kaum noch freie 
Flecken enthält, fängt man auf 
der menschenleeren Kaiman- 
Inselgruppe bei Null an. Ein 
guter Kompromiß ist Seattle, bei 
dem zwar bereits zwei Kleinstädte durch eine Eisenbahnlinie 
verbunden, aber noch stark ausbaufähig sind. Hauptsächlicher 
Spielinhalt ist die Errichtung möglichst rentabler Verkehrsver- 
bindungen. Je nach Szenario verfügt man zu Beginn über mehr 
oder weniger Busse und Züge. Davon existieren zahlreiche 
Modelle, vom kleinen Stadtbus bis zum Überland-Express, von 







"*SS 



Beim »breiten« Darstellungsmodi 
Gebäude im Hauptfenster 



doppelt soviel e 

sündhaft teuere Großprojekte 



der schmächtigen Frachtlok 
bis zum Intercity. Alle Typen 
stehen von Anfang an zur 
Verfügung, müssen also nicht 
erst erforscht werden. 
Gleiches gilt für die über 60 
Bauten, die sich in Gruppen 
wie z.B. Wohnhäuser, Büro- 
bauten oder Freizeiteinrich- 
tungen unterteilen. Man kann 
Parks errichten und sich an 
;inen Flughafen oder eine 




Magnetschienenbahn heranwagen. Besondere Bedeutung 
kommt den Fabriken zu, da man für seine Bauaktiviäten nicht 
nur geeignetes Gelände und ausreichend viel Geld benötigt, 
sondern auch Ressourcen. Diese werden in den eigenen Fabri- 
kationsanlagen hergestellt und als kleine Kisten fein säuberlich 
aufgestapelt. Dem Vorbild japanischer Verkehrskonzerne fol- 
gend, die zwecks künstlicher Bedarfserzeugung für die eige- 
nen Bahnstrecken schon mal ganze Vergnügungsparks in die 
Landschaft setzen, baut man auch bei A4 nicht unbedingt aus 



J 



im uj e t t b e w e r ü 



76 



Ist der Tag-und-Nacht-Zyklus eingeschaltet, verändert sich die 
Farbpalette entsprechend 



Transport Tycaan verzichtet auf ,. ,. „„„„ 
Ak.i.„- und Immobilienhandel, S "" C "» 200 ° 
bringt aber seine Waren- und Tmip.it Tycoon 
Personenbeförderung .piele- A4 NETWORKS 
risch ein wenig besser rüber als Sim Tower 76 

A4 Networks. Das etwas ältliche Aufschwung Ost Deluxe 73 

Aufschwung Ost bietet in der CD- 
Version neben der gewohnten Planerei in den neuen Bundes- 
ländern einen kleinen Editor. Freunde unkomplizierter Wirt- 
schahsspiele halten sich an das schnuckelige Sim Tower, bei 
dem man einen Wolkenkratzer baut. 

Seit Jahr und Tag an der Spitze der Aufbauspiele steht jedoch 
Sim City 2000, das mit schöner Grafik und vielen Spieloptio- 
nen für langfristige Motivation sorgt. 





Menschenliebe; Ein Naherholungsge- 
biet mit Parks und einem am Wasser 
gebauten Aquarium zieht wahre Besu- 
chermassen aus den grauen Vorstäd- 
ten an - und alle fahren sie brav mit 
den öffentlichen Verkehrsmitteln... 
Die Halfestellen und Bahnhöfe lassen 
sich mit der Zeit vergrößern, der Fahr- 
plan jedes einzelnen Zuges oder Busses detailliert ausarbeiten: 
Wann soll auf welcher Strecke mit welchen Wartezeiten wohin 
gefahren werden? Vor allem bei größeren Städten kommt es 
dabei leicht zum Verkehrschaos: Züge stauen sich an einem 
Schienen-Engpass und Busse stehen einander auf einspurigen 
Straßen im Weg. Gerade bei dichten Siedlungsgebieten in 
schwierigem Gelände kommt man nicht drumrum, Tunnel anzu- 



der in die Tiefe 



legen oaer 

Um vom Wolkenkratzer bis zur U-Bahn alles im Auge zu behal- 
ten, schaltet man zwischen 12 Ebenen hin und her: Alles, was 
sich oberhalb des gewählten Querschnitts befindet, wird kur- 
zerhand weggeblendet. Außerdem können Sie die Stadt in 
zwei Zoomebenen betrachten. 

Neben dem Verkehrsbetrieb stehen dem hoffnungsvollen Chef- 
sesselanwärter noch weitere Geldquellen offen: Viele Gebäu- 

JHU langer 



A4 Networks hat sich viel von 
Sim City 2000 abgeschaut, 
ohne ganz dessen Charme zu 
erreichen. Die vielen Optionen 
sind schwer zu überblicken, 
vor lauter Ebenen und Hoch- 
häusern weiß man kaum, wo 
die eigenen Bahnhöfe liegen. 
Es wäre hilfreich, wenn sich 
die Streckennnetze deutlich 
hervorheben ließen - stattdes- 
sen gibt es nur auf der Satel- 
litenkarte farbige Markierun- 
gen. Durch Ktick auf eine Zug- 
nummer zentriert sich zwar 
die Karte entsprechend, doch 
bei unterirdischen Zügen muß 
man erst noch die richtige 
Ebene anwählen. 
So niedlich die Rohstoff-kut- 
schierenden Schiffchen und 
Züge anzuschauen sind - die 
Straßen der A4-Metropolen 



PC PLAYER tm 



wirken seltsam leer. Daß die 
Stadt auch Einwohner hat, 
merkt man eigentlich nur an 
den Fahrgastzahlen seiner 
Bahnhöfe. Wie im Genre häu- 
fig der Fall, fehlt es zudem an 
echter Konkurrenz. 
Technisch gibt es dagegen 
nichts zu bemäkeln: Dank der 
gelungenen Benutzerober- 
fläche verliert man sich nie in 
kryptischen Untermenüs, die 
sporadisch eingestreuten 
Fotos und Videoschnipsel 
lockern das Geschehen auf. 
Aufbaufreaks, die Railroad 
Tycoon mal eben als Pausen- 
brat verspeisen, werden an 
der höchst komplexen, wenn 
auch anfänglich schwer zu- 
gänglichen Networks-Kost 
auf jeden Fall ihre Freude 
haben. 



id Videoschnipsel lockern 



de werfen Einnahmen ab, außerdem kann man die meisten 
Immobilien auf dem freien Markt verkaufen. Eine wichtige Rolle 
spielt die Börse. Hier sollte man nicht nur die eigenen Notie- 
rungen pflegen, sondern auch andere Aktien günstig an- und 
verkaufen. Wem für seine weitgesteckten Ziele noch Kapital 
fehlt, erhält von der Bank Kredite mit bis zu dreijähriger Lauf- 
zeit. Da es keine echte Konkurrenz gibt, müssen Kurseinbrüche, 
Verkehrsunfälle und die eine oder andere Naturkatastrophe 
[z.B. Überschwemmungen und Schneestürme) für Abwechslung 
sorgen. A4 Networks findet in Echtzeit statt, die Geschwindig- 
keit des Tagesablaufs ist in mehreren Stufen einstellbar. Wer 
möchte, aktiviert den Tag/Nacht- Zyklus, so daß es jeden Abend 
dunkel auf dem Bildschirm wird. Die Öffnungszeiten von Bank 
und Börse muß man in jedem Fall einhalten, sogar Feiertage 
finden Beachtung. Die umfangreichen Statistiken über Liegen- 
schaften und Kapitalentwicklung werden auf Wunsch als LBM- 
Grafikdatei gespeichert, bzw. ausgedruckt. (la) 




et 



a4 netuiorks 



Spiele-Typ 
Hersteller 

Kopierst hu tz 

Anleitung 

Spieltext 

Bedienung 
Anspruch 

Grafik 
Sa und 



Wirtschaft ssimulution 
Artdink/Infogrames 
DM 130,- 

Deutsch; befriedigend 
Deutsch; befriedigend 

Befriedigend 

Für Fortgeschrittene 

und Profis 

Befriedigend 

Ausreichend 



Freies RAM: min. 580 KByte 
+ 3 MByte EMS/XMS 
Feslplatlenplatz: ca. 25 MByte 
CD-Belegung: ca. 520 MByte 

Besonderheiten: Läuft unter DOS 
und Windows; Fiappy- Version in 
Vorbereitung. 

Wir empfehlen: 486er (min. 50 MHz) 
mit 8 MByte RAM, Super VGA und 




HOLLYWOOD PICTURES 



Wenn das der Programmkino- 
Chef von nebenan wüßte: Mit 
genügend Geschick beim 
Filme-Ausleihen wird man 
kurzerhand zum Hollywood- 
Produzenten. 



w 



Immerhin 51 Zi 
Leserbriefe' 



hat sich noch nicht über zu hohe Kino- 
preise oder langweilige Spätvorstellun- 
gen geärgert - und wäre es nicht schön, 
jeden Abend seinen persönlichen Lieblings- 
film zeigen zu können? Starbyte gibt Ihnen 
jetzt die Chance, Ihre Lichtspieltheater-Träu- 
me am Monitor auszuleben. Und nicht nur 
das: Wer durch kluges Kino-Managment 
genügend Geld scheffelt, darf selbst so 
heißersehnte Streifen wie »Die Traktorfah- 
rerin von Poing« drehen. 
Zu Beginn sitzt man noch relativ mittellos im 
Büro seines Kinocenters: Schlappe 20.000 
Mark müssen genügen, um fünf unterschiedlich große Kinosäle 
zu füllen. Also machen wir uns zum Filmverleih auf, wo rund 
500 Streifen in 16 Kategorien angeboten werden. Jeder Film 
hat eine Ausleihgebühr und verschiedene Sterne - letztere ste- 
hen für das zu erwartende Publikumsinteresse. Nicht nur die 
Güte eines Films entscheidet über den kommerziellen Erfolg, 
auch seine Plazierung: Einen Kinderfilm im Spätprogramm zu 
zeigen ist in etwa ebenso sinnvoll, wie »Alien« im Vormit- 
tagsprogramm. In solchen Fällen läßt 
man entsprechende Vorführungen ent- 
weder ganz ausfallen oder reduziert die 
Eintrittspreise. 

Natürlich zieht selbst der beste Film nicht 
für alle Zeiten Zuschauer an: Flacht das 
Interesse ab, sollte man für Abwechs- 





lung sorgen. Was nicht heißen soll, daß derselbe Film nicht 
zwei Jahre später wieder größere Scharen anziehen könnte. 
Während man sich im Wartesaal des Kinos aufhält, sieht man 
ständig die Besucherzahlen in den fünf Vorführräumen; die Zeit 
läuft dabei mit. Wenn gerade nichts interessantes passiert, kann 
man den Zeitablauf beschleunigen - wochenweises Durch- 
schalten ist nicht möglich. Bei finanziellen Engpässen hilft die 
Bank aus, allerdings ist pro Jahr nur ein Kredit möglich. 
Wer genügend Geld verdient hat, kann selbst unter die Hol- 
lywood-Mogule gehen. Entweder bekommen Sie ein Drehbuch 



HQ langer 



aber 



Hollywood Pictures s 
relativ wenig aus, be 



Charme. Das eigentliche Kino- 
Managment könnte zwar öder 
nicht sein, doch beim Drehen 
eines eigenen Films wird's 
interessant. Plötzlich versteht 
man, daß Geld im Kinoge- 
werbe wirklich alles bedeutet: 
Gute Regisseure, Schauspieler 
und Stunt-Teams kosten ein- 
fach Unsummen. 
Allerdings stören mich zahl- 
reiche Designfehler. Im Büro 
landet man per »End«-Knopf 
ohne Sicherheitsabfrage auf 
der DOS-Ebene. Beim Aussu- 
chen van Regisseuren oder 
Drehbuch- Begriffen kann man 
z.B. nicht durch Druck auf die 
»Z«-Taste zu »Zabriskie Point« 



Herr Spiel borg 
bezahlen 






nuS 



begabtes Multitalent - und das läßt er sich umständlich nach unten scrol- 



len. Schauspielern läßt sich 
nicht gezielt kündigen, es wird 
immer der zuletzt angestellte 
Akteur wieder entlassen. Ein 
Sortieren der filme nach Stern- 
chen-Anzahl oder Mitwirken- 
den ist nicht möglich. Über die 
Einstufung der filme und das 
Weglassen von Kultstreifen 
wie »Bladerunner« darf man 
ebenfalls geteilter Meinung 

Obwohl es eine Weile lang- 
durchaus Spaß macht, »Star 
Wars 4«, »Alien 4« oder »Die 
Rache der Replikanten« zu 
drehen, bekommt man lang- 
fristig zuwenig Abwechslung 
geboten. Wirtschaftsspiel- 
Fans werden sich an diesem 
Punkt aber vermutlich nicht 
weiter stören und vom Spiel 
daher auch nicht enttäuscht 



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— ,, a a 




"S||li,''" 


ESI , ^jg 


^ 


Reiiiesseur: 
Darsteller : 


2 







Im Filmverleih s 



ich Preis und Güte aus 



angeboten oder erstellen durch Kombination mehrerer Begrif- 
fe ein eigenes (»Armer Replikant sucht asthmo -kranke Aliens«). 
Auch Filmgenre und Epoche bestimmt man selbst. Dann wird 
noch der gewünschte Inhalt in zehn Kategorien (Action, Ero- 
tik, Spannung etc.) festgelegt - schon kann man die Personal- 
gespräche aufnehmen. Die Regisseure und Schauspieler brin- 
gen alle unterschiedliche Gehaltsforderungen und Fähigkeiten 
mit - Profis kosten deutlich mehr als Anfänger. Aufgrund der 
Zusammenarbeit mit einem Kinomagazin sind zwar sämtliche 
verwendeten Filmtitel »echt«, doch alle Regisseurs- und Schau- 
spielernamen wurden verfremdet: Unter »H. Fort« darf man 
sich z.B. Harrison Ford vorstellen, und so weiter. 
Wer sich dann für Drehort, Filmmusik, Nebendarsteller, Stunt- 
men und Kamerateam entschieden hat, braucht sich nur noch 
um Spezialeffekte und Kostüme zu kümmern. Hat man alles 
beisammen, wird das Projekt gestartet. Widrige Ereignisse (z.B. 
Schnupfen des Hauptdarstellers) können die Drehzeit jederzeit 
über Gebühr verlängern. Ist der Streifen endlich fertig, erhält 
er eine Qualitätseinstufung sowie eine recht lieblos aufgemachte 
Kritik, die über sein weiteres Schicksal entscheidet. Gut bewer- 
tete Filme nehmen an verschiedenen Festivals teil, darunter die 
Oscar-Verleihung. Hierin liegt auch das eigentliche Spielziel: 
Durch Auszeichnungen seiner Filme Punkte zu sammeln, um es 
irgendwann in die High score- Liste zu schaffen. 
Die CD-Version wird während den Vorstellungen die entspre- 
chenden Plakate bzw. einzelne Fotos der Originalfilme zeigen. 
Außerdem soll die Geräuschkulisse verbessert werden. (la) 



hollpood picfures 



Spiele-Typ 
Hersteller 
Co.-Preis 

Kapier schuti 
Anleitung 

Spiel text 
Bedienung 
Anspruch 
Grafik 



Wirlsrhnftsspicl 

Slarbyte 

DM120,- 

Hand buchabfrage 

Deutsch; befriedigend 

Deutsch; befriedigend 

Befriedigend 

Für Fortgeschrittene 

Ausreichend 

Ausreichend 



Freies RAM: min. 4 MByte 
Festplaltenplati: ca. S MByte 

Besonderheiten: 

500 echte Filmtitel enthalten; 

CD- Version in Vorbereitung. 

Wir empfehlen: 486er {min. SO MHi) 
mit 8 MByte RAM, Maus und 




wer« 


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DV 3,5/CD 


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82,95* 


PC 


3,5 




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1942 Pacific Air V, 


arDA 65,95 


1944 Across t. Rh ine. DA 86,95" 








Aces of ttie Deep 




62,95 






3 9, 9S 






65,95 


Aladdln 


DA 


59 


95 




DV 


65,95 


Alien Legacy 


DA 


72 


95 




DV 


89,95 


Amerika 1861-65 


DV 


75 


95 






75,95 


Sattle Bugs 


DV 




95 


Batdb 




71,95" 


Bö 111« Isle 2 


DV 


77 


95 


Bioforge 


DV 


85.95 


BigRedAdvenl. 


DV 


72 




BurningSleel2 


DV 


79,95 




DV 




95 




EV 


77,95 




DA 




95 


Command&Conq. DA 


86,95- 


Bureau 13 






95 


Crealure Shock 


OV 


89,95 


Colon liotton 


DV 


S( 


95 


MZon* 


EV 


45,95 


Death or Glory 




So 


95 


Dork Forces 


DV 


91,95 




DV 


79 


95 




DV 


86,95 


Der Clou 








Dawn Palrol 






rterMeutor 


DV 


i'. 


95 


Doafh Gerte 


EV 


77^95 


Der Trainer 


DV 






□er Reeder 


DV 


79,95 












EV 


64.95 


Die Siedler 


DV 




95 


Discwarld 




62.95 


Discwarld 


DV 


72 


95 


DieBohlenweltS 


DV 


75,95 




ev 


69 


95 




DV 


77.95 


t>:|.i|j B ll.»JM. 


DV 


72 


95 


DSA2 Sterne nsch 


V. DV 


79,95 




DV 




95 


Eorthsiege 


DV 


82,95 


DSA2 Sie mensch 


M.DV 






FIFA inl Soccer 








DV 


79 


95 


Flighi Unllmiled 


DV 


89 95 






65 


95 




DV 


65.95 


Nghtsimulator 5 


EV 


72 


95 




DV 


89.95 


Profitier (Elite 3) 




79 


95 


Hollywood Pich» 


•> DV77,95 


FulibollTolal! 


DV 


75 


95 








Grandes! Fleel 


DA 






Kyrandia 3 


DV 


62,95 


High Seos TradmsDV 


65 


95 


Jogged A*ance 


DA 


79,95 


IndyCar Racing 


EV 








DA 


72.95 


KA 50 Hokum 


DA 




95 


LiHIb Big Advent 


DV 




Klih h Play 


DV 




95 


Lost Eden 


DV 


79,95 


Lion King 


DA 




95 


Magic Carpel 


DV 


86.95 




DV 


72 


95 


Magic Carper Data DV 39,95 


Lollypop 


DA 




95 


Master ol Magic 


DV 


86.95 




nDV 




95 


Myst 


DA 


85,95 




DV 




95 


Nascar Racing 


DA 


82,95 




DV 


77 


95 


MBA Live 95 


DA 


86.95 






37 


95 


MHI Hockey '95 


DA 


77,95 


Master of Magic 


DV 


66 


95 






59,95 




DA 


86 


95 


PGA Tour Golf 486 DA 


89,95 






75 


95 


Phontasmogoria 


DV 


89,95- 


Networks 


DV 












NHL Hockey 


EV 


::- 


95 




DV 


79.95 








95 


Kise offne Rabat 


DA 


89.95 


Panzer General 


DA 


72 


95 


Sirri Tower 


DA 


72,95 


Pinball SpeDol Ed. DA 


59 


95 


SEpslream 5000 




72,95 




DV 


69 


95 


Space 0>jest6 




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RiseoftheRobol 


DA 




95 




DV 


65,95 




DV 


5! 


95 


StarTrekiTMG 


DV 


95,95- 


Space Simulütor 


EV 




95 


5tone Prophet 


EV 


62,95 


Star Crusader 


DV 


75 


95 


k-pe r <'3riL- 


DA 


86,95 




DV 


72 


95 








Subwor 5050 


DV 


es 


95 




DV 


82.95 


Superhero Lo.Ho 


bEV 


69 


95 


The Last Dynast 








DV 


79 






DV 


79*95 


ue '»rjhtsr DV 69,95 DA 79 


95 






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Tie Rghter Miss DiskDV37 


95 


US Navy Flghlers 


DV 


89,95 


Transport Tycoan 


DV 


66 


95 


Virtual Pool 


DA 


83.95 


TranspT. IN.Edlto 


DV 




95 




DV 


69,95 




DV 


66 


95 


Vollgas 


DA 


77 95 


Univers« 


DV 


59 


95 


Wlng Comm. 3 


DV 






DA 


79 


95 


Wing C- Armada 


DA 


75^95 


Wing C. -Armada 




69 


95 


Wings of Glory 


DV 


69,95 


World oiLemmlngs DA 


65 


95 


WoodmrUGobllns 




75,95 


X-COW IUFD 2| 


,-;: 


66 


95 


X-COM [UFO 2] 


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91 


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FAX: 


04631 / 4261 





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r r r r rv 



Noch'n Universum zum Erobern: Kolonien- 
Aufbau der mühseligen Art; Erdlinge finden 
als Bösewichte Verwendung. 

eine zehn Jahre nach dem »endgültigen« Niederlegen 
aller Waffen brodelt es aufs Neue; Die bösen Terraner 
erobern unbescheiden Sonnensysteme, die jeweils aus meh- 
reren Planeten bestehen. Als Herrscher der bedrohten Ra- 
nulaner zieht man hastig nach, um nicht ins Hintertreffen zu 
geraten. Auf jedem neu besetzten Planeten wird zunächst 
einmal eine Basis errichtet, später folgen dann Minen, La- 
gerhäuser, Energiestationen und Fabriken. 
Mit letzteren werden Gebäude und Raum- 
schiffe konstruiert. Während Transporter für 
das Hin- und Herkutschieren von Materia- 
lien dienen, sind die Basisschiffe für den 
Kriegseinsatz gedacht; je nach ihrer Aus- 
baustufe können sie mehr Begleitschutz und 
Truppen mitführen. 

Um einen feindlichen Planeten einzuneh- 
men, muß erstmal der Schlagabtausch im 
Orbit gewonnen werden, danach folgt der 
Bodenkampf. Ist der Planet nicht gerade durch einen Ver- 
teidigungsschild geschützt, genügt eine leichte Überlegen- 
heit zum Sieg. Alle Kämpfe finden rein rechnerisch statt, Ein- 
flußnahme ist nicht möglich. Sofern man selbst bei der 
Schlacht anwesend ist, sieht man zumindest eine Animati- 
onssequenz. In diesem Fall sollten Sie eine Niederlage übri- 
gens tunlichst vermeiden, da dies das sofortige Spielende 
bedeuten würde; ebenfalls verloren hat, wer sich den Hei- 
matplaneten wegschnappen läßt. Ais dritte Siegmöglichkeit 
dient das vollständige Vernichten der terranischen Flotte. Da 
nicht angezeigt wird, wo sich gegnerische Schiffe befinden, 
artet dies allerdings zu einer sehr langwierigen Ange- 





Auf der Planetenoberfläche »betriff« 
man die verschiedenen Gebäude 




auf der Galaxisübersicht ein 
:heint die Nahansicht 



legenheit aus. 

5ie spielen immer 

gegen den Computer, Der am häufigsten benötigte Prc 

menschliche Geqner Vommpmk» ist das Vorrätever- 

« schieben 

sind nicht vorgesehen. 

Die meiste Zeit verbringt man damit, eine ausreichende Zahl 
von Ressourcen zur richtigen Kolonie zu schicken. Darü- 
berhinaus gibt es ein wenig Forschung - bessere Kraftwer- 
ke sind z.B. erst mit dem entsprechenden Knowhow mög- 
lich. Außerdem sind einige spezielle Ereignisse in Dark Uni- 
verse enthalten; so erfährt man z.B. von einer fremden Rasse 
die Position eines wetteren Sonnensystems. (la) 



2« langer 



Die Grafik sollte doch eigent- 
lich zum Hingucken animieren 
- bei Dark Universe erreicht sie 
das Gegenteil. Das Spielge- 
schehen beschränkt sich auf 
stupides Vorräte- Verschieben 
und Kolonien- Aufbauen, ohne 
daß es Vielfalt oder optische 
Highlights gäbe. 
Wenn schon Forschung, wa- 
rum dann so langweilig um- 
gesetzt? Das zwei Jahre alte 
Master of Orion zeigt, wie sich 
der Aspekt Wissenschaft ab- 
wechslungsreich und span- 
nend gestalten läßt. Im neuen 
Neo-Spiel sieht man allenfalls 
mal eine höhere Zahl, wenn 
irgendetwas erforscht wurde. 



Noch schlimmer ist das Fehlen 
eines »Lang strecken -Radars« 
zur Beobachtung gegnerischer 
Flotfenmanöver-sokann man 
nur raten, was die Terraner als 
nächstes machen. Zudem 
stören mich die rechnerischen 
Kämpfe: Da baue ich stun- 
denlang an meinem Sternen - 
reich herum, ohne daß irgend- 
etwas passiert, und wenn es 



chlie- 



al 



Schlacht kommt, habe ich kei- 
nen Einfluß darauf. Außer 
beinharten Wirtschafts-Strate- 
gen dürfte sich niemand für 
diese schlecht verpackte Kolo- 
nie-Aufpäppelei begeistern 
können. 





darh universe 


^ 


* 


Spiele-Typ 


Strategiespiel 


Freies RAM: min. 4 MByte 


Hersteller 


Nea 


Festplattenplatz: co. 1 MByte 


Ca.-Preis 


DM 100,- 


CD-Belegung: ca. 90 MByte 


Kopiersch 


ti - 


Besonderheilen: 


Anleitung 


Deutsch; befriedigend 


Verschiedene St oit Situationen. 


Spiel text 


Deutsch; gut 


Wir empfehlen: 386er 


Anspruch 


Für Fortgeschrittene 


(min. 33 MHz) mit 4 MByte RAM 


Bedien um 


Befriedigend 


und Maus. 


Grafik 


Ausreichend 




Sound 


Ausreichend 


a^fdlsaJ 



\ 



YftUW//< 

W IURÖCäJ 



TH€ SPINAL FRONTI6R 

Entdecken Sie den Weltraum neu mit Hunderten Ihrer liebsten über-, unter- 

und außerirdischen Helden aus vergangenen und neuen Zeiten in diesem 

wildesten, verrücktesten Space Quest aller Zeiten. Kein Science-Fiction-Film, 

keine Fernsehserie und kein Computerspiel entgeht der unbarmherzigen 

Parodie der ausgeflippten und völlig durchgeknallten Space-Quest-Erfinder. 

Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt Roger Wilcoan Orte vor, die 

nie ein Spiel zuvor gesehen hat - von den entfernten Ausläufern des 

ausufernden Planeten Polysorbät LX bis zur atemberaubenden "Reise ins Ich". 

Roger braucht infolgedessen soviel Nerven, Adrenalin und Rückgrat, wie er nur 

irgendwie irgendwo auftreiben kann. Und wo ein Wilco ist, da ist auch ein Weg! 





-»SIERRA 



THE ORION CONSPIRACY 



Tusch, wir gratulieren: Drei 
miese SF-Adventures in Folge, 
listig verteilt auf zwei Soft- 
ware-Firmen! Die jüngste 
hochauflösende Heimsu- 
chung kann sogar sprechen. 

Im 22. Jahrhundert liefern sich die galak- 
rischen Wirtschaftskonzerne regelrechte 
Raumschlachten um lukrative Standorte. 
Der Kobayashi-Konzern ist die Nr. 1 im 
bekannten Universum; verbündet mit klei- 
neren Firmen, aber stets auf der Hut vor 
Sabotage. Deshalb dürfen Kobayashi- 
Angehörige aus Sicherheitsgründen nur 
andere Angestellte des Unternehmens hei- 
raten. Fröstelnd stelle man sich solche Sozi- 
alzwänge bei Verlagen des 20. Jahrhun- 
derts vor... 

Heutzutage hat man seine Nöte mit Olplatt- 
form-Versenkern, in »The Orion Consptracy« sorgt ein 
Schwarzes Loch für Beunruhigung, das plötzlich auftauchte. In 
der Nähe des kleinen Saugers hat Kobayashi einen Beobach- 
tung sstützpunkt. Der junge Wissenschaftler Danny kommt bei 
einem Routineeinsatz ums Leben; infolge eines mysteriösen 
Unfalls trudelt sein Minischiff in das Black Hole. Dannys Vater 
trifft zur Trauerfeier auf der Raumstafion ein, wo er recht fro- 
stig empfangen wird. Fragen zum 
Unfall seines Sohnes werden mit 
Ausflüchten beantwortet; außer- 
dem möge er sich sputen, um ja 
das Shuttle zu erwischen. Papa 
schöpft Verdacht, sabotiert den 
eigenen Rückflug und forscht auf 





ermordet- doch warum? Am Ende des neuen Domark-Aben- 
teuerspiels sind Sie schlauer... 

Wenn man das runde halbe Dutzend ermüdende Intro-FÜmchen 
und Animationen nicht sofort mit der Escape-Taste abbricht, 
flimmert ein berüchtigter Name über den Monitor; Das Pro- 
grammierteam »Divide by Zero« bescherte einst Psygnosis volle 
Lagerhallen mit den Adventures »Innocent« und »Guilty«. Ihr 
neues Werk The Orion Conspiracy konnten die Nullen bei 
Domark unterbringen. In puncto Grafik und Bedienung gibt's 
tatsächlich Neues zu vermelden: Wenn Sie mit dem Cursor 



lentiaröt 



The Orion Conspiracy bietet deutsche Sprachausgabe; 
Sie können sogar Untertitel dazu sc halten 



Arrrg, sie sind wieder da! Da 
nimmt man vorfreudig ein 
neues Do mark -Ad venture mit 
nach Hause und stellt beim 
Vorspann minimal entsetzt 
fest, daß »Divide by Zero« 
wieder zugeschlagen haben. 
Schon für Psygnosis, diesen 
programmierenden Fluch los* 
geworden zu sein, denn die 
Buben können's immer noch 
nicht. 

Die Fortschritte bei Orion Con- 
spiracy sind oberflächlicher 
Natur. Grafik hochauflösend, 
aber nicht schön; deutsche 
Sprachausgabe, ober durch 
einige laienhafte Synchron- 
Missetätern beeinträchtigt. Ein 
Atmosphäre-Bolide wie »Füll 
Throttle« bringt alleine in der 
Intro mehr Feeling rüber als 
Divide by Zero in all ihren 
Adventures zusammen. 
Die Story-Idee von Orion Con- 



spiracy wird furchtbar vernu- 
delt: Viele Etagen, endlose 
Gänge, fußkranke Spielfigur; 
auf gut Glück stolpert man mal 
über eine Person oder eine Tür, 
die man tatsächlich öffnen 
darf. Die Puzzles sind schlicht 
und naheliegend; was viel Zeit 
kostet, ist das Gequatsche und 
Rumgesuche nach dem Motto 
»Wo muß ich als nächstes was 
tun?«. 

Gegenüber der letzten Tat 
»Guilty« gibt's ein paar Zu- 
satz-Gnadenpünktchen für die 
verbesserte Bedienung. Doch 
Inkompetenz in puncto Atmos- 
phäre und Spieldesign läßt 
sich weder durch Super VGA 
noch ein paar langweilige 
Intro- Animationen verdecken. 
Wer ernsthafte SF-Adventures 
mag, sollte lieber das neue 
Star-Trek- Spiel »A Final Unity« 



PC PLAYER 8/9S 



scnncE 



Wenig Inspiration auf der Raumstation 



über ein interessantes Detail streifen, erscheint jetzt eine ent- 
sprechende Textanzeige. Vorbei sind die Tage des ermüden- 
den Pixel-Gesuches nach versteckten Objekten, Klicken Sie auf 
einen Gegenstand, erscheinen kons mit allen Tätigkeiten, die 
sich ausführen lassen. Was nicht niet- und nagelfest ist, wircU 
zwecks späterer Verwendung im Inventar verstaut. 
Was die Grafik anbelangt, gibt es die Entdeckung von Super 
VGA zu vermelden: Die Akteure rucken jetzt bei 640 x 480 
Bildpunkten durchs Geschehen. Dadurch sieht alles ein wenig 
schärfer aus, aber nicht unbedingt schöner. Langweilige, sich 
off wiederholende Hintergrundbilder, unrealistische Animatio 
nen und vor allem die Gemächlichkeit der SpriteSpaziergän 
ger können nerven: Bis der Held einmal den Bildschirm über 
quert hat, habe ich drei weitere graue Haare dazubekommen 
Die Lauscher des geneigten Spielers werden trotz eines ekla 
tanten Mangels an Soundeffekten nicht unterfordert. Alle Dia 
löge werden als Sprachausgabe wiedergegeben; sogar in 
Deutsch und gor nicht mal saoo schlecht. Obwohl: Wer für den 
Wissenschaftler »Kaufmann« diesen Synchron Sprecher mit pro- 
letiger Currywurst-und- Bier- Ausstrahlung gecastet hat, muß 
schon einen grausamen Sinn für Humor haben. Lassen Sie sich 
übrigens von den Packungswarnungen nicht allzu heiß machen: 
Trotz »Nur für Erwachsene« -An Spruch gibt's nicht mal Sex & 
Crime; Höhepunkte der Rüpelhaftigkeit sind Ausdrücke der 
Güteklasse »Halt's Maul!« oder »Arschlöcher« - also fast so 
verderblich wie eine Folge »Lindenstraße«. (hl) 



m 



i he orion conspiracq 



Spiele-Typ 

Hersteller 
Ca.-Preis 

Kopier schütz 

Anleitung 

Spieltext 

Gedienung 

Anspruch 
Grafik 



Grafik -Adven tu re 
Do mark 
DM 130,- 

Deutsch; befriedigend 

Deutsch; gul 

(auch Sprachausgobe) 

Gut 

Für Fortgeschrittene 

Befriedigend 

Ausreichend 



Freies RAM: min. 4 MByte 
Feslplattenplati: ca. 9 MByte 
CD-Belegung: ca. 260 MByte 

Besonderheiten: Mini -Comic und Tips 
für das erste Viertel des Lösungs- 
wegs liegen der Packung bei. 

Wir empfehlen: 486er (min. 33 MHi) 
mit 4 MByte RAM und Maus. 




PC PWYER ew 



Mystic Computer Parts 


M-Kamp-A T.LImbuiJiE 


JV-I landels-ObR 


^jMfi»* 


'/tjj, fyäm 


1 >Dynamic-Cache Boards* 


ASUSPCI/l-P5<1TP<1-2 , jfi 
Pentium-Board 2L-t:a.-h 
MulillO, EIDE Cantrolln 


499.00 DM 


HIPP0DAC2ia6erVLBR 
aMB,15ns-RAM inklus 


« 749, OD DM 


i Speicher 




4 MB PS/2 
4MBPS/2P 

ÜM3PS/2 

BMBPS/2P 

1BMBPS/2 

16MBPS/2P 

32MBPS/2 

32MBPS/2P 


250. OD DM 
284, Ü0 DM 
489,00 DM 
559,00 DM 
319,00 DM 
937,00 DM 
1.899,00 DM 
1.8B9.00DM 


iCPU's 




AMD8Ü3V 
AMDDX4 
Intel DX4 

P75 
P90 
P1D0 


229,00 DM 
282,00 DM 
379.00 DM 
499,00 DM 
689,00 DM 
829,00 DM 


> mb Festplatten eioe 


540 ConCFSSIDA 

540 Ma*754QAV 
545 SUI366DA 
?2m SjlST37B0A 
?3ü Qira0LT73ÜA 
E50 ConCFS8.MA 
650 Max785C'AV 
850 SDtST595üA 
12B0 Ma*7126QAV 
1275 ConCFS1275A 


289.00 DM 
291,00 DM 
289.00 DM 
378,00 DM 
390,00 DM 
399,00 DM 
369,00 DM 
399,00 DM 
479,00 DM 
553,00 DM 


Festplatten sc 




1080 ConCfPlOBOS 
2UI5 Cc.:-=CFP2 l 35!= 
4200 CüiiCFP4207S 


706,00 DM 
1159, BOOM 
1812,00 DM 


■ Gralikharlen 




Di mb CardexW32Ppci 

mr.iB Cfrde:<W32P ■' k 
!j:MI= G[:ldi->VJ3?PviB !■■ 

n:-'Mii Hr;rsül.P.DynvLB PC 
□ aM8SpeaMifaQeP6lyLB 
i';::.,ir; \vjnner tüOUt- .-,■■. s 
V!MBSPEAMercuryPBavL 


195, 00DM 

179,00 DM 

287,00DM 

330,00DM 

PCI 289,00 DM 

>CI 359,00 DM 

.■'PC'469,0ODM 


iTerralecSoundkarten 


GoldlSSE 

GolrJ16 

MaesIrolSSE 

Maeairo32 

MB 
WavBSyslemPro4MB 


149,00 DM 
179,00 DM 
290,D0:;M 
355,00 DM 
539,00 DM 
199,00 DM 
382,00 DM 


i Systeme 




486'erVLB DX2-66 <to 


;,.1429,00DM 


«6'erPCI DX2-66 Tow 


• 1739,00 DM 


4M' er PCI DX2-80 Tow 


.< 1789,00 DM 


4«" er PCI AMD- 100 TowerWiSM DM 

SPkW+I'Cmmr 

Pemtlum75 Twier 2589,00 DM 


Pentium 90 Tom 


2789,00 DM 


Pentium PI 00 Towei 
:-:alf'1ii::i,1srii!.! ii;':piiD 


3429,00 DM 


15"GreenMunitor , L 


..': 549,00 DM 


Svsisnü nil D.jiG.22 ftiVv . 
rschDIribC'Ö'M'' "'. 


i h H r asl « 


Hfll. Versanclk 


inkl. MWST-' 


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Händleranfragen erwünscht I 

97 



Harte Männer haben zuletzt geweint, als 
Winnetou in den Armen von Old Shatter- 
hand den Heldentod starb. Auch diese neue 
Wildwest-Tragödie regt jede Tränendrüse 
heftigst an. 

ie Gesund heitsredaktion warnt: Exzessiver Konsum von 
Karl-May-Romanen und Ennio-Morricone-Soundtracks 
kann zu verheerenden Spätfolgen führen. Im er- 
sten Moment glaubt der Jugendliche noch, sein 
Laster im Griff zu haben. Doch dann passiert 
es: Das unkontrollierte Programmieren grauen- 
erregender Western -Ad ventu res. 
Eigentlich sollten ja ein Werwolf und ein paar 
Neben-Spukgesellen für den Horror in »Silver- 
load« sorgen. Doch die possierlich-dilettantisch 
gemalten Witzfiguren erwirken allenfalls Schen- 
kelkiopfer und allgemeine Heiterkeit; die teufli- 
sche Bedienung ist da wesentlich furchtein- 
fiößender. Der Herr Programmierer klopft sich im Handbuch 
heftigst auf die Schulter, da er der Menschheit das Advert- 
ture-System »SIGNOS« bescherte. Ich interpretiere mal aus 
dieser Abkürzung etwas ähnliches wie »Selten iditotischer, 
gänzlich nichstnutziger Oberflächen-Schotter«. Schau an, 
wie sich der Mauszeiger in ein Icon verwandelt, wenn be- 
stimmte Bildbereiche 
berührt werden (Cowboy- 
Stiefel = da kann ich hin- 
gehen, cool). Routine- 
Klicks arten in Gedulds- 
proben aus, denn nur 
beim genauen Anvisieren 
bestimmter Bildbereiche 
wird der Zugang ins In- 
ventar gestattet. Die Logik 




Mit dem Möbel ins Inventar zu kommen, ist 
fummelig genug. Aber zurück ins Spiel? Das 
erfordert schon mehr Klkk-Geschick... 




lenhardt 



Die Sache muß ja einen Haken 
haben, wenn der Kollege Lan- 
ger freiwillig ein Testmuster 

e, seh 
mal an, ist ein neues Ad ven- 
ture...«. Und Klatsch, angefaßt 
ist angefaßt - der Fluch des 
Werwolfs ist nichts dagegen. 
Ich spiele Silverload und bin 
dabei selber schwer geladen. 
Das eigentliche Rumgehopse 
in der Geisterstadt ist ein 
Klacks gegen die Fallen der 
Bedienung. Verquere Bildaus- 
gänge und Inventarzugänge 
sorgen für ähnlich blubbernde 
Adrenalin-Fluten wie das 



Dumpfbacken-Design. Geht 
man nichts Böses ahnend in 
eine falsche Richtung, droht 
ohne Vorwarnung der Bild- 
schirmtod; verbunden mit 
einem herzhaften Rausschmiß 
auf die DOS-Ebene. Kein Pro- 
blem; lieber Spaß mit dem 
DOS'Prompt als längere Aus- 
einandersetzungen bei Silver- 
load. 

Neben Bedienung und Fairneß 
kreucht auch die Grafik un- 
terhalb des Existenzminimums 
dahin. Als Voll preis- Produkt 
ist ein solcher Trash indisku- 
tabel hoch drei. 



Der Siedler sinkt nieder, 
schwer werden die Lider (die 
typischen Symptome der Sil- 
verload- Schlafkrankheit] 

ist frappierend: Gegenstän- 
de aufsammeln geht prinzi- 
piell nur mit Linksklick; ab- 
legen aber lediglich mit dem 
rechten Knöpfchen. Und berühren Sie ja nicht die ESCAPE- 
Taste; Sie landen schneller auf der DOS-Ebene, als der letz- 
te Mohikaner »Howgh!« sagen kann. Das Programm 
schmeißt Sie noch früh genug raus, wenn Sie plötzlich einen 
der vielen Bildschirmtode sterben. 

Mühsam klickt man sich von Standbild zu Standbild, hält Aus- 
schau nach verwertbaren Gegenständen und schwätzt mit 
Gott und der (Schatten-)welt. Besonderer Geniestreich: 
Manchmal wird nach einem Sprachausgabe-Fetzchen plötz- 
lich eine Sprechblase über dem Babbelpartner eingeblendet. 
Hier müssen Sie nochma! draufklicken, um weitere Informa- 
tionen zu erhalten. Der Ober-Designer ist stolz drauf und ver- 
kauft diese überflüssige Um stand skrämerei dreist als »Hy- 
pertext«. Bei soviel Humbug lebe ich meine Western-Ambi- 
tionen miteinem saftigen Taschenbuch aus; lieber »Klirrender 
Trab« auswendig lernen als Silverload durchspielen. (hl) 



■{$j silverloard 



j&^fr 



■♦■"V ♦<* 



Spiele -Typ 
Hersteller 
Ca.-Preis 

Kopier schütz 

Anleitung 

Spieltext 

Anspruch 

Bedienung 

Grafik 

Sound 



Grafik -Advent ure 
Psygnosis/Millenium 
DM 90,- 

Englisch; befriedigend 
Englisch; mittelschwer 
(auch Sprathausgabe) 
Für genügsame Ein- 
Steiger 
Mangelhaft 
Mangelhaft 
Ausreichend 



Freies RAM: min. 2 MByte 
Festplattenplatz: ca. 1 MByte 
CD-Belegung: ca. 260 MByte 

Besonderheiten: 

Ungruseligstes Grusel-Adventure 
der Saison. 

Wir empfehlen: 386er 

(min. 33 MHz) mit 4 MByte RAM 

und Mous. 




iiiiiiiuuininn 

Z&as uätunattva iniataktioa ^Lzendmagazin 
von J^chwäbisck xzJta&L ^oäg^an ^la eitt^ach den fD^aldan. 




Sorry - aber der Weg durch die FOXBDX ist eben keine Einbahnstraße. Stattdessen kommen Sie 
praktisch von jeder Stelle aus überall hin. Fast jedes Thema ist interaktiv mit jedem anderen ver- 
bunden. So daß Sie in der neuen FOXBOX das Abenteuer absoluter Bewegungsfreiheit genießen 
können. Die FOXBDX. Das interaktive Trendmagazin der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Für alle 
PC's ab 386 mit VESA kompatibler Grafikkarte. Auf zwei Disketten. Mit einer Schutzgebühr von 
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Sie in Ihrer Volksbank oder Raiffeisenbank nach der FOXBOX. 



ü D 7 9 1 - 4 6 B 4 G B 



I Im FinanzVerbund der 

' Volksbanken Raiffeisenbanken 



Schwäbisch Hall -==- 



Auf diese Steine können Sie bauen 



_i J_f-«k^F W <■»* M fr \ I r \ ^i 



Sie wollen als Befehlshaber nicht 
nur Flugzeuge herumkommandie- 
ren, sondern auch in den Pilo- 
tensessel steigen? Microprose 
macht's mit seinem Genre-Mix mög- 
lich. 

Das Ende des Kalten Krieges hat sich als wah- 
rer Jungbrunnen für Strategiespiel-Program- 
mierer erwiesen: Endlich kann man sich die ab- 
wegigsten militärischen Konflikte ausdenken, 
ohne immer nur auf dem Warschauer Pakt her- 
umzuhacken. Außerdem wird wohl auf die Fas- 
zination gesetzt, durch Druck auf einen garan- 
tiert baziilusfreien Knopf zielsuchende Raketen 
auf weit entfernte Gegner zu hetzen. Die klinisch 
reine Atmosphäre von Strategie-Si- 
mulationen ä la »Harpoon 2« sorgt 
jedoch mit ihren blinkenden Sym- 
bolen oft für Langeweile. Deshalb 
kam man bei Rowan Software (aus 
deren Feder »Dawn Patrol« und 
»Overlord« stammen) auf die Idee, 
die Genres Flugsimulation und 
Strategie zu kombinieren. Als Flot- 
tenkommandant können Sie »Navy 
Strike« zwar durchkämpfen, ohne 
jemals ins virtuelle Cockpit zu steigen, doch schon das Re- 
gelwerk deutet die Gewichtung beider Elemente an: Etwa 
die Hälfte der Anleitung beschäftigt sich ausschließlich mit 
der Jet-Simulafion. 

Im Hauptmenü stehen zahlreiche Einstelloptionen bereit: Wie 
gut sollen die Computerpiloten sein, hat man unendlich viel 
Munition zur Verfügung, ist das eigene Flugzeug gar un- 
zerstörbar? Dann widmet man sich einer Einführung, spielt 
einen von fünf Dogfights oder wagt sich ans strategische 
Hauptgeschehen. Mehrere Krisenherde drohen zu eskalie- 
ren, wenn nicht schnell eine Flugzeugträger-Flotte dorthin 




Die kurzen Missionsbeschreibungen sind 
relativ lieblos aufgemacht 



geschickt wird. Den jeweiligen Gegner 
dürfen drei als Feindbilder sehr beliebte 
Staaten stellen: Libyen baut chemische 
Waffen, der Irak will sich erneut Kuwait 
einverleiben, China ist auf eine ölträchti- 
ge Inselgruppe scharf. Der Spieler steuert nur die Luftope- 
rationen seiner Taskforce, nicht aber die Schiffe. 
Nachdem Sie sich die aktuellen Befehle und Aufklärungs- 
berichte angesehen haben, schicken Sie auf der zoomen- 
den Einsatzkarte erste Aufklärungsgeschwader los. Zur Wahl 
stehen zwei Du senj et- Modelle (Fl 8 und F22), die mit ver- 
schiedenen Bewaffnungen versehen werden können, z.B. für 
Abfangmissionen oder Bodenangriffe. Die Karte ist un- 
übersichtlich geraten: Kleine, farbige Vierecke stehen für so 
grundverschiedene Dinge wie das eigene Mutterschiff, neu- 
trale Häfen oder feindliche Flugzeuge. Um einen Einsatz 




im Wettbewerb 

Eine schwache Figur macht Navy 
Strike im Vergleich zum reinras- 
sigen Flugsimulator US Navy 
Figthers, der wesentlich schöner 
aufgemacht sowie abwechs- 
lungsreicher ist. Dos einsteiger- 
freundliche Ticonderoga und die 
Profi -Seekriegs Simulation Harpoon 1 bieten strategisch mehr 
als Navy Strike, werden von dem Hybriden in punkto Spiel- 
spaß aber knapp überholt. Der Redaktionstip für taktische Luft- 
kämpfe ist Avalon Hills Flight Commander 2, bei dem sich viele 
Details mit guter Spielbarkeit v 



US Navy Fighteri 


86 


Flight Commander 2 


71 


NAVY STRIKE 


64 


Ticonderoga 


63 


Harpoon 2 


60 



Jets wurde getroffen und torkelt zu Boden 




Alle wichtigen Entscheidungen werden 
sichts karte gefällt 

durchzuführen, klickt man ein Ziel an, verän- 
dert im Wegpunkte- Editor Routenabschnitte 
sowie Befehle, und wählt dann die gewünsch- 
ten Flugzeuge aus. Wenn es beim Abfangen 
von Angreifern schnell gehen muß, hilft ein 
praktisches Noteinsatz-Icon, 
Die Missionen funktionieren grundsätzlich nach 
dem Prinzip »stetige Eskalation«. Aktuelle 
Nachrichten berichten über Verschlechterun- 
gen der politischen Lage, der Präsident erwei- 
tert den zu dominierenden Luftraum und be- 
fiehlt schließlich den Waffeneinsatz. Beim Los- 
schicken seiner rund 40 Flugzeuge ist zu 
beachten, daß der Träger immer gut geschützt bleibt; Zu 
dumm, wenn bei einem feindlichen Angriff alle eigenen Flie- 
ger 300 Kilometer entfernt mit einigen Panzern beschäftigt 
sind... Der Zeitablauf läßt sich in mehreren Schritten soweit 
beschleunigen, daß jede Sekunde Echtzeit 
einer Spielminute entspricht. 
Von der strategischen Ebene können Sie je- 
derzeit in gestartete Jets schalten, um deren 
Umgebung und Flugdaten zu sehen. Die näch- 
ste Stufe versetzt Sie ins Cockpit, und damit 
in eine vollständige Flugsimulation mit detail- 
liertem Cockpit, Flügelpiloten und diversen 
Feindobjekten. Der gewohnte Simulafions- 
kram wie Außenansichten, Raketenkamera über die Lage informiert 



it wenigen Maus- 



und HUD-Display hilft Ihnen beim aktiven Beitrag zum 
Kampfgeschehen. Wer möchte, läßt den Autopiloten sowie 
die automatische Waffensteuerung eingeschaltet, um ohne 
eigenes Zutun die Ausführung seiner Befehle mitzuerleben. 
Während die Bedienung des Strategieparts mittels großer, 
verständlicher Icons insgesamt gut gelungen ist, wollte man 
bei der Flugsimuiation nicht auf zahlreiche Ta statu rbefehle 
verzichten: Rund 100 Kommandos bzw. Perspektiven wer- 
den mit 60 bis zu vierfach belegten Tasten aufgerufen. Bei 
der Grafik verhält es sich genau entgegengesetzt: Im 
Taktikteil wird einem die übliche Strichlein-Grafik vorgesetzt, 
nur sporadisch sorgen grünstichige Animationen für etwas 
Abwechslung. Die Flugsimulation hingegen bietet ansehnli- 
che Grafikobjekte inklusive abgesprengter Flügel und dunk- 
ler Rauchwolken. Besitzer langsamerer Rechner schalten ent- 
weder die Detailstufe herunter, oder begnügen sich beim 
Fliegen mit der gröberen VGA-Auflösung. (la} 




Nachrichten werden Sie Hier ist die Beschreibung eines möglichen 

Gegners im aktuellen Szenario zu sehen 



m langer 



Nicht nur wegen der wasser- 
lastigen Szenarios kommt mir 
bei Navy Strike die Redewen- 
dung »Weder Fisch noch 
Fleisch« in den Sinn: Simulati- 
onsfans vermissen die edle 
Grafik und genauen Missions- 



ngen 



»US 



Navy Fighters«, die Freunde 
strategischer See- und Luft- 
kriegskost hingegen werden 
sich kaum vom innig geliebten 
»Harpoon 2« wegreißen las- 

Obwohl mir der Spiel-im-Spiel- 
Charakter ganz gut gefällt, bin 
ich vom Strategiepart wenig 
entzückt: Wenn man schon 



aufs Aussenden von Flugzeu- 
gen beschränkt ist, sollte man 
deren Einsatz detaillierter pla- 
nen können. Außerdem unter- 
bieten die winzigen Pixelqua- 
drate an Übersichtlichkeit 
alles, was mir auf diesem Sek- 
tor bislang begegnet ist. 
Wenn Sie auf der anderen Seite 
schon immer nach einer aus- 
gewogenen Mischung aus 3D- 
Flugaction und Echtzeit- Strate- 
gie gesucht haben, dürfte Navy 
Strike Ihre Erwartungen voll er- 
füllen. Nur sollten Sie in kei- 
nem der beiden zusammenge- 
mixten Genres Spitzenleistun- 
gen verlangen. 



m 



Spiele- Typ 

Hersteller 

Kopier schütz 
Anleitung 
SpieJtext 
Anspruch 

Bedienung 
Grafik 



navi) strike 



Strategie spiel/ 
Flug Simulation 
Micropros e 
DM 140,- 

Eng lisch; gut 
Englisch; mittel seh wer 
Für Fortgeschrittene 
und Profis 
Befriedigend 
Befriedigend 
Ausreichend 



,v*\ Ä #,* 



♦* 4 v 



Freies RAM: min. 575 KByte 

+ 3 MByte EMS 

Festplattenplarz: ca. 20 MByte 

CD-Belegung: ca. 20 MByte 

Besonderheiten: 

Komplett deutsche Version in 

Vorbereitung 

Wir empfehlen: 486er (min. 66 

MHz) mit 8 MByte RAM, Maus u 

Super VGA. 




THI r SCOTTISH 

VIRTUAL GOLF 

Und diesen Monat in der Serie »Golf- 
Simulationen, die die Welt nicht 
braucht«: Highlander-Trübsinn, mit 
viel heißer Luft zubereitet. 

Zehennägel, bereitmachen zum Aufrollen! Wie defi- 
niert Hersteller Core Designs sein neues Produkt 
»Virtual Golf« im Handbuch? 
Ganz einfach: »Es ist das 
allererste seiner Art und wird 
damit neue Maßstäbe für alle 
zukünftigen Computer- und 
Videa-Golfspiele setzen«. In 
punkto Bescheidenheit wird 
man damit jedenfalls keine 
Maßstäbe setzen, aber 
angesichts von Design- 
Ideenmangel ergreift man 
halt gerne die rhetorische 
Flucht nach vorne. 

Vier simulierte Golfplätze und eine Li nks/PGA- kompatible 
Steuerung versetzen uns ins Reich der Fairways. Das »Vir- 
tual« steht für die ach so geniale 3D-Grafik, bei der Sie dem 
Ball mit verschiedenen Kameraschwenks folgen können. 
Prima, das hatten wir allerdings schon vor knapp drei Jahren 
bei »David Leadbetter Golf«. Die Grafik präsentiert sich zudem 
traurig-grob; SVGA-verwöhnte PC-Golfer wähnen sich im 
Lego-Land. Und für die 320 x 200 Pixel wird nicht einmal der 
volle Bildschirm genutzt; ein dicker Trauerrand beschneidet 
die Größe des Terrains. Daß die Grafik auch auf minderbe- 
muskelten Systemen noch geschwind daherkommt, ist ein 
schwacher Trost. 

Neben Trainingseinheiten dürfen Sie ein Turnier absolvieren. 
Hier sieht man die Zwischenstände der unsichtbaren Compu- 
terkonkurrenz auf der Anzeigetafel; alles etwas liebloser und 





Die Neigung des Grüns wird mit 3 
grob angedeutet 



Schluder-Beispiel: Laut Augenmaß liegt der Ball 
inmitten zarter Grashalme, doch die Anzeige 
links oben entscheidet auf »Sandbunker«. 

optisch bescheidener als bei Electronic 
Arts' »PGA Tour Golf 486«. Einsteiger 
registrieren dankbar, daß Kringelchen 
auf der Schlaganzeige andeuten, an 
welcher Position man die Stärke 
hinklicken sollte. Per Griff zur Tastatur 
lassen sich dem Schlag auch Slice und 
Hook verpassen. 

Die Windfreudigkeit läßt sich in drei Stu- 
fen einstellen; außerdem können Sie die 
Höhe der »Betrachterkamera« verändern. Mittels deutscher 
Sprachausgabe gibt es zu jedem einzelnen Loch einen klei- 
nen Tip. Der praktische Nutzen ist zweifelhaft (»Hier kommt 
es auf Genauigkeit an« - ach nein?) und das Temperament 
des Sprechers so pianissimo, als wolle er bloß keine Hop- 
pelhäschen aufwecken, die unterm Busch ihre Siesta halten. 
Das Vertrauen in den Realitätsgrad der 3D-Berechnungen 
wird minimal erschüttert: Mal surrt der Ball auf dem Grün auf 
und ab, als seien wir bei einem Kunststoß von »Virtual Pool« 
gelandet. Da kann es auch mal vorkommen, daß der Ball auf 
der Übersichtskarte solide im Grase zu ruhen scheint; das Pro- 
gramm errechnet ober einen Plumpser in den nahegelegenen 
Tümpel. Golf als Glücksspiel, öfter mal was Neues... (hl) 



Bild Symbolen 



Schlampig, schlampig. Grobe 
Spielgrafik, biestige Menüs 
mit winzigen Putz iwurzi -But- 
tons und spielerisch nix Neu- 
es. Nach dem ganzen Ballyhoo 
im Vorfeld der Veröffentli- 
chung habe ich ein bißchen 
mehr erwartet, als ein ideen- 
loses Action-Golf mit Amiga- 
Look. 

Für Einsteiger mit rechen- 
schwachen Systemen springt 
dennoch ein bißchen Spaß her- 
aus. Über Schlagstrategien 
muß man sich keine Gedan- 
ken machen; einfach das 



Timing hinkriegen, um die 
Stärkemarkierungen zu errei- 
chen. Den passenden Schläger 
bekommt man natürlich auch 
gleich gereicht. 
Wer sich für eine ernstzuneh- 
mende Golf- Simulation inter- 
essiert, ist mit Links Pro und 
PGA 486 viel besser bedient. 
Virtual Gotf hat einen gewis- 
ses Basis-Spielwert, aber so 
manche Macke im Detail - und 
sieht ganz nebenbei so aus, 
als wäre es drei Jahre lang in 
einer Zeitfalte wiedergekäut 



m 



Virtual golf — fhe scofNsh open 



,*X^^^K*^ 



Spiele-Typ 
Hersteller 

Cn.-Preis 
Kopiersthutz 
Anleitung 
Spieltex r 

Bedienung 
Anspruch 
Grafik 



Spart spiel 
Core Design 
DM 100 - 

Deutsch; befriedigend 

Deutsch; befriedigend 

{auch Sprachausgabe) 

Befriedigend 

Für Einsteiger 

Ausreichend 

Befriedigend 



Freies RAM: min. 4 MByte 
Festplattenplatz: ca. 1 MByte 
CD-Belegung: ca. 22 MByte + 

Audio-Tracks 

Besonderheiten: Vier verschiedene 
Golfplätze. Grafik in vier Detail - 
stufen einstellbar. 

Wir empfehlen: 486er [min. 33 MHi) 
mit 4 MByte RAM und Maus. 




T^ST i-AST 



Für Windows 
CD ROM (2 CD's) 





«The Last Dynasty 
könnte die Games-Sze 
nachhaltig aufmischen. 

«Macht mit tollen Videos Appe. 



^Mui 




, 




- II •! 





SIERRA Deutschland 

Roberffiosch Straße 32 - 63303 Dreieich 

,-,«iF«l (6103) 9? 40 35 



Ä#l 



» SIERRA 



ACTION 
SOCCER 

Weder Trainer-Strategie noch dicke Lizenz- 
deals, dafür Spielbarkeit pur: UBI-Softs klei- 
ne, feine Fußball-Neuheit lehrt selbst FIFA 
Soccer das Fürchten. 



2D: hat größere Spielfigu 



Die Guorktaschen kennen kein Erbarmen: Im Sekunden- 
takt grätschen Sie ihren Gegnern in die Gebeine, daß 
die Grashalme ängstlich zusammenzucken. Der Schieds- 
richter ahndet selten ein Foul; auch Ellbogen- 
checks läßt er als »gesunde Härte« durchgehen. 
Doch das Team der räudigen Ratten weiß sich 
zu helfen: Dank der besseren Talentwerte bei 
Wendigkeit und Zweikampfverhalten umdrib- 
beln sie ihre Häscher und zirkein unnachgiebig 
hohe Flanken vor des Gegners Tor. 
Bei Sportsimulationen weht der Trend in Rich- 
tung totaler Realismus: Hochauflosende 3D-Gra- 
fik mit penibler Regel befolg ung und klangvolle 
Promi-Namen sind das Gebot der Stunde. Die 
mit dicken Scheckbüchern Lizenzdeals ausscha- 
chernden Industriegiganten rüsten das Heer Ihrer 
Grafikkünstler auf. Gegen diesen Overkill stemmt sich tap- 
fer UBI-Soft, bislang nicht gerade eine Hochburg für Sport- 
4R l ||w; spiele. Die Überle- 
gung: Was nutzt mir 
der technische Over- 
kill, wenn es jede 
Menge Leute gibt, die 
sich nach der Spiel- 
barkeit Ihres ollen »In- 
ternational Soccer« 
am Commodore 64 
zurücksehnen? 
»Action Soccer« hat 
einen beneidenswert 
ehrlichen und treffen- 
den Namen, denn hier 
wird flott und unkom- 
pliziert Fußball ge- 
spielt. Ermüdende 
Spieler, taktische 
Wechsel und Abseits 
haben da nichts verlo- 
ren; Steuerung und 
Ablauf sind so konzipiert, daß man binnen einer Minute 
damit zurecht kommt. Dem bewußt unkomplizierten Char- 
me passen sich niedliche Menügestaltung und Teamnamen 




Beim Freistoß wird kurz eine Zoom-Übersicht gezeigt, 
damit Sie besser sehen können, wo die Mitspieler 
postiert sind 




an: Neben den 
oben erwähnten 
»Quarktaschen« 
und »Ratten« gibt 
es auch so er- 
quickende Mann- 
schaften wie die 
»stinkigenSok- 
ken« oder die 
»hungrigen Kno- 
chenbrecher«. Jedes der 1 6 Teams hat bestimmte Werte in 
Kategorien wie Schußkraft, Schnelligkeit oder Zweikampf- 
stärke. Ein bis sechs Punkte pro Sparte sind drin; mit dem 
Editor verändern Sie nicht nur die Namen, sondern auch 
die Talent-Prioritäten. Vor Spielbeginn und zur Halbzeit dür- 
fen Sie gar die Aufstellung wählen (Viererkette? Wer braucht 
das?) und die grundsätzliche Einstellung Ihrer Mannen vor- 
geben [Schwerpunkt auf Abwehr, Mittelfeld oder Angriff). 



lenhardt 



Oh, wie ist das schön: ein 
neues PC-Programm, das 
weder Videoclips noch Ren- 
der- Animationen, doch dafür 
umso mehr Instant- Spiel witz 
hat. Da fallen sich olle dank- 
bar schluchzend in die Arme, 
die so manches Multimedia- 
Ungetüm lieber gegen ein 
C64-Oldie von anno 1 986 ein- 
tauschen würden. 
Der Torszenen-Reigen van Ac- 
tion Soccer »funktioniert« ein- 
fach. Sicher hat das Programm 
keine sonderlich komplizierte 
Steuerung, aber was da ist, 
macht Sinn: halbautomatische 
Pässe, Schüsse, Grätsch versu- 
che - mehr braucht es nicht, 
um viel Spaß auf dem Digiral- 



Rasen zu entfachen. Zur hohen 
Spielbarkeit kommt die witzi- 
ge Aufmachung mit realisti- 
schem Stadionsound und Re- 
porter-Gebrabbel. 
Für Solo-Spieler wäre mehr 
Tiefgang in punkto Ligamo- 
dus, Statistiken und Strategie 
eine wichtige Motivation s stüt- 
ze gewesen. 

Doch trotz solcher Detailein- 
schränkungen ist das Pro- 
gramm sein Geld wert. Und 
hat man einen menschlichen 
Partner zur Hand, müssen alle 
anderen PC-Fußballprogram- 
me einpacken: Beim Duell 
Mann gegen Mann sorgt Ac- 
tion Soccer für perfekte Wett- 
kampf-Atmosphäre. 



'^«fjj^i 




egenguß klatscht der Ball besonders satt ins Netz 



Auch nach der Verlängerung steht's 

)ch remis? Dann muß das Elfmeter 

schießen entschei 



Ob Sie beim Anstoß eine isometrische 3D-Grafik ä la »FIFA 
Soccer« oder eine »flache« Seitenansicht kredenzt bekom- 
men, ist ebenfalls eine (Menü -[Einstellungsfrage. Bei der Sei- 
tenperspektive ist die Betrachterkamera näher dran am Ge- 
schehen; die Sprites wirken entsprechend größer. Der ein- 
geblendete Radarschirm soll die Übersichtlichkeit retten, 
doch im Redaktion s-Spielbetrieb erntete die FIFA-kompa- 
tible 3D-Ansicht am meisten Sympathien: Gute Übersicht für 
feine Pässe, ohne daß man dauernd zu einem flackernden 
Radar schielen muß. Und gepaßt wird bei Action Soccer mit 
bemerkenswerter Leichtigkeit. Nur den rechten Feuerknopf 
drücken; schon wird der Bali in die Richtung eines Pfeilchens 
gebolzt, das an den Stollen Ihrer Kicker zu sehen ist. Zielen 
ist nicht nötig; sofern ein Gegner das Leder nicht abfängt, 
kommt der Ball haargenau an. Allerdings ist es gerade in 
der eigenen Abwehr oft so, daß der Paßpfeil zur Seite oder 
gar nach hinten zeigt. Dann müssen Sie solange mit dem 
Ball marschieren, bis ein Paß nach vorne möglich ist - oder 
per Schußknopf nach vorne bolzen. Lieber ein Befreiungs- 
schlag als ein Querpaß im eigenen Sechzehner... 
Je länger der Feuerknopf gedrückt wird, desto wuchtiger der 
Schuß. Eine technische Besonderheit kommt noch dazu: 
Wenn Sie einen Paß spielen und bereits vor der Ballon- 



im lu e t t t] e w e i ü 



FIFA Soccer 
ACTION SOCCER 

Sensible Soccer 
Fußball total 
Kick Off 3 



85 
82 

78 
61 
49 



Raffiniert: Action Soccer setzt auf 
ähnliche Spielbarkeit wie FIFA, 
bietet eine Grafikansicht mehr 
und (vor allem zu zweit) mehr 
Spaß und Tempo. FIFA Soccer 
kontert mit einem leichten Über- 
gewicht bei den strategischen 
Feinheiten. Wer die Wartezeit auf FIFA '96 kurzweilig über- 
brücken mächte, kann sich UBI-Softs Neuheit ruhigen Gewis- 
sens zulegen. Zu den hektischen Vertretern des krümelgrafi- 
schen Wusel-Fußballs gehören der Klassiker »Sensible Soccer« 
und dessen armseliger Abklatsch »Fußball total«. Kick Off 3 ist 
auch als »European Challenge« ziemlicher Schotter. 







iÄ£"J "J .■':,■■ 




smuiv m 


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ij-ji-j" w&&&mMtö 


s-rätämtitä u^n 


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ijjywi'-ri&iii 


^jisMIWt 





nähme den Schuß- 
Feuerknopf ge- 
drückt halten, wird 
das Leder volley 
aufs Tor gehäm- 
mert. Solche Bälle 
kann der Keeper 
meist nur abklat- 
schen; vielleicht schafft ein Mitspieler den Abstauber? Oder 
gelingt Ihnen gar ein Solo in den Strafraum, wo Sie den Ball 
zielgenau am Torhüter vorbei ins lange Eck spitzeln? Die 
Schlußmänner werden exklusiv vom Computer gesteuert und 



Keine Statistik berge, aber zahlreic 
Optionen rund ums Spielgeschehei 




...und Tore bei Eis 



Der Anstoß wird von ein 
paar Sätzchen der frechen Sport- 
reporter begleitet 







halten bei allen Mannschaften gleich gut. 
Freilich hat ein Team mit einem hohen 
Schußstärke-Wert eher mal Chancen, den Ball direkt in die 
Maschen zu setzen. Der bei FIFA oft kritisierte Weitschuß- 
Trefferfaktor hält sich bei Action Soccer aber in Grenzen: 
Böller aus dem Mittelfeld fangen die Torhüter zuverlässig 
ab. Nur bei Elfmetern dürfen Sie die Sprungrichtung Ihres 
Schlußmanns selber steuern. Ob man bei einem Unent- 
schieden lieber Penalties kickt oder im »Sudden Deoth« eine 
Feldtor-Entscheidung sucht, 
dorf man sich aussuchen. 
Deutsche Sprachausgabe 
verleiht dem munteren Ge- 
kicke einen zusätzlichen 
Charme-Bonus. Zwei Re- 
porter kalauern sich ganz 
nett durchs Geschehen. Zu 
bestimmten Ereignissen wie 
vergebenen Großchancen 
oder rüden Fouls gibt es 
einen recht passenden 
Kommentar flapsiger Art; 
zwei Sätzchen zur Halbzeit- 
analyse dürfen da auch 
nicht fehlen. Klingt strecken- 

Kuriose Tore dürfen nicht feh- 
len: Nach einer schönen Kör- 
pertäuschung zieht unser Stür- 
mer ab. Der Torhüter kann 
den Ball nur noch an den Pfo- 
sten klatschen; von dort aus 
hoppelt das Leder ins Netz. 



langer 

mitunter seltsam. Schön finde 
ich, daß man den Spietftuß 
technisch versierter Gegner 
durch ruppiges Rein grätschen 
merklich stoppen kann und 
der Schiri prinzipiell auf bei- 
den Augen blind ist. Eigentlich 
lassen mich Sportspiele für ge- 
wöhnlich ziemlich kalt, doch 
von Action Soccer mußte man 
mich förmlich losreißen. Vor 
allem bei zwei menschlichen 
Spielern macht es riesigen 
Spaß; der Computer gibt auch 
einen starken Gegner ab. 




m 

Obwohl der Kollege Lenhardt 
(aufgrund der Witterungsbe- 
dingungen, der besseren 
Mannschaft, eines überlege- 
nen Joysticks und viel Glück) 
etwa neun von zehn Spielen 
gegen mich gewonnen hat, 
gefällt mir Action Soccer. Ohne 
großartiges Drumherum kickt 
man einfach drauflos, wobei 
sich das rasante Geschehen er- 
staunlich gut steuern läßt. Eine 
hyper-realistische Simulation 
dorf man aber nicht erwarten 
- die Flugbahn des Balls wirkt 



Die 

1 6 Teams 

dürfen 

auch editiert 

werden 



^21^1^ Rief! m 

F 3 



weise minimal intelligenter, als wenn auf RTL Günter Jauch 
und Franz Beckenbauer peinliche Europacup- Langeweiler 
schönreden (»Ähhh...«). 

Quarktaschen, Socken & Co. treten in einem Turniermodus 
nach WM-Vorbild an. Speziell für mehrere menschliche 
Spieler gibt es eine Liga, bei der eine Tabelle aus den ab- 
solvierten Begegnungen errechnet wird. Der Computer gibt 
auch einen patenten Partner ab und stellt drei Schwierig- 
keitsgrade zur Wahl. Die enorme Spielspaß-Entfaltung beim 
Duell zweier menschlicher Kontrahenten ist allerdings eine 
Klasse für sich. 

Weitere Nuancen, die sich in den Niederungen der Sub- 
Menüs aufstöbern lassen: Wahl von Spieldauer und Wetter 
(schön, regnerisch, verschneit) sowie Abschaltung der quas- 
selnden Reporter. Der Turn ier-Zwi sehen stand läßt sich auf 
Festplatte sichern. EA-Sports- verwöhnte Statistik-Jünger 
müssen allerdings einen Gang zurückschalten: Individuelle 
Spielernamen gibt's ebensowenig wie Torschützen listen und 
ähnlichen Zahlen-Schnickschnack. (hl) 





action soccer 


'm 


>*♦ 


Spiele-Tyi 


Sportspiel 


Freies RAM: min. 4 MByte 


Hersteller 


UBI-Soft 


Festplultenplati: ca. 12 MByte 


Ca.-Preis 


DM 100,- 


CD-Belegung: ca. 25 MByte 
+ CD-Audio-Tracks 


Kopierstil 


ti - 




Anleitung 
Spieltext 


Deutsch; gut 
Deutsch; sehr gut 
(auch Sprachausgahe) 


Besonderheiten: Zwei Graf ikon sich- 
ten. Camputergegner mit drei Schwie- 
rigkeitsgraden. Team-Talente sind 
editierbar. 


Anspruch 


Für Einsfeiger, Fortge- 
schrittene und Profis 


Wir empfehlen: 486er (min. 50 MHi) 


Bedienung 


Gut 


mit 4 MByte RAM und Digital- Joy- 
stick. ^-~^r~~^^^^^ 


Grafik 


Befriedigend 




Sound 


Gut 


_lk Q Vi Bl, 






■^^Oi^^HI" 



WARRIOIT 



BISHER W/AR ALLES NUR EIN KINDERSPIEL... 

Jetzt kommt Warriors und zeigt Ihnen, was Sie I 
bisher versäumt haben. 



FOLGENDE ADRENALINERZEUGENDE 

FEATURES: 

• Detaillierte und fantastisch gezeichnete 3D Figuren 
, nach der neuesten Technologie 3D-Bio Motion. Für 
| jeden der 15 Kämpfer gibt es 1.600 Animationen. 

* 11 verschiedene normale, sowie bis zu 4 

Special Moves pro Kämpfer. Sie können auch 

anderem auf Felsen springen oder | 

sich an Griffe hängen. 

* Warriors bietet nicht nur die I 
' Möglichkeit zu schlagen oder 
treten, sondern auch Waffen j 
' aufzuheben und sie zu benutzen. 

1 2 Sichten für jeden Hintergrund können 

mitten im Spiel angewählt werden, um das 

Geschehen vom Boden oder von weiter oben | 

! zu betrachten. 



7 



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Daimlerstraße 11, 

41564 Kaarst, 
Deutschland. 



> 2 Auflösungen frei wählbar; VGA oder das noch 
bessere SVGA. 

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Warriors ist mehr als ein 

'Beat 'em up - Game'. Es ist pures 

Dynamit, und es ist der beste Weg, 

einen Kampf zu erleben ohne sich 

eine blutige Nase zu holen. 

Erhältlich für PC Diskette und PC CD-ROM 
© 1995 Mindscape. Alle Rechte vorbehalten 



■3m 





STRI 



Männer ohne Abseits: Mit dilettan- 
tischen Torhütern und schonungs- 
losem Spieltempo lädt die neue 
»Striker«-Version zum fröhlichen 
Toreschießen ein. 

Der Ball wird lässig vom Keeper gehalten - doch 
der Reporter meint: »Genau ins Tor!«. Torhü- 
ter läßt hingegen einen Kullerball durch - Repor- 
ter: »Der war unhaltbar!«. Was ist das? Marcel Reif 
im Delirium? Heribert Faßbender in Normalform? 
Weder noch; die Sprachausgobe von »Striker '95« 
nölt solchen Blödsinn, Da muß jemand dem Über- 
setzer einen falschen Text in die Hand gedrückt 
haben, aber zum Glück läßt sich das Gewäsch im 
Optionsmenü ausschalten. Ähnliches gilt für die stets gleichen 
Videoclips, die bei Sfandard- 
situationen von CD geladen 
werden. Solcher Multimedia- 
Blödsinn bremst den Spielfluß 
- und ganz ehrlich: Wie auf- 
regend sieht ein »Torwart 
schlägt Ball ab«-Video beim 
siebenundvierzigsten Mal aus? 
Neben solchen unfreiwilligen 
Erheiterungen bietet »Striker 
'95« auch ein richtiges Fuß- 
ballspiel. Wer eine der Vor- 
gängerversionen auf PC, 
Amiga oder Konsole kennt, 
fühlt sich gleich heimisch. Das 
Spielfeld hat einen manierli- 
chen 3D-Effekt, während mit 
hohem Tempo rauf und runter 
gezoomt wird. Die einzelnen 
Kickerwerden stufenlos größer 




Poing 



St Legion 




Nicht schön, aber schnell: stufenloses Scrolling sorgt für einen netten 3D-Effekt. 

und kleiner, wirken dabei aber stets etwas verwaschen. Bei 
Ballbesitz sorgt jeein Feuerknopf für Schüsse und Spurt-Power, 
um schneller über den Rasen zu huschen. Das Programm merkt 
sich allerdings solche Kraftakte; wer zuviel rennt, bekommt 
im Spielverlauf Konditionsprobleme. 

Ein genaues Paßsystem ä la »Action Soccer« gibt's es nicht; 
Sie können allenfalls durch gleichzeitigen Druck beider Feu- 
erknöpfe den Ball halbhoch lupfen. Wo das Leder dann 
ankommt, ist gänzlich dem Zufall überlassen; bei einem solch 
hektischen Tempo lassen sich kaum gezielte Angriffe auf- 
bauen. Den dominierenden Brachialschüssen läßt sich per 
»Aftertouch« etwas Effet verleihen; durch Joystickdrehung 
wird der Ball in die entsprechende Richtung angeschnitten. 
Die Torhüter sind keine Genies; selbst Weitschüsse werden 



Die müden Videoclips schaltet man i 
ab: Erst Einwurf zum angucken, dai 
wurf zum selbermachen... Gähn! 



Das Haupt- 
aufgeräumt 
und solide 
ausgestattet 



4ASMS&JS& 



Option.« ^ 



lenhardt 



Von wegen »kontrollierte 
Offensive«: Striker '95 zele- 
briert lustvoll den Au gen -zu - 
und-nach-vorne-Fußball und 
erkauft sein Tempo mit über- 
schwappender Hektik. Weit- 
schüsse, reges Einsetzen der 
Anschneide-Technik und 
Direktabnahmen mit Köpf- 
chen - das kann durchaus 



Spaß machen. 

Länger als ein halbes Stün- 
dchen am Stück stehe ich die- 
ses Kamlkaze-Fußball aber 
nicht durch - dann lockt die dia- Sperenzien 
Scheibe mit »Action Soccer« in haft. 



übermächtigem Ausmaße. 
UBI-Softs Neuheit, die wir 
ebenfalls in dieser Ausgabe 
testen, besitzt einfach die 
gepflegtere Spielkultur und 
bringt bei Redaktion sturn le- 
ren mehr Spaß. 
Striker '95 hat gewisse Qua- 
litäten, aber zuviele gute Kon- 
kurrenten. Gegenüber der 
alten PC-Version wurde etwas 
an der Technik gefeilt, aber 
spielerisch setzt man langsam 
Staub an. Die neuen Multime- 
id eher tach- 



laden i Haupt 




Torflut garantiert: In der Halle prallt der 



i der Bande ab. 



bestenfalls abgeklatscht. Wenn Ihnen das Gehopse auf dem 
3D-Rasen noch nicht hektisch genug ist, dann wählen Sie doch 
die Halle als Spielort. 

Da hier der Ball nicht ins Seifenaus geht, sondern fröhlich von 
der Bande zurückprallt, geht's anarchischer zu als im Vor- 
stand bei Dynamo Dresden. Diverse Ligo- und Turnier-Modi 
stehen ebenso zur Wohl wie rund 300 Mannschaften. Natio- 
nal- und Club-Teams haben aber keine realistischen Spieler- 
kader. Das läßt sich mit dem Editor ändern; neben den Namen 
sind auch Aufstellung und Taktik zum Experimentieren frei- 
gegeben. Elfmeter und die Meisterung der Schußtechnik las- 
sen sich in der Abteilung »Training« ganz ohne störende Geg- 
ner üben. Während einer Partie können Sie jederzeit eine 
Wiederholung der letzten Spielsekunden aufrufen oder ein- 
zelne Kicker auswechseln. (hl) 




Switzerland 



Nur beim Elfmeterschießen überr 
Steuerung 



;hmen Sie selber die Torwart- 



smker'95 



^■3*^* 



Spiele-Typ 

Hersteller 

Kopierschutz 

Anleitung 

Spieltext 

Gedienung 

Anspruch 



Sportspiel 
Time Warner 

Interactive/Rage 
DM 100- 

Deutsch; befriedigend 

Deutsch; ausreichend 

(auch Sprach ausgäbe) 

Gut 

Füt Ein sleiqer und 

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Comic-Löwen verkloppen Cartoon- 
Karnickel: Selbst erklärten Prügel- 
spiel-Freunden wird beim Festival 
der Rambo-Kuscheltiere viel 
Geduld abgenötigt. 



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it Muskeln bepackte Fleischberge oder blitz- 
blank polierte Metallkolosse schlagen schon 
seit längerem aufeinander ein. Um auch weniger 
martialische Gemüter zu einer Tracht Prügel zu 
animieren, kloppen sich in »Paws of Fury« Car- 
toon-Tiere miteinander. Es Hießt weder Blut noch 
rollen Köpfe - beinahe schon ein 
familienfreundliches Spiel. Nicht 
ohne Grund hat Gametek für den 
deutschen Markt den Original-Titel 
von »Brutal« ins kuscheligere »Paws 
of Fury« abgeändert. 
Die Hintergrundstory darf man sich 
getrost schenken, da es nur darum 
geht, als Cartoon -Kämpfer alle Geg- 
ner wegzuputzen und Meister aller 
Klassen zu werden. Dabei tritt man 
in mehreren Runden gegeneinander 
an und prügelt, bis man selbst oder der Gegner keine Ener- 
gie mehr hat. Jede der zwölf Spielfiguren weist unterschied- 
liche Stärken bezüglich Schlagrepertoire und Kondition auf. 
Das Karnickel wehrt sich mit flinken Fußtritten, der Bär erschüt- 
tert seine Gegner mit mächtigen Sprüngen und die verrückte 
Katze krallt sich in ihr Gegenüber. Es gibt jeweils drei Grund- 
schläge mit Händen und Füßen, die durch gleichzeitige Rieh 
tungsänderungen zu einem beachtlichen Repertoire werden 
Dazu kommen diverse Spezialmanöver, die Sie durch ver- 
trackte und schnell ausgeführte Joystick- Rührereien benutzen 
Ihre Gegner warten vor einem grafisch passenden Hinfer- 
grund auf Sie und müssen mit wahlweise ein bis fünf Siegen 
bezwungen werden. Ein Energiebalken am oberen Bildrand 



stangl 




Der Karale-Hase hat eine flotte Fußtechnik 



verrät, wieviel Kraft Sie und Ihr 
müber noch besitzen. Die 
Grundschläge sind entweder 
stark und langsam, mittel oder 
schwach und schnell, so daß Sie 
ein wenig überlegen müssen, wie 
Sie den jeweiligen Gegner ange- 
hen. Am besten eignet sich ein 
Gamepad mit vier oder gar sechs 
Feuerknöpfen für Paws of Fury, da beim Joystick die fehlen- 
den Tasten durch komplizierte Kombinationen ersetzt werden . 
Mit der Tastatur können Sie die meisten Special-Moves getrost 
vergessen. 

Drei Schwierigkeitsgrade lassen Einsteigern gute Chancen, 
fordern Profis aber nicht zu knapp. Die einstellbare Geschwin- 
digkeit ist dagegen für die Katz: Nur in der »Normal«-Stufe 
ist Paws of Fury spielbar, in den anderen Einstellungen bekom- 
men Sie vom Kampf teilweise gar nichts mehr mit und gehen 
nach wenigen Sekunden als Verlierer vom Feld. Im Zwei-Spie- 
ler-Modus verkloppt man einen menschlichen Gegner, der 
auch mit demselben Cartoon -Kämpfer antreten darf. (fs) 



»One must fall« hat mehr Tief- 
gang, »Super Street Fighter 2 
Turbo« steuert sich besser und 
»Warriors« bietet realistische- 
re 3D-Kämpfer. Wer braucht 
da noch einen Langeweiler 
wie Paws of Fury? 
Die Spielfiguren sind mickrig, 
die Steuerung nervig und die 
peinlichen Soundeffekte hät- 
ten vielleicht zu C64- Zeiten für 
Aufsehen gesorgt. Spielerisch 
wird außer dumpfem Geprü- 
gel nix geboten, es gibt weder 
Bonusrunden noch Gegen- 
stände, geheime Gegner oder 



andere Gags. Selbst der Zwei- 
Spiel er- Modus ödet schnell an, 
da ein Turnier-Wettkampf 
fehlt und nicht einmal eine 
Highscore-Liste lockt. 
Wer denkt, die teils putzigen 
Cartoon-Kämpfer wären fami- 
lienfreundlich, sollte Paws of 
Fury dennoch nicht seinen Kids 
zumuten: Erstens bleibt es ein 
Prügel spiel, bei dem man sich 
stur die Köpfe einschlägt, 
zweitens ist es einfach lang- 
weilig. Da helfen auch ein 
paar willige Special-Moves 
nichts mehr. 





paws of fury 


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Spiele-Typ 


Prügelspiel 


Freies RAM: mm. 500 KByte 


Hersteller 


Gametek 


Festplattenplatz: co. 10 MByte 


Ca.- Preis 


DM 60,- 


Besonderheiten: Unblutige Cartoon - 


Kopier seh 


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Prügelei mit Zwei-Spieler-Modus; 


Anleitung 


Deutsch; gut 


CD- ROM- Version in Vorbereitung. 


Spieltext 

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Deutsch; befriedigend 

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(min. 50 MHz) mit 4 MByte RAM 


Anspruch 


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Fortgeschrittene 


und Gamepad. 


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BOMICS 



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WHIZZ 

Jump-and-Run in 3D: Flair Software 
läutet vollmundig die »neue Generati- 
on« der Plattformspiele ein. 

Gestreßte Konsumenten typischer Werbe- und Share- 
ware-Spiele ahnen es seit langem: Aus dem Jump- 
and-Run-Genre ist irgendwie die Luft raus. Doch plötz- 
lich zeigt sich ein zylindertragender Hase auf dem Bild- 
schirm und verspricht mit treudoofen Augen eine »neue 
Computerspiel-Generation«. Was Flair Software mit 
dieser selbstbewußten Floskel meint, ist schlicht und 
einfach die Verquickung des für Action-Adventures 
typischen Isometrie-Looks mit 
altbackener Plattform kost: Von 
schräg oben sehen wir unserem 
Häslein »Whizz« zu, wie es vom 
Beginn eines Levels zum Aus- 
gang rennt, Gegnern ausweicht 
und Bonuspunkte sammelt. 
Dank der Dreidimensionalität 
latscht man nicht nur von links 
nach rechts, sondern auch in die 
Tiefe. Allerdings bewegt sich der 
Zylinder-Hase nur in vier Rich- 
tungen, was zu recht ruckartigen 
Manövern führt. Zum Glück halten sich auch sämtliche Geg- 
ner strikt an die vier Himmelsrichtungen und laufen zudem 
stupide vorgegebenen Bahnen ab. Wer trotzdem das Bedürf- 
nis hat, eines der Knuddelmonster auszuschalten, versetzt sich 
per Knopfdruck in Rotation und geht als fellhaltiger Wirbel- 
sturm auf Rammkurs. Seinen Gesundheitszustand verbessert 
man durch Einsammeln spezieller Objekte, auch das unbarm- 
herzig kleiner werdende Zeitkonto läßt sich ab und zu auf- 
stocken. 



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Hoppe- Hoppe -Reiter: Ein Sc hoch- Pferd chi 
Whizz zweckentfremdet. 



Whizz bietet vier unterschiedli- 
che Grafiksätze, die mehrmals 
durchlaufen werden: Auf die 
anfänglichen Grasinseln folgt 
ein Spielzeugland, danach darf 
sich der flüchtige Hase am 
Strand und in der Arktis austo- 
ben. Um den 3D-Effekt zu 
erhöhen, befindet sich unter den 
Scrolling bewegtes Hintergrund- 



Plattformen ein per Paralla. 
bild. Jede Spielstufe bietet eigene Monster und spezielle Puzz- 
les; so muß an einer Slotmachine gespielt werden, um eine 
aus Geldmünzen bestehende Brücke zu erschaffen. Sonder- 
lich schwierig sind diese Puzzles aber nicht, meist drückt man 
einfach an der richtigen Stelle den Feuerknopf. Obwohl es 
nach Verlust aller Bildschirmleben eine Continue-Funktion gibt, 
fehlt diese innerhalb der einzelnen Levels: Sobald das Hasen- 
herz zu schlagen aufhört, muß wieder am Beginn der Spiel- 
stufe angefangen werden. (la) 



Eigentlich hätte Whizz im obe- 
ren Mittelfeld der Jump'n Runs 
landen können - neben fleißi- 
gem Hüpfen kann auch das 
eine oder andere Minipuzzle 
gelöst werden, die Levels sind 
eingermaßen abwechslungs- 
reich. Die Rechnung mit dem 
Isornetrie-Look geht aber nicht 
auf: Man bewegt sich trotz- 
dem nur in vier Richtungen, die 
Steuerung ist nicht perfekt und 
die Übersichtlichkeit leidet oft- 
mals unter der perspektivi- 
schen Darstellung. Die Ränder 
der Plattformen lassen sich 
nicht überspringen, obwohl 
dies von der Distanz her kein 
Problem wäre. 
Zudem wurden einige Design- 



Todsünden begangen: Die 
Gegner reagieren nur in selte- 
nen Fällen auf die Spielfigur, 
stattdessen laufen sie feste 
Bahnen ab. Während eines 
Levels gibt es keine Continue- 
Punkte, so daß man immer 
wieder ganz von vorne anfan- 
gen muß. 

Daß sich das Programm nicht 
wenigstens die bereits bewäl- 
tigten Spielstufen merkt, ist 
eine Schlamperei - wer schafft 
es schon, alle Levels an einem 
Stück durchzuspielen? Statt- 
dessen hat Flair Software der 
CD-Version seines gewaltlo- 
sen Hüpf Spielchens eine Hand- 
buc habfrage spendiert - gut 
nachgedacht, Leute! 



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whizz 



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Spiele-Typ 
Hersteller 
Ca.-Preis 
Kopierschutz 

Anleitung 
Spiel text 
Bedienung 
Anspruch 

Grafik 



Geschicklichkeitsspiel 
Flair Saft wäre 
DM 90,- 
N ervige 

Handbuchabfrage 
Deutsch; ausreichend 
Englisch; wenig 
Befriedigend 
Für Fortgeschrittene 
und Profis 
Befriedigend 
Befriedigend 



Freies RAM: min. 4 MByte 
Festplnttenplatz: - 
CD-Belegung: ca. 5 MByte 

Besonderheiten: Drei Schwierigkeits- 
grade; Floppy- Version geplant. 

Wir empfehlen: 486er 

(min. 33 MHz) mit 4 MByte RAM 

und VGA. 




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DUNE 2 

Mit Anleihen bei Frank Herberts Dune-Zyklus brachte 
Westwood frischen Wüstenwind ins Strategiegenre - 
inklusive grantiger Sandwümer. 



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Frank Herberts »Wüstenpia net«-Zyklus gehört 
zu den großen Erfolgen der Science-fiction- 
Literatur; Arthur C. Clarlce verglich ihn mit Tolki- 
ens »Herr der Ringe«. 1992 brachte die auf- 
strebende Programmierfirma Westwood mit 
»Dune 2« eines der ersten Strategiespiele her- 
aus, die vollständig in Echtzeit abliefen. Die Story: 
Drei Adelshäuser erhalten vom Imperator die 
Erlaubnis, sich um die Kontrolle des Planeten 
Dune zu streiten - mit allen Mitteln. 
Dabei geht es in erster Linie um eine wertvolle 
Substanz, die es einzig und allein auf besagtem 
Wüsten planeten gibt. Die »Melange« ^^^^ 
dient gleichzeitig als Währung, mit . 
der Gebäude gebaut, Reparaturen 
durchgeführt und Fahrzeuge erwor- 
ben werden. Riesige Erntemaschinen 
sammeln das Gewürz, was nicht unge- 
fährlich ist: In den Wüsten reg ionen 
lebt eine einheimische Tierart, die sich 
von durchfahrenden Kettenfahrzeu- 
gen ziemlich gestört fühlt. Das würde 
keinen echten Wüstenkrieger groß 
stören, handelte es sich nicht um 
hjrchtein flößende Sandwürmer von mehreren hundert Metern 
Länge. Deshalb muß beim Gewürzsammeln ständig aufge- 
paßt werden; Sobald die (deutsche) Sprachausgabe ein 
»Wurmzeichen« meldet, sollte man Reißaus nehmen. 
Seine Basis errichtet man in steinigen Regionen, am besten 
auf Betonplatten, um die Haltbarkeit der Gebäude zu erhöhen. 
Jede Installation hat nämlich, wie auch alle Kampfeinheiten, 
eine bestimmte Anzahl an »Hitpoints«, die durch Beschuß 
oder Abnutzung schnell abnehmen. Verfügt man anfänglich 
nur über wenig Auswahl, lassen sich im späteren Spielverlauf 
verschiedene Fabriken, Trainingslager, Abwehranlagen und 
sogar Raumhäfen bauen. Die Kampfeinheiten reichen von 
harmloser Infanterie über gepanzerte Wogen bis hin zu Rake- 
tenwerfern. Gesteuert wird per Maus; man klickt eine Einheit 
an, gibt ihr den gewünschten Befehl (z.B. Angriff oder Bewe- 
gung) und schließlich ein Ziel. Die Zeit läuft dabei ständig 
weiter, wer sich nur um den Aufbau seiner Basis kümmert, 
verliert schnell Fahrzeuge an einen hungrigen Sandwurm. 
Der Spieler kann jedes der drei Adelshäuser übernehmen: Die 
edlen Atreides verfügen z.B. als einzige über »Sonic Tanks« 
und können zudem Fremen -Bataillone zur Hilfe rufen. Dafür 



1 Hentat j [jj 
Harkonnen Belag.panzer. 



rrmsigra 





In Sim -City-Manier baut man seine Basis aus 
verstärkt sie mit Mauern und Raketentürmen 




Wuselige Echtzeitkämpfe mit rau- 
chenden Raketen und brennendet 
Panzern 



dürfen sie - tierlieb, wie sie nun ein- 
mal sind - nicht auf Sandwürmer 
schießen. Die Harkonnen stehen auf 
alles, was schwer bewaffnet und gut 
gepanzert ist; ihre Spezialwaffen 
bestehen aus einem überdimensio- 
nierten Panzer und einer Kurz- 
streckenrakete. Haus Ordos setzt gerne Saboteure ein und 
kann eine Waffe bauen, die gegnerische Einheiten zum Über- 
laufen bringt. Die Suchtgefahr von Dune 2 wurde dem Schrei- 
ber dieser Zeilen, drei Jahre nach seiner ersten Begegnung 
damit, nun abermals bewußt: Um ein paar Bildschirmfotos zu 
machen, wurde Westwoods Wüstenkrieg mal eben kurz zum 
mittlerweile dritten Mal durchgespielt, (la) 

WUSSTEN SIE SCHON, DASS... 

■ ... sich die Buchvorlage »Der Wüstenplanet« weltweit über 
drei Millionen mal verkauft hat? Der sechsbändige Dune-Zyklus 
gehört zu den erfolgreichsten Science-fktian- Werken über- 

■ ... man in der Installation von Dune 2 tatsächlich gefragt 
wird, ob mehr als 1 MByte Speicher zur Verfügung steht? Not- 
falls kommt das genügsame Programm auch mit dem unteren 
DOS-Speicher aus. 

■ ... Dune 2 kaum etwas mit dem ebenfalls von Virgin veröf- 
fentlichten »Dune« zu tun hat? Die erste Dune-Umsetzung 
stammte von Cryo, die mehr Wert auf Grafiken und Ver- 
wandschaft zur Romanvorlage legten, als auf spielerische 
Inhalte. 

■ ... sowohl Blizzards Fantasy- Spektakel »Warcraft«, als auch 
das neue »Command & Conquer« stark an Dune 2 erinnern? 
Beide bieten übrigens eine Nullmodem-Option - daran hatte 
man 1992 noch nicht gedacht. 



Q^pc 



bUDU 



V 



or wenigen Seiten ging der Testteil von PC Player zu Ende. Hier 
besprechen wir jeden Monat die Spieleneuheiten; kritisch, aber 
objektiv. Jedes Spiel wird von einem Redakteur getestet, der sich 
mit dem betroffenen Genre besonders gut auskennt. Bei »PC Player 
Unplugged« ziehen wir ausnahmsweise den Stöpsel aus diesem Regel- 
Pool. Hier gibt jeder Tester mit einer »Alter- 
nativ-Privatwertung« von 1 (Buh!) bis 5 
(Jubel!) an, wie sehr ihn die einzelnen Pro- 
gramme dieses Monats persönlich interessie- 
ren. Eigenarten sind auf dieser Seite gestat- 
tet; ein Sportspiel-Hasser darf z.B. auch ein 



objektiv gesehen gutes Fußballprogramm schlecht finde... Sinn und 
Zweck der Übung: Keinesfalls eine Konkurrenz zur Gesamtwertung, 
sondern zusätzliche Orientierungshilfe. Wer einen »Lieblingsfester« 
hat, kann sich hier über dessen Geschmack informieren - auch wenn 
ein anderer Redakteur den Artikel schreibt. 



TITEL 






Heinrich 
Lenhardt 


Boris 
Schneider 


Jörg 
Langer 


Florian 
Stangl 


A4 Networks 


*•• 


•*• 


*•• 


•• 


Across The Rhine 


• • 


•• 


••• 


•• 


ACTION SOCCER 


*•••• 


••• 


•••• 


••••• 


Bloodwings 


• • 


•• 


• • 


•• 


COMMAND & CONQUER 


• *••• 


**•• 


• ••*• 


•••• 


Dark Universe 


• 


•• 


• 


• 


FX FlGHTER 


• • 


••• 


• • 


••**• 


Hl-OCTANE 


*•• 


•••• 


• •• 


••*• 


Hollywood Pictures 


• 


• 


• • 


• 


Kaiser Deluxe 


• 


• 


• 


• 


Last Dynasty 


• •• 


••• 


**•• 


•••• 


Lunicus 


• 


•• 


• 


* 


Micro Machines 2 


• •* 


•*• 


*• 


*• 


Navy Strike 


• • 


**• 


• • 


•• 


Orion Conspiracy 


• • 


•• 


• 


• 


Paws of Fury 


• 


•• 


• 


• 


Rallye Championships 


• 


•• 


• 


•• 


Reeder, Der 


• 


• 


* 


* 


SlLVERLOAD 


• 


• 


• 


• 


SlM TOWN 


• •* 


•••• 


*•• 


•••• 


STRIKER '95 


• ** 


•• 


• 


•• 


VIRTUAL GOLF 


•• 


•• 


• 


•• 


Whizz 


• 


• 


• • 


• 



Shareware & Public Domain 



o 



JUST FÜR FUN 



Ab und zu haben Shareware-Autoren 
tatsächlich eine neue Idee - »Funball« sieht 
nett aus, spielt sich gut und macht Spaß. 



»Demos«, die alle Sockel und Zugregeln mit ani- 
mierten Beispielen zeigen. Das Spielfeld scrollt stu- 
fenlos in der Gegend herum, eine links befindliche 
Übersichtskarte hilft bei der Planung. Neben vier Com- 
putergegnern stehen mehrere Spielfelder zur Wahl, 
außerdem kann man die gewünschte Sprache 

(Deutsch, Englisch oder Französisch) einstellen. 

Die Vollversion bietet zusätzliche Spielfelder und vor allem 

Sockelarten (z.B. Magnet, Abflußrohr oder Kanone); zudem 

ist ein Level-Editor enthalten. 



Endlich mal eine neue Spielidee steckt in einem nett aufge- 
machten Taktikspiel namens »Funball«, das wir Ihnen dii 
sen Monat vorstellen. Außerdem ist uns ein grafisch schönei 
Shanghai-Verschnitt aufgefallen, sowie ein Grafik-Adventu 
re: Ein polnisches Programmierteam hat nicht nur eine einfa- 
che Bedienung erstellt, sondern auch Grafiken, bei deren 
Anblick man keine akuten Augenschmerzen bekommt- keine 
Selbstverständlichkeit im Shareware-Genre. 

Funball 

Bei Funball geht es darum, mit seinen Spielfiguren - ver- 
schieden großen Bällen - den gegnerischen »Heimatsockel« 
zu erobern. Hierzu bewegt man seine Bälle auf benachbarte 
Sockel und versucht, die gegnerischen Kugeln zu schlagen. 
Trifft ein größerer Ball auf einen kleineren, so saugt er ihn auf 
- sein Volumen steigt. Wird dobei aber die maximale Größe 
überschritten, teilt sich der Ball in zwei kleinere. Umgekehrt 
verstärkt man mit einem kleinen eigenen den angegriffenen, 
größeren Gegner -es sei denn, dadurch würde dessen Maxi- 
mum überschritten. In diesem Fall macht's »Peng«, der Geg- 
ner zerplatzt und der eigene, geschrumpfte Ball landet sie- 
gestrunken auf dem angegriffenen Sockel. Attackieren sich 
zwei exakt gleich große Bälle, verpuffen beide auf Nimmer- 
wiedersehen. 

All diese Aktionen und Kettenreaktionen werden von netten 
Animationen begleitet, eierlegende Spinnen krabbeln herum 
und die Kugeln zappeln vor Tatendrang. Von den Sockeln 
gibt es verschiedene Spezialversionen, z.B. Glatteis (läßt den 
Ball bis zum nächsten normalen Sockel schlittern) oder eine 
Festung (hier befindliche Bälle können nicht angegriffen wer- 
den). Funball ist in Windeseile erlernt - dank mehrerer 



F U N B A L L 

Genre: Taktikspiel Läuft unter: MS-DOS 

Hersteller: Impulse Games Sprache: Deutsch 

Festplattenplatz: ca. 1 MByte Vollversion: 28 US-Dollar 



Teen Agent 




Mit dem 
Mauszeiger 
scrollt man 

butterweich ' 

Bildschirme 
große Spiel- 
feld von 
Funball I 



m • • 



. ; 



POTEP SPIELER 
BALLE 
EESfiMT 

ERlNEP SPIELES 
MLLE 
GESAMT 



Eine der eher selten anzutreffenden Genres im Shareware- 
Bereich sind Grafik-Adventures. Klar, einige Sprites pixelf man 
auch als Hobbyprogrammierer mit etwas Übung hin - aber 
bildschirmfüllende Hintergrundbilder? Ein in Polen ansässiges 
Programmierteam hat sich mit »Teen Agent« trotzdem in diese 
Richtung getraut und ein verhältnismäßig ansehnliches Ergeb- 
nis erzielt. 

Als unbedarfter Teeanager schlittern Sie in eine reichlich ver- 
worrene, sich selbst nicht sonderlich ernst nehmende Agen- 
tenstory hinein. Aus unerfindlichen Gründen sind aus 
sämtlichen Banken Amerikas plötzlich die Goldre- 
serven verschwunden (wenn das die Deutsche Bun- 
desbank wüßte, die einen Großteil ihrer Goldrückla- 
gen in Amerika lagert...), und der zuständige 
Geheimdienst »RGB« tritt ratlos ouf der Stelle. Eine 
Kaffeesatzleserin sucht schließlich aus einem Tele- 
fonbuch Ihren Namen heraus - und schon haben Sie 
einen kleinen Karrieresprung gemacht. Erstmal müs- 
sen Sie aber in ein Trainingslager, um die obligato- 
rische Express-Ausbildung zu absolvieren... 
Die Bedienung erfolgt komfortabel mit der Maus, per 
Linksklick werden Objekte untersucht, ein Klick auf 
die rechte Taste erlaubt typische Aktionen wie Reden, 



Öffnen und Benutzen. Im jederzeit aufrufbaren Inventar wer- 
den die Gegenstände als kleine kons dargestellt und können 
miteinander kombiniert werden. Die Shareware-Version ent- 
hält nach Aussage der Programmierer etwa zehn Prozent des 
kompletten, registrierten Spiels. 



TEE 


N A 6 E N T 




Genre: 


G raf i k ■■ A d v e n tu re 


Läuft unter: 


MS-DOS 


Hersteller: 


Metropolis 
Software 


Sprache: 


Englisch 


Festplattenplatz: ca. 4 MByte 


Voll Version 


34 US-Dollar 



Morejongg 

Das »Shanghai«-Spielprinzip ist ebenso einfach wie suchter- 
regend: Verschieden beschriftete Klötzchen sind pyramiden- 
förmig aufeinander getürmt und müssen danach paarweise 
abgetragen werden. Dabei darf keiner der beiden Steine 
durch einen darüberliegenden blockiert werden, oder gleich- 
zeitig von links und rechts eingeschlossen sein. 
»Moraff's Morejongg« ist eine passable Kopie dieser Idee, 
mit Folgenden Besonderheiten: Es stehen mehrere Grafiksets 
und Layouts (wie sind die Steine angeordnet) zur Verfügung, 
anstelle von Symbolen können die Steine auch mit Farbver- 
läufen im Regenbogen-Look versehen werden. Sämtliche ver- 
wendete Farben lassen sich ändern, außerdem gibt's eine 
kurze Anleitung, wie man sich per Malprogramm selbst ein 
Grafikset erstellen kann. 

Auf Wunsch zeigt das Programm abtragbare Paare an, 
unglückliche Züge können durch »Undo« zurückgenommen 
werden. Eine ständig aktualisierte Statistik klärt über die eige- 
nen Leistungen in den drei Spielvarianten auf. Die Vollversi- 
on soll 48 verschiedene Layouts, zahlreiche neue Grafiksets 
sowie zusätzliche Soundeffekte bieten. (la) 




Eines der Morejongg -Sets zeigt anstelle v 
lauter Fressalien 



MOREJONGG 

Genre: Denkspiel Läuft unter: Windows 

Hersteller: MaraffWare Sprache: Englisch 

Festplatten platz: ca. 1 MByte Voliversion: keine Angabe 



W «07569/92020 ^* 



Knallhart kalkuliert - 
TOP 10 

Bioforge 

Civil War/ Amerika 1861-65 

Command & Conquer 

Flight unlimited 

Füll Throttle / Vollgas 

Jagged Alliance 

LastDynasty 

Prisoners of Ice 

Simon the Sorcerer 2 

Star Trek Next Generation 



Unsere 

79,95 
69,95 
84,95 
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64,95 
69,95 
74,95 
79,95 
74,95 
79,95 



l IV Networks 
ices of the Deep 
iceso.t. Deep Data" 



Diedalus Em 

Dart Forces 
Der Reeder 



Gr Naval Batöra 3 
Hammer o.l. Goda 
Hattrick 

High Seas Tradei 
Höhlenwelt Saga 
Inordinate Desire 
King'sQuest VII 
Kingdoms of Germ. 
Kingd:The far Reackes 
KlikAPlsy 
Kyrandia 3 
ImiimingslürWIN 
Links 386*- 2KliTse 
Llttit Big Ad venture 



Magic Ca r|i ei 

M alters ol Magic 

Mytt 

Nascar Radng 

Nascar Treck Pack 

NBA Live 95 

NHL Hockey 



Onei 



". fall" 



84,95 

JMS 

19,95 
»9,95 
84,95 



74.95 
39,95 
79,95 



69,95 

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S$5 



79.95 
67J5 

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Gravis Gamepad 39,95 

Gravis Analog 39,95 

Gravis Analog Pro 49,95 

Gravis Phoenix 199,95 

CH Virtual Pilot 149,95 



Prototyps 
Psycho Pinball 
RavenloR 2 

Riseofthe Robots 
Sensible Soccer 
Slm City 2000 Coli 

Sim City 2000 Data 



SLipl] 



115000 

Space Quest VI 

Slemensclrweif 
StoneR>cm 
Super Karts 
Sup. Streetfighter 2 
Tank Commander 
The Kl iic Planet 
Ticonderoga 
Total verr. Rally 

dto. World Editor 
UFO&Masl. oOnon 
US Navy Fighlers 
Virtual Pool 
VlrtuBO 

Warrion 
WhalesVoyagell 

Wing t «mm. i 

Woodruff 

IBM 3,5" 

Acea of the Deep 



39,95 
74,95 
62,95 
69,95 
74,95 
59.95 
59,95 
84,95 
39,95 
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69,95 
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J9.9S 



Mittelgebirge 
Nord-/Cslsee.lIH 



dto. Baute eli Je 

Masten of Magic 
Rise of die Robots 
Stemcnschweif 



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54.95 

■11.95 

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44.95 
44.95 
69,95 
44.95 
79J5 



CH Pedals Pro 
SB 16 Value 
SBAWE32VE 
SB 20 OEM 
Ultrasoimd ACE 



i6U 



Prese Sfend 10.6.95 -* = nocri nicht verüabar bei Drucklegung 

NschnahrrKS/ersand: DM 9,90 + MJJSetxäv 

VotkafseECScheck DM 6,90, ab DM 250,- frei 

Bei Nichtamahrne berrechnen wir 25 % ctes 



Game It! 



Sä Kreuzthal • 87474 Buchenberg 
B 07569/92020 ■ FAX 92022 
e-mail CompuServe 1 00106,31 1 1 




Aerobic mit dem CD-ROM 



lOT MIM 



Work-Out mit der digi- 
talen Lehrerin: So viel 
Ächzen und Stöhnen 
hat Ihr Computer seit 
dem letzten System- 
absturz nicht erlebt. 



H 



O 



Ioppla! Da hat sich doch 
nicht etwa...? Doch, doch, 
es istwieder mal soweit. Dielan- 
gen Nächte vor dem PC, das 
unregelmäßige Essen, der feh- 
lende Auslauf und die vielen 
Bierchen haben uns eindeutige Zeichen in die Leibesmitte 
gezaubert. Und da der mittlere Ring weder hübsch anzuse- 
hen noch sonderlich schick ist, wird's höchste Zeit, sich aus 
dem Sessel zu wuchten und ein paar Pfunde abzutrainieren. 
Eine relativ neue Form des gesellige Gruppenschwitzens heißt 
»Aerobic«; diese Kombination aus Gymnastik plus Musik wird 
von jedem besseren Fitneß- Studio angeboten. Das neue CD- 
ROM von Sybex verspricht Aerobic-Freuden am heimischen PC. 
Nach der Installation bekommen wir eine Oberfläche zu 
sehen, von der aus man sein Tran ingsprog ramm zusammen- 
stellt. Dabei werden in den Kategorien »Warm Up«, »Car- 
dio«, »Floor Work« und »Cooldown« je drei kleine Videos 
angeboten, nach denen man hampeln soll. Dieser persönli- 
che Trainingsablauf kann natürlich gespeichert werden. 
Los geht's! Das Warm-Up schaffen wir, ohne sonderlich ins 
Hecheln zu kommen. Die gnadenlos durchtrainierte Instruc- 
trice brüllt ihre Kommandos zwar mit erheiterndem französi- 
schem Akzent (»un' 'opp!«}, doch an Aufbau, Technik und 
Tempo gibt's nichts zu mäkeln. Nach dem kleinen Einstieg 
geht's in die Vollen. Bei dem schweißtreibenden Cardio-Pro- 
gramm Marke »Pumpe auf 
160 Beats per Minute« fragt 
man sich ernsthaft, ob die 
Trainerin nicht früher den 
Pyramidenbau beaufsichtigt 




L" j 


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Willkomi 

Follei 



n Trainingscenter: Hier stellen Sie ihre eigene 



O B I C 

L L E R : 



hat. Die Arm- und Beinkombinationen würden jeden Einstei- 
ger verzweifeln lassen - das ist eindeutig ein Fall für Könner, 
die schon viele Stunden hinter sich haben. Argerl icherweise 
hört das Video mitten in einer kniffligen Schrittfolge auf -Pfui! 
Darob gefrustet geht's zu Boden. Hier beginnt der PC-Kurs 
extrem sinnlos zu werden: Um meine Lehrerin zu sehen, müßte 
ich den Monitor auf den Boden stellen - den Gewichthebe- 
kurs habe aber Ich nicht gebucht, außerdem ist das Kabel für 
solche Spaße zu kurz. 

Alles in allem waren wir 1 5 Minuten unterwegs - viel zu kurz 
für eine Aerobicstunde. Natürlich kann man die Lektionen 
strecken, indem man dieTeile 
mehrmals wiederholt, aber 
das ist so spannend wie eine 
Derrick-Wiederholung im 
Dritten. Fortgeschrittene, die 
partout nicht auf ihr Work- 
out verzichten wollen, kön- 
nen ein paar Runden vordem 
PC abhecheln - ob's sinn- 
voller ist als ein Studiobe- 
such, bleibt allerdings frag- 
lich. Einsteigern sei dagegen 
nachdrücklich abgeraten: 
Auch wenn die Aerobic-Leh- 
rerin die Übungen fachlich 
richtig ausführt, können sich 
Unbedarfte jede Menge 
Schäden antrainieren. 

(Anatol Locker/hl} 



A E R 

HERST 

Sybex Verlag 

P R I 

ca. 50 Mark 



HARDWARE-MINIMUM: 

386er, 8 MByte RAM, Win- 
dows 3.1, CD-ROM, Super 
VGA und Maus. 

PRAKTISCHER NUTZEN: 

Erheiternde Familien comedy 
- einer hüpft vor dem PC, die 
anderen lachen. 



ORIGINALITATSF AKTOR: 

Lusiiger als ein Muskelkater. 

MÖGLICHE FOLGESCHÄDEN: 

Schweiß auf dem Keyboard 
löst einen Kurzschluß aus. 

DAS PC-PLAYER-FAZIT: 

Mit der CD trainiert man bes- 
ser Diskuswerfen. 



PC PLAYER 8/95 



LufgepoBt! 

Wir stellen Euch vor: 

Nickelodeon's Director 's Club 

Die kreative Umsetzung Eurer 

Ideen mit Hilfe eines 

integrierten Multi-Media 

CD-ROM Programms! 

(Übersetzung: Du kannst dies tun) 




i VIACOM JNTLKNAVION\l. IM Al.l.kll.HISItl'.l-.HVl-O. M( KI-I.ODI-.i is AM) IIS LlHiOS, HILLS AND RELATED CHARACTEKS' ARE TKAIHiMAKkS OL VIACOM INTERNATIONAL INC. 



Bug Report +++ Bug Report +++ Bug Report + + * Bug Report «** Bug Report ♦+* Bug Report 



o 



PATCH PER POST 

So kommen Sie an eine fehlerfreie! re) Ver- 
sion von »Frontier: First Encounters« und 
treiben den Spielfiguren aus »Dark Forces« 
ein paar Sprachfehler aus. 

PC Player berichtet in seiner festen Rubrik »Bug Report« 
über die akuten Fehler, deren Lösungen und Methoden, 
wie Sie Ihre Spiele fehlerfrei bekommen. Wenn Sie Tips oder 
Anregungen haben oder selber Opfer eines Bugs sind, schrei- 
ben Sie bitte an den DMV Verlag, Redaktion 
PC Player, »Bug-Report«, Gruber Str. 46 a, 
85586 Poing. E-Mails erreichen uns unter ■ 
nhs.compuserve.com. 



Dark Forces: Ei 



layer.mhs.compuserve.com. 

Fortschritte 

bei First Encounters 

Keine Glanzleistung war die Veröffentlichung 
einer völlig »verwanzten« Version von »Fron- 
tier: First Encounters«. Wir berichteten schon 
in Ausgabe 6/95 über eine lange Liste von 
Fehlern, die das Produkt quasi unspielbar 
machten. Inzwischen ist das Programm über- Modus * 
arbeitet worden und nach Aussage der Programmierer »bug- 
frei«. Im Handel sollte nur noch diese neue Version erhältlich 
sein. Sie ist an einem Sticker »Remasterte Version« zu erken- 
nen. Wenn Sie noch eine alte Version haben, können Sie eine 
Patch -Diskette anfordern. Diese Diskette erhalten Sie bei CHS, 
z.Hd. Herrn Noack, Künkelstr. 125 41063 Mönchenglad- 
bach. Der Patch ist nur dort erhältlich; vom Hersteller Game- 
tek wurde er weder für Online-Dienste, noch für Zeitschriften - 
CDs (wie beispiels- 
weise PC Player 
plus) freigegeben. 
Dieser Patch besei- 
tigt laut den Pro- 
grammierern zwar 
alle Bugs, aber 
damit ist nicht die 
Frage geklärt, was 
man als »Bug« defi- 
niert. Nicht überar- 
beitet wurde bei- 
spielsweise die Joystickabfrage. Wenn Ihr Joystick weiterhin 
verrückt spielt und etwa die Sternenkarte wild rotiert, müssen 
Sie den Joystick vom Port trennen und ohne ihn spielen. Die 
Erklärung der Programmierer: First Encounters wurde in erster 
Linie für das Spiel mittels einer Maus entwickelt. Eine Ände- 
rung der Joystick-Routinen ist nicht geplant. 




Virtual Pool: Treiber- Macken mit manchen 
Grafikkarten und Regel-Bugs im 8-Ball- 



nicht mehr erkannt werdei 




Einige Benutzer berichteten uns 
schon, daß diese neue Version 
in jedem Fall immer noch ein 
Problem mit dem Laden gespei- 
cherter Spielstände hätte: 
Wenn man in bestimmten Son- 
nensystemen speichert, würden 
diese Spielstände beim Laden 
Da uns noch keine der neuen CDs 
vorlag, konnten wir dieses Verhalten nicht selbst überprüfen. 
First Encounters ist nicht das einzige Problem -Produkt von 
Gametek: Auf einigen Sourtdkarten ist bei »Super Street Figh- 
ter 2 Turbo« keine Musik zu hören. Ein entsprechender Patch 
wurde bisher nur für die US-Version veröffentlicht. 

Patch- Potpourri 

Mit der Übersetzung von »Dark Forces« waren die Program- 
mierer bei Softgoid wirklich flott - die deutsche Version er- 
schien sogar vor der amerikanischen. Doch leider sind eini- 
ge kleinere Fehler in das Programm gekrochen. Keiner macht 
das Spiel unlösbar, doch einige Sprachausgaben und Level- 
details benötigten eine Überarbeitung. Eine Update-Patch-CD 
ist erschienen, die diese Unschönheiten aus dem Weg räumt. 
Den Patch finden Sie auch auf der aktuellen Ausgabe der 
CD-ROM von PC Player plus. 

Die Simulation »Virtual Pool« von interplay hat mit zwei Pro- 
blemgruppen zu kämpfen. Zum einen funktionieren die HiRes- 
Treiber nicht auf allen Grafikkarten einwandfrei. Neue Trei- 
ber sind zur Zeit schon per Internet und CompuServe zu haben, 
die aber nicht alle Probleme beseitigen. Insbesondere Besit- 
zer von ATI-Karten und solchen mitWeitek- Power- 9000-Chips 
können zur Zeit nur in der normalen VGA-Aufiösung spielen. 
Dramatischer sind hingegen die Diskussionen um die Pool- 
Regeln. Gerade in der »8 Ball «-Variante sind viele Spieler 




+ + Bug Report + + + Bug Report +++ Bug 



andere Regeln gewohnt, insbesondere was das 
Foulen angeht. In vertrackten Spielsituationen 
können sogar logische Bugs in der Punktezäh- 
lung auftreten. An diesen Problemen wird zur 
Zeit gearbeitet. 

Beim Patch für »Descent« hat Interplay kein 
glückliches Händchen: Der Patch auf Version 1 .4 
konnte eine Woche lang downgeloadet werden 
und wurde dann wegen Problemen zurückge- 
zogen. Dann erschien ein Patch auf Version 
1 .4a, der ebenfalls nach wenigen Tagen wie- 
der aus dem Verkehr genommen wurde. Zu 
Redaktionsschluß gab Interplay diese 1 .4a-Ver- 
sion doch wieder frei, obwohl sie bei etwa 10 
Prozent aller Benutzer nicht einwandfrei funk- 
tioniert. Ein neuer Patch auf 1 .4b wird also wei- 
terhin erwartet. 
Psygnosis knabberte zu Redaktionsschluß noch an einigen 
Problemen in der europäischen Version von »Discworld«. Da 
hier mehrere Sprachen gleichzeitig überarbeitet werden muß- 
ten, dauerte das Beseitigen der Bugs länger als erwartet. Regi- 
strierte Kunden werden auf Anfrage eine neue CD erhalten, 
sobald diese freigegeben wurde. 



Sprachen -Wirrwarr 

Immer noch erscheinen viele Updates für Spiele nur für die 
Original-Version aus USA. Übersetzte Fassungen lassen sich 
oft nicht mit den Patches auf die neueste Version updaten. 
Meistens enthalten Patches nämlich nur die Unterschiede zwi- 
schen alter und neuer Version; die neue wird quasi »errech- 
net«. Deswegen kann ein USA-Patch selten mit einer deut- 
schen Version benutzt werden. 

Leider gerät die Übersetzung bei mancher Firma in Verges- 
senheit, während das Original noch mal überarbeitet wird. 
Sollte Ihnen so ein Spiel untergekommen sein, hilft ein Brief 
an PC Player leider nicht - wir können keinen entsprechen- 
den Patch zaubern. Wenden Sie sich vielmehr an den Her- 
steller des Spiels und die deutsche Vertriebsfirma. Nur wenn 
dort die Kunden auf sich aufmerksam machen, werden die 
Hersteller dieses Dilemma lösen. (bs) 



BUGS 



IM TESTBERICHT? 



Seit wir die Rubrik Bug-Report wieder regelmäßig in PC Play- 
er veröffentlichen, erreichen uns Leserfragen, warum wir denn 
Fehler in Computerspielen nicht in den Testberichten berück- 
sichtigen und Spiele mit Fehlern radikal abwerten. Die Antwort 
ist einfach: Wir können es nicht. 

Sehr oft testen wir Versionen, die inhaltlich zwar fertig sind, 
aber von den Spielefirmen noch auf Fehler geprüft werden. 
Fällt uns zu dieser Zeit ein Fehler auf, informieren wir die Soft- 
warefirma, die versucht, den Bug zu beseitigen, bis das Spiel 
und unsere Zeitschrift erscheinen. 

Technische Fehler in einem Spiel wirken sich mit Sicherheit nicht 
auf unsere Wertung aus, denn diese gibt den Spiefspaß wie- 
der. Sind allerdings logische Fehler, sprich Macken im Com- 
putergegner, unlösbare Puzzles oder andere Sorgenkinder in 
einem fertigen, or ig i na [verpackten Programm, gehen wir dar- 
auf entweder im Testbericht oder im Bug-Report ein. 



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Telefon made easy ■ 
die lästige Arbeit de 



Es muß nicht immer 
sinnvoll sein: Auf 
dem Daten-Highway 
tummeln sich die 
absurdesten Informa- 
tionen. Lesen Sie 
selbst, warum Lieb- 
haber des Skurrilen 
unbedingt einen 
Internet- An schluß 
brauchen. 

Das Internet hat gegenüber 
anderen Online-Diensten 
einen entscheidenden Vorteil: 
Jeder kann hier publizieren, was 
er möchte. Sofern Sie einen Com- 
puter ans »net« hängen und sich 
lassen, dürfen Sie jeden Blödsi 
kommt. 

Legendär sind die »Softdrink- Server«. Studenten fanden einen 
Weg, den Cola-Automaten ihrer Uni an das Internet anzu- 
schließen. Damit war zwar kein Durstlöschen per Draht mög- 
lich, aber mittels Fernabfrage konnte von jedem Punkt der 
Welt geprüft werden, wieviele Dosen noch im Automaten 
steckten. 

Die Liste sinnloser Überwachungs-Akti vi täten auf dem Inter- 
net könnte ganze Bücher füllen: Da gibt es einen Server, der 
einmal in der Minute mit einer Kamera das Bild eines Aqua- 
riums digitalisiert, einen weiteren Server, dessen Kamera auf 
eine Kaffeemaschine gerichtet ist und wieder einen anderen, 
der stets ein aktuelles Bild vom Dach einer Universität zeigt. 



Making your browser dial the phone foryou 



ollste der si 
sen Knöpfe im Internet: Der 
»really big Button«, der 
garantiert gar nichts tut. 
Samuel Beckett hätte seine 
Freude an der Online-Welt 
gehabt. 



Ji 



lassen Sie einen Web-Server in England 
'ählens übernehmen 



i Server-Adresse geben 
i verbreiten, der Ihnen unter- 



Doch neben de 




Schinde Ei 


idr 


jckbe 


deinem 


Mathe-Leh 


rer 


Lerne 50.000 


Stellen vo 


pi 




ndig... 



i offensichtlichen Blödsinn gibt es viele Netz- 
seiten, die etwas subtiler im Humor sind und 
einiges an Programmiererschweiß gekostet 
haben. Nehmen Sie beispielsweise 
»pluto.ulcc.ac.uk/Sound/dial.html«. Hier 
finden Sie das weltweit erste Online-Teiefo- 
nier-Utiltity. Wenn Sie einen Telefonan- 
schluß mit Tonwahl haben, kann Ihnen die- 
ser Server das lästige Eintippen der Ziffern 
auf dem Telefon ersparen. Vielmehr geben 
Sie die gewünschte Nummer in den PC ein 
und senden sie an besagten Internet- Server. 
Der errechnet daraus in Blitzeseile die Ton- 
wahlfolge und sendet diese als digitale 
Audio-Datei zu Ihnen zurück. Jetzt müssen 
Sie nur noch den Hörer neben den Laut- 
sprecher der Soundkarte halten - und schon 



wird gewählt! Jede Wette: 
Wenn Sie das einem Netz- 
werkfreak in Ihrem Büro 
zeigen, wird dieser begei- 
stert sein und gar nicht erst 
auf die Idee kommen, den 
Unsinn in dieser Wählme- 
rnade wahrzunehmen. 
Das Leben in den USA ist 
gefährlich: Jeden Tag sterben Dutzende von Menschen durch 
Handfeuerwaffen. Vor einem ausgedehnten Aufenthalt in den 
USA ist es deswegen nützlich, sich anhand von Statistiken aus- 
zurechnen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, einem Gewalt- 
verbrechen zum Opfer zu fallen. Doch bevor Sie selbst Tabel- 
len wälzen, wählen Sie lieber »www.Nashville.Net/~poli- 
ce/risk/murder.html«. Beantworten Sie ein paar einfache 
Fragen (»Wieviel Geld verdienen Sie im Jahr? Wie oft waren 
Sie letztes Jahr im Fernsehen? Hat Ihre nächste Polizeidienst- 
sfelle ein Geiselbefreiungs-Team?«) und schon wenige Augen- 
blicke später wissen Sie über Ihr Sterbl ich keifs- Risiko Bescheid. 
Eine Garantie, daß Sie trotz »ungefährlicher« Einstufung nicht 
doch umkommen, übernimmt der Betreiber aber nicht. Amü- 
sante Fehlwarnung am Rande: Trotz Anwählen des Menü- 
punkts »I don't live in the USA« wurde unser Redakteur 
gewarnt: »You live too dose to the Mexican border«... 
Na gut, dann bekommen wir halt raus, wie weit es von Mexi- 
co nach München ist. Und damit wir nicht unseren schönen 
Atlas strapazieren müssen, wählen wir mit 
»gs213.sp.cs.cmu.edu/prog/dist« den »How far is ^«-Ser- 
ver. Nach Eingabe zweier Städte wird die genaue Entfernung 
(Luftlinie) zwischen beiden ausgegeben. An sich eine prakti- 
sche Sache, nur dummerweise wird das Weltzentrum Poing 
(bei München) und eigentlich überhaupt keine deutsche Stadt 
erkannt. Der Server ist, wie so vieles im Internet, nur an ame- 
rikanische Verhältnisse angepaßt und zuckt bei der Entfer- 
nungsbestimmung nach Europa nur hilflos mit dem Cursor. 
Irgendeine Zahl wollen wir jetzt aber doch wissen und stoßen 
bei weiterer Suche auf »www.ccsf.caltech.edu 
/~roy/pi.50000.html«. Hier hat man dankenswerterweise die 
ersten 50.000 Nachkommastellen der Zahl Pi (3,14159...) 
gespeichert. Dieser Server ist nicht der einzige, der solch wich- 



PC PLAYER 8/95 






Q 



How far is it? 



Auf das Zoll genau kann dieser Web Server die Entfernung 
zwischen iwei Punkten auf dem Globus ausrechnen (sofern 
diese in den USA liegen...) 

tige Informationen anbietet. Noch mehr Stellen konnten wir 
aber im Testzeitraum nicht downloaden - anscheinend ist Pi 
derart beliebt, daß der Server bei »mrcnext.csa.uiuc.edu/ 
gu tenberg/efext93/pimil 1 0.txt« ständig blockiert ist. Falls Sie 
nicht alle Stellen benötigen, sondern nur nach Zahlenketten 
suchen wollen: auch kein Problem. »cad.ucla.edu:8001 /ami- 
inpi« durchwühlt für Sie die Ziffernwüste. Zum Beispiel findet 
sich der Erstverkauf stag dieser Ausgabe von PC Player (12. 
Juli) als »1 20795« an 47721 7ter Steller hinter dem Komma 
in Pi wieder - tolle Eselsbrücke für die nächste Mathearbeit. 
»Und wie finde ich solche Server?« werden Sie sich fragen. 
Zum Glück gibt es nicht nur Freaks im Internet, die solche 
Informationen reinstellen, sondern auch Exzentriker, die nach 
ihnen fahnden. »Mirskys Worst of the Web« 
(turnpike.net/metro/mirsky/Worst.html) ist eine täglich neue 
Liste der garantiert schlechtesten Web-Seiten (wobei Mirskys 
Kommentare alleine den Blick auf seine Liste lohnend machen). 
Etwas geordneter geht es auf dem Yahoo-Server zu, der gut 
sortierte Listen zu quasi jedem Thema im Internet bietet. Wir 
empfehlen einen Blick auf »www.yahoo.com/Entertain- 
ment/Useless_Pages/«. Von dort kommt man auch auf das 
Yahoo- Hauptmenü zurück, von dem aus Sie wieder die etwas 
sinnvolleren Bereiche des Weltnetzes durchsuchen können. 

(bs| 

STREITGESPRÄCH ONLINE 

Die PC Player Redaktion und CompuServe laden ein: In i 
öffentlichen Konferenz wollen wir mit Ihnen diskutieren. 
Thema des ersten Online-Streitgesprächs: »Sind Computc 
spiele zu leicht geworden?«. Die Puzzledkhte von Adventu 
res sinkt, Actionspiele werden auch nicht komplexer und Save- 
Funktionen verleiden manchem Profi den Spielspaß. An de 
rerseits sind neu hinzugekommene PC-Anwender vom 
aktuellen Niveau ganz angetan. Bei vielen Titeln beschweren 
sich die meisten Kunden darüber, daß sie zu schwer geraten 

Diskutieren Sie mit uns über dieses Thema in einer moderier- 
ten Online-Konferenz. Termin: 20. Juli, 20 Uhr. Ort: Das DMV- 
Verlag-Forum in CompuServe, zu erreichen per »GO DMV- 
GER«. Wenn Sie noch nie an einer solchen Konferenz teilge- 
nommen haben, empfehlen wir Ihnen, schon einige Tage 
vorher in das Forum zu schauen und sich die Datei mit den 
Spielregeln und weiteren Infos downzutoaden. Der Name der 
Datei ist »STREITON.TXT« in der Library 14, »Spiele und Fun». 
Auszüge aus der Konferenz werden selbstverständlich in einer 
der nächsten Ausgaben von PC Player abgedruckt. 



OkAV Sofj T E T G 09674 2 



925 57 WEidiNq 
1279 Fax-1294 



SSBft** 




heften ab 9.90, MPEG Video CD 




r 



"Äjfr 



X 



Across the Rhino' 

Bilng 

Civil War- 

Elite 3 

Hattrick 

Flight unlimited 

Right of the Amazon Queen 

Jagged Alliance 

NBA live '95 

High Octane* 

Priaoner of Ice 
Sim Tower 
Virtual Pool 
Vollgas 

' Bei Drucklegung 



HP 



HARDWARE 



Soundblaster 16 
Wing Man Extrem 
Sirnm 1 MB / 4 MB 
Festplatte 850/ 1.2 Giga 
Pentium SO Asus Mainboard 
* CPU PS4 Triton 



79,- 
79,- 



55,- / 239,- 

379,-/579,- 

(.299,- 



Anrufen & nachfragen: 

J& 030-78702100 



nosKocien & Partner 



\jachsendBmm 2. 10823 Berlin- Am S-Bhl. Schöneberg J/J 



I 



Test: »Gravis Firebird« 



Der Firebird 
besitzt 1 7 frei be- 
legbare Tasten 



FÜR 



ALLES 



Als wahrer All round- Joystick prä- 
sentiert sich der »Firebird« von 
Gravis. Simulationen, Sport- und 
Actionspiele meistert er klaglos. 



[ "- er Trend bei den PC -Joysticks geht derzeit zu program- 
I -^ mierbaren Alleskönnern. Der »Phoenix« von Gravis und 
das »Weapon Control System« von Thrustmaster zählten zu 
den Vorreitern, mittlerweile gibt es eine ganze Reihe pro- 
grammierbarer Joysticks. Quasi als »kleiner Bruder« des 
rund 280 Mark teuren Phoenix (Test in PC Player 1 1/94} 
bringt Gravis den »Firebird« auf den Markt, der zwar we- 
niger Tastenfunktionen bietet, dafür aber im Detail überar- 
beitet wurde. 

Der Griff des Firebird ist mit dem des Phoenix' identisch: 
schlank, nach unten zulaufend und mit teilweise ungünstig 
angebrachten Tasten. Acht Schalter kann man mit Zeige- 
finger und Daumen bedienen, wobei Spieler mit kleinen Hän- 
den hier Probleme haben. Dafür sind die Buttons aber sehr 
leichtgängig und sprechen exakt on. Neun weitere Tasten 
in der etwa 30 x 20 Zentimeter großen Standfläche lassen 
sich ebenso frei mit Funktionen belegen. Dazu kommen noch 
eine analoge Schubkontrolle und ein analoges Seitenruder. 

Blitzschnell programmiert 

Die Belegung der Tasten erledigen Sie wieder mit der bei- 
spielhaften grafischen Benutzeroberfläche, die uns schon 
beim Phoenix begeisterte. Sie klicken auf einen Schalter, 
geben die gewünschte Funktion, eine Tasten kombination 
oder sogar eine Folge von mehreren Buchstaben ein und 
schon ist der Firebird programmiert. Damit wandert die Ta- 
statur endgültig in die Ecke, denn mit dem Firebird dürfen 
Sie auch längere Cheatcodes per Feuerknopf eingeben. 
Außerdem läßt sich für jede Taste eine gesonderte Funkti- 
on beim Drücken und eine 
beim Loslassen einstellen. 
Gravis hat nicht nur die 
Software verbessert, son- 
dern auch an der Mecha- 
nik gefeilt und es tatsäch- 
lich geschafft, die hervor- 
ragenden Leistungen des 
Phoenix noch zu übertref- 
fen. Mit vier Schaltern auf 
der Unterseite stellen Sie 

ein, wie hart die Federn 
d der Ftrebird 
programmiert den Gntt halten und ob der 





Stick eher eckig oder rund läuft. Damit eignet sich der Fire- 
bird für Flugsimulationen und Autorennen genauso wie für 
Sport- und Prügelspiele. 

Anstecken und schon läuft's 

Einen »Coolie-Hat«, wie ihn viele Piloten gerne einsetzen, 
finden Sie beim Firebird nicht, er läßt sich auch nicht sinn- 
voll durch Tastenkombinationen ersetzen. Dafür funktioniert 
das als Schubkontrolle fungierende Rädchen hervorragend, 
denn durch die tolle Software wird das Einstellen für ein be- 
stimmtes Programm zum Kinderspiel. Gleiches gilt für das 
exakte Seitenruder, das nur den Nachteil hat, daß es nicht 
selbsfständig in die Mittelstellung zurückkehrt. Eine sieht- und 
spürbare Markierung erleichtert aber das manuelle Einstel- 
len. 

Gravis liefert wieder eine ganze Reihe Voreinstellungen für 
bekannte Spiele wie »US Navy Fighters«, »TIE-Fighter« oder 
»Wing Commander 3« mit, die teilweise Konflikte mit der 
deutschen Tastaturbelegung provozieren. Das englisch- 
sprachige Handbuch erklärt aber hervorragend in einem 
Tutorial, wie Sie das ändern. Ähnlich einfach ist die Instal- 
lation: Der 1 5polige Stecker wird an einen Game Port ge- 
steckt, die zwei Joysticks unterstützt (sonst wird das Seiten- 
ruder nicht abgefragt). Der Joystick steckt außerdem im Ta- 
statureingang und das Keyboard am Firebird, um die 
Tasten kommandos an den PC weiterzugeben. 
Insgesamt gesehen ist der Gravis Firebird angesichts des 
Preises von etwa 1 70 Mark eine günstige und lohnenswer- 
te Investition, die den »großen Bruder« Phoenix eigentlich 
überflüssig macht. Allerdings sollten Sie vorher unbedingt 
einmal Hand 



den Stick legen, um 
zusehen,obSiemit 
der eigenwilligen 
Grifform und der 
Position der Feuer- 
knöpfe zurecht- 
kommen, (fs) 



■ JI:H:1I;UBI 


Hersteller: 


Gravis 


ca.-Preis: 


DM 170,- 


Ausstattung: 


17 programmierbare 




Tasten; Seitenruder; 




Schubregler. 


Handbuch: 


englisch; sehr gut 


Pragrammtext: 


englisch; wenig 


Gesamturteil: 


sehr gut 



JavsafL 

•■■ DIE WELT DIR COMPUTFPCDIEI E 



DIE WELT DER COMPUTERSPIELE 



z.B.! 3.5" 

A 4 Networks (KD) 69.90 

flces of Deep Mission (KD) 49.90 



Ac.o 



,e(KD) 



in Soccsr (KD) * 
AirHavoc Controller (DA) - 109.90 
Alien Br. Tower Ass. (DA) 69.90 
America 1 861-1 SGS (KD)' 
Apache Longbow (DA) * 
Are You Afraid of ihe Dark ? (DA) - 
Aslerix (KD) 

Baldles (KD) ■ 89.90 

Battle Isle 3 - Schatten 
des Imperiums (KD) * 09/95 
Bazooka Sue (KD) " 99.90 



ig (KD) 



:9.90 



Brett Hüll Hockey 95 (KE) 89.90 

Carribean Dosaster (KD) 89 

Chaos Control (KD) 

Civil War (KD) * 

Combat Air Patrol (DA) 69 

Command & Conquer (DA)' 

Daedalus Enco unter (KD) 

Dark Forces (KD) 

Dark Seed S (KD) * 

Dark Unlverse (DA) ' 

Der Coach SVGA (KD) - 

Der Meister (KD) 59 

Der Reeder SVGA (KD) 

Der Stratege (KD)- 99 

Die total verrückte Rally (KD) 

Dirne City (KD) * 99 

Discwold (KD) B9 

Dragon Lore (KD) 

Dungeon Master 2 (KD) * 



Durcl 



le (KD) ■ 



99. 



Eider Scrolls 2 (KE) * 

Elisabeth 1. (KD)' 

Elite 3 (KD) 

F 1 Team Che! (KD) * 

Flghter Wing (DA) 

Flashback Enh 

Flfght S. 1 (KE) 

Fllght Commander 2 (KE) 89. 

Fllght ol the 

Amazons Queen (KD) 

Fllght Unllmlted (KD) 

Gajillionair (KE) 



.90 



id (KD) 



,n (KD) 
Heretic (DA) ' 
Heroes ot 

Might 8 Magic (KD) ' 1 

High Sea Traders (KD) 
Hollywood Pictures (KD) I 
Hugo (KD) 
Inca Collectron (KD) 

(Incal, Inca 2, Inca Audio ( 



89 



z.B: PC 

Jagged Alliance (DA) 

Kaiser Deluxs (KD) 

King Fing Bowling (DA) * 49,90 

Klick'n Play (KD) 109.90 

Land of Lore 2 (KD) "10/95 

Lorös ol Midnight (KD) 89.90 

Lost Eden (KD) 

Magic Carpet Data (KD) 



Magic i 



:>l (DA) ■ 



99.90 



US Navy Fighters (KD) 
Vollgas/Full Throttls (DA) 
WhalesVoyage3(KD)- 
Wing Commander 3 (KD) 
X-COH: Terror of 
the Deep-U.F.O.2 (KD) 109.90 



CD 

89.90 



6 (KD) 



Eathsiege Mission (KD) 54.90 
Navy Slrike (KD) 109.90 

NBA Live Basketball 95 (DA) 
PSampras Tennis 96 (DA) ' 79.90 
90 Panzer General (DA) 89.90 

Paws of Fury (DA) ' 49.90 

Phantasmagoria (KD) ' 
Phoenix Fighter (KE) * 
Pinball llluslons (DA) ' 69.90 
Plnball Mania (DA) 59.90 

Prisoner of Ice (KD) 
Power Poker Win (KE) 99.90 

Psycho Pinball (DA) 79.90 

Quantum Gate 2 (KE) ' 
Rally Championshics (KD) 
Ravenloft2(KE) 
Scottlsh Open Golf (DA) 
Sensible Golf (DA) 79.90 

Sensible Wor.Soccer (KD) - 79.90 
Silent Hunter SVGA (KE) ■ 
Sim Tower Win (DA) 89.90 

Sim Town (KD) ' 109.90 

SimonlheSorcerer2(KD)' 99.90 
Slipstream 5000 (DA) 84.90 

Star Trek-Next Generalion (KD) 
Star Trek-Next Generation 
Limited Edition (KE) 
Starfleet Acadamy (DA) - 
Stonekeep(KE)' 
Striker95(KD) 

SuperStreetflghter2(DA) 79.« 
Superkarts (DA) 
Syndicate 2 (KD) ' 
The Dig (KE) * 
The Last Dynasty (KD) 
Ticona eroga (DA) * 
Tis Fighter Mission (KD) 
Top Gun (DA) ■ 
Tuneland (KD) 



e.90 



19.90 
99,90 



5UPER PREIS 

nur solange Vorrat reicht 

3.5" x.B: 

Alien Breed (KE) 29.90 

Armorad Fist (DA) 49.90 

Beneath a Steel Sky (KD) 29.90 

Burning Steel 2 SVGA [KD) 59.90 
Burning Steel 2 SVGA (KE) 19.90 
Burntime + Audio CD (KD) 29.90 
Chaos Engine (DA) 29.90 

Combat Classics 1 (DA) 29.90 

(6SB Attack Sub, Team Yankee, 

F 15StrikeEaglG2) 
Combat Classics 2 (DA) 29.90 

(Silent Service 2,Paclfic Island. 

F 19Stearth Fighter) 



29.90 



SUPER PREIS 
CD z.B: 

7th Guest+ Dune 1 (DA) 
Ad venture Edition (KD) 
(Dia Kathedrale, Hexuma, 
Das Stundenglas) 
Battletech Set (KE) 49.90 

Beneath a Steel Sky (KD) 29.90 
Black Power Line 2 (KE) 19.90 
( Sa rakon , Retu m o . M edusa .Crime 
Time.Rolling Ronny, Lord o.Doom) 
Blje Force (KE) 29.90 

Burning Steel 2 (KE) 29.90 

Central Inteiligence (DA) 49,90 



LOSUNGEN x.B: 



Cyber, 



e(KD) 



»(KD) 

Day of Tentacle (KD) 
Death or Glory (KD) 
Deck Demon (KE) 
Der Clou (KD) 

■e Soccer (DA) 



Evas 



■n (KD) 



29. 



FoolballManager3(KD) 

Hurra Deutschland (KD) 

Innocenl U.Caught (KD) 

Lasl Action Hero (DA) 19. 

Legend of Kyrandia 2 (KD) 29. 

Mad News (KD) 

Magic Boy (DA) 

Pacific Strlke (DA) 

Pacitic Slrike Speech (DA) 24. 

Protostar (KD) 19. 

Quest tor Knowledge (KD) 29. 
(Elite 2. H um ans, Nomad) 

Ryders Cup (DA) 

Sc. Theatre of War (KD) 

Searcti tor the King (DA) 

Seven Clties of Gold 2 (KE) 

ShadowCasler(DA) 

Sim City 2000 Data (KE) 

Sn« oi Swim (DA) 

Soccer Kid (KE) 

S|!-..::e .egends (DA) 

Spectre US (KE) 

Sports Master (DA) 
(Euro Champ.ship 92, Indy 500, 
PGA Tour Golf, Adv. Tennis) 

Star Crusader (KD) 

T.F.X. (DA) 



Universe (KD) 

War in the Gült (KD) 

Wing Armada (DA) 

World Cup 94 USA (KD) 19. 

World Cup Year 94 (KE) 39. 
(Sensible Soccer, Goal. Striker 
Champ.ship Manager 93+94) 



Dark Seed (KD) 
Der Trainer (KD) 
Dragon Lore (KD) 
Dragons Lair (DA) 
Dreamweb (KD) 
Dungeon Hack (KD) 
Elite 2 (KD) 
EncoreCompiläüfsniKhi 

[Heimdali Jriund^rhp.vM. 

Curse of Enchantla) 

Erben der Erde (KD) 

Eye ot Beholder 3 (KD) 

F 1 Grand Prix (DA) 

Freddy Pharkas (DA) 

Hell (KD) 

High Command (KE) 

Hurra Deutsd-,l,vul (KDi 

Indy Car Racing (DA) 

Innocenl U.Caught (KD) 

Legend of Kyrandia 2 (KD) 49. 

Lemmlngs 1+2 (DA) 

Lost In Time (KD) 

Megarace (KD) 

Novastorm (DA) 

P rivateer Komplett (DA) 

Rebel Assault (KE) 



Re..r: 



1(KE) 



29. 



a Gold (KD) 

Riseof Ihe Robots (KE) 49. 

Simon t.Sorcererl (KD) 4! 

Star Crusader Data (KD) 1! 

Slrike Commander* (DA) 3! 

Syndicate Plus (DA) 3! 
The Animals Multi Zoo (KE) 1i 

U.F.O. (KD) 3< 

WhoshotJ.Rock(KE) 3i 

Wings of Glory (KD) 41 

World Cup USA 94 (KD) 35 

Zool 2 (DA) 3( 
Bei Bestellungen von 
Angeboten bitte Immer 
Ersatzwünsche angeben, da 
viele Spiele Restposten sind. 



Dark Forces 
Dlscworld 

Dragon Lore 

Erben der Erde 
Goblins -2+3+4 je 
King's Quest - 5+6+7 je 
Leg.,, Kvr:india-1+2+3je 
Litlle Big Adventure 
Lost Eden+Myst+ Nootrop. 17. 
Might S Magic - 3+4+5 je 
Prluateer+ Rebe II Assault 17, 
Ravenloft - 1 +2 je 
Schwarzes Auge ■ 1 +2 je 
Simon the Sorcerer 1 



CLUEBOOKS z.B: 

Colonization Strategy 
F 15 -3 Strategy 
Lemmings 3 

Master of Magic 

Might 8 Magic Companio 

Panzer General Stralegy 

Sim City 2000 Strategy 

Stri.Cammander Strategy 

Tie Fighter Strategy 

Wing Commander 3+CD 39. 

ZUBEHÖR z.B: 



Flightstick Pro 
Golf Pro Swing 
Gravis Analog Pro 



>s Ultra 



59. 



Thrustm.Lt 
Thrustm.F16 Falcon 
Thrustm.Game Card 
Throstm.Flight Pro 
(KD) KOMPLETT DEUTSCH 
(KE) KOMPLETT ENGLISCH 
(DA) Di.AN LEITUNG 
(-)NOCH NICHT DA 

VORBESTELLUNG SOFORT MÖGLICH 



LADEN: LADEN: LADEN: LADEN: LADEN: LADEN: LADEN- LADEN' 

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069/280170 0261/309634 02241/68045 0228/659726 0241/406912 0221/425566 0221/239526 0211/364445 




seinem Millieu durchzuschlagen. 
Super Sound, kräftig gewürzte 
Gags t 



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OTEILLIEFERUNG 



i - VERSANDK05TENFBEI 




Test: Grafikkarten für Video und Spiele 



WEO-TVl 

ODER Ä 

STOLPERSTEIN? 

Wenn die »Multimedia-Leserbriefe« trotz Quadraspeed- Laufwerk ruckein, 
ist es Zeit für eine neue Grafikkarte: PC Player hat getestet, 
was hinter den neuen Modellen steckt, die Videos besonders 
flott machen sollen. 




Falls Sie nicht nur schnelle Spiele, sondern auch ruck- 
freie Videos sehen wollen, locken mehrere Hersteller von 
Grafikkarten mit ihren neuesten Modellen. 30 Video-Bilder 
pro Sekunde bei voller Super- VGA- Auflösung werden oft 
versprochen, teilweise sogar direkte Unterstützung von 
MPEG-Videos. Wichtigster Nutznießer der neuen Funktio- 
nen soll »Video für Windows« sein: Filme in diesem Format 
sollen auf den neuen Grofikkarten größer, schneller und 
bunter laufen. Do wir selbst Video für Windows auf unse- 
ren CD-ROMs nutzen, hoben wir 14 Karten einem beson- 
ders genauen Test unterzogen. 

Dabei kam es uns aber nicht nur auf die Videos an; schnel- 
lere Filme sollen nicht dazu führen, daß Ihre Spiele langsa- 
mer laufen. Deswegen mußte jedes unserer Testmuster auch 
eine Reihe von MS-DOS-Tests über sich ergehen lassen. Und 
DOS-Spiele nutzen die Eigenschaften neuer Grafikkarten 
meistens überhaupt nicht: Der Prozessor schaufelt weiterhin 
ganzalleinedieGrafikdaten in den Vtdeospeicher. Je schnel- 
ler die Karte ihm die Daten abnimmt, desto eher kann sich 
der Prozessor wieder dem eigentlichen Spiel widmen. In die- 
ser eher langweiligen Disziplin für Grafikkarten- Hersteller 
müssen bei uns also auch viele Punkte gewonnen werden. 
Mit der Version 1.1 von Video für Windows (abgekürzt 
»VfW«) hat Microsoft »Haken« in das System eingebaut, 
mit denen Hardware- Hersteller die Wiedergabe von Videos 




beschleuni- 
gen kön- 
nen. Nor- 
malerweise 
kümmert sich 
VfW um alles: Es liest 
den Film von der CD, dekom- 
primiert die Daten, rechnet sie auf 
das Format der Grafikkarte um und 
legtsie schließlich im Bildschirm Speicher ab. 
Hordware kann VfW einiges an Arbeit abnehmen, bei- 
spielsweise die Umrechnung der Clips aus dem Video-For- 
mat (»YUV«) in das Grafikkarten -Format {»RGB«}. Jeder 
Schritt, den der Prozessor nicht selber machen muß, sorgt 
für weniger System belastung und damit sauberere Clips. 
Der Standard zur Entlastung der Software nennt sich Dis- 
play Control Interface, kurz DO. Wenn eine Grafikkarte 
DCI-Funktionen hat, wird Video für Windows beschleunigt. 
Neben der schon erwähnten Umrechnung der Formate 
gehört zu DO auch die Vergrößerung (Skalierung) von 
Videoclips. Wollen Sie ein Video vergrößert sehen, muß 
normalerweise die Software das kleine Bild umständlich in 
ein großes Bild umrechnen - ein intensiver Prozeß, der fast 
immer die Geschwindigkeit des Videos herabsetzt. Mit DO 
ist es jedoch möglich, daß VfW den Clip nur in der kleinen 



SO HABEN 



Unser Testcomputer war ein Pentium/90 mit PCI-Bus und 16 
MByte RAM. Für jede Karte haben wir Windows 3.1 komplett 
neu ohne jede Zusatz- Software installiert, danach nur die vom 
Hersteller mitgelieferte Treibet Software, Video for Windows und 
unsere Testprogramme. 

Um die Videofunktionen zu prüfen, benutzten wir einen eigenen 
Videoclip von einer Minute Länge, den wir in vier Versionen auf 
CD-ROM speicherten: Als Cinepak- und als Indeo-Video, jeweils 
in einer Singlespeed- (150 KB/sec, 12 Bilder/sec) und einer 
Doublespeed-Version [250 KB/sec, 25 Bilder/sec). 
Mit einem Testprogramm wurde gezählt, wieviele Bilder beim 
Abspielen ausgelassen werden und wie oft der Film ruckt. Jede 
Grafikkarte mußte jeden einzelnen Clip sechsmal spielen: In Ori- 
ginalgröße (320 x 240) und in doppelter Größe (640 x 480) mit 
jeweils 256, 65536 und 1 6,7 Millionen Farben. Zusammen macht 



■ lllllü 



das 24 Videos pro Karte und über 300 Videotests insgesamt. 
Zwei weitere Tests unter Windows betreffen die Nieht-Video- 
Geschwindigkeit: Mit dem Programm »Wintach« stoppten wir 
grob die Windows-Geschwindigkeit; ein anderes Programm 
untersuchte das Verhalten von »WinG«, einer Spiele-Grafik- 
Bibliothek für Windows. Der WinG-Wert gibt einen groben 
Anhaltspunkt, wie schnell die Karte die 1996 erscheinenden 
Windows-95-Spiele abarbeiten kann. Für die Geschwindig- 
keitsmessung unter DOS setzten wir die bewährten Testpro- 
gramme »3DBench« und »VidSpeed« ein. Beide sind auf der CD- 
ROM von PC Player plus im Verzeichnis \PROGRAMM\VGA- 
BENCH enthalten. Damit bekamen wir Meßwerte für DOS-Spiele 
in der VGA- und Super- VGA- Auflösung. Auf Seite 132 finden Sie 
eine Tabelle mit technischen Daten und einer Gesamtwertung, 
die sich auf die Video -Performance bezieht. 





Größe an die Grafikkarte lie- 
fert und diese dann selbst für das »Zoo- 
men« sorgt: So wird das Video trotz Vergrößerung 
nicht langsamer. 

DCI wird nicht nur von VfW genutzt. Die amerikanische 
Firma Xing hat eine MPEG- Software entwickelt, die Filme 
im MPEG-Format auch ohne entsprechende Decoder-Karte 
wiedergeben kann. Dieser Xing-Player läuft aber erst mit 
einer DCI-Karte so richtig flott. 

DOS-Probleme bei ATI 

Die Firma ATI verwendet für die »Win Turbo« den hausei- 



genen Mach64-Chip, dem 2 MByte VRAM zur Seite stehen. 
Damit ist die Karte in der Lage, die für dieses Kaliber übli- 
che Auflösung von 1 280 x 1 024 Pixel bei 256 Farben und 
800 x 600 Pixel bei True-Color darzustellen. Zu Beginn der 
Installation wies uns die ATI-Software freundlich darauf hin, 
daß wir doch bitte die Erweiterungskarte aus dem PC ent- 
fernen sollen, die auf den Ports 2E8h bis 2EFh liegt. 
Gemeint war damit ein Einbau-Modem, welches den 
COM-Port 4 belegt. Der Mach64-Chip benutzt 
die gleichen Adressen: Wenn Sie die 
zierte serielle Schnittstelle 
brauchen, sind Sie mit 
dieser Karte aufge- 
schmissen. 

Die Installation der Soft- 
ware von den drei Disket- 
ten dauerte eine knappe 
Viertelstunde. Danach blieb 
die erwartete Pixelpracht 
allerdings aus, denn in unse- 
rem Video-Test stürzt Windows 
regelmäßig ab. Auch 
unter MS-DOS 
war die Karte 
nicht der Hit: Vid- 
Speed ermittelte bei 
der VGA-Auflösung den 
langsamsten Wert aller gete- 
steten Karten und beim Test mit 
Super-VGA hängte sich die Karte 
sogar auf. Bei so vielen geballten Abstür- 
zen in unserem System fällt eine Kaufempfehlung schwer. 

Diamond: Anschleichen im Duett 

Diamond nennt sich stolz »Größter PC-Gra Fi kkarten- Her- 
steller der Welt«. Aktuell im Programm ist die »Diamond 
Stealth 64 Video«, welche in zwei Versionen ausgeliefert 
wird: Variante 1 enthält DRAM und ist etwas preiswerter, 




ATIs Grafikkarte »Win Turbo« ist weder unter DOS noch unter 
Windows ein Hit 



Nur die »Stealth 64 Video VRAM« von Diamond Multimedia 
lief einwandfrei (oben). Die kleinere »Stealth Video DRAM« 
stürzte beim Indeo-Clip ab. 




dafür soll Variante 2 mit 
VRAM ein wenig 
schneller und auch auf 
4 MByte erweiterbar sein. 
Außerdem gibt es auf 
der VRAM-Karte 
einen entsprechenden 
Erweitern ngs- Steckplatz, 
der für einen MPEG-Decoder gedacht ist, welcher damit 
Bestandteil der Grafikkarte wird. Leider konnten wir diesen 
Decoder nicht testen: Offensichtlich gibt es hier unter- 
schiedliche Varianten für die VLB- und PCI-Versionen der 
Stealth 64. Zu unseren PCI -Graf ikkarten wurde ein MPEG- 
Modul geliefert, das wohl nur auf die VLB-Modelle paßt. Auf 
diese Tücke sollten Sie beim Kauf achten. 
Beide Karten ließen sich ohne Probleme und flott installie- 
ren. Unser Video-Test offenbarte allerdings, daß die »Stealth 
Video DRAM« mit Indeo-Fümen Schwierigkeiten hat. Der 
Indeo-Clip, in der Version mit 25 Bildern pro Sekunde und 
unvergrößert gezeigt, stürzte grundsätzlich ab. Wir hatten 
in diesem Fall keine Chance, die Geschwindigkeit zu mes- 
sen, weshalb wir hier »0 Prozent« vergaben. Obwohl alle 
anderen Auflösungen tadellos liefen, blieb doch ein bitterer 
Nachgeschmack zurück. 

Bei der »Stealth 64 Video VRAM« arbeiteten dagegen alle 
Auflösungen einwandfrei, wobei sie beim Video-Test gering- 
fügig langsamer als die DRAM-Karte war. Unter DOS war 
die DRAM-Variante bei VGA-Auflösung kurioserweise 
schneller als das teurere VRAM-Modell - das RAM alleine 
sollte also niemals ausschlaggebender Grund beim Kauf der 
Karte sein. Im Super- VGA- Test lagen die beiden Brüder hin- 
gegen wieder Kopf an Kopf. 

Elsa gibt sich siegessicher 

Man muß schon vom eigenen Produkt sehr überzeugt sein, 
um Grafikkarten mit dem Wort»Winner« zu benennen. Von 
den Innereien her verläßt sich Elsa bei der »Winner 1000 
AVI« und der »Winner 1000 Trio« jedenfalls auf bewähr- 
te S3-Chips, was nicht auf sonderliche Vorteile schließen 
läßt. Beide haben 2 MByte DRAM an Bord und liefern die 
üblichen Auflösungen 1 280 x 1 024 Pixel in 256 Farben und 
True-Color bei 800 x 600 Pixeln. 

In der Packung war die Treibersoftware nicht nur auf Dis- 
ketten, sondern auch auf CD-ROM vorhanden. Mit einem 
CD-ROM-Laufwerk sind die Treiber dann auch in knapp 
einer Minute installiert. Dummerweise konnten wir bei unse- 
rem Testmuster aber weder auf der CD noch auf den Dis- 
ketten DCI-T reiber finden. Erst in der Elsa-Mailbox wurden 
wir fündig: Die dort bereitstehenden Treiber waren zwar die 
gleiche Version wie die auf der CD, nur enthielt die Mail- 
box-Version die für DO notwendigen Dateien. Entweder hat 
Elsa die DO -Zusatzdateien beim Herstellen der CD verges- 
sen oder sie waren noch nicht programmiert. Beide Karten 
liefen jedenfalls mit und ohne DO stabil. Den Video-Test 
führten wir mit den nachträglich besorgten DCI-Treibern 




Elsas Winner-Karten liefen beide einwandfrei und mächtig flott 

durch, auf die Sie schon beim Kauf bestehen sollten.^ 
Die »Winner 1 000 Trio«-Karte von Elsa ist deutlich schnel- 
ler als ähnliche Karten mit Trio-Chips anderer Hersteller. Elsa 
hat hier offensichtlich ein besseres Händchen bei der Ent- 
wicklung von Windows-Treibern. Auch unter DOS kann sich 
das Kärtchen sehen lassen. Unter den hier vorgestellten Kar- 
ten liegt sie hinter der »Jakarta«, der »Millennium« und der 
»Showtime Plus« an vierter Stelle. 

Die »Winner 1000 AVI«-Karte entspricht in ihren Leistun- 
gen dagegen dem, was wir von anderen Herstellern gewohnt 
waren. Beim Vergleich der beiden Karten fällt außerdem 
auf, daß es bei der Video- und allgemeinen Windows-Lei- 
stung kaum Unterschiede gibt. Und das, obwohl der Visi- 
on-Chip auf der AVI- Karte eigentlich speziell für Videos aus- 
gelegt ist. Da die TRIO-Karte unter DOS wesentlich schnel- 
ler als die AVI-Karte ist, sollten Sie der WINNER 1 000 Trio 
bei Ihren Kaufüberlegungen den Vorzug geben. Ist für Sie 
dagegen die Video-Wiedergabe von größerem Interesse, 
kaufen Sie sich einfach die billigere der beiden Karten. 

Mehr Jazz mit Jakarta 

Die Grafikkarte »Jakarta« der Firma Jazz Multimedia ist 
nicht nur eine Video- Beschleunigerkarte mit eingebautem 
MPEG-Hardware- Decoder. Sie läßt sich durch zwei Zusatz- 
Karten um eine Video-Ausgabe für Fernsehgeräte (Jazz Pro- 
jector) und um einen Video-Eingang mit Digitalisierung (Port 
of Entry} erweitern. Damit hat die Jakarta den Vorteil, daß 
Sie nicht alles auf einmal kaufen müssen. Insbesondere der 
Projector erwies sich im Praxistest als nützlich: Die scharfe 
Ausgabe der gängigen VGA- und SVGA-Modi für Fernse- 
her und Videorecorder macht Appetit darauf, PC-Spiele nie 
mehr am kleinen Monitor zu spielen. Ihr Fernseher muß 
lediglich eine Video- oder SVHS-Buchse haben. 
Die Jakarta ist mit einem ET4000/W32P-Chip von Tseng 
Labs, dem dazugehörigen Video-Chip Tseng Viper sowie 
einem MPEG-Chip der Firma Zoran ausgerüstet. Die höch- 
sten Auflösungen für Windows sind mit der Konkurrenz iden- 
tisch (1280 x 1024 in 256 Farben, 800 x 600 in True- 
Color). Bei der Installation der Karte und der Treiber gab es 




©©©©©©©©©©©©©© 



Die »Jakarta« von Jazz Multimedia besitzt ebenfalls einen 
MPEG-Decoder. Sie läßt sich mit einem Video-Eingang und 
einem Ausgang aufrüsten. 

keine Schwierigkeiten. Geringfügige Probleme tauchten 
jedoch beim Bildaufbau unter Windows auf: Wenn wir Fen- 
ster und kons vor einem Hintergrund bewegten, restaurier- 
te die Karte das Hintergrundmuster nicht korrekt. Außerdem 
fiel uns auf, daß die Jakarta MPEG-Filme etwas zu langsam 
abspielt, was ein geübter Zuschauer an den tieferen Stim- 
men der Schauspieler erkennt. Beides ist zwar kein Bein- 
bruch, sollte andererseits aber auch nicht vorkommen. 
Bei den Video-Geschwindigkeits-Tests liegt die Karte an vor- 
derster Stelle. Lediglich bei Indeo-Clips ließ sie einige Bilder 
aus, alle anderen Filmauflösungen liefen einwandfrei. Unter 
DOS ist die Karte dank des ET4000-Chips eine der schnell- 
sten im Test. Für ambitionierte Spieler bietet die Jakarta, ins- 
besondere zusammen mit dem Pro jector- Aufsatz, beinahe 
alles: Wenn die Windows- und MPEG-Treiber noch fehler- 
frei überarbeitet werden, bleiben keine Wünsche offen. 

Jahrtausendwende bei Matrox 

Die »Millennium« der Firma Matrox harten wir in der letz- 
ten Ausgabe bereits ausführlich vorgestellt. Als einzige Karte 




Die 3D-Karte »Millennium« von Matrox erreicht Spitzenwerte 
für DOS-Spiele, hat aber leichte Video-Probleme 



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in diesem Test ist sie in der 
Lage, 3D-Grofiken zu 
beschleunigen. Spezi- 
I Spiele für Windows 
95 werden sich auf 
diese Fähigkeiten 
stürzen. Die Karte eig- 
net sich darüber hinaus 
auch als ganz normale Windows-Karte mit Video-Beschleu- 
nigung und läßt sich obendrein mit einem Hardware-MPEG- 
Decoder aufrüsten. Wer ohne Hardware auskommen will, 
benutzt den beigelegten Xing-MPEG-Player. 
Obwohl sich die Karte ohne Schwierigkeiten installieren läßt, 
hat Matrox immernoch Probleme mit den DCI -Treibern. Wir 
erhielten für diesen Test zwar eine neuere Treiber-Version. 
Sobald wir die Auflösung aber auf 65536 Farben oder True- 
Color- Darstellung umschalteten, waren Abstürze bei den 
Videos die Regel. Die Video-Beschleunigung liegt ansonsten 
ungefähr bei dem, was auch Karten mit einem Vision868- 
Chip von S3 leisten. Unter DOS ist die Karte allerdings schon 
jetzt ein Renner ohne Treiberprobleme: Das Testergebnis 
katapultiert sie für DOS-Spiele an die Spitze. 

Das Trio von Miro 

Bei Miro deckt man mehrere Preisgruppen gleichzeitig ab. 
Gleich drei Karten erreichten uns zum Test: »miroVIDEO 
12PD«, »miroVIDEO 20SD« und »miroVIDEO 20SV«. Alle 
drei Karten besitzen die selbe Software-Ausstattung, bei der 
auch der Xing-MPEG-Player auf CD-ROM mit von der Par- 
tie ist. Die Hardware unterscheidet sich aber grundlegend. 
Auf dem kleinen und preiswerten 1 2PD-Board kommt ein 
Grafikchip der Firma »Alliance« zum Einsatz. Diesem ste- 
hen 1 oder 2 MByte an DRAM zur Seite, womit er Auflö- 
sungen bis zu 1 280 x 1 024 Pixel in 256 Farben produziert. 
True-Color ist bis 800 x 600 Pixel möglich. Die Installation 
der Karte ging völlig problemlos vonstatten, der Windows- 
Treiber arbeitete in alten Auflösungen ohne Schwierigkei- 
ten. Solange die Karte im 256-Farben-Modus arbeitet, stellt 




WAS BRINGT SOFTWARE-MPEG? 

Einige der Karten im Testfeld können auch MPEG-Filme wie- 
dergeben. Bei zwei Modellen, der Jakarta und der Showtime, 
sorgen MPEG -Decoder-Chips für die Darstellung von MPEG-Fil- 

Andere Karten werden hingegen mit einem Software -MPEG- 
Decoder ausgeliefert; in den meisten Fällen ist es der »MPEG 
Player« der Firma Xing. Gegenüber den echten Hardware- 
Lösungen ist diese Software jedoch klar im Nachteil. 
Nur auf einem Pentium 90 konnten wir beispielsweise eini- 
germaßen flüssige Filme sehen. Kleinere PCs liefern, egal bei 
welcher Grafikkarte, mit der Xing-Software bestenfalls 1 Bil- 
der pro Sekunde. Zum zweiten ist die Bildqualität der Xing- 
Software deutlich schlechter als ein Hardware-Decoder. Noch 
schlimmer erwischt es den Ton: Während MPEG-Hardware die- 
sen theoretisch in CD-Qualität (bis zu 44 khz, 1 6 Bit) ausgeben 
kann, ist bei Xing schon mit 22 khz Ende; auf Stereo-Ton müs- 
sen Sie auch verzichten, wenn es nicht ruckein darf. 
Um sich Filme anzusehen, scheidet die Software- Lösung also 
aus. Und auch bei Spielen werden Sie mit einem MPEG-Pro- 
gramm ohne Hardware nicht weit kommen: Das Decodieren 
eines MPEG-Films beschäftigt den Pentium derart, daß selbst 
einfachste Mausklicks oft erst eine halbe Sekunde später regi- 
striert werden. 

Die Software-MPEG-Player sind also mehr als Gimmick zu ver- 
stehen - ernsthaftes Arbeiten mit dem neuen Videostandard 
ist damit kaum möglich; zum Ansehen einer MPEG-Datei dann 
und wann reichen sie aber aus. 



]]<►] 




Die MPEG- 
Software 

liegt diver- 
sen Grafik- 
karten bei 



3 x Miro: »miroVIDEO 12PD«, »20SD« und »205V«. Die beiden 
20er-Karten wurden mit fehlerhaften Treibern ausgeliefert. 



sie Videos flott dar. Die Clips fangen aber an zu ruckein, 
wenn die Karte in den High- oder True-Color- Modi arbei- 
tet und das Video in doppelter Größe gespielt werden soll. 
Unter DOS überzeugt die preiswerte 1 2PD hingegen nicht. 
Der 3D-Bench-Wert ist im Vergleich zu den anderen Kar- 
ten recht bescheiden und der Datentransfer bei SVGA gera- 
de mal halb so schnell wie bei den Karten mit Matrox- oder 
Tseng -Chips. Das kann bei SVGA- Spielen sichtbar 
Geschwindigkeit kosten. 

Auf den großen Brüdern, der 20SD und 20SV, kommen 
Chips der Firma S3 zum Einsatz. Die 20SD arbeitet mit dem 
Vision868 und 2 MByte DRAM und auf der 20SV waltet der 
Vision968 mit 2 MByte VRAM seines Amtes. Solange Ihr 
Monitor das mitmacht, stellen beide Karten Auflösungen bis 
zu 1408 x 1024 Pixel in 256 Farben dar. True-Color ist 
auch hier bis zu 800 x 600 Pixel möglich. Im Video-Test 
waren die Karten flotter als ihr kleiner Bruder 1 2PD. Bei der 
20SD ist auch bei 65536 Farben kein Ruckein mehr zu sehen, 



die 20SV läßt sich sogar durch den üblicherweise recht 
langsamen True-Color-Modus nicht erschüttern. Dieses 
Meßergebnis ist dennoch mit Vorsicht zu genießen; Videos 
im Indeo-Format stürzten regelmäßig ab. 
Unter DOS ähnein die 20er-Karten der 1 2PD, liefern aber 
bessere Ergebnisse bei 3D-Bench und einigen SVGA-Modi. 
Trotz VRAMs ist die 20SV unter DOS allerdings etwas 
langsamer als die 20SD (was wir schon bei den Diamond- 
Karten feststellen konnten). 

Kleine Falle bei Number Nine 

Auf den Karten der Firma Number Nine kommen alte Chip- 
Bekannte zum Einsatz: Die »Vision 330« arbeitet mit dem 
Trioö4-Chip von S3, auf der »Motion 531 «-Karte werkelt 
der Vision868. Beide Karten besaßen 2 MByte DRAM, mit 
dem sie eine maximale Auflösung von 1280 x 1024 Pixel 
in 256 Farben zum Besten geben. Bei 800 x 600 schaffen 
beide auch True-Color. 

Die Video- Leistungen der Karten entsprechen den Kollegen 
bei Elsa und Miro, die ebenfalls mitS3-Chips arbeiten. Wenn 
Windows den Videoclip in seiner Originalgröße darstellt, 
holpert es aber bei den Indeo-Videos, die mit 25 Bildern pro 
Sekunde digitalisiert sind. Vergrößerte Videos stellt die Moti- 
on-53 1 -Karte noch bei 65536 Farben ruckfrei dar, die Visi- 
on-SSO-Karte wird hier aber longsamer und sollte im 256- 




Die Karten »Vision 330« und »Motion 531 «von Number Nine lie- 
fen einwandfrei, treiben aber ein gefährliches Spiel mit der Win- 
dows-Installation 

Farben-Modus bleiben. Die Vision-Karte gehört unter DOS, 
dank der Trio-Chips, außerdem zu den sehr schnellen Kar- 
ten. 

Abstürze gab es während des Tests nicht. Problematisch ist 
die Treiberinstallation, die eine kleine Benutzerfalle enthält. 
Daten über den angeschloßenen Monitor werden bei der 
Konfiguration in einer Datei namens »NUMBER9« im ober- 
sten Verzeichnis der Festplatte abgelegt. Wer diese Datei 
ordnungsbewußt löscht oder in ein anderes Verzeichnis ver- 
schiebt, hat ein dickes Problem: Windows startet auf einmal 
nichtmehr. Das mitgelieferte DOS-Programm »9RESET« stellt 
die Datei im Falle eines Falles zwar wieder her, schön ist 



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95.00 


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95,00 


39.90 


Der Baulöwe, komplett deulsch 


86,50 


High Seas Traders, komplell deulsch 


■j9.SC 


Die Siedler, kompletl deutsch 


69.00 


Hühlenwelt Saga, kompletl deulsch 


89,00 


FIFA Intern. Soccer. komplett deutsch 


69,50 


Hollywood Pictures, komplett deulsch 


79.50 


Flighl Commander 2, komplell deutsch 


69,90 


Inca 1. II u. + Audio CD, kompl. deulsch 


69,90 


Flighl Sim. 5.1 


76,50 


Infly Car Racing incl. 8 Tracks, Handb. dt 


29 55 


Scenery Europe 1 f. FS 5, Handb. deutsch 


64.00 


International Tennis Open. kpl. deutsch 


86.50 


FS 5 Scenery Japan' und „Caribean", je 


54.00 


Iron Assault, deutsche Version 


82,50 


■■ ■ i ■ i. ■ ■.!. eis.! ■ !■ ■..,!■ :.■ ■! 


e 49,00 


Jagged Aliance, kompletl deutsch 


95.00 


FS 4 u. 5 Seen. .Salzb.lWien.Tyra -Y srnl " - 


54.00 


Jazz Jackrabbit komplett deulsch 


b9.90 


Frontlines, kompletl deulsch 


72.50 


Joy Pf Sei. Anleitung deutsch 


76,50 


Harpoonll 2.0 


72.50 


Kings Ouest 7. komplett deulsch 


93,50 


Harpoon Batllesel .Coldwar" 


47.50 


Kllck'n Play, komplell deutsch 


9.1. SO 


Harpoon Battleset .Weslpac' 


47.50 




42,50 


;■!.■..-■!■> iKA.RlON),komplettdeulsch 


82.50 


Larry IJI.III.Vu. vi, deulsc he Anleitung 


92,50 


HUGO, komplett deutsch 


64,00 






Indiana Jones 4. komplett deutsch 


55,00 


I ■':'■■'■■" ■ ■ ■ :l 
Lemmimgs III, Anleitung deutsch 


89,00 


König der Löwen, Anleitung deutsch 


67,50 


69,00 


Lemmings III, Handbuch deutsch 


64.00 


Links prD Super Pack, incl. Habour Town & Betlr 


72,50 


Link s Cou . .Castle Pi nesßig Hom/PrairieDune' je49 00 




49.00 


Lode Runner, komplell deulsch (WINDOWS 


64,00 


Links Course .Devil's Island" 


49,00 


Monkey Island II. komplett deutsch 


39,90 


Utile Big Advenlure, komplett deutsch 


9?. 50 


Nascar Racing, Handbuch deutsch 


79,50 


Lode Runner. komplell deulsch 


86,50 




B2.50 


Lords olMidnighl kompl. deutsch 


89.00 


Psycho Pinball, komplett deulsch 


64,90 


Lucas Ans Classics, komplell deutsch 


105,00 


Sim City 2000, komplett deutsch 


95,00 


Mad News, komplett deulsch 


93.50 


Sim City 2000 Datadisk, komplett deutsch 


39,90 


Mad News Extrablatt, komplell dt. 3,5" 


39,90 


Simon The Sorcerer 2, komplett deutsch + 


BB.50 


Magic Carpet, komplett deutsch 


97.50 


Space Simulator, I.Oengl./kpl dt 99.00 


134.50 


Magic Carpel Data-Cü.Hidden Worids\kpl.dl 43.50 


Theme Park, komplett deutsch 


79,50 


Magic of Endoria. komplett deulsch 


59 90 


i iä .■ ighsi iisiji'jch i üvis Analog pro 


93,50 


Marco Polo. Handbuch deutsch 


75,90 


Tie Fighter Mission Disk, kpl. deulsch 


39,90 


Masler ol Magic, komplett deulsch 


9? 00 


Wolf, komplett deutsch 


72,50 




82.50 


Soundblaster AWE 32, Value Edit .Handb. dt 


339.00 


Menkey Island II. komplett deulsch 


39,90 


Soundbiasler AWE 32, Handbuch deutsch 




Monkey II. Day of Tentacle. Indy IV. kpl dt 




Duales Joystickkabel 1. Soundblaster 
SBSAktivboien, Creative/Yamaha 


2900 


Mysl, komplett deulsch * 




219.00 


Nascar Racing, Handbuch deulsch 


86.50 


Gravis-Gamepad 


47,50 


Navy Strike, deutsche Version 


94,50 


Gravis Joystick Analog pro 


54,90 


NBA Live 95, Anleitung deutsch 


5?. 30 


CH-Flight Stick pro 


149.95 


NHL 96. Handbuch deutsch 


66,50 


CH-VirtualPilotpra 


189.50 




79,50 


CH-Pro-Rudder-Pedals 


189,50 


Oldfmer II incl. Mousepad, kpl. deulsch 


52,50 


CH-GamecardAutcmabc 3 


84,50 


Orion Conspiracy, deulsc he Version ♦ 


aA 


Phoenli-Flugjoyslick 


209,50 


Panzer-General, Handbuch deulsch 








Pertect General II, deutsche Version 


74^90 


+ = bei Drucklegung noch nie hl lieferbar, 
Änderungen vorbehalten 




SPIELELISTE KOSTENLOS (BITTE UM ANGABE DES COMPUTERTYPS) 


VORKASSE 6,90 • UPS-NACHNAHME 1 7,- ■ POST-NACHNAHME 9,90 


AUSLAND NUR EUROSCHECK PLUS DM 25.- 




MO- DO 8.30- 18.00, F 


reilags8.30- 16.00 Uhr: 




® 02103 


-3 10 41 






SCHREIBEN SIE UNS: 




POSTFACH 404 


40704 HILDEN 





















Name 


W1N1URBO 


Stenlth 64 Video VRAM 


Steallh 64 Video DRAM 


WINKER 1000AVI 


WINNER I000TRIO 






Hersteller 


ATI 


Diamond Multimedia 


Diamond Multimedia 


Elsa 


Ella 


Jan Multimedia 


Matrox 


Mail box 


069 46090766 






0241 9177981 


0241 9177981 


0541 127076 


089 614009 t 




500 Mark 


600 Mark 


400 Mark 


500 Mark 


400 Mark 


750 Mark 


750 Mark 


Grafikchip 


ATI Madi64 


S3 Vision968 


53 Vision868 


53 VisionS6S 


S3 Trio64 


Tseng ET4000/W32P 


Matrox MGA-2064W 


RAM-Typ 


VRAM 


VRAM 


DRAM 


DRAM 


DRAM 


DRAM 


WRAM 


Kapazität 


2 MByte 


2 MByte 


2 MByte 


2 MByte 


2 MByte 


2 MByte 


2 MByte 




SDBendi 


71,4 Bilder/s 


83,3 Bilder/s 


83,3 Bilder/s 


76,9 Bilder/s 


83,3 Bilder/s 


76,9 Bilder/s 


83,3 Bilder/s 


VIDSPEED 320 x 200 


15156 Byte/ ms 


24200 Byte/ms 


34859 Byte/ms 


20634 Byte/ms 


39670 Byte/ms 


48761 Byte/ms 


48761 Byte/ms 


VIDSPEED 640 x 480 




21367 Byte/ ms 


17618 Byte/ms 


17381 Byte/ ms 


23199 Byte/ms 


48759 Byte/ms 


48759 Byte/ms 




Wmtoth 
















2S6 Farben 


55,35 


78,19 


69,12 


69,33 


67,78 


43,79 


88,63 


65536 Farben 


99,87 


140,26 


122,5 


119,71 


123,51 


71,87 


138,07 


167 Mil. Farben 


136,2 


236,68 


201,62 


184,76 


176,22 


74,81 


191,22 


WinG 


215 Bilder/s 


61 7 Bilder/s 


662 Bilder/s 


614 Bilder/s 


633 Bilder/s 


101 Bilder/s 


649 Bilder/s 


i, 


jringere Proxentxah 


bedeutet rucktiges Video) 










farbenzahl 
















266 Farben 


100% 


99% 


100% 


100% 


100% 


100% 


100% 


6SS36 Farben 


100% 


94% 


84% 


98% 


98% 


98% 


100% 


16,7 Mil. Farben 


46% 


89% 


96% 


81% 


78% 


96% 


68% 


Dateityp 
















Cinepack 


82% 


95% 


100% 


94% 


93% 


100% 


89% 


Indeo 


81% 


93% 


87% 


92% 


91% 


96% 


90% 


Vergrößerung 
















hl 


89% 


98% 


92% 


98% 


98% 


100% 


100% 


2:1 


75% 


90% 


95% 


87% 


86% 


96% 


79% 


Bildgeschwindigkeit 
















12 Bilder/s 


85% 


100% 


100% 


99% 


98% 


100% 


92% 


25 Bilder/s 


79% 


88% 


87% 


87% 


86% 


96% 


87% 





















Name 


miroVIDEO 12PD 


miroVIDEO 20SD 


miroVIDEO 20SV 


Motion 531 


Vision 330 


Miroge P64-V 


Showtime Plus 


Hersteller 


Mira 


Miro 


Miro 


Nu ruber Nine 


Number Nine 


Spea 


Spea 


Mail box 


0531 2113112 


0531 2113112 


0531 2113112 


089 614449166 


089 614449166 


08151 12921 


08151 12921 


Preis ^^^ 


300 Mark 


350 Mark 


550 Mark 


560 Mark 


430 Mark 


470 Mark 


900 Mark 


Gmfikdiip 


Alliance 3210 


S3 Vision86S 


53 Vision968 


S3 Visian868 


53 Trio64 


S3 Vision868 


Tseng ET4000/W32P 


RAM-Typ 


DRAM 


DRAM 


VRAM 


DRAM 


DRAM 


DRAM 


DRAM 


Kapazität 


2 MByte 


2 MByte 


2 MByte 


2 MByte 


2 MByte 


2 MByte 


2 MByte 




3DBench 


66,6 Bilder/s 


83,3 Bilder/s 


76,9 Bilder/s 


33,3 Bilder/s 


83,3 Bilder/s 


83,3 Bilder/s 


76,9 Bilder/s 


VIDSPEED 320 x 200 


18754 Byte/ms 


21 167 Byte/ms 


16943 Byte/ms 


24094 Byte/ms 


36653 Byte/ms 


21059 Byte/ms 


47906 Byte/ms 


VIDSPEED 640 x 480 


16492 Byte/ms 


14882 Byte/ms 


17132 Byte/ ms 


17011 Byte/n» 


22544 Byte/ms 


16656 Byte/ms 


47923 Byte/ms 




Wintath 
















256 Farben 


56,43 


75,34 


77,15 


64,36 


56,16 


74,02 


46,29 


65536 Farben 


86,99 


120,51 


129,08 


114,74 


99,76 


122,73 


76,64 


16,7 Mil. Farben 


123,58 


170,8 


201,30 


170,12 


151,62 


139,43 


78,87 


WinG 


500 Bilder/s 


595 Bilder/s 


667 Bilder/s 


667 Bilder/s 


709 Bilder/s 


662 Bilder/s 


633 Bilder/s 


l„ 


•ringere Prozentzah 


bedeutet ruckliges V 


Mm) 










Farbenzahl 
















256 Farben 


100% 


100% 


100% 


100% 


100% 


100% 


95% 


65536 Farben 


79% 


99% 


100% 


100% 


79% 


100% 


97% 


16,7 Mil. Farben 


57% 


79% 


96% 


84% 


68% 


71% 


94% 


Dateiryp 
















Cinepatk 


80% 


94% 


100% 


96% 


82% 


90% 


99% 




77% 


92% 


97% 


93% 


82% 


91% 


92% 


Vergrößerung 
















1:1 


97% 


98% 


100% 


98% 


99% 


96% 


99% 


2:1 


60% 


38% 


97% 


92% 


66% 


84% 


92% 


Bildgeschwindigkeit 
















12 Bilder/s 


85% 


99% 


100% 


100% 


89% 


96% 


100% 


25 Bilder/s 


72% 


87% 


97% 


89% 


75% 


85% 


91% 



















das allerdings nicht. Die Vision-330-Karte erzeugte außer- 
dem ein flimmerndes Bild, als wir den Indeo-Clip bei 65536 
Farben abspielten. In allen anderen Modi zeigte die Karte 
die Videos dagegen ohne Macken. 

Showtime mit dem Spea-Duett 

Von Spea landeten die »V7-Mirage P64-V« und die »Show- 
time Plus« auf der Testbank, die ganz unterschiedlich auf- 
gebaut sind. Die Mirage-Karte ist in guter alter Tradition mil 
einem S3-Chip, Typ Vision 868, ausgestattet. Dieser steuert 
2 MByte DRAM an und bringt die schon bekannten Auflö- 
sungen von 1 280 x 1024 Pixel in 256 Farben und 800 x 
600 Pixel in True-Color. Für die Video-Beschleunigung bie- 
tet der Windows-Treiber einen eigenen Menüpunkt an, der 




Speas »V7-Mirage P64-V« zeigt Video-Fehler in verschiedenen 
Auflösungen. Die »Showtime Plus« lief dagegen einwandfrei. 

Auswirkungen auf den übrigen Betrieb von Windows hat. 
Wenn Sie die Videos beschleunigen, wird der Rest von Win- 
dows etwas langsamer. Schalten Sie den Video-Turbo aus, 
ist die normale Windows-Grafik etwas schneller. Außerdem 
sollte Spea seine DCI-Treiber noch ein wenig überarbeiten; 
im True-Color-Modus hatten wir auch diverse Abstürze und 
konnten Videos teilweise nur monochrom oder verzerrt 




Grafikkarten mit Videobeschleunigung ermöglichen das 
»Zoomen« des Videos auf doppelte Größe (oder mehr), ohne 
daß das Video zu ruckein beginnt. 



sehen. Mit weniger Farben 
(256 oder 65536) konnten 
wir diese Probleme nicht 
feststellen. Die DOS-Lei- 
stung ist ebenfalls vergleich- 
bar mit den vielen 868-Kol- 
legen im Test; keine Spit- 
zenwerte, aber brauchbar. 
Die »Showtime Plus« ist eine 
Multimedia- Karte mit diversen eingebauten Hardware- 
Leckereien. So enthält sie einen kompletten Hardware- 
MPEG-Decoder und einen Video-Eingang, den Sie zum 
Fernsehgucken oder zum Digitalisieren kleiner Videos benut- 
zen können. Als Grafikchip dient ein ET4000/W32P, der 
unter DOS hervorragende Leistungen bringt. Die Treiber 
unterstützen MPEG-Wiedergabe nur bei 65536 Farben und 
in den True-Color-Modi. Trotzdem liefen unsere Video-für- 
Windows-Clips auch bei 256 Farben, ohne zu ruckein. Ein 
kleines Problem gibt es mit der MPEG-Wiedergabe, wenn 
Sie dem Laufwerk während des Abspielens dieCD entreißen: 
Die Abspiel -Software hängt sich dann meistens auf. 



Viele Video- 
beschleuni- 
ger können 
das Bild 
beim Zoo- 

Dadurch 
unscharf er, 
schöne Pixel - 

den (rechts) 



Die Testsieger 

Das traurige Fazit: Von 14 getesteten Grafikkarten lassen 
sich lediglich 7 Modelle problemlos »aus der Schachtel her- 
aus« installieren. Nur bei der »miroVIDEO 12PD«, der 
»Winner 1 000 Trio«, der »Winner 1 000 AVI«, der »Steolth 
64 Video VRAM«, der »Jakarta«, der »Motion 531« und 
der »Showtime Plus« gab es weder Crashes noch andere 
Eigenheiten bei der Installation, die Ihnen das Leben schwer 
machen würden. Für alle anderen Karten benötigen Sie am 
besten ein Modem, um die Treiber- Mailbox der Hersteller 
anzurufen, oder einen guten Händler, der Sie bei der Instal- 
lation der Karte unterstützt. 

Von den sieben problemlosen Modellen fallen unter DOS 
die »Winner 1000 Trio« sowie die beiden ET4000-Karten 
»Jakarta« und »Showtime Plus« bei VGA-Auflösung sehr 
positiv auf, ansonsten liegen die Modelle noch recht dicht 
beieinander. Die »Jakarta« ist vor allem deshalb erwäh- 
nenswert, da mit dem »Projector« -Zusatzmodul eine preis- 
werte Lösung existiert, um den PC an einen Fernseher anzu- 
schließen. Auch bei der Video-Wiedergabe machen alle 
Karten einen guten Eindruck. Lediglich die »miroVIDEO 
1 2PD« ist etwas langsamer, dafür aber auch der preiswer- 
testete Vertreter in diesem Siebener-Gespann. 
Die anderen 7 Karten stürzten entweder unter Windows öfter 
ab oder wiesen andere Mängel im Windows-Treibei 
bei der Installation auf. Diese Karten s< 
ten Sie vor dem Kauf beim Händler 
auf neuere Treiber und etwaiges - 
Rückgaberecht abklopfen, wenn Sie 
nicht unfreiwillig Ihre Kenntnisse 
in WIN.INI und Mailbox- 
Treiber-Suche vertiefen 
wollen. (hf) 




Siemens Multimedia -PC 




Alles in einer Kiste: Der Multimedia 
Star von Siemens Nixdorf kann auch 
Fernsehen und Telefonieren 



Natürlit 



KLEIN, STARK* 

SCHWARZ 

Ist es ein Fernseher? Ein An- 
rufbeantworter? Ein PC? 
Oder gar alles in einem? Sie- 
mens-Nixdorf hat eine Wun- 
derwaffe für den Multime- 
dia-Markt zusammenge- 
schraubt. 

Der schwarze Kosten sieht auf den er- 
sten Blick unscheinbar aus. Nur ein 
3,5-Zoll -Diskettenlaufwerk an der Vor- 
derfront läßt erahnen, daß es sich hier 
nicht um einen etwas seltsam gebauten 
Farbfernseher handelt. Der »FD200 M6 
Multimedia Star« kann tatsächlich mehr als nur die »Ta- 
gesthemen« zeigen. Im Inneren schlummern unter anderem 
ein Faxgerät, ein Video-CD-Spieler, ein Anrufbeantworterund 
ein ausgewachsener PC mit DOS und Windows. 
Der Computer ist ein ordentlich schneller DX2/66 mit PCI- 
Bus. Eine 500-MByte Festplatte und 8 MByte RAM stellen keine 
Rekorde auf, sind aber eine sehr solide Ausstattung. Das 
Doublespeed -Laufwerk von Sony ist für seine Leistungsklasse 
sehr flott. Als Grafikkarte dient eine Spezialenfwicklung der 
Firma Fast mit ET4000-W32-Chip, der unter DOS und Win- 
dows eine gute Figur macht. Unterstützt wird er von einem 
Video-Chip und einem MPEG-Decoder, ebenfalls aus den 
Fast-Labors. Die Leistungen dieser Baugruppen entsprechen 
etwa der »Jazz Jakarta« und der »Spea Showtime plus« aus 
unserem großen Videokarten-Test in dieser Ausgabe. 
Eine intelligente Software namens Dispatcher steuert unter an- 
derem den Fernseh- und MPEG-Teil des FD200. So können 
Sie Audio- und Video-CDs einfach in das CD-ROM-Laufwerk 
legen und die 
»Play«-Taste an 
einer Fernbedie- 
nung drücken. So- 
fort ertönt Musik; bei 
einer Video CD wird 
in den Fernseh- 
Modus umgeschal- 
tet, um den Film in 
exzellenter Bildqua- 
lität zu zeigen. Wer 
lieber beim Zu- 
gucken weiterarbei- 
ten will, kann den 






















— ' 


DRITTE MA 


NJNG ' ' 








§=._. 











h können Sie Fernsehen oder Video CDs an- 
während Sie mit anderer Software arbeiten 



Durch ein spezielles Menü-System mit 
Seh reibtisch -Grafik wird der Einsteiger vor 
Windows und DOS abgeschirmt 

Videoclip auch in ein Fenster unter Windo- 
ws verbannen; dann leidet aber die Bild- 
qualität. 

Ein eingebautes 1 4,400- baud -Modem von 
Creatix wird nicht nur von den mitgelieferten 
Programmen für Mailboxen, CompuServe 
und BTX genutzt, sondern dient zudem als 
Faxgerät und Anrufbeantworter; telefonieren 
können Sie dank des integrierten Mikrofons 
auch. Außerdem finden Sie »Microsoft 
Works« {Textverarbeitung, Datenbank & 
Co.), »Quicken« (Finanzverwaltung} und einige Windows- 
Spiele auf der Festplatte. 

Trotz des eigenwilligen Gehäuses ist der PC sehr aufrüst- 
freundlich; selbst an den Prozessor kommt man nach Lösen 
von nur zwei Schrauben heran. Mehr RAM, neue Steckkar- 
ten oder einen DX4-Overdrive kann man dem Multimedia Star 
also einverleiben; nur der Austausch der Hauptplatine und 
damit eine Pentium -Aufrüstung ist unmöglich. 
Für High-Tech-Fanafiker ist dieser PC weniger interessant; op- 
timale Einsatzgebiete für das Gerät sind aber Kinderzimmer 
(Vorsicht, Modem-Folgekosten...) oder kleine Studentenbu- 
den, in denen der Platz für Tower-PC, Fernseher, CD-Spieler, 
Fax & Co. kaum reicht. Der Preis ist gegenüber anderen DX2- 
Modellen allerdings ziemlich knackig. Dafür ist dieser PC in 
Sachen Hard- und Software-Ausstattung erfreulich komplett. 
Sogar an zwei Joystick-Buchsen für Zwei-Spieler-Sessions 
wurde gedacht. (bs) 



FD200 M6 MULTIMEDIA STAR 

PC: 486er (DX2/66) mit 8 MByte RAM, PCI, 

500 MByte Festplatte 

CD-ROM: Doublespeed Sony IDE, MPEG- und Audio-CD- 

geeignet 

Modem: 14.400 baud mit Fax und Anrufbeantworter 

Grafik: Fast ET4000-W32-Karte mit 

Video- Beschleunigung und MPEG- Decoder 

Soundkarte: Soundblaster- 16-kompatibeles Modell 
von Creative (Radio optional) 

Monitor: 15 Zoll Diagonale, bis zu 75 Hz bei 

800 x 600 Punkten 

Fernseher: Bis zu 99 speicherbare Kanäle, fernbedienbar 

Zubehör: Fernbedienung, Maus, Tastatur 

Software: Microsoft Works, Quicken, Shareware-CD, 

Photo-CD, Windows-Spiele, Telekommunika- 
tions-Paket, Videotext- Decoder und Utilities 

Preis: ca. 4400 Mark 




Großhandel 

für 

Computerspiele 

und Zubehör 




CD ROM 



AMIGA 



ra 



SIMES 



m 



Wir liefern auch: 

CD-ROM-Laufwerke 

Controller 

Festplatten 

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Joysticks 

Kabel 

Motherboards 

Netzwerkzubehör 

PC-Gehäuse 

So und karten 



Bitte nur 
Händler- 
anfragen! 



ACHTUNG! 
Neue Adresse 

Groß Electronic 



Passauer Straße13 
D-94133 Röhrnbach 
Tel. OS5 82/96 05-0 
Fax 085 82/96 05-99 



Aces Collection /dt 

Aces offne tau /n: 

Aces of the Deep Missions Disk. /dt 

Action Soccer /dt 

Aladdin /dt 

Alex Dampier Hockey Pro 95 /dt 

AlonenhtCbi- ii/ni 

Amerika 186t - 1865 /dt 

Baldies/dt 

Battle Isle 2 /dl 

Ballle Isle 2 Scenery CD /dt 

Buna! /dt 

Bioforge /dt 



Bundesl. M.Hattrick S .. 

Cannon FcdJf ; :ii 
Colonization /dt 



Cyberia/dt 

DaedalusEncaunler/dt 

Dark Forces 

Das Amt /dt 

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Der Baulöwe /dt 

Der Clou! /dt 

Der Clou! - Profi Diskette /dt 

Der Reeder /dt 

Descem 

Die HflhlenwB :-S.äf)3 'c: 

Die Siedler /dl 

Die total verrückte Rallye /dt 

Die total ver. Rallye + Game Päd /dt 

Discworld /dt 

Doppelpass /dt 

Dungeon Master 2 /dt 

FIFA inenational Soccer /dt 

First Encounters /dt 

Flight of the Amazon Queen /dt 

Flight Uni: 

Frontlines /dt 

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o 



MONITOR 
FOREVER 



Die neue Grafikkarte kann noch so 
schön sein - sie muß sich erst einmal mit 
dem Monitor vertragen. Schlimmstenfalls 
kann der Bildschirm durch falsche Einstel- 
lungen zerstört werden. Unsere kleine Ent- 
schleierung von Zeilenfrequenzen & Co. 
soll Sie vor Implosionen und flimmernden 
Bildern bewahren. 

Folgende Szene spielt sich oft noch dem Kauf einer neuen 
Grafikkarte ab: In den PC eingesetzt, Monitor ange- 
schlossen, Windows in der höchsten Auflösung gestartet, um 
die Schärfe zu begutachten - doch alles bleibt schwarz. Geüb- 
te Ohren hören vielleicht noch einen hohen Pfeifton. Wieder 
in DOS, ist alles normal. Noch ein, zwei andere Programme 
ausprobiert, doch alles mit den hohen Super VGA-Auflösun- 
gen scheint nicht zu funktionieren. Karte kaputt? Treiber 
defekt? Oder hat gar der neue Monitor eine böse Macke? 

Auf's Elektron geschaut 

Zum Verständnis dieser Probleme machen wir kurz einen 
Abstecher in das Innere eines Monitors. Hier residiert die 
Bildröhre, welche innen hohl und fast luftleer ist. Schlagen Sie 
deshalb niemals mit einem Gegenstand frustriert auf die Matt- 
scheibe, denn diese könnte schlimmstenfalls platzen (impla- 
dieren) und Glassplitter mit großer Wucht in alle Richtungen 



kHz 




Elektronenkanone 

I 

Magneten 



Hz 



Mattscheibe 



i Bild entsteht, indem der Elektronen strahl zeilenweise die 
Mattscheibe von oben nach unten abtastet 



schleudern. Wenn der Monitor eingeschaltet ist, wird in der 
Röhre am hinteren Ende ein Elektronen strahl erzeugt, der auf 
die Mattscheibe prallt und dort einen leuchtenden Fleck 
erzeugt, je stärker dieser Strahl eingestellt wird, desto heller 
ist der Fleck, Die Röhre besitzt außerdem Elektromagnete, mit 
denen sich der Elektronenstrahl auf jeden Punkt der Bild- 
schirmfläche lenken läßt. 

Der Strahl wird mit den Magneten zuerst einmal von links 
nach rechts über die Bildfläche geschickt. Dabei zeichnet er 
eine horizontale Linie. Wenn der Strahl an der rechten Seite 
der Bildfläche ankommt, wird er ruckartig zurück nach links 
geschickt und dort ein Stück tiefer postiert. Die nächste Linie 
wird also unter der vorigen gezeichnet. Wenn der Strahl am 
unteren Bildrand ankommt, wird er wieder an den oberen 
Rond geschickt; das Spielchen beginnt von vorne. Da das alles 
sehr schnell geschieht, entsteht für das Auge des Betrachters 
eine leuchtende Fläche. Die Intensität des Elektronenstrahls 
läßt sich ständig verändern. Da der Strahl bei seiner Arbeit 
jede Position der Bildfläche überstreicht, kann jeder Punkt auf 
der Mattscheibe unterschiedlich hell strahlen. 
Nun weiß der Monitor aber nicht von alleine, wann er mit 
dem Zeichnen einer Zeile aufhören und wann er wieder am 
oberen Bildschirmrand von vorne anfangen soll. Diese Infor- 
mationen bekommt er von der Grafikkarte im PC mitgeteilt 
und zwar über zwei verschiedene Drähte im Monitorkabel. 
Ein Draht namens »Vertical Sync« sagt dem Monitor, wann 
ein neues Bild beginnt; der andere heißt »Horizontal Sync« 
ist für den Start neuer Zeilen verantwortlich. 
Der Elektronenstrahl muß sehr schnell über den Bildschirm 
gesteuert werden, um das menschliche Auge zu überlisten. Im 
normalen VGA-Grafikmodus werden beispielsweise 60 Bil- 
der pro Sekunde angezeigt. Deswegen spricht man von einer 
Bildfrequenz von 60 Hz (ausgesprochen »Hertz«}. Ein VGA- 
Bild besteht aus 480 Zeilen; daraus errechnet sich, daß min- 
destens 28.000 mal in der Sekunde die Zeile gewechselt wer- 
den muß. Wegen zusätzlicher leerer Zeilen am Anfang und 
Ende des Bildes finden tatsächlich sogar 31 .500 Wechsel in 
der Sekunde statt. Techniker kürzen das mit einer »Zeilenfre- 
quenz« von 31 .500 Hz oder 31 ,5 kHz (Kilohertz) ab. 

Kopfschmerz inside 

Eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz ist allerdings bei wei- 
tem nicht perfekt. Das Bild flimmert ganz leicht, was die Augen 



PC PUYER 8/95 




VESA sei Dank gibt es immer mehr Spiele mit hochauflösender 
Grafik - wie zum Beispiel »Star Trek - A Final Untty« 



des Betrachters strapaziert. Nicht selten kam es vor, daß Per- 
sonen vor solchen Bildröhren Kopfschmerzen bekamen. Aus 
diesem Grund entwickelten Grafikkarten -Hersteller Körten mit 
einer höheren Bildwiederhol rate. 

Mit dem Erhöhen der Bildwiederholrate der Karte ist es aller- 
dings nicht getan. Der Monitor sollte diese Frequenz auch ver- 
kraften können. Elektronik, Magnete und andere Komponen- 
ten müssen an die verlangte Geschwindigkeit des Elektro- 
nenstrahls angepaßt werden. Deswegen gibt es bei der 
Zeilenfrequenz eine obere Grenze, welche die Grafikkarte 
ausgeben darf. Diese erfahren Sie aus Ihrem Monitor-Hand- 
buch und der Grafikkarten -Dokumentation. Falls die Karte 
eine zu hohe Frequenz erzeugt, gibt es Probleme. Zwei Aus- 
wege bieten sich an: Sie kaufen sich einen Monitor mit einer 
höheren Bildwiederfiolrate oder setzen die Frequenz der Karte 
herab. Leider wird jede Karte unterschiedlich konfiguriert. Bei 
alteren Madellen mußten DlP-Schalfer umgelegt werden, 
moderne Karten (siehe Test in dieser Ausgabe) werden per 
Software konfiguriert. 

Freuen können Sie sich, wenn Sie beim Vergleichen der Fre- 
quenzen von Karte und Monitor feststellen, daß der Monitor 
mit einer höheren Frequenz betrieben werden kann. In dem 
Fall sollten Sie die Bildwiederholfrequenz der Karte erhöhen; 
Ihren Augen tun Sie damit etwas Gutes. 

Spielverderber Zeilenfrequenz 

Es gibt jedoch auch hier wie üblich einen Haken: Der Moni- 
tor hat nicht nur eine maximale Bildwiederholfrequenz, son- 
dern auch eine maximale Zeilenfrequenz. Diese erhöht sich 
automatisch mit der Bildwiederholfrequenz, da sie sich grob 
aus der Zahl der Zeilen, multipliziert mit der Bildfrequenz, 
errechnet. 

Ein Monitor enthält zur Steuerung unter anderem zwei elek- 
tronische Baugruppen. Eine ist für den Start neuer Bilder ver- 
antwortlich, die andere für den Beginn neuer Zeilen. Gerade 
die zweite Baugruppe kann bei älteren Monitormodellen zer- 
stört werden, wenn die Zeilenfrequenz des Bildsignals zu hoch 
ist. Aus diesem Grund geben viele Kartenhersteller den durch- 
aus ernst gemeinten Ratschlag, die Zeilenfrequenz niemals 
(bitte denken Sie sich an dieser Stelle enorm viele Ausrufe- 
zeichen!) über das Verträgliche hinaus zu erhöhen. Sollte 
Ihnen das passieren, brauchen Sie normalerweise keine Angst 
um Ihre Gesundheit zu haben: Der Monitor wird nicht implo- 



PC PLAYER B/95 



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Viel« Hersteller (hier Elsa) liefern 

Programme zu ihren Karten, mit denen 

die Frequenzen der Karte ganz genau 

eingestellt werden 



o 



dieren. Jedoch hat er nach einer solchen Beschädi- 
gung fast nur noch Schrottwert. 
Modernere Monitore besitzen allerdings eine Schutzelektro- 
nik. Der Monitor schaltet sich einfach ab, wenn die Zeilen- 
frequenz über das erlaubte Maß 
ansteigt. Das Bild bleibt dann 
solange dunkel, bis wieder auf 
eine ungefährlichere Frequenz 
zurückgeschaltet wird. Wenn Sie 
sich nicht sicher stnd, ob Ihr Moni- 
tor einen Schutz besitzt, sollten Sie 
unbedingt das Monitorhandbuch 
durchforsten. Im Zwetfelsfall gilt 
weiterhin: Zeilenfrequenz nur bis 
zum Maximum, alles darüber hin- 
ausgehende ist für den Monitor 
gefährlich. Wenn Sie beim Expe- 
rimentieren einen schwarzen Bildschirm sehen und ein hohes 
Pfeifen hören, sollten Sie sofort den Monitor ausschalten und 
erst dann den PC - der Grafikkarte kann nämlich nichts pas- 
sieren. 

Was machen Sie aber, wenn Sie leichtsinnigerweise das 
Handbuch für den Monitor beim letzten Frühjahrsputz zusam- 
men mit der Verpackung in Richtung Altpapier entsorgt haben? 
Stellen Sie Ihre Karte auf die Bildwiederholfrequenz von 60 
Hz ein und betreiben die Karte nur mit der Auflösung von 
640 x 480 Pixel. Das schafft heute jeder erhältiche VGA- 
Monitor. Dann können Sie per Soft- oder Hardware vorsich- 
tig die Frequenzen Stufe um Stufe erhöhen und die entspre- 
chenden Auflösungen ausprobieren; bei obigen Warnzeichen 
sollten Sie allerdings sofort wieder den Monitor ausschalten 
und die jüngste Änderung rückgängig machen. 

Noch ein Spielverderber 

Die Zeilenfrequenz kann aber auch auf andere Art und Weise 
steigen - die Auflösung spielt eine Rolle, die sich in der Zahl 
der Zeilen wiederspiegelt: Höhere Auflösung bedeutet mehr 
Zeilen, mehr Zeilen bedeutet höhere Zeilenfrequenz. So kann 
ein Monitor, der 640 mal 480 Bildpunkte mit 72 Hz perfekt 
wiedergibt, schon bei 800 mal 600 Bildpunkten mit 72 Hz 
________________________ versagen 

************************* Bei einem Monitor 
| mit einer maxima- 



len Zeilenfrequenz von 38 KHz kann zum Beispiel eine Auf- 
lösung von 640 mal 480 noch 72 Hz darstellen. Bei 800 mal 
600 sind hier aber maximal 60 Hz erlaubt. Noch höhere Auf- 
lösungen können nur mit dem noch schlimmer flimmernden 
»Interlace« -Modus wiedergegeben werden, bei dem durch 
einen technischen Trick die Zeilenfrequenz halbiert wird - dies 
führt aber neben Flimmern auch zu verminderter Bildschärfe 
und ist für professionelles Arbeiten gänzlich ungeeignet. Des- 
halb versagt Ihr Monitor eventuell auch dann den Dienst, wenn 
die Bildwiederhol rate zwar bei allen Auflösungen brav im 
erlaubten Rahmen liegt, Sie ober die Auflösung erhöhen. In 
einer Tabelle haben wir die wichtigsten Bildwiederholraten 
und die aus der Auflösung resultierenden Zeilenfrequenzen 
zusammengefaßt. 



DIE GESAMMELTEN ZEILENFREQUENZEN 



Auflösung 
540 x 480 
800 x 600 



31,5 kHz 36,8 kHz 37,8 kHz 39,4 kHz 52,5 kHz 
37.4 kHz 43,6 kHz 44,9 kHz 46,7 kHz 63,3 kHz 
43,4 kHz 56,5 kHz 58,1kHz 60,5 kHz 80,0 kHz 




Wenn der VESA-Treiber Ihrer Grafikkarte 

Macke hat, sehen Sie Spiele entweder gequetscht, 

auf dem Bildschirm verschoben oder gai 



Wenn's unscharf wird 

Der Vollständigkeit halber wollen wir hier noch einen dritten 
Wert erwähnen: die Bandbreite des Monitors. Diese hat kei- 
nen schädlichen Einfluß auf die Innereien des Bildschirms, ver- 
hilft diesem aber zu einem scharfen Bild. Mit der Bandbreite 
wird angegeben, wie schnell der Monitor innerhalb einer Zeile 
einen Helligkeitswechsel schafft. Das ist wiederum für die 
Anzahl der Pixel in einer Zeile wichtig. Je mehr Pixel in der 
Zeile dargestellt werden sollen, desto schneller muß der Moni- 
tor reagieren. Kommt er nicht mehr nach, verschwimmen die 
Pixel; die Zeile wird unscharf. 

Das gleiche gilt für die Grafikkarte. Wenn diese nicht in der 
Lage ist, die Helligkeitsunterschiede in der gewünschten 
Geschwindigkeit zu liefern, wird das Bild ebenfalls unscharf. 
Das ist wie bei einer HiFi-Anlage, deren Höhen mittels der 
Klangregelung weggefiltert werden. Obwohl der CD-Spieler 
hohe Frequenzen liefert, kommt bei den Lautsprechern nichts 
mehr an. Umgekehrt könnte der Verstärker erstklassig aus- 
geführt sein, der CD-Spieler aber von minderer Qualität sein. 
Und wo keine Höhen sind, können auch keine verstärkt wer- 
den. In beiden Fällen wird der Klang dumpf. Angegeben wird 
die Bandbreite in MHz (sprich »Megahertz«}, Bei Grafikkar- 
ten redet man nicht von der Band- 
breite, sondern von der 
»Pixelclock«. 

In der Praxis hängt die Schärfe des 
Bildes aber noch von weiteren Fak- 
toren ab, wie zum Beispiel vom 
Lochmaskenabstand in der Bildröh- 
re (alles über 0,28 mm sollten Sie 
links liegen lassen) und der Güte des 
verwendeten Monitorkabels. Ab 
einem 1 7-Zöller (respektive 43 cm) 



PC PLAYER 8/95 



tut es schon ein spezielles, getrennt geschirmtes 5-adriges 
Kabel mit BNC-Steckern, wenn der Monitor entsprechende 
Buchsen bietet. Und noch ein Tip: Aufgepaßt mit Lautspre- 
chern; sie enthalten Magnete, die den Elektronen strahl im 
Monitor ablenken können. In extremen Fällen wird das Bild 
sichtbar verzerrt oder verfärbt, bei leichtem Einfluß wird das 
Bild »nur« unschärfer. Alle magnetischen Objekte sollten mög- 
lichst weit weg von Ihrem Monitor (und auch dem Rest des 
Computers) stehen. 

Die VESA-Bosse 

Ein ganz anderes Thema, das auch mit der Bilddarstellung zu 
tun hat, verbirgt sich hinter der Bezeichnung »VESA BIOS«. 
Dieser Begriff kam zustande, als die Grafikkarten -Hersteller 
begannen, IBMs Original-VGA-Karte nachzubauen. Diese 
sollten natürlich besser ols das Original sein. Die Hersteller 
kamen schnell darauf, daß sich die Kunden eine größere Far- 
benzahl und höhere Auflösung wünschten. Unter dem Begriff 
»Super-VGA« wurden alle Karten zusammengefaßt, die in 
irgendeiner Form Möglichkeiten boten, die über das IBM-Ori- 
ginal hinausgingen. 

Sehr schnell gab es dadurch einen Haufen Karten, die alle- 
samt ein Problem hatten; Die erweiterten Modi, durch welche 
die Karten erst attraktiv wurden, waren zueinander nicht kom- 
patibel. Damals mußte eine Software speziell an einen Kar- 
tentyp angepaßt werden, wollte sie sich die Vorteile der Karte 
zunutze machen. Die Karten -Hersteller sahen selber ein, daß 
es so nicht weitergehen konnte. Sie schlössen sich in dem soge- 
nannten »VESA«-Gremium zusammen und erdachten ein Trei- 
ber-System, den sogenannten »VESA-Treiber«. Mit diesem 
kann eine Software die erweiterten Modi der Karten geord- 
net und für jede Karte gleich aufrufen. 
Das VESA-System wurde in der Anfangszeit als echter Trei- 
ber mitgeliefert, der per AUTOEXEC.BAT in den PC einge- 
bunden werden sollte. Heute besitzen praktisch olle Grafik- 
Karten einen entsprechenden Treiber gleich im ROM. Dadurch 
können Sie weder vergessen, den Treiber zu laden, noch müs- 
sen Sie wertvollen Speicherplatz für ihn verschwenden. Wenn 
Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Karte eingebaute VESA- 
Unterstützung hat oder nicht, können Sie das Programm VID- 
SPEED benutzen, daß auf jeder PC Player plus mit von der 
Partie ist (im Verzeichnis \PROGRAMM\VGABENCH). Wenn 
Sie das Programm ohne Parameter aufrufen, listet es alle Gra- 
fikmodi Ihrer Karte auf. Alle ab dem Grafikmodus »P« sind 
Super-VGA-Auflösungen. 

Besitzen Sie dagegen eine ältere Karte, die noch keine VESA- 
Unterstützung kennt, oder ist Ihnen die Treiber- Diskette abhan- 
den gekommen, brauchen Sie kein Trübsal blasen. Das Share- 
ware-Programm »UniVESA« ist ein VESA-Treiber der über 
hundert Grafikchips und damit mehrere hundert Grafikkarten 
unterstützt. Immer mehr Spielehersteller, die auf VESA ver- 
trauen, lizensieren diesen Treiber und bauen ihn direkt in ihre 
Spiele ein - dann brauchen Sie natürlich die Shareware nicht 
mehr zu erwerben. (hf) 




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SONDERTEIL TIPS 




Action Soccer 1 58 

Battledrome 1 58 

Biing 157 

Flight of the 
Amazon Queen 

Formula One Grand Prix158 

Guilty 154 

NASCAR Pacing 152 

Prisoner of Ice 

Slipstream 1 4 8 

Virtual Pool 158 

Technik-Treff 159 

Hotline-Nummern 161 



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A 



KONPLETTLOSUNG: 



»FLICHT OF THE 



AMAZON QUEEN« 




AMAZONAS-ABENTEUER 

Joe King, Held aus »Flight of the Amazon Queen«, hat aller- 
hand Probleme. Mit unserer Komplettlösung klopfen Sie 
Dr. Eisenstein kräftig auf die Finger. 



Ludwig Teelor ous Bocholt ließ sich weder von 
Gorillas, Amazonen noch bösen Buben ein- 
schüchtern und spielte souverän Renegades Adven- 
ture »Flight of the Amazon Queen« durch. Mit die- 
ser Komplettierung legen auch Sie Dr. Eisenstein dos 
Handwerk. 

Abgeseilt 

JoeKing,von Beruf schwindelfreier Pilot, sollte eigent- 
lich die bekannte Filmschauspielerin Faye Rüssel an 
den Drehort ihres neuesten Streifens »Jungle Passi- 
on« fliegen. Doch als er im Hotel ankommt, um sie 
abzuholen, wird er von seinem skrupellosen Erzri- 
valen Anderson überrumpelt und in einen der Räume 
eingeschlossen. Dort findet er hinter einem Vorhang 
eine Perücke, bindetdie auf dem Bettliegenden Laken 
an einen Heizkörper und klettert die Wäscherutsche 
hinunter. Mit Hilfe der Leiter holt er sich donn den 
Poppbusen und eine Brechstange aus dem Regal. 
In der Eingongsholle des Hotels plauscht Joe mit dem 
Pogen (die Dialoge 2, 1 , 2 und 3 wählen) und gibt 
sich als Freund von Lolo aus. So gelangt er in den 
Besitz ihres Zimmerschlüssels. Bevor er die feine 
Dame aufsucht, klettert er in sein Zimmer zurück, um 
dort die Truhe mit dem Brecheisen zu öffnen und das 
Handtuch zu nehmen. 

Lola ist aber gar nicht so erfreut, unseren Helden 
wiederzusehen, sind doch die Norben der schmerz- 
lichen Erinnerungen noch nicht verheilt. Nach einer 
kurzen Unterhaltung (3, 1 und 2) reicht King, ganz 
Kavalier, der duschenden Lady sein Handtuch. Wie- 
der etwas milde gestimmt hat sie auch schon einen 
Plan, wie die beiden Wochen überlistet werden. Als 
Frau verkleidet passiert Joe ungehindert das Hotel- 
Portal und schwingt sich auf den wartenden Last- 
wagen, 



Bruchlandung 

Die bäsen Buben Rico und Eddy riechen 
jedoch den Braten und verfolgen das 



Fahrzeug. Mit dem Öl, dos Joe unter einem Heu- 
haufen findet, stoppt er die Widersacher, Er kommt 
gerode noch rechtzeitig zum Flughafen, bevor 
Anderson mit der »Amazon Queen« startet. Ein paar 
schlagende Argumente und die Reise in den Dschun- 
gel beginnt. 

Über dem Amazonas herrscht Unwetter und ein Blitz 
trifft das Flugzeug, worauf King notlanden muß. Zwi- 
schen umspülten Sitzen und in einem Seesack sucht 
Joe nach verwertbaren Utensilien und wird fündig: 
ein Messer, ein Feuerzeug und einen Comic-Gut- 
schein. Sparky schwatzt er die letzten Vorräte ab (3, 
1 , egal und 3] und füttert die blutrünstigen Piranhas 
mit der Salami. Den Seerosenstamm schneidet Joe 
durch und benutztdie Wasserpflanze als Boot, geru- 
dert wird miteinemouf dem See schwimmenden Pro- 
peller, 

In der Nähe der Absturzstelle trennt Held Joe die 
Weinrebe mit dem Messer ab, benutzt sie als Hilfs- 
seil an der Brücke und holt sich gegenüber die Bana- 
ne. Kaum hat er sich ein wenig die Beine vertreten, 
stoppt ihn ein Gorilla, Ein Gorilla? Hier? Das gibt's 
ja gar nicht! Gott sei Dank läßt sich dos Tier davon 
überzeugen (2, 2, 3 und 1) und verflüchtigt sich. 
Ganz verschwunden ist der Phantom-Primat ober 
nicht. Der Affe unternimmt noch einen letzten Tarn- 
Versuch, versteckt sich im Dschungel und maskiert 
sich als Dinosaurier, Joe hieße nicht King, würde er 
auf diesen läppischen Versuch reinfallen. Die erste 
Unterhaltung entscheidet er mit 3, 2, 3 und 1 für 
sich, die zweite gewinnt Joe mit den Antworten 2, 3 
und 1. 

Kampf dun Wespen 

Vom Forscher Skip besorgt sich der Bruchpilot einen 
Commander Rocket Comic (2, 3, 2, 3 und 3), den 
er Sparky anbietet. Dieser ist jedoch ziemlich 
wählerisch und verneint dankend, rückt ober 
anstandslos seine Feile heraus. Mit dem 
J5?/ 1 ' Maniküre-Instrument besucht unser Held 




Ol lenkt 
lästige 
Verfolger ab 

Mary-Lou(l, 1 , egal, 1,2 und 

2) und tauscht es gegen ein 
Wörterbuch. Da wir gerade 
beim Tauschen sind: Auch das 
kleine Affchen hat mitJoe einen 
Deal - Banane gegen Kokos- 
nuß. Krämer Bob bieten wir die 
Salami an und bekommen etwas Geld dafür. 
Mit den Moneten leistet sich Joe den Staubsauger 
und nimmt so gerüstet den Kampf gegen die lästi- 
gen Wespen auf. Ungehindert pflückt er jetzt die 
Orchidee, bringt die schöne Blume zu Bob und wird 
prompt zum »Besonderen Kunden«, Dieses Privileg 
nutzt er sofort, um ein Fischernetz abzustauben. 
Gleich zwei Dinge stellt er damit an: Erst fischt sich 
Joe dos Parfüm von Faye Rüssel aus dem Wasser, 
donn fängt er sich den Käfer beim springenden Fisch. 
In Bobs Krämerladen unterhält er sich mit Naomi (2, 
3, 2 und 3) und gibt ihr das duftende Wässerchen. 
Der Donk von ihr ist eine Friseurschere. 

Die Wundercreme 

Im Garten der »Fleda GmbH« pflückt sich Joe eine 
Blume, betritt das Hous und unterhält sich mit der 
schwer beschäftigten Sekretärin [3, 3 und 3], 
Anscheinend hat sie Tomaten auf den Augen, hält 
sie seinen Staubsauger doch für ein Desinfektions- 
Gerät, Zwischen den Sofaritzen in der Bibliothek fin- 
det Joe noch etwas Geld. 

Wie unser Held von Dschungelforscher Bud erfährt, 
leidet dieser unter einem juckenden Hautausschlag 
[Dialog 3). Bevor Joe den Medizinmann um Rat fragt 
(1, 1, 3 und 3), lockt er noch das Foultier mit der 
Blume an und schnibbelt dem Tier mit der Friseur- 
schere ein poar Haare ob. Die Kokosnuß öffnet Joe 
mit dem Messer und hat so alle Teile für die Wun- 
dercreme. Er gibt dem Medizinmann die Kokos- 
nußschalen, die Wespen aus dem Staubsauger sowie 
die Foultierhaare und erhält von ihm das Arznei- 
mittel gegen den Ausschlag. Bud ist überglücklich, 
denn endlich hat sein Leiden ein Ende. Joe King wird 
von ihm dafür mit Geld belohnt, ist aber nicht lange 
reich, da er sich bei Krämer Bob die Schallplatte 
kauft. Seine weiteren Untersuchungen im Dschungel 
führen King schließlich zu einer geheimnisvollen 
Stein-Inschrift, Als er die Taste darauf drückt, löst sich 
eine Falle, 

Im Amazonen-Knast 

Joe wird von den Amazonen in einen Kerker gesperrt, 
Hier spricht er mit einem verschmutzten Häftling (2 
und 1 1 und bekommt eine Handpuppe geschenkt. 
Der verursachte Streit ruft Faye Russe! auf den Plan, 
Sie war in der Zwischenzeit Hilfe holen und ist bei 
den Amazonen gelandet. Mit letzter Anstrengung (3, 



3, 4 und 3] bewegt King sie dozu, ihn freizulassen. 
Im Haus der »Fleda GmbH« sucht er die Küche auf 
und spricht mit dem Koch (3, 3 und 3). Diesem gibt 
er eine Banane, die er sich wieder hinter der Brücke 
holte. Der Koch verschwindet und Joe sieht sich in 
Ruhe um. Er nimmt die Käsecracker vom Tisch, eine 
Dose Hundefutter aus dem Regal und öffnet im Schlaf- 
raum die Posttosche sowie das Schließfach. Dort fin- 
det er einen Brief und ein Quietschspielzeug, mit dem 
er den Hund zufriedenstellt, Die Vinylscheibe legt er 
auf den Plattenspieler und öffnet dadurch einen 
Geheimgang. 

Im ersten Raum findet Joe hinter Kisten versteckteinen 
Dosenöffner. Damit öffnet erdieHundefutterdose und 
vermischt die Tiernahrung mit dem im Labor gefun- 
denen Super-Popanz-Serum. Dem alten Freßsack 
Klunk bieteter seine »Spezialität des Hauses« an und 
hau! ihn nach kurzer Unterhaltung um (3 und 2], Im 
Raum dahinter befindet sich Dr. Eisensteins Büro. Um 
in die Zimmer in Johns Flur zu gelangen, gibt er dem 
Aufpasser den gefundenen Brief aus der Posttasche. 
Joe hatte ihn nämlich vorher gelesen und wußte, daß 
es ein Abschiedsbrief war. 
Der weinende John registriert nun gar nichts mehr 
und King steht sich in Ruhe um. Er liest den aktuel- 
len Dienstplan durch und findet hintereinem Schrank 
den Safe des Doktors. Da Henry als Küchenhilfe ein- 
geteilt worden ist, teilt Joe ihm dies mit (3 und 4) und 
der lästige Knabe macht sich auf zur Arbeit, Im 
angrenzenden Raum findet King ein Buch, dessen 
verklebte Seiten er mit der Schere aufschneidet. Siehe 
da, ein Schlüssel kommt zum Vorschein! 

Im Bann von 
Dr. Eisenstein 

Damit schließt er die Gefängnistür auf und befreit 
Prinzessin Azura. Leider wird die Flucht bemerkt und 
sofort Alarm ausgelöst. Als Schaufensterpuppe 
getarnt versteckt sich Joe in der Eingangshalle. Von 
Azura erfährt er den Code für die Schalttafel und 
gibt ihn ein. Als er sich seine Belohnung, ein Tyran- 
no-Horn, bei den Amazonen abholt, zwingt ihn Dr. 
Eisenstein, für sich zu arbeiten: Joe soll den Kristall- 
Schädel von der Faultier-Insel holen, Der wackere 
Bruchpilot gibt dem Fährmann an der Anlegestelle 
einen wichtigen Angeltip [1 , 2, 1 und 1 ] und erhält 
eine Gratisfahrt, nachdem er ihm den Käfer über- 
lassen hat. 

In den Katakomben untersucht er die mumifizierten 
Körper, findet verschiedene Knochenteile und setzt 
sie anatomisch korrekt in die vorhandenen Löcher. 
Den übrig gebliebenen Armknochen benutzt Joe mit 
der Steckdose und wirft etwas Geld in den Schlitz. 
Bingo - schon wieder hat er einen Geheimgang ent- 
deckt! 



Mach einer Unterhaltung mit den Zom- 

biefrauen (2,1,2 und 2) nimmt er sich 

das aus dem Sarkophag gerollte 

Mumientuch. Joe spricht daraufhin 

nochmals mit den weiblichen Untoten 

(2 und 2) und geschockt verlassen 

diese den Ort, Im Sarkophag findet er 

eine Krone und Weinreben, die er mit 

dem Messer abschneidet. Anschließend schließt er 

den Sarg wieder und schiebt ihn zur Seife. 

Das blaue Juwel 

Durch das Loch gelangt er in die unteren Gänge und 
benutzt sein Messer, um an ein wenig Baumharz zu 
gelangen. Mit der klebrigen Masse ist es ihm mög- 
lich, die Quelle zu verstopfen, so daß ein blaues 
Juwel zum Vorschein kommt. Die heiße Steinschei- 
be nimmt er mit der zum Topflappen umfunktionier- 
ten Kasper-Puppe. Durch Betätigen des Hebels 
gelangt er wieder nach oben. 
An der Spindel setzt King die Scheibe ein, umwickelt 
die obere und untere Rolle mit der Weinrebe und 
benutzt den Baseball-Schläger als Kurbel, im Raum 
dahinter mopst er sich den Pickel und kurbelt die 
Steinbarriere wieder herunter. Das Werkzeug nutzt 
er zum Bearbeiten des Stalaktiten, der zerbricht und 
einen Feuerstein freigibt. Dieser findet seinen Platz 
im Anzünder. Joe umwickelt den Armknochen mit 
den Mumientüchern und zündet die Fackel an. 
Er untersucht den reglosen Körper und findet einen 
Personalausweis sowie einen Kiesel. Dann schnappt 
sich unser Bruchpilot den großen Stock an der von 
zwei Wasserfällen umrahmten Statue, Mildem Pickel 
bricht er sich einen Durchgang zum Scbatzraum frei 
und öffnet dort die Krypta mit dem Stock. Die gefun- 
dene Todesmaske poliert er mit seinen restlichen 
Tüchern und lenkt mit dem jetzt blinkenden Objekt 
die Todesstrahlen der Eidechsenköpfe ab. An das 
grüne Juwel gelangt er mit seinem harzbeschmier- 
ten Baseballschläger, 

Die Tempel wächter in 

Joe spricht mit dem eingesperrten lan (3 und 2] und 
bewegt den Hebel. Der Käfig öffnet sich, aber lan 
zeigtsich nichtgerade erkenntlich. Als King ihm folgt, 
hört er einen Schrei, denn der Schurke ist in eine 
Falle gelaufen. Bei dem pulverisierten Körper findet 
Joe einen großen Stein, den er mit Harz und seinem 
Kiesel zu einem Sfeinschlüssel kombiniert. Das bleue 
und grüne Juwel setzt er in die Augen der Wasser- 
fallstatue. 

Seinen Steinschlüssel benötigt er im nächsten Raum. 
Ein neuer Treppengang wird sichtbar und Joe lan- 
det in einem Labyrinth. Er gibt der umherschlei- 
chenden Dino-Ratte einen Käsecracker und folgt ihr 




Mit den richtigen Dialogen befreit Faye unseren Helden 



in einen Raum mit zwei Schalttafeln, die er aktiviert. 
Im angrenzenden Zimmer saugt er den Dreck auf 
dem Mosaikboden mit seinem Staubsauger auf und 
betätigt das zweite Zeichen links unten (sieht aus wie 
der Buchstabe »H«) und dann das Symbol rechts dia- 
gonal darüber [ähnlich der Zahl »31 «). Die Tür öff- 
net sich und dahinter trifft King auf die Tempel- 
wächterin, der er die gefundene Krone überreicht. 
Unser Held setzt sich auf den Stuhl und läßt sich zur 
Anlegestelle zurückteleportieren. 

Abenteuer im Nebeltal 

Gerade In Freiheit, wird ihm diese auch schon wie- 
der geraubt. Er läßt mit dem Becher an der Gefäng- 
nisfür seinem Unmuf freien Lauf und bekommt so 
Hilfe, Faye Russe! und sein Erzfeind Anderson befrei- 
en ihn. Joe schnappt sich den Bleistift der Sekretärin 
und macht mit ihm den Geheimcode auf dem Schreib- 
block sichtbar. Endlich knackt er den Safe. Mit dem 
darin befindlichen Schlüssel öffnet er das Schloß der 
geheimen Kiste und findet einen Raketen-Antrieb. 
Als er sich ein wenig Inspiration beim Comic über 
Commander Rocket holen will, fällt aus dem Heft ein 
Seitenstück. Durch Zusammenlegen der beiden 
Papier-Schnipsel erhältereine genaue Bauanleitung. 
Den Treibstoff [Alkohol) für seinen Antrieb kauft er 
sich bei Krämer Bob und füllt ihn gleich ein. So fliegt 
Joe vom Gipfel aus in das Nebeltal. 
Dort schneidet er mit dem Messer ein paar Zweige 
ab, lockt damit den Brontosaurus ein Stück nach 
vorne und vertreibt den zänkischen Dinosaurier mit 
seinem Tyranno-Horn. Joe schnappt sich das Dino- 
5frahlen-Gewehr und feuert auf den mutierten Dok- 
tor. Der Strahl prallt ab und trifft Faye. Er bittet sie 
darum, ihren Spiegel umzudrehen und schießt 
erneut. Diesmal wird Sparky getroffen. Ihm gibt Joe 
die Todesmaske und feuert ein letztes Mal... (fs) 



KOMPLETTLOSUNG 



anuel Haupt und Christian Giegerich klickten 

sich erfolgreich durch dos Infogromes-Adven- 

ture »Prisoner of Ice« und stellen ihre Lösung zur 

Verfügung, damit auch Sie die grausigen Kreaturen 

von der Erde vertreiben können. 

Angriff aufs U-Boof 

Nachdem Ryan auf der Kommandobrücke einge- 
troffen ist, spricht er mit Lloyd. Noch während des 
Gesprächs findet ein Angriff auf das U-Boot statt, 
wobei das Schiff nicht ungeschoren davonkommt. 
Im westlichen Laderaum liegt Jones halbtot und kurz 
darauf wird der Kapitän des U-Boots von einem »Pri- 
soner or Ice« angefallen; das sich ausbreitende Feuer 
wird mit dem Feuerlöscher, der an der Wand hängt, 
bekämpft. Domit Sie verschont bleiben, gehen Sie 
schleunigst auf die Kommandobrücke und reden mit 
Driscoll. 

Untersuchen Sie die Schublade im Laderaum, um 
das Codeheft, das Tonbandgerät und den Schlüssel 
zu bergen, Nun gehen wir in die Schfofkojen des U- 
Boots und nehmen die Axt, die Medaille (auf einem 
Tisch) sowie eine Schwimmweste (unter einer Prit- 
sche), Einen Stock tiefer steckt Ryan die Signalrake- 
te ein. Oben trifft er auf Wayne, der im Gespräch 
etwas über den Polarforscher Björn Hamsun erzählt, 
der im Laufe des Gesprächs hinzutritt. 
Noch der Unterhaltung verschwindet Wayne in Rich- 
tung Kommandobrücke und Ryan ist mit dem For- 
scher allein d.e pc'*eoe Cxnce, diesen mit der 
Medaille zu hyorctisierer Die Formeln werden mit 
dem Tonbandgerät cJgezeicnnet. Gehen Sie auf 
die Kommandobrücke, wo der ■'risoner wütet, Spie- 
len Sie das TonDand od, um das Biest zu vertreiben, 
doch für Wayne kommt jede Hilfe zu spät. 

Leck im Torpedoraum 

Der Schaden des Angriffs ist ein großes Leck im U- 
Boot; zuerst muß ein Notruf ausgegeben und danach 
der Torpedoraum entwässert werden. Wir erhalfen 

ein WalkieTalkie und finden im Maschinenraum den 



»PRISONER OF ICE« 




Die Bestien aus dem Eis stel- 
len so manchen vor Proble- 
me. Unsere Komplettlösung 
sorgt dafür, daß jeder »Pri- 
soner of Ice« von der Erde 
verschwindet. 

Bordmechaniker Stanley von Stahlträgern begraben, 
Ryan funkt Driscoll an, betätigt dann den Kettenzug 
und Driscoll erledigt den Rest. Den Schrauben- 
schlüssel auf dem Flur nehmen wir mit, reden mit 
Stanley und erfahren so die Frequenz für den Not- 
ruf. Auf der Kommandobrücke benutzt Ryon das 
Codeheft mit dem Funkgerät [auf dem Tisch] und 
wird kurz darauf von den Alliierten empfangen. 
Dann geht es in den Laderaum, wo Ryan die Eis- 
krallen anlegt, um die Eisfläche zu überqueren. Hin- 
ter der folgenden Stahltür verbirgt sich eine Leucht- 
pistole, die mit der Rakete kompatibel ist. Ryon ent- 
fernt auf der Kommandobrücke mit Hilfe des 
Schraubenschlüssels das Metallrad an der Tür. Da 
komischerweise Stromausfall herrscht, stiefelt man 
zurück zu Driscoll, der Licht ins Dunkel bringt; Der 
Ursprung des Problems ist der Schaltkasten an der 
rechten Wand, der mit der Axt aufgebrochen wird. 




Verräter Sears plaudert Interessantes 



Verbinden Siealle Kabel in der Reihenfolge lila, grün 
und orange. Zuerst verschiebt Ryan die Schaltung 
so, daß die Leitung nicht unterbrochen wird. 

Auf dem Weg zur Basis 

Im Torpedoraum untersucht Ryan die rechte Wand 
gründlich und plaziert dort in einem kleinen Hohl- 
raum das Metcllrödchen, welches gleich darauf 
gedreht wird und das Wasser ablaufen läßt. Ryan 
öffnet das Torpedoabschußrohr und die Öffnung am 
Torpedo daneben, Nachdem er Driscoll per Walkie 
Talkie benachrichtigt hat, schießt sich Ryan hinaus. 
In der Basis folgt eine Besprechung zwischen unse- 
rem Helden und Kommandant Sears. Ein weiteres 
Gespräch folgt und schließlich steht Ryan allein im 
Büro, Auf dem Schreibtisch liegen eine Identitäts- 
karte und eine Schachtel Zigaretten, in der linken 
Schubladeein Papier, Ist alles eingesteckt, trifft Quin- 
cy ein und verkündet den Tagesbefehl, Verlassen Sie 
den Raum und händigen Sie den Befehl dem Wach- 
posten aus, den dann ein Alarm weglockt. 
Schnappen Sie sich die Filmdose vom Schreibtisch 
und betreten Sie durch die rechte Tür den Kommu- 
nikationsraum, wo Sie auf Shaw, den örtlichen Fun- 
ker, treffen. Ryan hält seine Karte kurz über den 
Wasserdampf, der aus dem Kessel hervorzischt, um 
das Foto vom Papier zu lösen. Er verläßt den Raum 
und läuft den Gang entlang, wobei er in jedem Zim- 
mer die äußerste rechte Tür öffnet. Ryan trifft so auf 
McLaglen, einen Filmvorführer. Er beginnt ein 
Gespräch, zeigt Verständnis für dessen Loge und 
überredet ihn miteiner Schachtel Zigaretten zur Film- 
vorführung. 

Ein Auftrag für Ryan 

Nach der Vorstellung untersucht mon das Bücher- 
regal an der hinteren Wand und findet in einem 
Buch (einzeln im Regal herumstehend) eine zerris- 
sene Seite, die einen dreistelligen Code enthält. Da 
Sie den anderen Teil der Seite bereits im Gepäck 
haben, wird dieser auf das Buch gelegt. Das Resul- 
tat ist ein sechsstelliger Code. Ryan sucht Shaws Büro 
wieder auf, wo er den Funker fragt, ob eine Mel- 
dung für ihn vorliege. Tatsächlich: Vor kurzem traf 
eine verschlüsselte Meldung für Ryan ein. Diese 
besagt, daß er einen Verräter in der Basis finden 
und dessen Personalien einsehen soll. 
Davor sucht Ryan Sears Büro erneut auf und sieht 
sich das Bild näher an, Prompt verschiebt es sich 
und zum Vorschein kommt ein Tresor, der sich mit 
der sechsstelligen Kombination aus dem Buch öff- 
nen läßt, Drinnen liegen ein Schlüssel und ein Stem- 
pel, was beides ins Inventar wandert. 
Auf dem Schreibtisch nebenan werden das Foto und 
dos Dokument miteinander benutzt und das Werk 



mit einem Stempel perfekt gemacht: Der gefälschte 
Ausweis ist fertig! Ryan sucht im untersten Stockwerk 
den Wachposten auf, dem er den Personalausweis 
zeigt, Mit dem Aufzug geht es in die Lobby des 
Gebäudes, wo er den roten Knopf drückt und den 
Fahrstuhl betritt. Er zeigt den Passierschein der 
Wache und darfeinen weiteren Basisteil erforschen. 

Besuch beim Arzt 

Dort unterhält mon sich mit weiteren Wachposten 
und geht in den Lagerraum (rechte Wand, linke Tür). 
Hier blickt - wer will - in die Truhe (Autsch!] und 
klaut sich die Dose aus dem Regal. Nächster Stop 
ist Dr. Trevors Praxis [rechte Seite, rechte Tür). Bei 
Mrs. Trend, der Krankenschwester, läßt man sich 
einen Termin bei Trevors eintragen. Sobald die Ner- 
vensäge im Raum nebenan verschwunden ist, 
schnappt sich Ryan das Heft vom Tisch. 
Der Doktor hat gerade nichts zu tun und nimmt den 
Helden gleich an die Reihe. Auf die Frage, was ihm 
fehle, lügt Ryan, er habe Bauchweh und halt dem 
Doc als Beweis die Dose aus dem Lagerraum hin. 
Sofort verläßt dieser das Zimmer, um Tabletten zu 
holen. Just in diesem Moment stürzen wir uns auf 
den Schreibtisch und lassen die Montageanleitung 
in unserer Tasche verschwinden. Ist der Doktor 
zurück, verläßt Ryan nach einigen weiteren Worten 
die Praxis. 



Ryan läuft zur hinteren Tür, 
klopft und zeigt Waffenmei- 
ster Finnlayson die gestohle- 
ne Anleitung. Eine kurze 
Unterhaltung mit ihm scha- 
det nicht, außerdem nimmt 
Ryan die Zigarette vom Tisch 
und den Feuerlöscher von der Wand mit. Nun wirft er 
die Kippe in den Papierkorb und versteckt sich hinter 
dem Schrank rechts (im Schatten). Hier wartet er, bis 
der Waffenmeister den brennenden Korb bemerkt und 
wegrennt, da kein Feuerlöscher in der Nähe ist. Der 
Typ im Korfeiraum nebenan sucht ebenfalls dos Weite. 

Zurück zum U-Boot 

Mit dem Feuerlöscher stoppen wir den Brand und 
nehmen den Karteiraum unter die Lupe. Informatio- 
nen über einen Mr. Parker finden sich in einer Schub- 
lade. Kaum hat Ryan den Raum verlassen, kommt 
ihm ein freudestrahlender Sears entgegen, der ihn 
in sein Büro begleitet. Nach einer weiteren Unter- 
haltung erhält Ryan den Auftrag, die »Victoria« wie- 
der aufzusuchen. 

Beim U-Boot nimmt er das lose Kabel vom Boden 
und verbindet es mit der freistehenden Eisenstange. 
Ryan hangelt sich auf die östliche Seite der »Victo- 
ria« hinüber, wo am Boden eine Truhe eingelassen 
ist. Flugs ist diese geöffnet und das Metallteil sowie 




dos Stück Eisen herausgenommen. Beides wird im 
Inventar miteinander benutzt; das Resultat ist ein 
Marineschlüssel, der beim Offnen der Komman- 
dobrücke hilfreich ist. Suchen Sie die Schlafkojen 
auf, wo im Schrank ein Stapel Papiere liegt. Spei- 
chern Sie ab und suchen donn erneut die Kom- 
mandobrücke auf. 

Hier trifft man wieder auf einen der Prisoners of Ice. 
Nun muß Ryan es schaffen, innerhalb kürzester Zeit 
Lloyds Schlüssel mit dem mickrigen Knopf (rechts im 
Bild) zu benutzen. Es bleiben nur noch Sekunden, 
in denen Sie die Leiter hochklettern, das U-Boot ver- 
lassen und sich in Sicherheit bringen müssen, ehe 
die »Victoria« mitsamt dem Prisoner explodiert. 
Bei dem Versuch, die Basis erneut zu betreten, wird 
Ryan von einem der Wachposten aufgehalten, doch 
Doc Trevors ist rechtzeitig zur Stelle und nimmt uns 
mit in seine Praxis. Hier erfahren Sie mehr über Ham- 
sun. Der Doktor zeigt einige Blutproben des Polar- 
forschers sowie eine Illustration in einem Buch, Plötz- 
lich steht die Krankenschwester geschockt in der Tür. 




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A 

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Ryan und Trevors stürmen ins Behandlungszimmer, 
wo Quincy von einem der Biester vernascht wird. 
Automalisch zeichnet unser Held ein Pentagramm 
auf den Boden. 

In Trevors Büro läßt Ryon die Nodel auf dem Schreib- 
tisch mitgehen und sticht damit in die Karte an der 
Wand in Sears Büro (einen Stock höher], mit der man 
diese wegbewegt. Ryan befördert ein Versteck zu 
Tage, in dem sich ein Bericht sowie ein seltsamer 
Stein befinden. Laufen Sie zurück zu Trevor, wo der 
Stein mit sich selbst benutzt (der Prisoner muß Sie 
ansehen!) und somit das Ungeheuer getötet wird. 
Nachdem Ryan Quincys Karteikarten eingesteckt hat, 
findet er sich wenig spoter in Buenos Aires wieder. 

Willkommen in Buenos 
Aires 

Sehen Sie sich zuerst etwas um und suchen Sie 
danach das Museum auf. Läuft Ryan hier ebenfalls 
ein wenig umher, merkt man, daß ihn ein Mann 
beschattet. Im Gebäude selbst spricht der Held Par- 
kers Tochter Diane an. Hinter dem Tresen befindet 
sich ein gewisser Hernandez, der wie Diane in ein 
Gespräch verwickelt wird. Wir werden in ein Neben- 
zimmer geführt, wo sich einige Herrschaften um 
Jorge gruppiert heben. Doch do tritt der deutsche 
Agent, der uns vorhin verfolgt hat, in die Szene und 
klaut die begehrte Sonnenscheibe. 




■ 



Die Edelsteine müssen in die Augen des Steingesicht: 
gesteckt werden 

Nachdem Hernandez und der Agent getötet wur- 
den, rät Jorge, schleunigst in einem Geheimgang zu 
verschwinden, und gibt eine Seite des Buchs mit auf 
den Weg. Begeben Sie sich nun in den Vorraum des 
Museums, wodie hintere Glastür geöffnet wird. Nicht 
weit entfernt vom Eingang wird Ryan erneut fündig: 
Ein Blindenstock und ein Stoß Bücher gesellen sich 
in sein Inventar. Suchen Sie nun mit dem Cursor in 
der dritten Buchreihe von unten herum, bis Sie ein 
einzelnes Buch anklicken können. Wird dieses 
bewegt, öffnet sich ein weiterer Geheimgong, durch 
den man eine Etage nach oben kommt Hier wird 
der vorhin gefundene Stock in die Leiter eingesetzt 
und ein weiteres Stockwerk noch oben geklettert. In 
der dritten Reihe des zweiten Regols von links befin- 
den sich einige leere Stellen (als »leere Plätze« 



anklickbar). Sie müssen die Bücher in die ursprüng- 
liche Reihenfolge (Sophokles, Shakespeare, Goethe) 
einsortieren, worauf eine verborgene Treppe 
erscheint. Oben angekommen findet sich eine wei- 
tere Treppe (rechts], die ebenfalls erklommen wird. 
Nun drückt Ryon die rechte Stotue ein wenig, damit 
sich in der mittleren Säuleein weiteres Versteck zeigt. 
Diesem entnimmt er einen Schlüssel, womit er die 
Terrassentür öffnet. 

Draußen erklimmt der Held die Venusstatue, springt 
auf die Jupiterstotue und sieht sich dort die Diskus- 
scheibe näher on. Kaum hat er diese in die Hände 
genommen, erscheinen die bösen Buben ouf der Bild- 
fläche, die Ryan und Diane in die Schloßadler-Basis 
schleppen, 

Um aus der Zelle auszubrechen, nimmt sich Ryan 
den Eßnapf, den Löffel und den Becher vom Tisch. 
In dem Moment, als die Wachen an der Tür weg- 
sehen, kratzen wir mit dem Löffel an die Wand. Von 
Parker, mit dem wir Kontakt aufnehmen, erfahren 
wir Einzelheiten, während Diane, Hamsun und 
schließlich auch Parker abgeführt werden. 
Ryan selbst soll einen Brief schreiben und nach 
Washington schicken, Schieben Sie stattdessen den 
Tisch in die Mitte des Raumes und werfen dos Brief- 
papier ins Waschbecken. Die Überschwemmung 
lockt den Wachmann ins Zimmer, worauf Ryan den 
Hocker nimmt und wirft. Er klout den Schlüssel, stellt 
den Hocker auf den Tisch und kommt so 
an den Lüftungsschacht in der Decke, 
durch den er flieht. 

In der Höhle bewegt Ryan den Stalagmit 
im Hintergrund und schiebt so die Stein- 
platte beiseite. Die sich dahinter befin- 
denden Edelsteine (Amethyst und Rubin) 
steckt man ein. Auf der rechten Seite des 
Gewölbes befindetsich ein riesiges Stein- 
gesicht, in welches prima die eben gefun- 
denen Steine hineinpassen (Rubin links, 
Amethyst rechts). Zum Vorschein kommt ein Altar, der 
betreten wird. Hier trifft man auf Dutzende von ein- 
gefrorenen Biestern. In der Lore rechts liegt ein Brech- 
eisen, das auch in den Rucksack gesteckt wird. 

Flucht aus der Höhle 

Der lavaumflossene Stein in der Mitte des Bildschirms 
wird mitunserem neuen Werkzeug herausgestemmt. 
Die Lova bricht vollständig in den Vorraum ein und 
Ryan hält das Brecheisen hinein. Mit dem glühen- 
den Eisen schmelzen wir das eingefrorene Rad der 
Lore ouf (abspeichern 1] und schieben sie zum Ein- 
gong, wo uns ein Prisoner erwartet. Nachdem er die 
Lore etwas angeschubst hat, rennt Ryan sofort in 
Richtung Ausgang. Im nächsten Raum wirft er das 
Brecheisen in den Ventilator und betritt den Schacht, 



Kaum haben die deutschen Soldaten ihren Posten 
verlassen, tritt ein Prisoner of Ice ins Bild. Wir öff- 
nen das Gitter des Schachtes, springen heraus und 
verwenden das Buch ein weiteres Mol, um dem Pri- 
soner den Goraus zu machen. Treten Sie durch dos 
Sonnentor, worauf Sie auf eine andere Ebene gelan- 
gen, Hier sieht man sich die Metallmorke am Fuß 
des Tores an. Jetzt suchen Sie die Gegend nach einer 
Batterie, zwei Stickstoffladungen, einen Kolben, 
einem Lauf sowie einem Mittelteil ab. 
Benutzen Sie den Computer und schalten Sie den 
Scanner (Hintergrund] an. Es werden der Kolben, 
dasMittelteil sowie der Lauf auf den Scanner benutzt. 
Das Resultat ist eine Waffe (F.N.D.), mit der Ryan 
den Steinblock links zerstört. Im Schrank liegen eine 
weitere Sonnenscheibe sowie ein Stein, die Sie beim 
Sonnentor mit der Scheibe und Ryan verwenden. 
Der geht automatisch in den »Scannerraum« zurück, 
wo er auf einen weiteren Prisoner trifft. 
Diesen beseitigt Ryan, indem er die Buchseite mit 
sich selbst benutzt. Daraufhin schicken Sie alle 
Gefangenen durch das Tor (abspeichern!]. Es folgt 
eine Zeitreise zurück zum Museum in Buenos Aires, 
wo der deutsche Agent auf den armen Hernondez 
zielt. Ryan entreißt dem Mörder die Waffe und rich- 
tet sieouf ihn. Es folgteine weitere Zwischensequenz. 

Das große Finale 

Beim Zauberer angekommen, ziehen wir den Ring 
an der Wand. Plötzlich erhebt sich eine Säule aus 
dem Boden, auf deren Relief Ryan den Stein legt. Im 
folgenden Puzzle muß man acht Symbole nach Fan- 
tasyfiguren und Elementen ordnen, worauf ein Buch 
erscheint, Legen Sie den Stein auf den Schmöker und 
schon ist der Held um ein blinkendes Schwert rei- 
cher. Die blauen Gestalten werden mit dem Schwert 
beseitigt und das Brotmesser auf das Buch gelegt. 
Das Gitter öffnet sich und Ryan betritt eine Grotte. 
Hier steigt er in dos Boot, paddelt zu Sears und fragt 
ihn über Howard Parker aus. Treibt man ein zwei- 
tes Mal auf Sears zu, erkundigt man sich nach John 
T.Parker und beim dritten Mol nach den Großen 
Alten. Es folgteine kleine Sequenz, in der sich Ryan 
und Sears in die Augen starren, danach ergreift der 
Spieler schnell das Seil. 

Im nächsten Gewölbe finden wir drei Schädel vor. 
Mit dem Schwert wird der rechte zerschlagen, wor- 
auf Sand in die Schlucht rieselt und Ryan diese pas- 
siert. Steigen Sie kurz auf die Steinplatte (unterer 
Bildschirmbereich] und die Tür im großen Schädel 
rechts öffnet sich (abspeichern!). Hier treffen wir auf 
Dietrich und den Magier Narachamous. Benutzen 
Sie Ihr Schwert dreimal mit Ryan. Bleibt nur noch, 
das Buch auf den Stein zu werfen, um eine von zwei 
möglichen Endsequenzen zu betrachten. (fs) 



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SiB 



Ä 



Turbo-Tips zu »Slipstream 5000« 



O/oimJK 



AiMi 



Ihr Gleiter hat nach einer 
Runde »Slipstream 5000« 
nur noch Schrottwert und Sie 
sind Letzter? Dank der rich- 
tigen Strategie zeigen Sie in 
Zukunft allen Gegnern das 
Heck. 

Roland Meyer legte fleißig die Ohren an, sau- 
ste durch alle Tunnels von »Slipstream 5000« 
und verrät, wie auch 5ie Ihre Gegner hinter sich las- 
sen. Alle Tips beziehen sich auf den höchsten Schwie- 
rigkeitsgrad. 

Allgemeines 

Die Auswahl des Fahrzeugs ist ziemlich egal, da alle 
gleich schnell fliegen. Nervt Sie allerdings ein ganz 
spezieller Gegner immer wieder, dann wählen Sie 
diesen und sein Schiff einfach vor der Meisterschaft, 
und schon sind Sie ihn für immer los. 

Die Gegner 

Shaman: Er schießt nur aus nächster Nähe mit sei- 
nen Blaslern, um Sie zu verlangsamen und vorbeizu- 
ziehen. Sein Angriffsspruch: »Eiserner Vogel sagt, Du 
zu langsam«. 

Cobra: Er fliegt wie Shamon, nur versucht er zusätz- 
lich, Sie zu rammen und in die Begrenzungen zu drän- 
gen. Er kündigrdas mitdem Spruch »Cobra ist zurück, 
achte auf Deinen Rücken« 
an. Das ist absolut wört- 
lich zu nehmen. 
Horst: Bevor er Fragment- 
Raketen abschießt, kün- 
digt er das mit »Achtung, 
Achtung!« an. Andern Sie 
dann schleunigst Höhe 
und Flugrichtung, um 
einem Treffer zu entgehen. 
Slayed: Wenn er den 
Turbo gezündet hat, 
schießt er Bomber-Missi- 
les auf Sie ab und rauscht 
vorbei. Seine Angriffe 
werden kurz vorher mit 



den Worten »Zittere, denn hier kommt Slayed« ein- 
geleitet. Bei ihm fliegen Sie om besten wie bei Horst. 
Slayed fährt absolut schonungslos, was ihn und ande- 
re Fahrer betrifft. 

Ted »Molibu« Beuch: Der beste Gegner im Spiel, was 
die Pilotenfähigkeiten betrifft, denn so wie er rast kei- 
ner um die Ecken. Er schießt sehr selten mit seinen 
Blastem und feuert nie Raketen ab. Seine Besonder- 
heit ist das Überholen in unübersichtlichen Kurven mit 
vollem Turbo, dies kündigt er mit dem Spruch »Wel- 
lenreiten auf der Welle« an, »Molibu« ist schwer zu 
treffen, da er ständig Höhe und Richtung wechselt. Er 
fliegt praktisch nie in die Reparaturzone ein und ist 
meistens unter den beiden führenden Gegnern anzu- 
treffen, Am besten kommt mon an ihm auf einer lan- 
gen Geraden vorbei, indem man eine Salve Blaster- 
schüsse abfeuert, gefolgt von ein oder zwei Missiles. 
Isis the Crisis: Sie ist eine unangenehme Gegnerin, 
weil sie meistens hinter Ihnen bleibt, auch wenn sie 
überholen könnte. Isis heizt Ihnen mit Blastem, Rake- 
ten und dem Turbo ein, Sie fliegt ebenfalls selten in 
die Boxengasse und ist der schwerste Gegner auf dem 
Ägypten -Parcours, da sie dort einen Heimvorteil hat, 
Kin und Gin Matsu: Die beiden finden es toll, Sie mit 
Hypnotech- Raketen zu beschießen, denn diese legen 
für fünf Sekunden die gesamte Steuerung lahm und 
Sie finden sich plätzlich in de.' S"cckcnDegrenzung 
und auf dem letzten Platz im Rennen wieder. Von 
ihnen sollte man sich möglichst ternnalten, überholen 



Sie nur, wenn Sie die beiden vorher mit Blastem und 
Raketen eingedeckt hebe" und selbst dann nur in kur- 
vigem Gelände mit voll eingeschaltetem Turbo. Die 
beiden sind sehr gute -ilo'en wechseln oft Flughöhe 
sowie -richtung und sind e^stzunehmende Gegner 
auf allen Strecken. 

Rysho: Er greift hinterhältig bevorzugt in kurvenrei- 
chem Gelände an und warnt Sie mit »Schau mal nach 
hinten«. Wenn Sie dann schauen, ist es auch schon 
zu spät und seine Raketen schlagen bei Ihnen ein. 
Rysho ist in der Lage, Sie innerhalb von Sekunden 
vom ersten auf den letzten Platz zu befördern, weil er 
mehrere Raketen ouf einmal abfeuert und sein Angriff 
schwerste Schäden am Fahrzeug zur Folge hat. Am 
besten wimmelt man ihn wie Isis ab, Zusammen mit 
Kin und Gin ist er der stärkste Gegner auf dem Tokio- 
Rundflug. 

Victoria Venke: Sie ist die am wenigsten begabte 
Pilotin überhaupt. Hat man sie mit dem Turbo einmal 
überhol* sieht mon sie nur noch selten. Aber Ach- 
tung. S : e nebelt Sie gerne mit Rauchbomben ein, bevor 
Sie uoerhe C" L"~d das ist besonders in Kurven nicht 
ganz ■_nge"ähr ch Ein lautes »Party« aus dem Funk- 
gerät ist ihr Angnrfssignal. Bevorzugt verwendet sie 
den Disrupler, die gefährlichste Waffe, der größte 
Schäden anrichtet. Deshalb nehmen Sie ständig 
schnelle Richtungswechsel vor, wenn Victoria hinter 
Ihnen hängt. 

Charles Edward »Eddy« Royce: Er läßt sich nur 
schwer abschütteln, wenn er seine Lieblingstaktik ver- 
wendet. »Eddy« verlangsamt Sie mit Blosterschüssen, 
setzt sich vor Ihren Gleiter und nimmt seine Geschwin- 
digkeit weg, so daß Sie voll in ihn reinknallen. Er ist 
an einem Sieg wenig interessiert und will Sie nur auf- 
halten. Deshalb überholen Sie nur, wenn Sie genug 
Turboenergie haben. Am gefährlichsten ist er in Lon- 
don, denn von dort stammt er, Sein Angriffsspruch 
lautet »Du fliegst ja immer noch, und das in Deinem 
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Nach spätestens dem vierten Rennen (Lon- 
don] sollten Sie soviel Finanzen zusam- 
men haben, um sich den »Tech-Tech« 
Superturbo zuzulegen. Hat man den 
»Tech-Tech« erstmal, fährt man praktisch 
immer unter den ersten Drei mit, weil das 
Maschinchen eine extrem lange Brenn- 
dauer hat und man dadurch auf die höch- 
ste Geschwindigkeit überhaupt kommt. 
In der normalen Endgeschwindigkeit 
(ohne Turbo) sind die verschiedenen 
Aggregate allesamt gleichauf, Tip; Die 
meisten Gegner schonen ihren Turbo in 
der Regel bis zur letzten Runde. Hier versuchen sie 
dann, kurz vom Ziel an Ihnen vorbeizuziehen, des- 
halb heben Sie eine Turboladung immer bis kurz vor 
Ende der letzten Runde auf, es sei denn, die Gegner 
sind meilenweit entfernt, Als nächstes rüsten Sie Ihr 
Gefährt mit dem Charger, Targetter und Loader auf 
(in dieser Reihenfolge!) und legen sich erst dann vom 
mühsam erkämpften Geld Waffen zu. 
Eine Anmerkung zu den Waffen: Feuert man eine 
Hypnotech-Rakete ab, wenn man die Turbos einge- 
schaltet hat, wird man selbst getroffen! Die Dinger 
sind sehr langsam, alle anderen Waffenarten dürfen 
dagegen zu jeder Zeit abgefeuert werden. 

Die Rennstrecken 

Wer darauf vertraut, was Lyall Mint oder Crystal Eyes 
so an Kommentaren bei ihrem Testflug über die ein- 
zelnen Rennstrecken abgeben, braucht sich gar nicht 
erst ans Steuer zu setzen. Die Wirklichkeit sieht fol- 
gendermaßen aus: 

Grand Canyon: Fliegen Sie möglichst tief, da dieGeg- 
ner meist an der oberen Grenze flitzen. Die Strecke 
hat lange Geraden, also sparen Sie sich den Turbo 
für diese Abschnitte, da Sie sonst regelrecht von Bla- 
stem und Raketen zerlegt werden. Hier ist es wichtig, 
möglichst viele Turbo- und Boostersymbole aufzu- 
sammeln, sonst ist man schnell weg vom Fenster. 
Chicago: Eine sehr unübersichtliche Strecke, mit vie- 
len engen Kurven. Fliegen Sie immer durch die blaue 
Reparaturzone, dadurch überholen Sie spielend die 
Gegner, die sich hier durch einen längeren Strecken- 
abschnitt mit einer gemeinen Kurve quälen, die einem 





it Vollgas durchfliegen 



sonst meist zum Verhängnis wird. Man umfährt so 
nicht nur die Gegner, sondern hat auch immer ein 
heiles Gefährt mit vollaufgeladenem Turbo, den man 
sofort nach der Boxengasse einsetzt, 
Amazonas: Am Start überschütten Sie die Gegner mit 
Laserfeuer, bis Ihr Gleiter Höchstgeschwindigkeit 
erreicht hat. Dann schalten Sie sofort den Turbo ein, 
damit Sie sich nach dessen Ausbrennen auf dem ersten 
oder zweiten Platz befinden. Nun variieren Sie noch 
etwas die Flughöhe, sammeln einen Turbo- oder Boo- 
sterbonus auf und fliegen den Rest der Strecke allein 
und in Ruhe an erster Stelle bis ins Ziel. 
London: Der Knackpunkt dieser Strecke Ist die Tun- 
neleinfahrt, die laut Lyall Mint in seinem Testflug die 
»Kurve des Todes« genannt wird, Sämtliche Gegner 
fliegen hier in einem weitem Linksbogen ein, was Zeit 
kostet. Wenn man die Einfahrt direkt anfliegt, kurz 
vorher abbremst und danach mit Turbopower voll 
beschleunigt, hangt man jeden Gegner ab. Auch hier 
sollte man wie in Chicago immer durch die Boxen- 
gasse fliegen, die in diesem Fall keinen Umweg dar- 
stellt und den Turbo immer schön aufpowert (Die 
»Kurve des Todes« folgt kurz nach der Boxengasse). 
Außerdem gabelt sich diese Strecke in den Tunnels 
einmal und die Gegner fliegen immer den rechten 
Abschnitt. Wer clever ist, nimmt hier die nur unmerk- 
lich längere linke Trasse und wird so nicht von hinten 
beschossen. Der rechte Streckenabschnitt geht näm- 
lich lange ohne Kurven nur geradeaus und die Geg- 
ner haben so freies Schußfeld, 
Norwegen: Gehen Sie so vor wie am Amazonas, vor- 
ausgesetzt, Sie haben den stärksten Turbo eingebaut. 
Diesen sollten Sie inzwischen unbedingt gekauft 
haben, andernfalls starten Sie das Spiel neu, denn 
die folgenden Strecken sind ohne ihn nicht zu gewin- 
nen! Auch in Norwegen gilt, in jeder der sechs Run- 
den die Boxengasse anzufliegen, Nach der Boxen- 
gasse wird's verflixt eng, es geht einmal scharf links 
und dann ohne Schub scharf rechts, bis die Brücke in 
Sicht kommt. Nun schalten Sie den Turbo ein (es geht 
geradeaus bis weit hinter die Ziellinie) und Sie kön- 
nen so richtig aufdrehen und alle Gegner abhängen. 



Ägypten: Hier gibt es kein Patentre- 
zept, Wer einmal in die Boxengasse 
fliegt, hat kaum noch eine Chance, da 
dies einen riesigen Umweg bedeutet. 
Die Strecke ist schwierig, weil sie sehr 
eng und voller vertikaler Kurswechsel 
ist, 

Frankreich: Diese angeblich schwerste 
Strecke fliegt sich problemlos, Sie müs- 
sen allerdings jeden Meter des Kurses 
im Kopf haben. Es ist die längste 
Distanz und sie besitzt zwei sehr 
gemeine Abschnitte. Beim Start decken 
Sie die Gegner (egal welche) mit allen verfügboren 
Waffen ein, da Sie die Kontrahenten hinterher sowie- 
so nicht mehr zu Gesicht bekommen. Nach der Ein- 
fahrt in die Tunnel und der Senke nach dem Start 
schalten Sie den Turbo ein und schon sind Sie Erster. 
Es sind zwar sehr viele Kurven, aber es geht zuerst 
immer rechts herum. Nun sammeln Sie noch einen 
Boosterbonus ein und fliegen in Ruhe dem Sieg ent- 
gegen. Die Streckenabschnitte, auf denen Sie voll 
beschleunigen dürfen sind einmal beim Start nach der 
Senke (nur Rechtskurven), der zweite nach Durchflug 
der Katakomben (alles Linkskurven). Gemeine Stellen: 
Die Senke gleich nach dem Start und die vertikale 
Aufwärtsstrecke, an denen die Tunnels wechseln; neh- 
men Sie hier Gas weg. 

Hawaii: Beschleunigungspunkte sind die zweite Kurve 
nach dem Start und nach dem Verlassen der Tunnels 
Richtung Zielgerade. Achtung; Bei der Tunneleinfahrt 
nach dem See wird's ziemlich eng und die drei fol- 
genden Rechtskurven sollte man mit reduziertem Gas 
durchfliegen, 

Tokio: Die gefahrlichsten Gegner sind Rysha sowie 
Kin und Gin. Beschleunigen dürfen Sie auf allen Gera- 
den und der vertikalen Aufwärtsstrecke. Hier lohnt es 
sich möglicherweise, ständig durch die Boxengasse 
zu fliegen, da man sich den Berg und den Talabschnitf 
erspart. Dieser fuhrt nur geradeaus und Sie müssen 
dort in den meisten Fällen viele Treffer einstecken, falls 
Sie keine Turbopower haben. An der Gabelung neh- 
men Sie den kürzeren Weg. erst rechts und dann links 
um den hccn'-ousbock herum. Die Kurven dieser 
Strecke sind cl e ohne Aboremsen zu durchfliegen 
und rech' weitläufig. 

New York: Das ist die schwerste Distanz überhaupt, 
da man kein Gefühl für die Flughöhe hat, weil der 
Hintergrund (Himmel und Wasser) dunkelblau sind. 
Außerdem ist es der niedrigste Kurs und es gibt kei- 
nen Platz zum ausweichen. Zwei sehr gefährliche 
Haarnadelkurven, die nur mit reduziertem Gas zu 
durchfliegen sind, sind weitere Hindernisse. Die 
Boxengasse stellt einen Umweg dar, den Sie mög- 
lichstvermeiden sollten, auch wenn es schwer ist. (fs) 



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Tuning Tips zu »NASCAR Racina« 



Die richtige Einstellung des 
Autos ist bei »NASCAR 
Racing« genauso wichtig 
wie gefühlvolles Lenken. 
Wir zeigen das optimale 
Tuning und geben Tips zu 
allen Strecken. 

ie letzten Wochen saß unser Leser Jens Böckel 
mit Helm und Lenkrad vor dem PC und tüftelte 
die Feinheiten von »NASCAR Racing« aus. Seine 
Tuning-Einstellungen machen aber nur mit seinen Tips 
zur Fahrweise Sinn, andere Setups kämmen anderen 
Fahrstilen entgegen, 

Atlanta 





Reifen: 


Rechts vorne 


SOpsi 


SOpsi 


Rechts hinten 


51psi 


Slpsi 


Links hinten 


51psi 


51psi 


Links vorne 


46psi 


46psi 


Stagger: 


-1.500" 


1.500" 


Spoiler: 


Vorne: 


3.5" 


3.5" 


Hinten: 


40" 


40° 


Radsturz: 


Rechts vorne: 


-2.90° 


-2.90° 


Links vorne: 


+50° 


70° 


Lenkrad: 


6° 


6° 


Gangschaltuni 
1. 


r- 




9.80 


9.80 


2. 


6.00 


6.00 


3. 


4.30 


4.30 


4. 


-3.70 


-3.70 



Beim Anfahren der Kurven in der ersten Runde las- 
sen Sie sich in den Kurven rollen und geben erst ab 
170mph wieder Gas. Dagegen ist es in der zweiten 
Runde aufgrund des Windes besser, vor der Kurve 
ein wenig zu bremsen, um nicht ins Schleudern zu 
geraten. 

Bristol 

Grundsätzlich sollten Sie die helle Bahn nicht verlas- 
sen, da das Auto durch den Knick ausbrechen kann. 
Bevor man die Kurven anfährt, drosselt man die 
Geschwindigkeit auf ca. 130mph. Anschließend las- 
sen Sie sich rollen und geben ob 1 1 5mph wieder Gas. 
Falls die Geschwindigkeit des Wagens unter 1 1 5mph 
fällt, verzichtet man kurzzeitig auf Lenkaktionen. 



■■■— — — 1 1 


Reifen: 


Rechts vorne: 


4Spsi 


48psi 


Rechts hinten: 


50psi 


SOpsi 


Links hinten: 


50psi 


SOpsi 


Links vorne: 


47psi 


47psi 


Stagger: 


-1.500" 


-1.500" 


Spoiler: 


Vorne: 


3.5" 


3.5" 


Hinten: 


40° 


40° 


Radsturz: 


Rechts vorne: 


-2.70° 


-2.70° 


Links vorne: 


+2.20° 


+2.20° 


Lenkrad: 


8° 


8° 


Gangschaltung: 


1. 


9.80 


9.80 


2. 


7.00 


7.00 


3. 


5.70 


5.80 


4. 


4.90 


5.10 



Darlington 



üüüüüüf II IM 


Reifen: 


Rechts vorne: 


49psi 


49psi 


Rechts hinten: 


51psi 


51psi 


Links hinten: 


50psi 


SOpsi 


Links vorne: 


50psi 


SOpsi 


Stagger: 


0.000" 


0.000" 


Spoiler: 


Vorne: 


3.5" 


3.5" 


Hinten: 


40° 


45° 


Radsturz: 


Rechts vorne; 


-2.50° 


-2.50° 


Links vorne: 


+0.30" 


+0.30° 


Lenkrad: 


8° 


8° 


Gangschaltung: 




1. 


9.80 


9.80 


2. 


6.00 


6.00 


3. 


4.40 


4.40 


4. 


4.00 


4.00 



Auf dieser Strecke lenken Sie - nachdem eine Kurve 
fast durchfahren ist- nur vorsichtig, da Sie sonst leicht 
gegen die Seitenbegrenzung prallen. In der ersten 
Kurve (mit dem roten Gebäude) muß das Auto ouf 
ca. 1 60mph abgebremst werden. Dann läßt man sich 
bis 145mph rollen und gibt Gas. In die darauffol- 
gende Kurve rollen Sie einfach hinein und treten bei 
1 60mph wieder aufs Gas, aber mit sehr viel Gefühl, 
denn die Kurve hat es in sich! Da hier Bodenwellen 
sind, könnte das Heck des Wagens wegrutschen, so 
daß die Kurve nicht ganz ausgefahren werden kann. 
Lassen Sie sich deshalb nicht ganz zur Bande her- 
austrogen, sondern schließen Sie die Kurve etwas 
früher ab. 




i Bristol möglichst auf der 



Louden 





Reifen: 


Rechts vorne: 


53psi 


53ps! 


Rechts hinten; 


53psi 


56p si 


Links hinten: 


60psi 


60psi 


Links vorne: 


60psi 


60psi 


Stagger: 


#1.500' 


-1.500" 


Spoiler: 




■Hü 


Vorne: 


3.5" 


3.5" 


Hinten: 


60° 


60° 


Radsturz: 


Rechts vorne: 


-2.40° 


-2.40° 


Links vorne: 


-0.50° 


-0.50° 


Lenkrad: 


9° 


9° 


Gangst haitun 
1. 


g; 




9.80 


9.80 


2. 


6.50 


6.50 


3. 


5.40 


5.40 


4. 


4.70 


4.70 



Sie dürfen niemals bremsen und dann das Lenkrad 
voll einschlagen (Lastwechsel), sondern lenken mit der 
Bremse ein und gehen in der Kurve von der Bremse. 
Es gibt diesmal drei verschiedene Möglichkeiten, die 
Kurven zu fahren; Erst die Geschwindigkeit auf 
1 1 Omph drosseln, dann rollen lassen (Tempo 1 OOmph 
halten) und beim Verlassen der Kurve vorsichtig 
beschleunigen. Oder Sie fahren »eine Ecke in die 
Kurve«. Das heißt, der Wagen wird etwas später 
abgebremst und man läßt ihn von der Ideallinie nach 
außen rutschen und beschleunigt ab 95mph wieder 
mit Vollgas. Der Vorteil: Mon bekommt eine höhere 
Geschwindigkeit auf den Geraden. Nachteil: Langsa- 
mere Kurvendurchfahrt. 

Bei der schnellsten Möglichkeit fährt man noch län- 
ger mit Höchstgeschwindigkeit in die Kurve, bremst 
kurz ab und schlittert mit über 1 OOmph in die Fahr- 
bahn 



Martinsville 

Bevor man auf den hellen Fahrbahnabschnitt kommt, 
bremst man ouf ca. 95mph ab. Dann den Wagen rol- 
len lassen oder wenig abbremsen, das hängt von der 



Eingangsgeschwindig- 




5j:'ja:ia.«ja 



IBBBBBB— ■■m.i M 


Reifen: 


Rechts vorne: 


49psi 


49psi 


Rechts hinten: 


51psi 


Slpsi 


Links hinten: 


50psi 


50psi 


Links vorne: 


49psi 


49psi 


Stagger: 


-1.500" 


■1.500" 


Spoiler: 


Vorne: 


3.5" 


3.5" 


Hinten: 


60° 


60° 


Radsturz: 


Rechts vorne: 


-2.50° 


-2.60° 


Links vorne: 


■0.50° 


-0.50° 


Lenkrad: 


10° 


10° 


Gangschaltun 
1. 


V 




10.80 


10.80 


2. 


8.50 


8.50 


3. 


6.90 


6.90 


4. 


6.10 


6.10 



Michigan 



Reifen: 


Rechts vorne: 


49ps! 


49psi 


Rechts hinten: 


51psi 


51psi 


Links hinten: 


51psi 


aipsi 


Links vorne: 


47psi 


47psi 


Stagger: 


0.000" 


-1.500" 


Spoiler: 


Vorne: 


3.5" 


3.5" 


Hinten: 


40° 


40° 



Radsturz: 


Rechts vorne: -2.40° 
Links vorne: +0.20° 


2.40° 
+0.20° 


Lenkrad: 6° 


6° 


Gangschaltung: 


1 . 9.80 

2. 6.00 

3. 4.30 

4. 3.70 


9.80 
6.00 
4.30 
3.70 



Bei der ersten Kurve dieser Strecke halten Sie sich 
genau auf der Ideallinie und achten darauf, das Lenk- 
rad nicht zu stark einzuschlagen. Rutscht man lang- 
sam nach außen, korrigieren Sie das durch einen klei- 
nen Bremser. Wenn der Tacho ca. 1 55mph anzeigt 
und man sich noch auf der Ideallinie befindet, 
beschleunigt man voll. Am Kurvenende ist eine 
Geschwindigkeit von mehrols 170mph nicht schlecht. 
In die zweiten Kurve sollte man, auf den bereits vor- 



handenen Reifenspuren auf den Bremsen stehend, 
schnell hineinfahren. Im Kurvenscheitel punkt sind 
155mph optimal und Sie fahren mit Vollgas aus der 
Kurve. 



Rechts vorne: 
Rechts hinten: 
Links hinten: 



52psi 

59psi 
60psi 
-1.500' 



52psi 
56psi 
59psi 

60psi 
-1.500" 



Spoiler: 


H°Tn: 


3.5" 
60° 


3.5" 
60° 


Radsturz: 


Rechts vorne: 


-2.50° 
■0.50° 


-2.50° 

-0.50° 


Lenkrad: 


9° 


9" 


Gangschaltung: 


1. 
2. 
3. 
4. 


9.80 
6.00 
5.30 
4.70 


9.80 
6.00 
5.30 
4.70 



Vor der ersten Kurve (Hochhaus) muß kräftig abge- 
bremst werden. Wie in Louden ist hier der Brems- 
zeitpunkt abzupassen. Optimal sind ca. 90 bis 95mph 
im Kurvenscheitelpunkt. Die Kurve wird an ihrem Ende 
breiter, so daß ein gutes Herausbeschleunigen mög- 
lich ist. Die zweite Krümmung der Strecke - mehr ein 
Knick in der Fahrbah- - ist schwierig zu meistern 
Eine gute Durchfahrt w -d dem- beglich, wenn man 
schon kurz vor den vo+anderen Reifenspuren ein- 
lenkt und mitden linker Rcdem über den Roser fähr! 
Wenn der Tacho 1 40mph anzeigt, sollte man sich erst 
einmal durchrollen lassen. Ideal ist eine Geschwin- 
digkeit von 1 40mph nach dem Verlassen der Kurve. 
Vor der dritten Kurve bremsen Sie kräftig. Mit 100 
bis 105mph wird diese gut und ohne Schleuderge- 
fahr durchfahren. Im Endbereich geben Sie wieder 
Vollgas, da sich auch diese Kurve verbreitert. 

Watkins Glen 

Die Start- und Zielgerade sollte mit wenigstens 
120mph (dabei links halten] überquert werden, Am 
Ende der Geraden wird die Begrenzungsmauer hell- 
blau. Sieht man den Beginn des Hellblauen an der 
linken Strebe des Cockpits, muß man möglichst stark 
abbremsen (ohne Lenkbewegungen!), Die folgende 
Kurve sollte beim Durchbeschleunigen mit 70mph, 
beim Durchrollen mit 80mph genommen werden. 
Die Rechts-Links-Kombination fährt man am besten 
mit 1 1 Omph an, läßt sich in die erste Rechtskurve rol- 
len und beschleunigt ab ca. 1 OOmph ohne Unterbre- 
chung mitvoller »Energie«. Wichtig ist dabei vorallem 
der Ausgang der Linkskurve! Nur wenn man hier ganz 
links fährt und nicht auf die Fahrbahn driftet, verläßt 







Reifen 








Rechts vorne: 
Rechts hinten: 
Links hinten: 
Links vorne: 
Stagger: 


49psi 
51psi 
50psi 
49p si 
0.000" 


49psi 
51psi 
50psi 
49psi 
0.000" 




Spoiler: 








H°Tr, : : 


3.5" 
50° 


3.5" 
45° 




Radsturz: 








Rechts vorne: 


-2.10° 
-2.10° 


-2.10° 
-2.10° 




Lenkrad: 

Gangschaltun 

1. 

2. 

3. 

4. 


10° 
1° 


10° 




9.80 
6.50 

5.00 
-4.30 


9.80 

6.50 
5.00 
-4.30 





man die nachfolgende Rechtskurve mit über 1 30mph 
Auf der langen Geraden bleibt man am besten immei 
in der Mitte. Wenn das rote Schild am A-Holm 
beizieht (co. 170mphJ, bremsen Sie sofort ohne jeg- 
liche Lenkmanöver ab. Ab 90mph lassen Sie sich 
len und fahren über den Rasen in die Schikane hin- 
ein. Man gibt erst am Ende der Schikane wieder Gas. 
In der nächsten Kurve sind 85mph angebracht. Dann 
beschleunigen Sie aus der Kurve heraus und fahren 
auf der nachfolgenden Geraden rechts. Ist das erste 
rote Schild kurz vor der mittleren Strebe und hoben 
Sie ca. 165mph auf dem Tacho, bremsen Sie das 
Auto auf 90 bis 1 OOmph ab. 
In die Linkskurve lenken Sie schon vor den Reifen- 
spuren ein und fahren leicht über den Rasen. Vor der 
letzten Rechtskurve drosselt man die Geschwindigkeit 
unter 80mph und schneidet die Kurve bis an die rech- 
te Wand. 

Talladega 



■——■■ 1 1 ■■ 


Reifen: 


Rechts vorne: 


49psi 


49psi 


Rechts hinten: 


Slpsi 


Slpsi 


Links hinten: 


SOpsi 


50psi 


Links vorne: 


49psi 


49psi 


Stagger: 


-1.500" 


1.500" 


Spotten 






Vorne: 


5.0" 


5.0" 


Hinten: 


40° 


40° 


Radsturz: 


Rechts vorne: 


-1.80° 


1.60° 


Links vorne: 


+0.10° 


0.10° 


Lenkrad: 


5° 


5° 


Gangschaltung: 


1. 


9.80 


9.80 


2. 


6.00 


6.00 


3. 


4.00 


4.10 


4. 


3.50 


3.60 



Auf dieser Strecke dürfen Sie immer Gas geben. Man 
muß nur beim Knick vor Start und Ziel aufpassen, Sie 
kommen mit ca. 188mph aus der Kurve und brem- 
sen ab Anfang der Straßenmarkierungen auf minde- 
stens ]70mph ab. Wer nur auf 180mph abbremst, 
kommt nicht ohne Beulen davon. (fs] 



> 



KOHPLETILÖSUNG »Presumed Guilty« 



r, 
/- 



EfTni-PiriiTGI^ 



Pixelgroße Gegenstände 
erschweren die Lösung von 
»Presumed Guilty«. Unsere 
Komplettlosung hilft Ihnen 
auf die Sprünge. 

Die Galaxis muß gerettet werden und prompt 
ist unser Leser Christian Masson zur Stelle und 
greift beim Psygnosis-Adventure »Presumed Guilty« 
JackT. Ladd und Ysanne unterdie Arme. Seine Lösung 
für beide Varianten hilffauch Ihnen in allen kniffligen 
Lagen. 

Die Spielregeln für das Casino auf Gelt sind folgen- 
de: Ein hohles Symbol schlägt immer ein volles Sym- 
bol, das volle Routensymbol schlägt alle anderen voll- 
en Symbole und legt man neben ein bereits gelegtes 
Symbol ein gleichartiges bezüglich Form und Forbe, 
erhält der Gegner drei Punkte. Ein volles Achteck ist 
die niedrigste Körte und generell ist der Kreis am 
besten, das Dreieck am schlechtesten. Eine Karte wird 
nur dann gewerlet, wenn sie direkt neben eine ande- 
re Körte gelegt wird, aber nicht diagonol. 

Lösungsweg für Jack 

Noch der Einleitungssequenz findet sich Jack T. Ladcf 
in einer Gefängniszelle ouf Ysonnes Raumschiff wie- 
der. Um zu entkommen, benutzt er den Lichtschalter 
neben der Zellentür solange, bis er den Geist aufgibt, 
Jack teilt den Defekt direkt dem kleinen Wartungsro- 
botor mit, der die Zellenfür öffnet, um den Schaden 
zu beheben. Jack ist nun frei und verläßt, nachdem 
er das Essen vom Boden aufgehoben und den Trich- 
ter von der Wand genommen hat, den Raum durch 
die untere der beiden Türen und gelangt in den Reak- 
torraum, Dort nimmt er den Feuerlöscher, benutzt ihn 
mit dem »Thermostatic Shield« rechts am Reaktor und 
teilt die Temperaturveränderung dem Wartungsro- 
boter mit. 

Jack verläßt den Raum nach rechts und begibt sich 
zum Airlock des Raumschiffes. Vom Schrank links 
nimmt er den Kleiderbügel und biegt ihn per »use«- 
Befehl auseinander. Anschließend geht er ins Cock- 
pit, vermeidet es ober, durch den Reaktorraum zu lau- 
fen, da Ysanne dort mittlerweile beschäftigt ist. 
Im Cockpit läßt Jack schnell das Stofftier und die »Pass 
Card«, die in der Konsole links steckt, in seinem Inven- 
tarverschwinden, Er wähltden Umweg über die obere 
Tür zum Reaktorraum, um Ysanne nicht in die Hände 



zu geraten und nimmt dort aus dem nun offenstehen- 
den »Panel« des Reaktors den Hyperantrieb. Um die- 
sen endgültig zu beseitigen, begibt sich Jock zum 
Airlock und öffnet es, indem er die »Pass Card« in 
das »Control Panel« links neben dem Airlock steckt 
und den Hyperantrieb ins All wirft, Aus Benzinman- 
gel landet das Raumschiff dann auf Lixa. 

Auf Lixa 

Bevor Jack dos Raumschiff über den Lift beim Airlock 
verläßt, nimmt er sich den Gaskanister aus der Hal- 
terung rechts neben dem Reaktor. Nach demGespräch 
mit Ysonne auf der Planetenoberfläche greift sich Jack 
den Benzinkanister, der vor dem Schneepflug stehtund 
repariert ihn mit dem klebrigen Essen, das vorher noch 
in Form gekaut werden muß |»use«). Zwei Bilder wei- 
ter rechts findet Jack einen Schlauch, mit dessen Hilfe 
er Benzin aus dem Schneepflug abzapft. Dazu muß 
er den Schlauch in die Tanköffnung des Schneepflu- 
ges stecken und den Benzinkanister, auf den vorher 
noch der Trichter gesteckt wird, damit benutzen. 
In einem Fach im rechten Teil des Schneepfluges ent- 
deckt Jackeinen Schraubenzieher, den ermitder Rake- 
te im Raum nordlich der Gantry benutzt. Nach »use« 
und »take« hat er den Sprengkopf in seinen Besitz 
gebracht. Von der linken Seite der Wand dieses 
Raumes nimmt sich Jack den kleinen Schlüssel und 
betrittdomitden Aufzug nach unten. Im östlichen Raum 
deponiert er den Sprengkopf (»use«) zwischen dem 
violetten Gestein und verschafft sich so Zutritt zu einem 
weiteren Raum. 



Dort entdeckt Jock eine Fördermaschine, die er mit 
dem Schlüssel startet, nachdem er sie aufgetankt hat. 

Das geförderte Gas läßt sich mit dem Kanister am 
Ausfluß der Moschine auffangen. Wenn der Behälter 
wieder in seine Halterung im Reoktorraum des Raum- 
schiffes eingesetzt wird, geht es nach einem kurzen 
Gespräch mit Ysanne weiter zum nächsten Planeten. 

Ärger auf Broygus 

Jack geht zum Colonel und unterhält sich mit ihm, Im 
selben Bild klaut er rasch eines der Halterungsseile 
der Latrine und begibt sich vor das Raumschiff, wo 
der Scooter steht. Nachdem er den Schrauben- 
schlüssel vom unteren Treppenabsatz genommen hat, 
schließt er mitdem Draht den Scooter kurz und benutzt 
ihn. Vor dem Steingebäude angelangt, lockert Jack 
mit dem Schraubenschlüssel das Gitter und befestigt 
es mit Hilfe des Seils am Scooter. Das Fahrzeug wird 
gestartet, und der Weg in das Innere des Gebäudes 
ist frei. 

Dort nimmt sich Jack das Gyroscope von der Kiste 
und eilt damit zur Rückseite des Gebäudes, wo er 
nach einem Klick auf den Panzer Zeuge von Ysonnes 
kühner Befreiungsaktion wird. Um das Gefährt schieß- 
bereit zu machen, benutzt Jack die »Cannon Control 
Box« am hinteren Teil. Nach den Danksagungen der 
Soldaten geht Jack nach rechts zum Beacon, wird aber 
von Ysanne weggeschickt, als er ihn benutzen will. 
Unser Held setzt das Gyroscope wieder in das »Navi- 
gation Core« des Reaktors im Raumschiff ein und 
spricht anschließend mit Ysanne. 




Glücksspiel auf Gelt 

Ysanne scheint nick zu wollen, daß Jack sich auf Gelt 
vergnügt, weshalb er das Schiff nicht verlassen darf. 
Doch Jack erzählt dem Bordcomputer Booba im Cock- 
pit des Raumschiffes, daß sich Ysanne in Gefahr 
befände, woraufhin der Rechner Jack aus dem Raum- 
schiff heraus läßt. Leider ist die hübsche Hostess das 
nächste Hindernis, dos der kühne Abenteurer zu über- 
winden hat. Durch etwas Smalltalk mit dem Herrn im 
bunten Hemd erfährt Jack, daß dieser eine Reise- 
gruppe erwartet. Also heftet sich Jack an seine Fer- 
sen, als er den Raum verläßt und gelangt so in das 
Herz der Stadt, 

Jacks erstes Ziel ist das Casino, wo er prompt am 
rechten Spieltisch Ysannes Raumschiff verzockt. Als 
Strafe geht's ab in die Küche, wo er vom Chefkoch 
den Auftrag erhält, eine spezielle Sauce anzurühren. 
Mütze auf und losgebrutzelt: erst »Small Jug« (süß), 
dann »Large Jug« (sauer) und letztendlich »Spices« 
(bitter). Das Ergebnis kostet derMaitre, der Jack sofort 
aus seinen Diensten entlaßt. Unserem Helden wird an 
der Tür gesagt, daß er sich beim Chef der Stadt mel- 
den soll, was er gleich erledigt. Der Vorzimmerdame 
erzählt Jack, doß er erwartet werde, und betritt den 
Raum rechts. 

Der Chef entpuppt sich als sein alter Freund Tennant, 
der mit Jacks Ex-Geliebter zusammen ist. Trotz ollen 
Flehens ist Tennant nicht bereit, das Raumschiff wie- 
der herauszugeben. Also wendet Jack sich an Ruthie, 
die ihn daraufhin im Vorzimmer erwartet und sich 
nach einem Gespräch bereit erklärt, bei Tennant ein 
gutes Wort für ihn einzulegen. Wieder in Tennants 
Büro ist dieser bereit, das Raumschiff für 40 Credits 
des Casinos rauszurücken, Jack geht entmutigt in die 
Spielhölle zurück, findet aber an dem Tisch, an dem 
sein Unglück begann, einen Herrn im braunen Anzug 
vor, der in seiner Jackentasche genügend Jetons für 
weitere Spielchen hat. 

Verliert Jack des öfteren, ist dieser Herr bereit, ihn in 
die Regeln des Spiels einzuweihen (siehe Allgemei- 
nes], Hol Jack sich die erforderlichen 40 Credits 
zusammengespielt, gibt er sie Tennant und erhält wie 
versprochen dos Raumschiff zurück, Wieder an Bord 
unterhält er sich mit Ysanne, und die Reise geht wei- 



Lowe's Planet 

Nach dem Notruf und der Landung unterhält sich Jack 
als erstes mit Norm, der den beiden von unheimli- 
chen Aliens erzählt. Danach spricht er mitdem Anfüh- 
rer der Truppe und erhält den Auftrag, ein Ei dieser 
Aliens ous der Höhle im Westen zu besorgen. Vor 
der Höhle bekommt der Hund das Stofftier, so daß 
Jack sich die Socken aus Narms Schuhen nehmen 
kann. Durch diesen starken Duft geschützt betritt Jack 



die Höhlen unbehelligt, 
Nach einiger Suche findet er 
schließlich die begehrten 
Eier, von denen er eines mit- 
nimmt. Sie finden den Roum 
mit den Eiern am leichtesten, 
wenn Sie sich an der Auto- 
map im linken unteren Teil des 
Bildschirms orientieren. Räume ouf der Karte, in deren 
Richtung ein Pfeil weist, sind schon betreten worden. 
Das Ei gibt Jack dem Anführer und steigt wieder ins 
Raumschiff. Nach dem üblichen Gespräch mit Ysan- 
ne zwingt die beiden eine Panne, auf dem Planeten 
Hoven zu landen. 



Jack betritt den Tempel und spricht weiter rechts mit 
dem Hohepriester. Danach geht er in den Altarraum, 
wird dort jedoch von einem Mönch hinausgeworfen. 
Jock bittet Ysanne, sich um dieses Problem zu küm- 
mern. Nach etwas Umherlauferei betritt Jack erneut 
den Altarraum und siehe da, den Mönch hat's buch- 
stäblich von den Socken gehauen. Von wilden 
Hungergefühlen übermannt, stillt Jack seinen Hunger 
an den leckeren Opfergaben des Altars - sehr zum 
Unmut der Mönche, die beide Eindringlinge in eine 
kleine Zelle sperren. Jack entkommt durch einen wag- 
halsigen Sprung aus dem Fenster und betritt die Kel- 
lergewölbe nun von der Seeseite. 
Im Vorratsraum nimmt er sich den kleinen Sack mit 
Hefe und wirft ihn im Nochbarraum in das große 
Holzfaß, Die gärende, blubbernde Masse zwingt den 
anwesenden Mönch zu einem reinigenden Bade im 
See. Das nutzt Jack aus, sich dessen Kleider zu 
bemächtigen, Jetzt nimmt Jack die Blume, die am Ein- 
gang des Kellergewölbes neben dem See wächst und 
zerlegt sie (»use«) in ihre Einzelteile. 
In der Gefängniszelle spricht er mit Ysanne (zweimal] 
über seinen Befreiungsplan. Den Stengel der Pflanze 
legt er dort auf den Boden, wo er das Grünzeug 
gepflückt hat, und dann in jedem weiteren Raum auf 
dem Weg zur Gefängniszelle jeweils ein Blütenblatt, 
das letzte schließlich direkt in die Gefängniszelle. 
Danach verläßt Jack den Raum, woraufhin er und 
Ysanne vor den Hohepriester geführt werden, Ysan- 
ne verschwindet durch den »Pillar of Light«. Im Cock- 
pit des Raumschiffes erzählt Jack Booba was passiert 
ist, worauf der das Schiff zur Raumstation steuert. 

In der Raumstation 

Jack benutzt im Airlock diesmal dos Dock rechts im 
Bild, um auf die Raumstation zu gelangen. Dort geht 
er in den Raum mit dem »Pillar of Light« und Ysanne 
erscheint auf der Bildfläche. Hat er nebenan D'P'Pau 
ausgehorcht und danach Ysanne, erhält Jack den Hin- 




weis auf das Transatron, 
dessen eine Hälfte er weiter 
rechts auf dem Boden findet. 
Im Roum mit den Monitoren 
liegt ein Telefonbuch, das er 
mit »use« durchstöbert. Jack 
benutzt die Konsole, um 
Narm zu Hilfe zu rufen. Die- 
ser erscheint im Raum weiter nördlich. Nach einem 
kleinen Gespräch gibt Narm Jack den fehlenden Teil 
desTrcnsafrons, der zusammengefügt nur noch in das 
Energiefeld (»Dimensional Anomaly«) geworfen wer- 
den muß. 

Lösungsweg für Ysanne 

Ysanne nimmt sich als erstes im Cockpit-Raum den 
Erste-Hilfe-Kasten und die Lunch-Box, aus denen sie 
sich mit »use« und »take« die Spritze bzw. das Eßbe- 
steck verschafft, Daraufhin spricht sie mit dem Bord- 
computer Booba neben der Konsole im Cockpit und 
landet das Schiff mittels Konsole (»Survey«, Klick auf 
Planeten, »Data«, »Land«), Nach einem weiteren 
Gespräch mit Boobo, der ihr ein Cartridge gibt, ver- 
läßt sie das Raumschiff mit dem Aufzug im Airlock- 
Raum. 

Auf Lixa 

Auf Lixa betritt sie den Raum mit dem Computer, wo 
sie aus dem linken Laufwerk die Diskette entnimmt. 
Durch die Diagnose des Cartridges, das Ysanne mit 
der Computerkonsole benutzt, erfährt sie, daß das 
Logbuch defekt ist, weshalb sie einfach den »Secon- 
dary Computer« (die Piotine ist gemeint!) nimmt und 
diesen in den »Main Computer« einsetzt, Nur noch 
die Diskette in das andere Laufwerk geschoben, und 
ab geht's. Doch halt; der Computer fordert eine 
Zugangsberechtigung. Ysanne geht deshalb in den 
Raum mit dem Lift und bittet Jock, mit diesem nach 
unten zu fahren, Ist Jack unten angelangt, schneidet 
Ysanne mit dem Messer das Seil ab (zweimal) und 
nimmt es. 

Ist das erledigt, ruft sie Jock wieder rauf und fährt 
selbst mit dem Lift nach unten. Im Raum rechts nimmt 
sie die Picke vom Boden auf und verknotet diese mit 
dem Seil. Mit diesem »Enterhaken« überwindet sie die 
Schlucht im Westen (»U5e«mitder Höhlendecke), Den 
Toten im Raum dahinter durchsucht sie und findet als 
Belohnung eine ID-Karte. Wieder oben beim Com- 
puter angelangt, schiebt Ysanne diese in den PCMX,,- 
Slot des Computers. Benutzt sie nun die Konsole, über- 
spielt der Computer wichtige Daten auf die Diskette, 
die Ysanne Booba gibt. 

5ie spricht Booba daraufhin an (zweimal) und erfährt 
mehr über die Invasion der Aliens. Nur noch schnell 
die Konsole benutzt und mit »Take Off« hebt das 



A 



Raumschiff ab. Sie muß nun erneut die Konsole 
benutzten und erholt so über »Survey« zwei neue 
Anflugsstationen, von denen sie per »Dolo« Broygus 
auswählt und dort landet. 

Kampf auf Broygus 

Dort angekommen geht sie direkt zum Colonel und 
spricht mit diesem über die Eindringlinge und seine 
weiteren Pläne, Vom Boden hebt sie den Stock auf 
und benutzt den Fahnenmast, um an die Fahne her- 
anzukommen. Anschließend verläßt Ysonne das Bild 
noch rechts und holt mit Hilfe des Stocks die Frucht 
vom Baum. Wenn sie die Spritze mit der Frucht 
benutzt, erhält sie ein starkes Betäubungsmittel. Vor 
dem Steingebäude steckt Ysonne die Fahne in das 
Olfaß und geht zurück zum Colonel. Beobachtet sie 
ihn lange genug, legt dieser seine Brille auf der Stof- 
felei ab, von wo sie diese nur schnell genug nehmen 
muß. 

Nun entzündet sie die Föhne mit der Brille und zieht 
durch die Explosion die Aufmerksamkeit des Solda- 
ten, der hinter dem Gebäude den Ponzer bewacht, 
weg vom Panzer auf den Brand. Ungestört füllt Yson- 
ne dos Betäubungsmittel in den Koffee des Soldaten 
und sieht zu, wie es ihn umhaut. Im Inneren des Pan- 
zers scheitert Ysanne bei der Benutzung der Konsole 
an einer Sicherheitssperre. 
Als sie zum Fenster hinaus guckt, sieht sie glückli- 
cherweise Jack, den sie onweist, die Sperre auszu- 
schalten. Sie braucht an der Konsole nur das rote 
Dreieck mit den Cursortasten genau in dos Innere des 
Zielquadrates zu steuern und dann zu feuern. Da- 
raufhin verläßt Ysanne den Ponzer und benutzt wei- 
ter rechts im Bild den Beocon, um die ersten Koordi- 
naten zu erhalten. Wieder zurück im Raumschiff und 
noch einem weiteren Gespräch mit Booba benutzt 
Ysanne die Konsole, um diesmal Gelt anzusteuern. 

Im Casino auf Gelt 

Ysanne bittet die Empfangsdame, sie vorbei zu las- 
sen und gibt sich dabei ols Ehefrau von Xonvier Zep 
aus. Der erste Weg führt ins Casino, wo sie jedoch 
ohne Erlaubnis des Chefs nicht spielen darf. Also auf 
zum Chef! Ruthie erzählt sie, daß sie vom Chef die 
Spielgenehmigung erteilt bekommen möchte und 
erhält somit Zutritt zu Tennants Büro. Dieser nimmt ihr 
erstmal das Raumschiff weg, erteilt ihr jedoch die Spie- 
lerlaubnis, Ysanne erfährt außerdem von ihm, daß er 
eine Satellitenschüssel im Auftrag der Aliens verwal- 
tet. 

Sie begibt sich ins Casino, wo sie von einem Gast am 
rechten Tisch erfährt, daß geschummelt wird. Um on 
Spieljetons zu kommen, flirtet sie mit dem Mann am 
linken Tisch, der ihr daraufhin soviele Jetons wie nötig 
leiht. Los geht's mit einigen Runden Blockjock, 




Den Sprengkopf finden Sie auf Lixa 

Während des Spiels nimmt sich Ysonne irgendeine 
ihrer Karten vom Tisch und wartet, bis in den bigen- 
den Spielen genau dieselbe Körte nochmals auftaucht, 
um sie ebenfalls einzustecken. Im Vorzimmer des 
Chefs erzählt sie Ruthie von der Schummelei im Casi- 
no und beweist es Tennant mit den Karlen. 
Ei ngeschüchtert gibt er Ysanne das Raumschiff zurück, 
weigert sich aber, mehr über die 5atellitenschüssel 
(Beocon) und deren Standort zu erzählen. Also geht 
Ysanne zur Hotelrezeption und spricht mit dem 
schmierigen Concierge über dessen Verantwortungs- 
bereich und erfahrt nach mehrmaligem Nach haken 
den Namen der Firma, die für die Reinigung von Ten- 
nanis Bürofenstern verantwortlich ist. Tennants Vor- 
zimmerdame erzählt sie, daß sie Zutritt zum Büro 
wünscht und weist sich ols Angestellte der Reini- 
gungsfirmoaus. 

Daraufhin erhält sie die Fensterschlüssel und betritt 
das Büro. Nachdem Ysanne das Fenster mit dem 
Schlüssel geöffnet hat, klettert sie on der Hausfasso- 
de hoch zum Dach (»walk to Ledge«), Oben ange- 
langt benutzt sie den Beacon und erfährt so weitere 
Koordinaten, Zurück im Cockpit des Raumschiffes und 
noch einem Gespräch mit Booba hebt sie mittels der 
Konsole ab. Plötzlich teilt ihr Booba etwas von einem 
Hilferuf mit, woraufhin die Konsole erneut benutzt 
wird, um Lowe's Planet anzusteuern. 

Lowe's Planet 

Hier spricht Ysanne mit Norm und anschließend mit 
dem Anführer der Rebellen, der sie bittet, dos Ober- 
alien auszuschalten. Also läuft sie Richtung Westen, 
wo sie vor der Höhle Narms Gewehr, die Munition 
und die Leuchtraketen mitgehen läßt. Das Gewehr lädt 
sie mit der Munition und wogt sich so ausgerüstet in 
die endlosen Gänge der Höhle (siehe Lösungsweg für 
Jock], Etwaige Monster werden einfach erschossen 
(»use« Gewehr). Sollte unterwegs die Munition aus- 
gehen, liegt im nächsten Bild garantiert Nachschub. 
Ist Ysanne endlich zum Oberalien vorgestoßen, ver- 
nichtet sie es durch gezielte Schüsse erst auf die bei- 



den Greifarme und donn 
ins Gesicht. Die Mission ist 
somit erledigt, und Ysan- 
ne geht zurück ins Raum- 
schiff und hebt ab. Drückt 
sie auf der Konsole die 
Taste »Coordinates«, 
erfährt sie die auf Gelt und 
Broygus erhaltenen Koor- 
dinaten, die sie beide 
über dos untere Tastenfeld 
eingibt [525681 und 
603704). Über die Tasten 
»Survey« und »Trianguia- 
te« erscheint dann auf dem Monitor ein neuer Plonet. 
Spricht Ysanne daraufhin Booba on (zweimol), dia- 
gnostiziert dieser einen Virus in seinem System. Also 
geht Ysanne zum Airlock, wo sie per »use«-Befehl das 
»Central Panel« öffnet und es mit der Gobel kurz- 
schließt. Durch die nun offene Tür verläßt sie das 
Raumschiff und schwebt im Raumanzug zu dem Panel 
oberhalb des Cockpit-Fensters. Sie benutzt das Ponel 
und Booba ist repariert. Zurück im Cockpit benutzt 
sie die Konsole und steuert via »Data« und »Land« 
auf Haven zu, 

Wieder auf Haven 

Ysanne spricht zunächst mit dem Hohepriester und 
versucht danach, in den Altarraum zu kommen, wird 
jedoch von einem Mönch rausgeschmissen. Während 
sie so vor sich hin überlegt, marschiert sie zufällig 
über das Gitter rechts vom Eingang des Tempels, das 
unter ihrem Gewicht nachgibt. Somit wäre dieses Pro- 
blem auch gelöst. Da Jock nicht einmal vor den hei- 
ligen Altargaben haltmacht, landen beide Abenteu- 
rer im Gefängnis. Ysannes Befreiungsaktion und der 
Flug zur Raumstation entsprechen genau dem 
Lösungsweg für Jock (siehe dort). 

Finale in der Raumstation 

In dem Raum mit dem »Pillor of Light« trifft Ysonne 
unverhofft auf Jack, mit dem sie ein wenig quatscht. 
Sie nimmt außerdem die Stromkabel hier und im 
Nachbarraum mit und verbindet diese miteinander. 
Außerdem unterhält sie sich dort noch mit D'P'Pau, 
der ihr den nicht kompletten Tronsatron gibt. 
Im Raum mit den Monitoren findet Ysanne schließlich 
einen Stecker, aus dem sie sich mit Hilfe des Strom- 
kabels ein Verlongerungskabel bastelt. Dieses Kabel 
benutzt sie mit dem Elektromagneten, der den Weg 
zum Energiefeld freiräumt. Nun braucht sie nur noch 
das auf dem Boden liegende Bruchstuck des Transa- 
trons mit dem ihrigen zusammenzufügen sowie das 
Ganze in das Energiefeld zu werfen, und schon ist 
die Galaxis gerettet. (fs) 



(HEFARZT-TIPS ZU »BlINfi« 



Pralle Schwestern und 
nölende Patienten sind 
schlimmer als ein Schnup- 
fen. Rezeptfreie Tips sorgen 
für eine schnelle Besserung. 

Bernhard Leidner hat so seine Erfahrungen mit 
Krenkenhäusern gemocht und gibt seine 
»Biing«-T!ps gerne weiter, domit auch Ihr Unterneh- 
men gesund wird. 

Die Diagnose 

Da es mit Anstellungen ziemlich lange dauert, sollten 
Sie gleich zu Beginn Stellenausschreibungen in die 
Zeitung setzen. Schrauben Sie die Anforderungen 
ruhig etwas höher (Oberweite ab 1 30 cm). Nun mie- 
ten Sie beim Immobilienhändler ca. 1 5 Porzellen und 
statten Ihr Krankenhaus mit einer Kliniltgrundeinheit, 
einem Behandlungszimmer, einem Aufnahmezimmer, 
einem Wartezimmer und einerNeurologie oder Zahn- 
station aus. Das alles sollte möglichst schnell gehen, 
da Sie dann die Chance haben, in der Zeitung als 
positiv vermerkt zu werden. 
Da Dekorationen teuer sind, rüsten Sie die Zimmer 



mit ohnehin benötigten Geräten aus. Zu Beginn des 
Spiels sollten Sie den Kostenschlüssel etwas höher 
veranschlagen; später cuden Sie ihn senken. Für die 
Senkung des Kostenschtsse s enofieiir es sich, in 
mehreren kleinen Schri"en vorzjgeher. de es für 
jede Senkung einen positiven Zeitungsartikel gibt. 
Während der ersten paar Tage sollten Sie an Ihrem 
Krankenhaus keine Erweiterungen vornehmen, da 
das meistens nur zum Ruin führt. Auch später ver- 
größern Sie om besten nur langsam anstatt drastisch. 
Warten mehrere Patienten auf ihre Behandlung, 
dann bewahren Sie die Ruhe und bauen nicht noch 
ein Exemplar des entsprechenden Raums, do auch 
das zum Bankrott führt. 

Die Prognose 

Vorausplanung spielt bei »Biing« eine große Rolle, 
olso stellen Sie frühzeitig einen Fahrer und ähnliche 
Kräfte ein (wenn Sie genug »Lümmel« haben]. Sind 
die Leute gerade mal überflüssig, schicken Sie die 
Betreffenden auf Lehrgänge, insofern Ihr Budget dies 
erlaubt. Spätestens am fünften Tag stellen Sie Ärzte 
als Vertretungen ein, do die ersten Halbgötter in 
Weiß schon dem Golfplatz entgegenfiebern. Da es 
zu einem schlechten Image führt, wenn Ihre Schlä- 
gertrupps erwischt werden, schicken Sie diese erst 
einmal auf Fortbildung, bevor sie ihrem »Beruf« 





£1 








21 










IL 


■■V^ ' 




Waij 





Frauenfeind- 
lich, aber 

An den 

optimalen 

Maßen der 

Schwestern 

erfreuen 

sich die 

Patienten. 



nachgehen. Es kommen gelegentlich Testerin IhrKran- 
kenhaus und wenn Sie einen negativen Zeitungsarti- 
kel bekommen sollten, nehmen Sie sofort einige Ver- 
schönerungen an der Klink vor, da der Tester in einem 
solchem Fall meist nocheinmol kommt. Die Laune der 
Patienten hängt von den Krankenschwestern ab, des- 
halb hier die Ideolmaße; Oberweite: 1 45 cm, IQ: 40, 
Alter: 22 Jahre oder niedriger. 
In den Zimmern mitden meisten Patienten sorgen Sie 
zu deren Erheiterung dafür, daß die Schwestern ihre 
Hüllen fallen lassen. Hier die entsprechenden Zim- 
mer: Aufnahme, Warte- und Krankenzimmer und 
auch die Intensivstation. Krankenzimmer sollten Sie 
sich nur dann anschaffen, wenn Sie viel Kapital 
haben, denn Sie müssen die dortigen Patienten mit 
Essen versorgen. Es ist in diesem Fall besser, sich 
eine eigene Küche und einen Koch zu besorgen, da 
das billiger als der Essenskauf ausfällt. 
Rechnungen sollten insgesamt ouch nie hoher als 40 
Lümmel sein, da Ihre Patienten sonst souer werden 
und die Zeitungen über Sie herziehen. (fs) 



<> (• |i O Ol C*\ (• £ 

Command & Canquer PCCD 89,- 
St ar Trek T IMG PCCD 89,- 

Vollgas/Full Throttle PCCD B9,. 
Wing Commander 3 PCCD 89,- 
X-Com PCCD BS,- 



H^-ii:^ 











-ä/licroFun 




CD- Laufwerke 

Mitsumi FX 400 .mmhim 265,00 

Toshiba XM 5302 B «mmm 295,00 

Toshiba X M 360 1 B jM_5csr_ 545,00 

MPEG - Board 



Festplatten 

Seagate 540 MB ide -.2™ 296. OD 

IBM 720 MB ide is™ 455,00] 

srn Digital 540 MB.de. i. ms 379.00 
Weste m Digital 850 MB ide.™ 4< 
Western Digital 1080 MB iDE.iom 5 619,00| 
Wf!E.t.?m >giial 1200 MB h.:l iim 661.00 



Motherboard 

VLB-486Board-256 KB Cache-3 VLB Slots 
PCI-486Board-256 KB Cache-2VLB,3PCI 
PCI Pentium Board Ind. Pentium 60 Mhz 
Intel Batman PCI Pentium Board f. P60 
Intel Zappa PCI Pentium Boardf.p75.p90.p1w 
Intel Plato PCI Pentium Board tp75.p90.p1m 
Intel Plato PCI incl. Pentium 75 Mhz 
Intel Plato PCI incl. Pentium 90 Mhz 
Intel Plato PCI Ind. Pentium 100 Mhz 



155.95 
179,95 
481,95 
232,95 
296,95 
387.95 



Achtung: Tagespr eis erfrag en btx: Microfun# 

'crsar.d: Heimgartenstraße 40 85221 Dachau 



Telefon: 08131/5 51 
Telefax : 08131 /5 52 



Soundkarten 



-Fr 10.00-12.00 
10.00-12.30 
Nach rahme 

Aus land 



A 



KLEIN & FEIN 




Battledrome 

Mit diesen Tips von Markus Ruhland zum Dynamix- 
Spiel »BaHledrome« werden Sie schnell die Nummer 
1 in der Arena. 

Sie sollten immer die stärksten Schilde kaufen, da Sie 
prinzipiell in jedem Kampf getroffen werden, egal wie 
schnell Sie sich bewegen. Der stärkste Reaktor garan- 
tiert, daß sich die Schilde schnell wieder aufladen und 
die Waffen schußbereit sind. Für Einsteiger empfiehlt 
es sich, einen starken Panzer zu installieren, da man 
recht oft von seinem Gegner oder den anderen Hin- 
dernissen überrascht wird. Profis greifen dagegen zu 
einem leichteren Schutz und bauen eine schnellere 
Maschine ein. Wenn man schon einen starken Pan- 
zer hat, fehlen die notigen Kapazitätseinheiten, um 
sich eine schnelle Maschine einzubauen. 
Loser und Blaster eignen sich am besten für den Kampf, 
da die Plasmakanone auf Distanz an Durchschlags- 
kraft verliert und im Nahkampf zuviel Energie ver- 
braucht (auch bei einem starken Reaktor], um einen 
Gegner zu zerstören. Wenn die Schilde des Gegners 
zerstört oder sehr schwach werden, sind ballistische 
Waffen sehr gefährlich. Da Sie nur eine bestimmte 
Menge on Munition mitnehmen dürfen (und diese 
sehr teuer ist), sollten sie nur erfahrene Piloten mit- 
fuhren. 

Eigenangetriebene Waffen sind besonders gefährlich, 
wenn die Schilde geschwächt sind (am besten diese 
Waffe aus der Feuerfolge nehmen und einzeln eine 
ganze Salve abfeuern). Unabhängige Waffensyste- 
me behandeln Sie wie eigenangetriebene. 
Bei den Verhandlungen erlauben Sie sich die Waf- 
fen, die Sie hoben. Ideal sind Laser, Blaster und Rake- 
ten für Sie, für den Gegner nur Laser, Plasma und 
Minen (einige Hercs können keine Raketen tragen, 
dann werden diese erlaubt). Die Arena bleibt »Mini« 



und es gibt keine Lasertürme. Das Licht ist 
egal, da der Gegner genau vor Ihnen steht 
und die Hindernisse bleiben ausgeschal- 
tet. Der Camputer wird, wenn er einen 
besseren Herc hat, diese Forderungen 
annehmen, 

Formula One 
Grand Prix 

Wenn Michael Schumacher wüßte, was 
Timm Püller zu Microproses Rennspiel- 
Klassiker »Formula One Grand Prix« her- 
ausgefunden hat! Mit einem simplen Hex- 
Cheot erhöhen Sie die PS-Zahl Ihres Boli- 
den enorm und keiner merkt's. Laden Sie in einen 
Disk-Editor das File »gp.exe« und ändern Sie das Byte 
an der Stelle 4D89 von »40« auf »80«. Auf der lan- 
gen Geroden von Hockenheim beispielsweise errei- 
chen Sie Spitzengeschwindigkeiten von über 430 
Stundenkilometern (Einstellungen: Flügel vorne und 
hinten ouf 0, Getriebeübersetzung 1 9-32-44-56-68- 
80). Höhere Werte als »80« sind nicht empfehlens- 
wert, da sich dann die Gangbelegung ändert. Sie fah- 
ren also plötzlich mit sechs Rückwärtsgängen und 
einem Vorwärtsgang, Soll ja reizvoll sein... 




Mit einem Hex-Cheat basteln Sie s 
stärkste Team in »Action Soccer« 



bestimmten Wert steht. Die Reihenfolge von links nach 
rechts: Geschwindigkeit, Stärke, Dribbelstärke, Zwei- 
kampfstarke, Schuß- und Kopfballstärke. 



Virtual Pool 




nie "r:WPf;\r;pnix\GP.FXE" 


BB8ÜD8B: DB 05 ilti 40 SB C3 51 B9 OB 40 ES B? 00 2B CS OB 
O00HD9D: C1 59 CB 51 E8 BB FF SB GB EB US 00 2B CS SB C1 


Bimznq'i 

nVEgpiiüll 


Geänderte Version 




Bflfl'lDSfl: DS BS BB HB SB C3 51 89 BB SB ES 87 BB 2B CS BB 
QBBilDSB: C1 59 CB 51 EB BB FF 88 CS ES BS BO ZB CB SB C1 


IIA*!"!*! 

BMEZfiQ'l 
flVtl)e„yli 



Hier muß das Byte verändert v/erden, um die 



Action Soccer 

Auf der höchsten Spielstufe sind die Computerteams 
von »Action Soccer« alles andere als leicht zu besie- 
gen. Damit Ihr Lieblingsteam nicht immer den kürze- 
ren zieht, päppeln Sie die Werte des Teams mit einem 
kleinen Trick auf. Laden Sie die Datei »team.cfg« in 
einen Disk-Editor und verändern dort die Werte der 
einzelnen Teams, Diese bestehen aus einer Sechser- 
Folge von Zahlen, die immer nach dem Namen der 
Mannschaft kommen, wobei jede Ziffer für einen 



Der »Virtual Pool« -Trick für die 
Ziellinien-losen Momente im Leben 

Wenn Sie trotz der vielen Digi-Videos zu »Virtual 
Pool« keine der Elfenbein-Kugeln in die Taschen krie- 
gen, versuchen Sie folgenden Trick von Franz von 
Chossy, 

Es gibt eine kleine Hilfe, 
wenn Anhaltspunkte auf 
dem Billordtisch fehlen. 
Angenommen, Sie wollen 
den Cue Ball »A« so 
anstoßen, daß er die 
Kugel »B« so berührt, daß 
sie in die Tasche fällt. 
Dazu fahren Sie einfach 
den View-Point zur Kugel »ES« und setzen das Kreuz, 
das den View-Point markiert, an eine bestimmte Stel- 
le der Kugel »B«. Diese Stelle liegt da, wo Sie nor- 
malerweise die Kugel spielen würden, wenn sie direkt 
ins Loch befördert werden soll. 
Während Sie noch die Taste für den View-Point hal- 
ten, drucken Sie die Taste für den Zielmodus und las- 
sen donn die erste Taste los. Trotzdem bleibt die Kugel 
»B« weiterhin markiert und Sie müssen nur noch die 
Kugel »A« so spielen, daß sie die Kugel »B« am Kreuz 
trifft. (fs| 









SSISSilS es 77 i,f ii ti fil li If ?i %v> ?! %% ei %% p ii 


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*"*vf gerüsteter Ärger 

Mein Sohn und ich haben folgen- 
des Problem mit dem Computer: 
Infolge der immer höher werden- 
den Anforderungen an die Hard- 
ware bei den neuen Spielen, haben 
wir in unseren Rechner wieder ein- 
mal etwas Geld investiert und ein 
neues Motherboard erworben und 
einbauen lassen. Bisher hatten wir einen 386SX/33, jetzt 
einen Cx486DX/40 mit VLB-Motherboard. Nach der Umrü- 
stung des Computers trat nun folgende Erscheinung auf: Alle 
Spiele, die wir bis zur Umrüstung des Computers erworben 
hatten, liefen auf dem 386er einwandfrei, auf dem neuen 
System entweder überhaupt nicht oder nur mit gedrückter 
Turbo-Taste. (Hartmut Gabel, Sondershausen) 

Die Bezeichnung »Cx486« deutet daraufhin, daß Sie einen 
Mikroprozessor der Firma Cyrix erstanden haben, in der Ver- 
gangenheit gab es bei einem 386er von Cyrix, dem 
»486DLC«, immer wieder mal Schwierigkeiten. DerCx486DX 
ist dagegen ein hundertprozentig austauschkompatibler 
486er- Prozessor, der von sich aus keine Zicken macht. 
Wir vermuten, daß Ihr System für den Prozessor zu schnell 
getaktet wird. Das könnte daran liegen, daß Sie gar keinen 
40-MHz- Prozessor, sondern eine 33 -MHz- Variante besitzen, 
die auf 40 MHz hochgejubelt wurde. Prüfen konnten Sie das, 
indem Sie das Board, wenn möglich, auf 33 MHz runterset- 
zen. Das können Sie entweder selbst machen (das hoffentlich 
vorhandene Motherboard-Handbuch gibt Auskunft) oder von 
Ihrem Händler erledigen lassen. Bei der zweiten Möglichkeif 
ist das Motherboard selbst nicht auf 40 MHz ausgelegt, so 
daß der Chipsatz mit dem hohen Takt nicht zurande kommt. 
In beiden Fällen ist ein freundliches aber bestimmtes Gespräch 
mit Ihrem Händler fällig. Schließlich wollen Sie für Ihr Geld 
ja auch ein funktionierendes Board haben. 

DrAM oder VRAM? 

Ich möchte mir eine neue Grafikkarte kaufen. Jedoch weiß 
ich nicht, welche Art von Speicher die Abkürzungen VRAM 
und DRAM bezeichnen. Gibt es da Unterschiede? Wenn ja, 
was ist besser? (Thomas Gauner, Weißenbrunn) 

Nur gut, daß in dieser Ausgabe ein Vergleichstest von Gra- 
fikkarten stattfindet. Anhand unserer Testergebnisse kann man 
ganz gut sehen, daß die Unterscheidung zwischen VRAM und 
DRAM bei den Karten bis zirka 400 Mark kaum noch 
Geschwindigkeitsunterschiede bringt. DRAMs (Dynamische 
RAMs) haben nur einen kombinierten Ein- und Ausgang für 
die Bilddaten. Der Prozessor schreibt hier die Daten hinein, 
und der Video-Chip der Grafikkarte liest die Daten zum Dar- 
stellen wieder aus. Beides gleichzeitig geht aber nicht, so daß 
der Prozessor Däumchen dreht, wenn der Grafik-Chip Daten 
holen will. VRAMs (Video RAMs) haben getrennte Ein- und 



Sie fragen, wir antworten: 
Tips und Tricks rund um den PC 



Ausgänge. Der Prozessor und der 
Grafik-Chip können gleichzeitig 
Daten lesen und schreiben. Da der 
Prozessor nicht mehr warten muß, 
kann er die Daten schneller schrei- 
ben. Dummerweise sind VRAMs 
feurerals DRAMs. Durch neue Tech- 
nologien können viele Grafik-Chips 
(zum Beispiel »Trio« von S3) aller- 
dings ähnliche Geschwindigkeiten mit DRAMs erzielen, wie 
sie vorher nur mit VRAMs möglich waren. Eine reine Anga- 
be des RAM-Typs ist heute also kein Indiz mehr für eine schnel- 
le Grafikkarte. 

■fcu langsames Doublespeed 

Ich habe ein sehr heikles Problem mit meinem CD-ROM- 
Laufwerk, beziehungsweise mit dessen »Doublesspeed«- 
Bezeichnung (Mitsumi FX-001 D). Bei jedem Demo oder Spiel, 
das ich installiere, und das auch die Geschwindigkeit des 
CD-ROMs überprüft, erhalte ich Werte, die eher zu einem 
Singlespeed- Laufwerk passen. Auch drei verschiedene 
Shareware- Programme (zum Beispiel CDT auf Eurer CD- 
ROM) zeigten diese seltsamen Werte an. Erst glaubte ich, 
es läge daran, daß das Laufwerk an meine Soundblaster- 
Pro-Karte angeschlossen war. Doch nachdem ich die Inter- 
face-Karte von Mitsumi eingebaut und das Laufwerk daran 
angeschlossen hatte, wurden noch immer die gleiche 
»Singlespeed« -Werte angezeigt. Woran kann das liegen? 
(Peter Lindstadt, Schleiden-Gemünd) 

Keine Panik, Ihr Laufwerk ist wahrscheinlich ein Doublespeed- 
Typ. Wir haben das Programm CDT mit drei Doublespeed- 
Laufwerken verschiedener Fabrikate ausprobiert, und jedes- 
mal kamen Werte zwischen 2 1 und 240 KByte/s zustande. 
Das liegt daran, daß die Daten vom Programm nicht nur ein- 
fach gelesen werden, sondern daÜ das CDT selbst noch Arbeit 
verrichtet, um die Zeit fürs Lesen mitzustoppen. Dieser Vor- 
gang wird aber mitgemessen, wodurch weniger Zeit zum 
Laden zur Verfügung steht. Deshalb liegt der gemessene Wert 
unter dem der reinen Datenrate des Laufwerks. Bei einem ech- 
ten Singlespeed -Laufwerk müßte CDT dagegen Werte unter 
150 KByte/s an- 
zeigen. 

Werden hinge- 
gen tatsächlich 
weniger als 200 
KByte/s ange- 
zeigt, sollten Sie 
nochmal prüfen 
lassen, ob Sie 
wirklich die 
Doublespeed- 
Variante des FX-001 -Laufwerks besitzen; es wurde nämlich 
auch eine Singlespeed-Variante produziert, die FX-001 S hieß 






245 KByte/s ist auf den ersten Blick kein Wert, mit dem 
sich ein Doublespeed -Laufwerk mit Ruhm bekleckert. 
Beunruhigt sollte man trotzdem nicht sein, denn der 
Wert liegt weit über dem eines Singlespeed-Typs. 



A 



und von einigen Händlern fälschlich ols 
»Doublespeed« verkauft wurde. 



^Hiskalt aufgehängt 

Mein PC hat seit einiger Zeit seine Macken. 
Zuerst stürzte er bei Programmen, Kopiervorgängen oder 
ähnlichem ab, wobei dann dick auf dem Bildschirm stand 
»System stopped by Code« oder »System wurde angehal- 
ten« und gleich darunter »Hex 0001: 0012« (oder ähnliche 
Zahlen). Sofort untersuchte ich meinen PC nach Viren und 
mit dem Programm SCANDISK. Das Ergebnis: keine Viren, 
beziehungsweise SCANDISK fand keine Fehler. Neuerdings 
kann ich mein System nur noch mit einer Boot-Diskette star- 
ten, da sonst folgendes erscheint: »Betriebssystem c;tq«. 

(ohne Absender) 

Wenn Sie absolut sicher sind, daß kein Virus hinter dem Spuk 
steckt (also mehrere verschiedene, aktuelle Virenscanner kei- 
nen Alarm schlagen), dann greifen Sie mal zum Schrauben- 
zieher und öffnen den PC. Zunächst sollten Sie im ausge- 
schalteten Zustand vorsichtig alle Chips auf dem Motherboard 
festdrücken und sämtliche Steckkar- 
ten wieder in die Fassungen pressen. 
Die können sich nämlich im Laufe der 
Jahre lockern. 

Wenn das nicht hilft, müssen Sie nach 
und nach alle Karten ausbauen, und 
das System nach jeder Karte auf die 
von Ihnen beschriebenen Probleme 
hin untersuchen. Vielleicht hat sich 
eine von den Karten urplötzlich abge- 
meldet und stört jetzt das ganze 
System. Bei den Schwierigkeiten, die 
Sie haben, könnte sogar der meistens 
ols Kombinationskarte vorhandene Festplatten/Disketten- 
Controller defekt sein. Wenn auch das nichts bringt, ist irgend 
etwas mit dem Board oder Prozessor defekt. Dann kommen 
Sie um einen entsprechenden Austausch 
kaum herum. 

■Vlusizieren mit MIDI 

Ich möchte ein MIDI-Keyboard an mei- 
nen PC anschließen und weiß nicht, wel- 
che MIDI-Karte ich mir kaufen soll: »AWE 
32«, »Roland SCC- 1 « oder »Roland RAP- 
ID«. Ich habe bereits einen »SB1Ö Mul- 
tiCD«, aber ich hörte, daß auf Wave- 
table-Karten schlechte Samples sind. Mit 
welcher dieser Karten kann ich an den 
Klängen selbst etwas verändern, eigene 
Klänge herstellen und aufgenommene 
Samples per MIDI wieder abspielen? 

(Tobias Vogt, Neckargemünd) 

Das Paket »SCD-15« von Roland enthält 




Wenn Spiele e 
kommt man it 



eine Wavetable- Karte, die haarscharf der 
»SCC-1« entspricht; das Paket »SCD-10« ent- 
hält dagegen eine Karte mit den Klängen der 
»RAP-10«. Gerade diese Roland-Karte hat 
allerdings den Vorteil, daß sie aufs Harddisk- 
Recording ausgelegt ist. Die SCC-1- und die 5CD-15Karte 
kann man auch selbst programmieren, das geht bei der RAP- 
1 und der SCD- 1 0-Karte nicht. Die »AWE 32« besitzt einen 
Wavetable- Synthesizer der Firma EMU Systems und eine Sam- 
pling-Einheit. Der EMU-Synthesizer ist mangels Dokumenta- 
tion ebenfalls nicht programmierbar, dafür bekommt man 
eben die Sampling-Einheit, mit der man, in Verbindung mit 
der Sa mpling- Software »Vienna«, schon nette Ergebnisse 
erzielt. Außerdem hat die Karte einen externen M!DI-Port und 
einen zusätzlichen Wavetable- Port, so daß man hier sogar 
noch eine SCD-15 aufstecken könnte. Vorsicht aber vor der 
»Value Edition« der AWE 32, Die besitzt keinen Wave-Port 
und kann auch nicht mit Speicher fürs Sampling bestückt wer- 



aralleler Netzwerk-Ersatz? 

Ich habe zwei Computer, die 
ich miteinander zum Daten- 
austausch verbinden möch- 
te. Ich will aber nicht das 
übliche Nullmodem-Kabel 
verwenden, sondern ein 
paralleles Kabel zwischen 
den Drucker-Ports, weil ich 
keine serielle Schnittstelle 
freihabe und außerdem 
hörte, daß die parallele 
Schnittstelle viel schneller ist. 
Kann ich dann mit diesem 

Kabel auch Spiele spielen, die »netzwerkfähig« sind oder 

Nullmodem-Kabel unterstützen? 

(Christian Wenz, per E-Mail) 




Nullmodem oder Netzwerk verlangen, 
einem parallelen Kabel nicht weifer 



Brennt Ihnen eine Frage zu den 
Mysterien der PC-Technik auf der 
Zunge? Versiegt Ihre Spiele-Lust im 
Hardware -Frust? Schreiben Sie 
uns! Wir werden versuchen, Ihre 
Fragen in einer der nächsten Aus- 
gaben zu beantworten. 
DMV Verlag 
Redaktion PC Player 
TECHNIK TREFF 
Gruber Str. 46a 
85586 Poing 
Wir bitten um Verständnis, daß wir 
aus Zeitgründen keine individuel- 
len Ratschläge zusenden können; 
bitte senden Sie also KEIN Rück- 
porto oder frankierte Rückum- 
schläge mit. 

Per Internet- EMail erreichen Sie uns 
unter TTREFF@pcplayer.mhs.com- 
puserve.com (bitte beachten Sie die 
zwei T). 



Die offizielle Antwort muß lauten: leider nein. 
Ein paralleles Kabel (manchmal auch 
»Laplink-Kabel« genannt) wird nur von 
Datenaustausch- Programmen unterstützt, 
Spiele nutzen den Parallel-Port hingegen nie. 
Für Software -Tüftler mit Mut zum Risiko gibt 
es allerdings Treiberprogramme, die eine 
Netzwerkschnittstelle (IPX) auf dem Parallel- 
Port simulieren. Wir haben mit diesen Pro- 
grammen aus dem Hobbyisten- Lager zwar 
noch nie was zum Laufen gebracht, aber 
wenn Sie damit experimentieren wollen, 
sollten Sie sich in einer örtlichen Mailbox 
nach solcher Software umsehen . Wie gesagt, 
eine Funktionsgarantie gibt es nicht; das 
Nullmodem-Kabel sollten Sie trotzdem kau- 
fen, (hf) 



160 



HOTLINE 



Name der Firma 


: Holline-Telefon 


Sprech leiten 


Mail box 


CompuServe 


Internet 


Ascon 


i 05241 ■ 966 933 


Mo-Fr, 14-17 Uhr 


05241 -688 060 


. 


. 


Attie Entertainment 


j 07431 ■ 54333 


Mo-Fr, 10-12, 13-18 Uhr 


07431-543 26 






Aztech Systems 






0421-1691782 


. 


. 


Blue Byte 


1 0203 ■ 450 8B 88 


Mo-Fr, 14-18 Uhr 




. 


. 


Bomico 


; 06107-945 145 


Mo-Fr, 15-18 Uhr 


06107-930 222 


. 


. 


Creative Labs 


] 089-957 90 81 


Mo-Fr, 10-18 Uhr 


089-957 72-37/74 


BLASTER 


www.creaf.com 


Cyberdreams 
Electronic Arts 


! siehe Bomico 






GAMEAPUB 




! 05241 ■ 26024 


Mo-Fr, 10-12, 14-17 Uhr 




GAMEAPUB 


www.ea.com 


Gravis 


! in Arbeit 










Ikarion 


j 0241 -911 971 


Mo ♦ Fr, 14-17 Uhr 








Interplay 


j siehe Bomico 






GAMEBPUB 


www.interplay.com 


LucasArts 


: siehe Softgold 






GAMEAPUB 


Max Design 


10043/ 36 87 24 14 70 (Österreich) 


Di, Do, 15-18 Uhr 










. siehe Bomico 






GAMEBPUB 




Media Vision 


1 089- 613 81 450 


Mo-Fr 9-17 Uhr 


089-61381-396 


MEDIAVISION 




Microprose 


105241/946 480 


Di, 15-18 Uhr 


05241-9464-84 


GAMEBPUB 


www. m i e roprose.com 


Mindscape 


! 0044/444 246 333 [England) 


keine Angabe 




GAMEAPUB 


Neo 


■ 0043/ 160 740 80 (Österreich) 


Di, Do, 13-16 Uhr 








New World Computing 


; siehe Softgold 






GAMECPUB 




Novalogic 


; siehe Softgold 












i siehe Bomico 










Orchid Technology 


i 02131-800 71 


Mo-Fr 10-13, 14-16Uhr 


02131-80075 


MULTIEVEN 






: siehe electronic Arts 






GAMEAPUB 




Psygnosis 


i in Arbeit 










Sierra/Coktel 


106103/99 40 40 


Mo-Fr 9-17 Uhr 


06103/99 40 41 


GAMEAPUB 




Sir-Tech 


! siehe Softgold 






GAMEBPUB 




Softgold 


102131 -965111 


Mo, Mi, Fr, 16-18 Uhr 


02131-965 222 






Software 5000 


05241-986010 


Mo-Fr, 11-18 Uhr 








Spectrum Holobyte 


; siehe Microprose 






GAMEBPUB 


www.mic roprose.com 


SSI 


: siehe Softgold 






GAMEAPUB 




US Gold 


| 0044 21 326 6418 (England) 


Mo-Fr, 10-18 Uhr 








Vobis 


j jeweils in den einzelnen Filialen 




02405 18067 


VOBIS 




Virgin 


■040 3911 13 


Mo-Do, 14-20 Uhr 


040 390 S 160 




www .vie.co. u k\~vie 


Warner Interactive 


! 040 278 SS 306 


Di, Do 15-18 


in Arbeit 






Stand: 


13.06.1995 










Alle Angaben in dieser Liste wurden von uns geprüft, werden 


aber ohne Gewähr an Sie w 


itergegeben, Wenn Sie 


ine Firma in dieser Liste vermissen oder 


vielleicht sogar selbst in 


der Hotline-Liste auftauchen wollen, s 


hreiben Sie bitte eine Postk 


rfe an die Redaktion. 




M 



Spiel kaputt? Hardware will 
nicht? Treiber zu alt? Fast 
alle Spiele- und Hard- 
warefirmen haben Hotlines, 
bei denen Sie sich über Pro- 
bleme mit Programmen und 
Steckkarten informieren 
können. Diesen Monat prä- 
sentieren wir wieder eine 
aktuelle Hotline-Liste in PC 
Player. Neben Telefonnum- 
mern gibt es auch, sofern 
vorhanden, die Mailbox- 
Nummer, Internet- Adresse 
und das CompuServe- 
Forum, in dem der jeweilige 
Anbieter zu finden ist. 
Bitte beachten Sie, daß es in 
den meisten Fällen unter die- 
sen Nummern keine Spiele- 
tips gibt, sondern nur Hilfe 
zu technischen Anfragen. 
Bitte befolgen Sie auch die 
Sprechzeiten; gerade bei 
kleineren Softwarefirmen 
kann das Telefon nicht 
immer von den Program- 
i bewacht werden. 



Ist Ihr Programm 
der HIT? 

Der DMV-Verlag sucht ständig 
nach neuer, interessanter 
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unser Softwaresortiment. 

Dabei ist es einerlei, ob Sie nun 

ein Anwendungs- oder ein 

Spielprogramm geschrieben 

haben. 

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Flight Unlimited: al: 
hoch gehandelt? 



Sie wollen Ihre 
Meinung über 
PC Player los- 
werden oder sich 
zu allgemeinen 
Computerthe- 
men äußern? 
Wenden Sie sich 
an den DMV-Verlag, 
Redaktion PC Player, 
Gruber Str. 46 a, 
85586 Poing. 
Oder per E-Mail an 
»Ie5er@pcplayer.mhs. 
compuserve.com«. 

Wer will welche Wertung? 

Zu Eurer Frage den Wertungskasten bzw. allgemein die 
Bewertungen betreffend: Im großen und ganzen sind Eure 
Wertungen gerecht und fair. Es ist ganz natürlich, daß Ihr es 
dabei nicht jedem recht machen könnt. In den Beurteilungen 
sollen ja Eure Meinungen zu den getesteten Spielen wieder- 
gespiegelt werden, quasi als Richtwert. Im Endeffekt muß aber 
der Leser entscheiden, ob er sich Eurer Meinung anschließt 
oder ob er eine andere hat. 

Soweit ich das verstehe, sollen die Tests dem Leser das Spiel 
näherbringen, ihm die Funktion, die Story und wos sonst noch 
dazu gehört, erklären. Ob es dann dem Leser zusagt oder 
nicht, ist donn nicht mehr Eure Sache. Außerdem hat sich das 
100er- System auch in anderen Gebieten durchgesetzt (siehe 
Autofachzeitschriften]. Natürlich gibt es Alternativen, wie z.B. 
das Sterne-System {PC Player Unplugged), das man über- 
nehmen könnte, aber das müßt Ihr entscheiden. 

(Lars Mühlner, Aachen) 

Wenn ich mal nach meiner Meinung gefragt werde (so gesche- 
hen im Editarial der Ausgabe 6/95}, will ich sie ouch nicht 
^^^^^^^^^^^^ verweigern. Von allen mir 
bekannten Wertungsmetho- 
den ist die der 100 Punkte die 
beste. Alles drunter wären 
krumme Zahlen oder zu 
ungenau; alles drüber wohl 
des guten zuviel. Völlig 
unverständlich sind mir auch 
mittelmäßige Wertungen, 
trotz der Möglichkeit, das 
Spiel innerhalb von wenigen 
Stunden durchzuspielen [Ist 




h schon PC Player passiert) - wer soll bitte DM 100,- für 



auch schon 



so wenig Spielspoß ausgeben? 
Bleibt nur die Frage offen, ob PC Player mit seiner Einstellung 
richtig liegt, völlig unabhängig von Hardwareanforderungen 
und Popularität des Genres zu bewerten. Generell ja, aber 
dies kann zu (scheinbor) merkwürdigen Ergebnissen führen. 



Zum Beispiel: »Flight Unlimited« bekommt (wie auch in Eng- 
land) trotz all seiner Einschränkungen (sehr hohe Hard- 
wareanforderungen, absolutes Nischenprodukt - wer will 
schon fliegen ohne irgendetwas anderes zu tun?) beachtliche 
84 Prozent. »Bioforge« hingegen erhält trotz aller guter Kri- 
tik (die Nörgeleien beim Testplayer van Jörg sind nun doch 
relativ kleinlich] »nur« (?) 78. 

Manche Spiele verlieren jahrelang nicht ihren Reiz, während 
andere nur kurzlebige Erscheinungen bleiben. Den Käufern 
muß klar sein, daß dies bei grafisch orientierten Spielen eher 
der Fall sein wird, als bei Strategiespielen. Insgesamt bin ich 
persönlich von dem Bewertungssystem von PC Player voll über- 
zeugt, das auch nicht jeden Monat einen Hit produziert, son- 
dern wirklich den Schnitt eher um die 50 - 60 Punkte ansetzt 
und nicht so hoch anlegt, daß es ganz oben zu eng wird. 

(Alexander Brante, per E-Mail) 

Abwertung für »Nischenprodukte«? Halten wir für unfair. 
Wenn jemand ein bestimmtes Genre nicht mag, soll er halt 
die Finger davon lassen. Außerdem: Wie soll das definiert 
werden? Ich kenne da einige Fans von Flight Simulator oder 
Flight Unlimited, die ganz anderer Meinung sind und z.B. 
eher Rollenspiele in die Exotenecke stellen würden. 
Das 1 00-Punkte-Wertungssystem wird eigentlich in jeder 
Zuschrift verteidigt, die wir zu diesem Thema erhalten. Daß 
nach unseren Maßstäben ein durchschnittliches Spiel dann 
auch im 50er-Bereich landet, können unsere Leser nachvoll- 
ziehen. Nur die eine oder andere Softwarefirma hat damit 
leichte Schwierigkeiten, aber wir sind ja alle lernfähig... 

First Entsetzen 

Die beste Fassung von »Elite« 1 bis 3 ist immer noch die alte 
CGA-Version. Ab Frontier wurde es viel zu bürokratisch. Zu 
den angeblichen Verbesserungen kann ich nur sagen: die 
Spitze des Eisbergs! Das Hauptproblem ist noch die elende 
3D-Karte. Zu allem Überfluß hat man bei First Encounters 
davon abgesehen, eine gedruckte Fassung der Packung bei- 
zulegen. Das beste wäre immernoch eine umschaltbare Karte 
mit 2D- oder 3D-Darstellung. Abgesehen davon, macht die 
Hintergrundgrafik aus der Karte die »achte biblische Plage«. 
Ein einfacher Fi nd-System- Befehl wäre schon eine große Hilfe. 
Das Flugmodell ist nach wie vor eine Zumutung. Am besten 
wäre so etwas, wie das Modell von TIE-Fighter und die Offen- 
heit von First Encounters verbunden mit Spielbarkeit. Denn 
das Versprechen, die drastische Verbesserung der Spielbar- 
keit, hat David Braben nicht eingelöst. 

(Patrick Libuda, Recklinghausen) 

Neben solchen spielerischen Mängeln beklagen viele Leser 
auch die Bug-Dichte bei First Encounters. Unser Bug-Report 
in dieser Ausgabe widmet sich den neuesten Entwicklungen 
zu dem Thema. 

Service-Bussi des Monats 

Als stolzer Besitzer eines Thrustmasters Formulo Tl und häu- 



PC PLAYER 8/95 



figer Spieler der Rennsimulation »Indy Cor Racing« bean- 
spruche ich besonders viel das Pedal-Set und so war es eben 
nur eine Frage der Zeit, bis die Rückholfeder des Gaspedals 
brach. Da die Garantie ( 1 Jahr) abgelaufen ist, habe ich direkt 
an Thrustmaster in den USA geschrieben. In dem Brief bat ich 
um eine Ersatzfeder. 

Nach knapp zehn Tagen erhielt ich ein Paket aus den Staa- 
ten, in dem sich ein ganzer Satz mit zehn Federn befanden, 
sowie neuem Potentiometer mit dem entsprechenden Zubehör 
und Ersatzteile zur Reparatur des Steuerrades. Anbei lag noch 
eine Anleitung und eine sehr freundliche, in Handschrift ver- 
faßte Notiz. Das ganze Paket war »natürlich« per Express- 
Mail kostenlos an mich verschickt worden. Respekt vor soviel 
Kundenbetreuung! Da dürfen sich viele europäische Firmen 
ein Scheibe abschneiden, denn mit solchen Taten erhält man 
sich die Kunden. [Jean-Luc Schannel, L-Troisvierges) 

Nicht nur bei Computerfirmen hat man mitunter den Eindruck, 
daß die Service-Pflege in Amerika wesentlich ernster genom- 
men wird. In Deutschland muß man ja schon dankbar sein, 
wenn man an der Wursttheke im Supermarkt nicht wie ein 
lästiger Bittsteller behandelt wird (.-.von den Ladenschlußge- 
setzen wollen wir jetzt erst gar nicht anfangen). 

Bugs und Prozente 

Mit der Ausgabe 6/95 habt ihr mal wieder bewiesen, daß 
ihr die Nr.l auf dem deutschen PC-Spiele-Zeitschriffenmarkt 
seid. Eure Bewertungen sind sehr kritisch und reflektieren auch 
das, was man dann als Käufer dieses Spieles selber erleben 
darf. Bestes Beispiel ist die Bewertung von First Encounters. 
Die meisten Spielemagazine, die das bisher getestet haben, 
gaben sehr hohe Bewertungen. Ihr seid bisher die einzigen, 
die diese Bug-Orgie als das entlarvt haben, was sie wirklich 
ist - ein unspielbares Produkt. 

Themenwechsel: Im Editorial fordert Ihr uns zu Stellungnah- 
men zum Bewertungsschema auf. Nun gut, ich finde, daß die 
Bewertungen bei Euch in Ordnung gehen. Das 1 00er- System 
hat sich bewährt und eine Änderung würde wohl nur zu Ver- 
wirrungen führen - laßt das bitte so wie es ist. Was ich noch 
ganz gerne direkt zu dem jeweiligem Testbericht eines Spiels 
sehen würde, wäre die Wertungen der einzelnen Tester im 
1 00er- Schema mit einer kurzen Stellungnahme (1-2 Sätze). 
Die Unplugged-Seite mit ihrer Stern -Bewertung finde ich nicht 
so aufschlußreich. 

Jetzt noch etwas, was mir immer übel aufstößt, wenn ich Eure 
Spiele- Referenzen aufschlage: Warum ist »Strike Comman- 
der« immer noch die Referenz Nr. 1 Für Simulationen? Mei- 
ner Ansicht als Hardcore-Flight-Fan nach gehört der sowieso 
eher in die Kategorie Actionspiele wie z.B. »Wing Comman- 
der 3«. Außerdem wäre wohl mal eine Abwertung langsam 
fällig, da im Zeitalter der SVGA-Sims (wie z.B. »U.S. Navy 
Fighters«) einem Strike Commander ziemlich schnell die Luft 
ausgeht. [Jürgen Ambrosy, per E-Mail) 

Strike Commander ist sicher ein Grenzfall, aber trotz diver- 



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Sondern äußerst nützliche Tiere. 
Doch lautlos verlieren sie ihre 
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ser Action-Anleihen in unseren Augen eher dem 
Simulations-Genre zuzuordnen. Vom Profistand- 
punkt her gesehen darf man gerne darü- 
ber streiten; z.B. könnten »Fiight Unlimi- 
ted« -Enthusiasten selbst die Navy Fighters 
als zu Action-Iastig abtun. Wir versuchen, 
solche Sparteneinteilungen vom Blickwinkel 
'es Durchschnittsspielers her vorzunehmen - und da landet 
Strike Commander nun mal in der Simulations-Schubiade. 

Bie-Schnerch 

Ich bin mit Eurem »Bioforge«-Test in Ausgabe 5/95 nicht ein- 
verstanden. Ich zähle mich zu den anspruchsvolleren Aben- 
teuerspielern, die aber neben Legend- Adventu res auch mal 
gerne ein Action -Ad venture spielen, sofern die Story und die 
Atmosphäre stimmen und mich fesseln können. Bioforge baut 
eine Atmosphäre auf, die ich bei keinem anderen Spiel bis 
heute erlebt habe: Der Realismus, der durch die orchestrale 
MIDI-Musik, die perfekt zur Szene passenden Geräusche und 
einen komplett in höchster Qualität gerenderten Schauplatz 
erreicht wird, ist beispiellos. 

Man hat das Gefühl, die Welt »lebt« mit all ihren Szenen und 
Charakteren. Schwerkraft, an Wänden reflektierte Laser, 
Lichteffekte und komplett 
animierte Hintergründe 
unterstreichen den Realis- 
mus dieses Spiels. Durch 
die Bild-Schnitte und Mon- 
tagen entsteht tatsächlich 
der Eindruck eines interak- 
tiven Films. 

Zusammenfassend bin ich 
derMeinunq, ein »rundes« 

Bioforge: zu schlecht bewertet? . . . . 

Spiel erworben zu haben, 
bei dem ich keine Kanten und Ecken feststellen konnte. Das 
einzige was ich mir gewünscht hätte, ist eine Super-VGA- 
Auflösung, aber in Anbetracht der langen Entwicklungs- 
zeit von Bioforge ist es verständlich, daß zu Ent- 

wicklungsbeginn 5tandard-VGA üblich war. Ich I 
schreibe Euch diesen langen Kommentar deswe- 
gen, weil ich in Zukunft solche »Patzer« bitte nicht 
mehr erleben möchte. Meine Kaufentscheidung ist 
sehr stärk von Euren Testberichten abhängig ge- 
wesen. Mittlerweile bin ich (aufgrund von Bioforge) 
vorsichtiger geworden, 

(Martin Huttenloher, per E-Mail) 




Die Atmosphäre von Bioforge hat uns genauso 
begeistert; das kam im Test hoffentlich auch rüber. 
Über ein paar Punkte rauf oder runter laßt es sich 
bei jeder Gesamtwertung diskutieren. Mit einer 
glatten 80 statt der 78 wäre die Welt wohl auch 
nicht untergegangen. Es gibt aber auch ein paar 
konkrete spielerische Schwächen, wegen der wir 
Bioforge keine extrem hohe Wertung gegeben 



haben. Man denke z.B. an einige unnötig nervige Stellen 
(knappe Zeitiimits bei Reaktorraum und Zeitbombe; genaues 
Ablegen der Bombe direkt vor der Tür, sonst tot ohne nähe- 
re Angabe von Gründen) und einen ziemlich unbefriedigen- 
den Schluß, der viele Fragen offen läßt. 

Erinnerungen eines Diskettenlochers 

Nachdem ich Eure Zeitschrift nun schon seit zwei Jahren lese, 
komme ich irgendwie nicht umhin, Euch auch einmal einen 
dieser Leserbriefe zu schreiben. Ich bin 26 Jahre alt, hänge 
seit meinem 13. Lebensjahr vor einem Monitor (damals ein 
stählerner CBM 8032) und verfolge eigentlich seit dem ersten 
hierzulande erhältlichen Videospielgerät die Entwicklung der- 
selben. 

Daher gleich mein Kommentar zum Leserbrief von Matthias 
Damm (5/95): Ja bitte -bringt mehr über die »gute alte Zeit«, 
als man mit angelöteten Lautsprechern dafür sorgen mußte, 
daß Datasetten die neue Spielecassette auch lesen können, 
als wir nächtelang vor Strichgrafik gesessen und Disketten per 
Hand gelocht hoben! 

Aber nun zum Hauptthema meines Briefes. Zunächst zur CD- 
ROM: Zu den Dingen, auf die ich mich zuerst stürze, zählen 
die Multimedia- Leserbriefe, dicht gefolgt von »großen« Demos 
wie Lost Eden, Bioforge, Descent, etc. Der Daten-Player hat 
schon oft erhitzten Diskussionen über Bewertungen beige- 
wohnt und ist für mich unverzichtbar vor dem Kaufeines Spiels. 
Toni Schwaiger übertrifft sich mit seiner Videotechnik noch 
selbst (Interaktiver Test »Dark Forces«). 

Anhand der verläßlichen Testberichte kann man sich ein sehr 
gutes Bild davon machen, was einen bei den einzelnen Spie- 
len erwartet. Euer sachbezogener Stil hat den Vorteil, daß 
auch Features erwähnt werden, die dem Tester vielleicht wenig 
geben, einem Genre-Fanatiker aber durchaus zusagen könn- 
ten. Einen Nachteil hat dieser Stil aber auch: Bei manchen 
Testberichten (nicht nur den kurzen) habe ich bisweilen das 
Gefühl, daß ein gewisses Aburteilen und InSchubiaden- 
Stecken überhand nimmt, als würde bei jeder Bewertung nur 

noch ein 08/15-Schema abgespult. 

(Mike, per E-Mail) 

Wenn den Spielefirmen mitunter wenig 
Neues einfällt, hat auch der Redakteur 
Schwierigkeiten, größeren Enthusiasmus 
rüberzubringen. Insofern sind wir z.B. 
I über erfrischende Titel wie »Füll Thrott- 
le« dankbar. Aburteilen und Schubla- 
den-Denken sind dann ganz nützlich, 
wenn man mit möglichst wenig Blabla 
seinen Lesern einen Maßstab oder Ein- 
druck vermittein kann. Es ist in der Tat 
etwas ermüdend, die 86. einfallslose 
Variante zum Thema »3D-Ballersptei« 
testen zu dürfen. Zuviel Routine beim 
Schreiben darf sich freilich nicht ein- 
schleichen; wir werden darauf achten. 



Leserbriefe an die Redaktion 
PC Player können Sie entwe- 
der per Post oder als E-Mail 
schicken. Unsere E-Mail- 
Adresse: »mhs:leser@pcplay- 
er« (CompuServe) bzw. 
»Ieser@pcplayer.mhs.com- 
puserve.com« (Internet). 
Unsere Postanschrift: 
DMV Verlag 
Redaktion PC Player 
Gruber Str. 46 a 
855S6 Poing 

Sitte haben Sie Verständnis 
dafür, daß wir nicht jede 
Zuschrift individuell beant- 
worten können. Beim 
Abdruck von Leserbriefen 
behält sich die Redaktion 
Kürzungen vor. 



IN DER MACHE 



♦ ZIP IST HIP 

Wofür eine neue teure Festplatte kaufen, wenn Sie Disketten mit 
bis zu 100 MByte bespielen können? Das Zip-Drive von 
Iomega macht's möglich. PC Player testet die neue Wunderdisk 

und analysiert ihre Auswirkungen auf den Spielemarkt, 

♦ MASTER BIASTER 

Was hat Algebra mit Minen und Mega-Bomben zu tun? Ganz 
schön viel, sofern man seinem Nachwuchs den Mathe* 
Blaster gönnt. Ob Spaß und Lerneffekt bei Heurekas neuem 
Programm gut austariert sind, klärt der PC Junior-Test in der 
kommenden Ausgabe. 

♦ HE-HE-HE! 

Beavis & Butthead machen nicht nur in einer 
eingedeutschten Version die TV-Bildschirme unsicher. 
Die Cartoon-Rüpel von MTV lümmeln mittel: 
schirmscboner jetzt auch auf Ihrem PC -Monitor 
herum. Und das ist nur eine der überaus sinn- 
vollen Multimedia-Anwendungen, die wir 
Ihnen nächsten Monat vorstellen. 



► ALTE SPIELE - 
NEUES WINDOWS 

Egal, ob Sie demnächst in der Schlange beim Softwarehänd- 
ler stehen oder das Ding auf einem neuen PC vorinstalliert 
bekommen: An Windows 95 führt auf Dauer kein Weg 
vorbei. Nachdem wir Sie diesmal über die Vorzüge von spe- 
ziellen Win95-Spielen informiert haben, untersuchen wir in d 
nächsten PC Player das heikle Thema »DOS-Box«: Wie gut 
laufen alte DOS-Spiele unter Windows 95? Mit welchen 
Kniffen läßt sich die Performance optimieren? 
Unsere Praxistips helfen allen PC-Spielern beim Umstieg 

auf das neue Betriebssystem 

► JA, WO LAUFEN SIE DENN? 

Nachdem das alte Lemmings-Spielkonzept zuletzt mit einer 
Windows-Version ausgelutscht wurde, ist die neueste Denkspiel- 
Innovation von Psygnosis jetzt endlich serienreif. Bei 
Lommings 3D steuern Sie wieder ein Rudel niedlicher 
Doofnasen an allen möglichen Gefahren vorbei. Doch statt 
platter Seitenansicht gibt's jetzt echte 3D-Grafik, wodurch völlig 
neue Design-Kunststückchen machbar sind. Wenn Psygnosis kein 
Lemming mehr entläuft, ist 
für die nächste Ausgabe der 
ausführliche Test angesagt. 
Außerdem erwarten wir Air 
Power, Mindscapes eigen- 
willige Mischung aus Rollen- 
spiel und Flugsimulation. 




Alle Vorschau Angaben ohne Gewah-! 
Aufgrund von Termmanoerungen bei 
den Spieleherstellern kann es zu kurz- 
fristigen Verschiebungen kommen 



PC PLAYER 

9/95 

erscheint am 

1 6. August 




All dies und viele weitere Spiele- 
tests, Tips, News und Features 
rund ums PC-Entertainment war- 
ten in vier Wothen auf Sie. 




I« TODSVNDEM IM VHCANC HIT BU6S 



sorgt Schlunz 
für Ab stürz -Arger. Vielleicht 
entwickelt deshalb die Soff- 
industrie eines Tages 
folgendes Geheimpapier: 10 
Dinge, die Spiele - Program - 
Umgang mit Bugs 
unterlassen sollten. 





Weihnachten fällt nie aus, PC Player lan- 
det Monat für Monat pünktlich am Kiosk... nur 
die Terminankündigungen von Spielefirmen muß 
man meist mit äußerster Vorsicht genießen. 
Zumindest auf dem Internet sieht Virgin die Dinge 
mit einer gewissen ironischen Gelassenheit. 
Unter dem Stichwort »Erscheinungstermine« ver- 
rät die Web-Seife Insider-Wissen: Solche Ter- 
mine solle man nicht allzu ernst nehmen, sie sind 
lediglich »der Indikator für die mut- 
maßliche Verfügbarkeit eines Pro- 
gramms«. Aha. Der Veröffentlichungs- 
termin sei eigentlich »der Tog, an dem 
man seinen Geldgebern sagt, daß man 
noch ein Jahr und weitere 1 Millionen 
braucht«. Also, nur nicht hudeln... 



tikls MS-SpielDOSc 



s^^ffis^ i i s & 

®i?S^ m. » Ä mtf&X riii 




> Dach, läuft guf Vor allem das Zusatz.<jeschäf+.<& 



Überzeugen Sie argwöhnische Spieletester 
davon, daß die Bugs keine Bugs sind: Viel 
mehr sorgt ein Erdstrahlen-Feld in der 
Redaktion dafür, daß magnetische Turbu- 
lenzen das RAM des Testrechners fluxioni- 
und dadurch die Abstürze auslösen. 
Stecken Sie die Diskette mit dem Update in 
große bunte Schachtel und verkaufen 
Sie es als »Supporter Pack«. 
Darauf achten, daß englische Update-Pat- 
ches niemals mit der deutschen Version 
funktionieren - und umgekehrt. 
Testen Sie Ihr Programm vor der Ausliefe- 
rung nur auf einem lappländischen PC- 
Clone mit selbstgelöteter Grafikkarte. 
Den Kunden einreden, daß das Abstöpseln 
des Joysticks die Lebensdauer der Hard- 
ware verlängert - das Durcheinander mit 
der galaktische Karte sollte nur auf diesen 
Umstand hinweisen! 

PLATZ S: Wenn Sie zur Marketing- Abteilung ge- 
hören, dann schieben Sie die Schuld auf die 
Unfähigkeit der Programmierer. 

PLATZ 4- Wenn Sie zum Programmierteam gehören, 
dann schieben Sie die Schuld auf die Mar- 
keting-Kollegen, die Sie zu einer überha- 
steten Veröffentlichung gedrängt haben. 

PLATZ 3: Geben Sie als »Hotline« die Nummer des 
Heimliefer-Service vom neu eröffneten 
usbekischen Spezi alitäten -Restaurant an. 

PLATZ 2: Wenn eines Tages tatsächlich die Bugs 
beseitigt werden, dann nennen Sie das 
bloß nicht »Update«, sondern »Einfügen 
von neuen Programm-Features». 

PLATZ 1 I Falls alles andere versagt, dann vertrösten 
Sie die Käufer auf eine »demnächst ersehe) 
nende Fortsetzung«. Wenn sich soviele 
Typen über ein paar Programmfehler so 
aufregen, dann muß das Publikum ja voll 
auf ihre Spielidee abfahren. 




^> Zuerst hab ich den Luke, in „Star inlars" 'gespielt. 
T)ann die Hauptroll* in „k/inj Commander 3 * Aber 
jetzl hat» ich so zugenommen, daß mir nur diese. 

blöde Rolle in der tiosfalyy Game ßMion bleifef *g 



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Wenn Sie sehen, wie gut der neue HP DeskJet 660C 
auf Normalpapier druckt, werden Sie Augen machen! 





Über 80 % aller Dokumente werden 
auf Normalpapier ausgedruckt. 
Das heißt, Sie sollten sichergehen, 
daß Ihr Drucker auf jedem Papier 
erstklassige Qualität liefert. 
So wie der neue HP DeskJet 660C. 
Denn innovative Technologien und 
neue, verbesseite Tinten lassen seine 
beeindruckenden 600 x 600 dpi (s/w) 
noch besser als bisher aussehen. 

Da ist z. B. das Kantenglättungsver- 
fahren REt: Optimal plazierte Druck- 
punkte sorgen für perfekt gerundete 
Kurven und gestochen scharfe 



Kanten. Außerdem sehen die Farben 
dank HP ColorSmart extrem leben- 
dig aus. Denn diese Technologie 
wählt automatisch die optimalen 
Druckertreiber-Einstellungen für 
besonders brillante Farbtöne. 
Dazu kommt die neue schwarze, 
pigmentierte Tinte. Sie liefert ein 
satteres Schwarz und ein schärferes 
Druckbild als Tinten auf Farbstoff- 
basis. 

So sieht bei HP das Schwarz - genau 
wie die bis zu 16,7 Mio. anderen 
Farben - auf jedem Dmckmedium 



gut aus, vom Kopierpapier bis zur 
Folie. Wenn Sie das mit eigenen 
Augen sehen wollen, fordern Sie 
einfach einen Probeausdruck unter 
Tel. 0180/5 32 62 22 an. 



Hewlett-Packard. 
Soviel Druck muß sein. 



EH 



HEWLETT" 
PACKARD 



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